Lyriost – Madentiraden

05.02.2007 um 09:20 Uhr

Verletzungen und Persönlichkeit

von: Lyriost

Jesin

Verletzungen und Persönlichkeit

Gerade die Art und Weise, wie wir mit unseren Verletzungen umgehen, seien es die in der Kindheit oder die alltäglichen, macht uns zu unverwechselbaren Persönlichkeiten. Niemand, der nicht wirklich gelitten hat, kann eine unverwechselbare Persönlichkeit entwickeln. Aber mancher zerbricht an der Aufgabe, sich selbst zu heilen.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenzartgewebt schreibt am 05.02.2007 um 14:23 Uhr:Das ist schwierig, aber ich werde ein paar Gedanken einfließen lassen...

    Mag schon sein, dass uns in der Kindheit oder auch später...von den Eltern, der Gesellschaft etc. ...Fesseln angelegt, eine Maske aufgezwängt, Wunden zugefügt wurden.

    Nun, diese scheinen irgendwie „angewachsen“ – lassen uns wenig Spielraum. Wir zerren nach wie vor an der Kette und schüren somit weiter in den Wunden.

    Die Maske „DER-DIE-DAS HAT SCHULD“ halten wir nur zu gerne vor unser Gesicht – verbergen uns dahinter. Vielleicht um nicht aufstehen zu müssen, vielleicht um die gegebenen Lebensumstände rechtfertigen zu können...denn: „ICH KANN DAS NICHT, ICH SCHAFFE DAS NICHT – WEIL...“, hängt ja noch an der Kette - drückt uns nieder.

    Nur, weder Kette noch Maske sind angewachsen!
    Es liegt an uns, diese abzulegen, aufzustehen und zu gehen. Angekettet bin ich unfähig zu gehen - kann mich nicht entwickeln - das ist Stillstand - ein immerwährendes Bad in den eigenen Wunden - ein Ausbluten.

    Na ja ....ich bade auch immer viel zu lange...aber bei Hautabschürfungen darf das ja - oder..?

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