Lyriost – Madentiraden

28.11.2005 um 12:56 Uhr

Sein und Schein

von: Lyriost

Sein und Schein

Um zu sein, was man ist, muß man sich von dem trennen, was man zu sein vorgibt. Sonst hat man zwar vielleicht äußerlich Erfolg, aber keine Chance auf innere Befriedigung.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenthejack schreibt am 29.11.2005 um 08:43 Uhr:Hat man über die Zeit hinweg immer wieder vorgegeben etwas zu sein- gehört es dann nicht zu uns etwas vorzugeben? Verrieten wir uns nicht selber, wenn wir mit aller Gewalt versuchten das zu ändern was uns Zeit unseres Lebens ausmachte?

    Kann es nicht für innere Befriedigung sorgen, zu wissen dass man ein guter Schauspieler ist?
  2. zitierenLyriost schreibt am 29.11.2005 um 09:59 Uhr:Das ist wahr: Besser ein guter Schauspieler als nichts.
  3. zitierenthejack schreibt am 29.11.2005 um 13:33 Uhr:erstens das und 2. bleibt manchen menschen ja nichts anderes übrig als etwas zu spielen und sich durch eine maske zu schützen. zB menschen deren beruf viel schlechtes mit sich bringt... zum beispiel auf dem gesundheitssektor... im krankenhaus, altersheimen und sterbehospizen unter anderem... würden diese menschen keine masken tragen ginge es ihnen und deren patienten schlecht...um es mal zu untertreiben. ich rede da zwar nicht aus eigener erfahrung aber aus dem wissen dass ich durch erfahrungsberichten und logischem bzw. empatischem denkvermögen erhalte
  4. zitierenLyriost schreibt am 29.11.2005 um 15:37 Uhr:Ja, sicher, aber vor dem Spiegel sollte man die Maske abnehmen. Und auch vor den Nächsten. Sonst täuscht man nicht nur die, sondern auch sich selbst. Und irgendwann sieht man nicht mehr sich selbst, sondern nur noch Bilder.

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