Lyriost – Madentiraden

20.10.2009 um 17:01 Uhr

Über Naivität

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Über Naivität

Die Naivität als Privileg der Jugend zu betrachten ist ein Privileg naiver Erwachsener, die glauben, naiv, wie sie sind, sie hätten sich ihre Naivität nur mit Mühe erhalten oder gar gänzlich verloren. Es ist ein Zeichen von Naivität, zu glauben, Naivität sei an ein Lebensalter gebunden. Das gilt sowohl für den negativen Aspekt der Naivität – also unbekümmerte Blauäugigkeit und Vertrauensseligkeit – wie auch für den positiven – Unvoreingenommenheit und Neugier. Die negative Seite ist bei Erwachsenen stärker ausgeprägt als die positive. Bei Jugendlichen und besonders bei Kindern halten sich beide Aspekte eher die Waage.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenGretchen schreibt am 20.10.2009 um 17:27 Uhr:Hoffe doch nicht, daß mein letzter Kommentar Dich zu diesem Beitrag veranlaßt hat .. ?


    Grüße und habe einen schönen Abend
    Gretchen
  2. zitierenLyriost schreibt am 20.10.2009 um 17:35 Uhr:Oh nein, das war eher als eine Art SERENAde gedacht. ;-)
  3. zitierenGretchen schreibt am 20.10.2009 um 17:45 Uhr:Übe mich einmal jetzt in der Blauäugigkeit, da ich es Dir glauben möchte.

    ZU 1): hab .. statt habe ..


    Sweet dreams, Lyriost:-)
    Gruß
    Gretchen
  4. zitierenGretchen schreibt am 20.10.2009 um 18:10 Uhr:Sei mir nicht bös, habe noch eine Frage:

    Zitat: "Einmal lebt ich wie Götter, und mehr bedarfs nicht."

    Mal unabhängig von irgend einer Schulmeisterei; ist dieser Satz Ausdruck eines naiven oder verrückten Menschen oder ..?

    Eine Gute-Nacht-Frage
    Schlaf schön

    Gretchen
  5. zitierenLyriost schreibt am 20.10.2009 um 18:25 Uhr:Ausdruck eines enthusiastisch naiven Menschen, der den Verrückten spielt, um seine Ruhe zu haben. ;-)

    Dir eine gute Nacht ohne Mahre.
  6. zitierenGretchen schreibt am 20.10.2009 um 18:59 Uhr:Mahre? Was ist dies? Verzeih, Lyriost, aber hattest Du schon mal Kontakt mit sowas? ;-)

    Danke
    Gretchen
  7. zitierenLyriost schreibt am 20.10.2009 um 23:51 Uhr:Ja, Gretchen, das ist vorgekommen, ist aber schon lang her; jetzt schlafe ich weitgehend ungestört von diesem Nachtgesindel. ;-)

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