Unproduktive Reproduktion
Unproduktive Reproduktion
Im Zwang
der Muster
mich sehen
zu sehen
zu fühlen
wie Licht
auf die Netzhaut
drückt.
Die Vielfalt
der Geometrie.
Und immer dieselben
Figuren.
Unproduktive Reproduktion
Im Zwang
der Muster
mich sehen
zu sehen
zu fühlen
wie Licht
auf die Netzhaut
drückt.
Die Vielfalt
der Geometrie.
Und immer dieselben
Figuren.


Jede Träne
nicht geweint
vergiftet Herz
und Seele
so wächst
das Verhängnis
Tränen gerinnen
im Innern
zu Stein

\"wie Licht auf die Netzhaut drückt\" ist wirklich gut gelungen: es zeigt sich mir die Zwanghaftigkeit des Sehens, Teilnehmens ( weil Sehen verarbeiten ). Und in diesem Verarbeiten erkennst du immer dieselben Strukturen, Firguren, Systeme, Vorgehensweisen ...
Anfang:
Warum fühlst du das dich Erkennen als Zwang? Das ist mir zu repressiv. Auch ich will wissen, wer ich bin, aus Neugier.
ich versuche hier mal folgenden ganz neuen Rohtext:
Formen zum Ich
erkenntnisbehaftet
Mut zum Ich
elementeweiser Abtrag
zum Kern
in unendlichen Weiten
in
n- dimensionalen Räumen
Suche
und
Vergleich
erkenntnisbehaftet
beende Vergleich
anerkenne
Einzigartigkeit, wie gelungen auch immer
erkenntnisbehaftet
habe Lebenslust
Goldsucher zu sein
Ich habe aufgehört zu viel Energie in Dinge zu setzen, die ich nicht ändern kann oder meine ändern zu können. Das heißt nicht, ich habe begonnen zu resignieren. Aber ich habe eingesehen, daß es Basics gibt, auf die ich bauen sollte, so lange, wie das Gebäude stabil steht. Sollte ein Element instabil werden, beginne ich neu zu sortieren.
Ich habe in meinem Kopf ein Bild: ein Haus, das derzeit steht. Was in diesem Haus passiert, das möchte ich mit meiner Frau bestimmen, eingeschlossen sicherlich auch noch meine liebsten Freunde ( weniger als eine Hand voll ).
Dieses Haus steht auf einem Fundament, meine Lebenseinstellung, eine Summation vieler Elemente, die ich hoffentlich gut verzahnt habe. Ich habe schon erlebt, daß einzelne Elemente dieses Fundamentes zerbröselt sind und sich eine neue Homogenität hatte finden müssen. In dem Falle mußte auch ich Schutt wegräumen und neues Fundamentalgold finden müssen.
Das, was im Haus stattfindet, ist die lebenspraktische Umsetzung des Fundamentes. Dort suche ich das Gold besonders. Das macht mir persönlich Freude.
P.S.: Dreckwühlerei kann manchmal richtig Spaß machen!
http://www.blogigo.de/Lyriost/entry/75832
Ein Professor sagte mal in meinem Studium \"Sie neigen dazu, immer alles zu verkomplizieren. Sie machen Dinge schließlich so kompliziert, daß sie unlösbar werden.\" Ich habe insofern meinen Schluß daraus gezogen, auch mit kleinen Fehleranhaftungen einen Zufriedenheitszwischenstand zu haben. So ist auch das Fundament einzureihen. Ich beginne Homogenitäten zu suchen ( arbeite gerade auf meinem Laptop, da ist mein Lyrikband nicht drauf, sonst dürde ich hier was reinstellen ) und auf der Basis der Homogenitäten nach weiteren Verzahnungen zu suchen, bis schließlich das Fundament einigermaßen belastbar ist. Ich habe niemals gesagt, daß die Raumwinkel 90 Grad sind. Alles mag schief für den Außenbetrachter sein; das ist mir egal. Ich mache mich zum Maßstab meiner Beurteilung.