Lyriost – Madentiraden

05.06.2006 um 15:26 Uhr

Vom Träumen

von: Lyriost

Vom Träumen

Wer seine Träume für Realität hält, neigt dazu, den Realisten als Zyniker zu bezeichnen. Der Realist aber freut sich über seine Träume, auch wenn er weiß, daß sie Träume sind. Und er nennt den Träumer einen Träumer.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenzartgewebt schreibt am 05.06.2006 um 20:20 Uhr:Vorweg, ich mag meine Träume sehr ;-)



    Nur, nimmt nicht jeder Traum seinen Ursprung aus psychischer Energie, die der Träumer nicht in Stoffliches oder Gegenständliches umsetzt, aber in WIRKLICHES transformiert, von dem jedes Bit, jede Informationseinheit, funktional und wirklich ist?



    Gestaltet der Träumer seine Idee nicht zu einem Traumgeschehen mit erstaunlich scharfsinnigem Unterscheidungsvermögen aus, so dass der Trauminhalt selbst existent wird und in zahlreichen Dimensionen existiert?



    Projiziert der Träumer seinen Trauminhalt nicht nach außen und verleiht ihm Erfüllungserwartung und psychischen Expansionsraum?



    Tritt diese Expansion nicht ein, während das Traumgeschehen durchlebt wird?



    Kann der Träumer, wenn er den Traum beendet, die Energie die zum Traum führte überhaupt zurücknehmen?



    Wenn sich der Träumer also nun seiner Trauminhalte entledigt, indem er den Traum, den er gestaltet hat, beendet, endet doch der Traum nur für ihn selbst. Aber die Realität des Geträumten (Trauminhalt), geht die nicht weiter?



    Ops, hab` ich das jetzt wirklich alles geschrieben oder träum` ich bloß.



    Ein wahrer Alptraum dieses Geschreibsel (fürcht)……… :-o

  2. zitierenzartgewebt schreibt am 05.06.2006 um 23:56 Uhr:Sorry, hab` wieder einmal alles analytisch zerpflückt :`-(



    Krieche schon zu Kreuze...in mein Schneckenhäuschen...auf der Schleimspur... der klebrigen.

  3. zitierensanftmut schreibt am 06.06.2006 um 04:40 Uhr:ich träum mit dir °*°

    und küss dich°*°
  4. zitierenLyriost schreibt am 06.06.2006 um 08:10 Uhr:Liebe Zartgewebt, was du schreibst, ist sehr scharfsinnig und deckt auf, daß ich mich zu unpräzise ausgedrückt habe. Was ich meinte, waren nicht Träume allgemein (der Begriff Traum ist ja sehr vieldeutig), sondern politische und religiöse Wunschträume, deren Verwirklichung einen idealisierten Menschen voraussetzt. Wobei dieses Ideal auch wieder eines ist, über dessen Idealität man streiten könnte. Des einen Wunschtraum ist des andern Alp.
  5. zitierensanftmut schreibt am 07.06.2006 um 00:03 Uhr:traum bild

    wort los



    ein stiller raum



    sachte wie der wind

    ein weg



    kein ohr mehr

    für eine andere sprache



    für eine weile nur

    FRIEDEN°*°

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