Lyriost – Madentiraden

29.03.2012 um 12:31 Uhr

So gehn die Tage hin

von: Lyriost   Kategorie: Gedichte

So gehn die Tage hin

In deinen Worten hör ich Schweigen
in deinen Blicken seh ich nichts
wie in den Versen des Gedichts
die Regenwolken trocken ziehn

und spät in abendnahen Strahlen
zum Abschied sich verneigen


Musikalische Ergänzung

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenzartgewebt schreibt am 29.03.2012 um 23:51 Uhr:… und doch …
    (in meinen Ohren)
    ein Liebesgedicht

    Worte die berühren
    Worte
    die anrühren,
    anrühren das …
    was ist,
    ohne zu (ver)urteilen

    Es ist ein Sehen
    von etwas,
    was nur
    ein liebendes Herz
    zu sehen vermag

    Worte der Liebe
    sind es
    auch wenn ihr Klang
    fremd scheint

  2. zitierenLyriost schreibt am 30.03.2012 um 08:51 Uhr:Ja, liebe zartGEWEBT, du hast immer ein feines Sensorium. Nicht nur, aber auch mit dem Webfaden der Liebe wurde hier GEWEBT.
  3. zitierenzartgewebt schreibt am 30.03.2012 um 12:43 Uhr:Ja Lyriost, *nicht nur*, denn des Webens bedarf es ja auch mehrerer Fäden; dies lässt sich übrigens ohnehin sehr gut in deinen Worten erfühlen.
    Es lässt sich aber auch erfühlen, dass die Fäden von einer liebenden Hand geführt wurden,
    denn wenn es nicht so wäre, würde das Gewebte nicht meine Seele berühren;

    und das tut es ;-)

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