Lyriost – Madentiraden

03.03.2009 um 22:33 Uhr

Tirade 135 – Als wäre nichts geschehn

von: Lyriost   Kategorie: Gedichte

Tirade 135 – Als wäre nichts geschehn 

In bleichen Zeiten
das Starren auf Hirschgeweih
kunstlos sei die Kunst

wie die gelöschten Farben
in durchfurchten Gesichtern

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenAnais schreibt am 05.03.2009 um 00:36 Uhr:Diese Tirade, obwohl ich den ersten Tiraden erst ab Hundert wieder folgen konnte, trifft mal gerade in mein Herz. Zu dieser Zeit.
  2. zitierenLyriost schreibt am 05.03.2009 um 22:49 Uhr:Das freut mich sehr, Anais. (Übrigens: Ich mochte mich zu deinem letzten Beitrag nicht äußern, bei manchen, wenigen, Dingen bin ich eher scheu, aber ich habe alles wahrgenommen.)
  3. zitierenEmilia schreibt am 15.03.2009 um 23:51 Uhr:Wie wunderbar rein ist dein Herz, lyriost, und wie unbekümmert wahr dein Verstand, jenseits davon schäumt die graue Flut und stumpfes Zähneknirschen äfft ein nichtig Wortgeschwirr

    Meine Liebe deinem Sinn
    Es küßt dein Wortlicht
    Deine Emilia
  4. zitierenLyriost schreibt am 16.03.2009 um 09:03 Uhr:Sei er auch unbekümmert, mein Verstand
    mein Herz ist doch nicht rein
    ich hab den Schmutz nur nicht benannt
    ich mag nicht gerne traurig sein
  5. zitierenEmilia schreibt am 16.03.2009 um 12:00 Uhr:Wenn du denkst du bist nicht rein
    Worte, die im Lichte sind gepflückt
    Wollen leben und im Herze sein
    Wie die Sonn', wenn sie in den Morgen rückt

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