Lyriost – Madentiraden

13.04.2006 um 00:41 Uhr

Silvio Berlusconi

von: Lyriost

Silvio Berlusconi

Wirklich eine Augenweide für Schadenfrohe und Stofflieferant für alle satirisch veranlagten Spötter. Wenn Silvio Berlusconi so weitermacht, wird ihm demnächst nichts anderes übrigbleiben, als sich in einer Toilette seines Amtssitzes einzuschließen und lautstark kundzutun, er werde nicht von der Stelle weichen. Aber am Ende wird er so klein geworden sein, daß ein einzelner Carabiniere ausreichen wird, um Berlusconi zu seinem Dienstwagen zu tragen. Der Carabiniere wird sich Herrnchen Silvio einfach unter den Arm klemmen.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenk_fee schreibt am 13.04.2006 um 10:03 Uhr:Ich mag Deinen Schreibstil und Deine Gedanken!Genau das könnte passieren...;)
  2. zitierenRoderich schreibt am 13.04.2006 um 12:26 Uhr:Was haben denn Tippfehler in der Nacht mit Werteverfall zu tun? Hier können bloß Eingeweihte ihren Senf abgeben. Sie vergessen im übrigen, dass Sie nicht nachvollzogen haben, worum es mir ging, aber das kann man als Literaturkritiker, der sich mit Photoshopeffekten hinter Milchglas versteckt nicht. Ich vermute bei mir persönlich keinen Werteverfall, im Gegenteil, bin moralisch und sittlich mit mir und der Welt im Einklang.



    Dass Werteverfall eine Neverending-Story ist, ist eine sachliche Feststellung, die Sie in in soziologischen Gesellschaftsstudien bestätigt finden können. Das allerdings war Ihnen Ihre Zeit offensichtlich nicht wert. Ich kann nicht nachvollziehen, wenn jemand sich zwei Fehler herauspickt und damit eine ganze Person verunglimpfen will. Ihre Art Oberflächlichkeiten mit Personen zu verknüpfen ist für mich eher ein Ausdruck von Oberflächlichkeit, aber, was weiß schon ich. Ich weiß sehr wohl mit Sprache zu spielen, nicht nur in einer, von daher weise ich Ihre unfreundliche, unkonstruktive Kritik zurück. Ein Hinweis auf die Fehler hätte es auch getan, aber das hat offenbar nicht gereicht, um das eigene Ego genügend zu kitzeln. Warum auch immer, ich denke mir meinen Teil, sollten Sie in Zukunft auch tun. Die Fehler habe ich korrigiert, die Proposition der Aussage damit nicht verändert. Viel Freude beim Vermehren Ihrer Einsichten, auch in Zukunft.
  3. zitierenRoderich schreibt am 13.04.2006 um 12:31 Uhr:Nur zur Ergänzung, als Vertreter von anspruchsvoller Literatur sollte Ihnen die Ironie in meiner Ankündigung der \"geballten Kompetenz\" eines \"Apotheken Rundschau-Artikels\" nicht entgangen sein. Vielleicht könnte Ihnen gerade aber dieses Stück zum Glück gefehlt haben.
  4. zitierenzartgewebt schreibt am 13.04.2006 um 12:42 Uhr:Kein gutes Zeichen, wenn man so empfindlich an seiner Ehre ist.

    Empfindlich ist man nur an kranken Stellen.

    Die gesunde Ehre ist so leicht nicht zu verletzen.



    (Peter Rosegger)
  5. zitierenLyriost schreibt am 13.04.2006 um 13:13 Uhr:Vor allen Dingen wurde niemand verunglimpft. Die obige Reaktion allerdings ist schon ein wenig \"glimpfig\". Mindestens hart am Rande. Ich hatte lediglich darauf hingewiesen, daß Anspruch und Wirklichkeit manchmal auseinanderklaffen. Und ich hatte darauf hingewiesen, daß es nichts mit allgemeinem Werteverfall zu tun hat, wenn jemand Fremdwörter falsch gebraucht und die Grammatik: \"Wir selbst müssen, jeder bei sich, Werte setzen und bewahren\", sagte ich. Im übrigen ist durch die oberflächliche Korrektur nichts wesentlich besser geworden, und die Tippfehler, die ich nicht erwähnt habe, weil sie mir nicht wichtig erschienen, sind immer noch drin.

    Er sagte: \"... aber was weiß schon ich. \" Da hat er recht.

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