Lyriost – Madentiraden

05.01.2014 um 10:25 Uhr

Von den milden Temperaturen

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Von den milden Temperaturen

Die Temperatur eines Stoffes oder Systems ist wie dessen Länge oder Gewicht eine physikalische Größe, und für deren Messung gibt es verschiedene Skalen. Die Temperatur kann hoch oder niedrig (auf der Skala oben oder unten) oder moderat (in der Mitte) sein, was wir je nach persönlichem Empfinden und Situation als angenehmes oder unangenehmes Ereignis wahrnehmen, was man also spürt oder auf einer der verfügbaren Anzeigen abliest. Wenn etwas, wie zum Beispiel das Gasgemisch Luft, sehr warm oder heiß ist, dann können wir davon ausgehen, daß dessen Temperatur ziemlich hoch ist. Warme oder milde, kalte oder eisige Temperaturen gibt es allerdings nicht, außer in Wetterberichten oder Zeitungsartikeln und nur dort, wo über die Sprache nicht nachgedacht wird – also fast überall.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenGrafKroete schreibt am 05.01.2014 um 11:27 Uhr:Unter Wärme dehnen sich die Dinge aus, bei Kälte ziehen sie sich zusammen. Bedenkt man die derzeitige Länge der Tage, so muss es draussen saukalt sein!!! Alles andere würde nicht dem fehlbaren Glauben menschlichen Seins gerecht werden, oder .....?
  2. zitierenLyriost schreibt am 05.01.2014 um 11:39 Uhr:Aber weil es so warm ist, dehnen sich die Tage doch schon wieder aus. Und weil sich die Tage wieder ausdehnen, werden wir einen frühen Frühling erleben. Es sei denn, die Tage ziehen sich bald wieder zusammen, bitterlich frierend. ;-)
  3. zitierenZebulon schreibt am 05.01.2014 um 12:34 Uhr:Abkühlphasen können heiß diskutiert werden.

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