Opfer
Opfer
Das zerbrochene
Honigglas
in ihrem Gepäck
du siehst es nicht
doch du hörst es
knirschen.
Setz dich zu ihr
und schau zu
wie sie schleckt
als ginge es
ums Leben.
Schau zu und
halte ihr
den Löffel.
Was ist das
schon groß.
Nicht Abraham
nicht Alexander
und da brennt
kein Haus.
Nur ein kleines
Opfer.



@Honey => hat Ly nicht eben richtigerweise und auch von dir unterstützt \"dazulernen\" gefordert? Wir sind denke ich alle jung genug, unser Erfahrungswissen kreativ zu nutzen, ohne jemanden bis zum Brechen zu verbiegen.
Und über den doppelten Geadnken an den denkenden Schmetterlig muß ich auch scmunzeln...
Honey, Damit finde ich mich nicht ab: das ist eben Ly. Ich sage JA, wenn Ly mitteilt, \"Meine Eigenart ist mein Schicksal\". Ich nenn das immer \"Basisstrukturen\", es geht nicht darum, die zu verändern.
Stell dir bitte mal ein Haus vor. Du spazierst durch ein schönes bewaldetes Tal und da steht das Haus: schon seit 348 Jahren. Erfahrungsbewehrt.
Du stehst vor diesem Haus und schaust dir das Haus an.
Jetzt denkst du, ich will doch mal den Standort meiner Betrachtung wechseln. Du gehst auf einen kleinen Hügel in der direkten Nähe des Hauses. Und du siehst das Haus plötzlich im Gesamtzusammenhang mit seiner Umgebung. Du siehst es ganz neu.
Ich reiße das Haus nicht ab; ich habe nur einen anderen Standort gewählt und mir damit eine neue Sichtweise verschafft.
Um mehr will ich hier ja gar nicht bitten.
Er bleibt nicht stehen, er wechselt den Standort, er überprüft den Standpunkt, er ist nicht starr, er ist beständig, er hinterfragt und sucht und lernt, er ist offen, aber nicht beliebig, er zweifelt, aber er ist klar. Kann man noch mehr tun?
http://www.blogigo.de/Lyrik/entry/86092
Aber ich hatte dabei eher an dich gedacht, ich kenne ihn noch nicht so gut.
Ganz unter uns: Ich bin jedenfalls sicher, dass ihm schon jetzt die Ohren klingen...