Lyriost – Madentiraden

12.05.2010 um 12:47 Uhr

Tirade 147 – Ansprache

von: Lyriost   Kategorie: Gedichte

Tirade 147 – Ansprache

Die Botschaften fließen
Wenn du zu lesen verstehst
das eigene Wort

im Gewebe der Zeiten
verborgene Flaschenpost

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenGretchen schreibt am 20.05.2010 um 13:40 Uhr:Was nützt der Bote, wenn es keinen Empfänger gibt. Was hilft es dem Empfänger, daß ihm ein Bote ein verhülltes Geheimnis überbrachte, wenn die Botschaft leer oder vieldeutig ist. Ich weiß es nicht. Weißt Du es?

    Sei nicht mehr so traurig, Lyriost.
    Vorhin sah ich ein noch nicht geschlüpftes Vogelkind nackt auf einem Steingrund liegen. Womöglich war ein Raubvogel unterwegs. Dieser plünderte vermutlich irgend ein Nest - wie auch immer. Diese Welt ist voll solcher Wehrlosen auf blankblauem Stein. Du weißt es, und Du fühlst mit Ihnen, meine ich aus Deiner Lyrik zu lesen.

    Einen ganz lieben Gruß
    Gretchen
  2. zitierensternenschein schreibt am 26.05.2010 um 05:56 Uhr:Der eigenen Worte Inhalt in der Flaschenpost verändert sich mit der Zeit ihres dahinschwimmens. Ja, wenn sie zweimal in zeitlichen Abständen ankommt, kann sie gänzlich veränderte Inhalte jeweils aufzeigen. Selbst wenn die Worte darin sich nicht geändert haben mögen.
    Sofern man noch die eigenen Worte lesen und als eigene erkennen kann.

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