Lyriost – Madentiraden

28.07.2006 um 15:01 Uhr

Über Spiegel und Narrenkappen

von: Lyriost

Über Spiegel und Narrenkappen

Nichts reizt meinen Widerspruch und meine spöttische Kreativität so sehr wie Leute, die glauben, sie wären klüger als andere, nur weil sie einen zu kurzen Spiegel haben, um die Narrenkappe auf ihrem eigenen Kopf zu sehen. Wenn sie dann, wenn man ihnen einen etwas längeren Spiegel vorhält, auch noch meinen, das sei eigentlich ihr Spiegel, denn wie jeder sehe, sei schließlich ihr Bild doch darin, dann fühle ich mich an gewisse Blondinenwitze erinnert und lache nachträglich, aber um so heftiger, weil ich erst jetzt den wahren Kern dieser Witze erkenne. Manchmal ist auch bei Leuten, die sich nicht für klüger halten als andere Kluge, der Spiegel zu kurz, um alles zu sehen. 

Deshalb gehört Selbstironie zur Selbstbetrachtung wie das tägliche Zähneputzen zur Körperpflege.  

Nur wenn wir uns nicht selbst überschätzen, können wir einigermaßen sicher sein, daß wir nicht von anderen unter die kalte Spottdusche gestellt werden.

Bei realistischer Selbstbetrachtung dagegen kann uns noch so unberechtigter Spott nur wenig anhaben.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierensanftmut schreibt am 29.07.2006 um 01:45 Uhr:eine höchst respektbable REDE

    vom abtauchen in eine spiegelblildliche landschaft . - )!!!

    ähm :-) spieglein spieglein an der wand ....

    mist reimt sich ausser dem üblichen

    nur wolgastrand ...

    entschuldige bitte lieber lyriost schon allein wegen der

    höchst dürftigen lyrischen leistung...

    und weil mein prinzessinnendiadem leider am tage XXXXXXXXX

    in der chemischen reinigung war...

    mist tiefer drüberbeugen wäre daher total NUTZLOS gewesen...den ömmeligen rest seh ich schliesslich täglich

    BEI DER ZAHNPFLEGE....!!!!!!!!!!!! SEUFZ!°*°

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