Lyriost – Madentiraden

10.04.2017 um 09:08 Uhr

Schnäppchengerücht des Tages

von: Lyriost

Schnäppchengerücht des Tages

Wenn ein großer Pharmakonzern nach wochenlangem Poker von hochbezahlten Finanzexperten für ein Tausendstel seines Wertes verkauft wird, wie die "Frankfurter Allgemeine" berichtet, dann ist irgendetwas faul.
 
  

Was da faul ist, ist in diesem Fall schon wegen des Ausmaßes der Diskrepanz offensichtlich. Das gravierende Expertenversagen ist nicht bei den Finanzexperten zu suchen, sondern bei den nicht ganz so hoch, aber dennoch überbezahlten Medienexperten der Frankfurter Qualitätszeitung.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenZwischenweltler schreibt am 10.04.2017 um 11:55 Uhr:Überschlagsrechnungen, wie wir sie in der Schule noch gelernt haben, beherrscht heute keiner mehr - auch kein Jungspundexperte.
    Aber vielleicht gab es ja dazu eine englischsprachige Verlautbarung und der Verfasser des deutschen Artikels hatte zu viel Respekt vor der "billion". :)))
  2. zitierenLyriost schreibt am 10.04.2017 um 12:54 Uhr:Das ist einfach eine Frage der Kritikfähigkeit. Die scheint mir mehr und mehr abzunehmen. Wenn bei Wirtschaftsredakteuren bei solchen absurden Zahlen kein Warnlicht aufleucht, bei eher geisteswissenschaftlich orientierten Zahlenmuffeln aber beim ersten Blick auf die Überschrift sofort der innere Wachhund losbellt, dann stimmt etwas nicht.
  3. zitierenZwischenweltler schreibt am 10.04.2017 um 14:28 Uhr:Selbst wenn man in Betracht zieht, dass der Artikel vielleicht von einem Volontaire geschrieben wurde, macht sich da offenbar keiner der "Experten" mehr die Mühe, noch einmal drüber zu schauen.

    Und dann wittert die Presse wieder ungerechtfertigte Kritik. *haha*
  4. zitierenSweetFreedom schreibt am 10.04.2017 um 18:42 Uhr:Niedlich.
    Schon traurig, daß da niemand mehr drüberliest.
  5. zitierenZebulon schreibt am 20.04.2017 um 12:28 Uhr:Keine Volontäre, eher billige Lohnschreiber ... oder schon die textgenerierende Software.

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