Lyriost – Madentiraden

09.04.2014 um 11:25 Uhr

Warum viele so schlecht informiert sind

von: Lyriost

Warum viele so schlecht informiert sind

Etwa acht von zehn Lesern im Netz lesen nur die Überschriften der Artikel. Eine Meinung kann man sich damit nicht bilden, aber man unterwirft sich den Vorstellungen von Werbestrategen und Überschriftsjournalisten. Sollte man lieber seinlassen.

 

headline journalismus

Das ist wie bei Gehirnzellen: durch leichten Rückgang "unerwartet stark" geschrumpft. Sollen wir jetzt alle mehr arbeiten und die arme Industrie beschenken? Tatsächlich sind die Exporte im Vergleich zum Vorjahr um fast fünf Prozent gestiegen. Merkwürdiger Journalismus.

 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenSweetFreedom schreibt am 09.04.2014 um 13:21 Uhr:Hi Ly,
    traurig, traurig - liegt das vielleicht daran, daß für die Wirtschaft alles, was nicht Wachstum im zweistelligen Bereich ist, automatisch als Rückgang gilt?
    Nur schade, daß die Erde nicht im gleichen Maße mitwächst...
    Ich habe übrigens das "Problem", daß ich Überschriften oft überlese, die fallen anscheinend nicht in meine Reizgrenzen rein, sind zuuuu groß. :-(
    Liebe Grüße
    SweetFreedom
  2. zitierenZebulon schreibt am 09.04.2014 um 18:55 Uhr:Drum wechseln die auch bei manchen Artikeln zwischendurch die Überschrift aus und der Rest bleibt gleich.

    Noch mehr Menschen scrollen auf ihren Smartfons die Facebooklatte runter und nehmen nur noch Bilder wahr ... so kommts zu den ganzen schrifttragenden Katzenbildern.
  3. zitierenLyriost schreibt am 09.04.2014 um 19:40 Uhr:Vermutlich gibt es demnächst neue Formen von Analphabetismus und neuartige Sehstörungen. Und eines Tages wird die Erde sich ordentlich wälzen, um den Schädlingsbefall abzuschütteln.
  4. zitierenGrafKroete schreibt am 10.04.2014 um 06:50 Uhr:Nachrichten werden im allgemeinen überbewertet. Die wirklich spannenden Themen kommen sowieso nicht in der "Tagesschau". Dort kann man allerdings gut erkennen das sich der Bildungsgrad von Jornalisten und Politikern stark gemindert hat, was im Zeitalter abgeschriebener "Doktorarbeiten" auch niemanden verwundern sollte.

    Die Monotonisierung der Welt, wie sie Stefan Zweig im frühen 20. Jahrhundert beschrieb, ist vollendet. Die meisten Persönlichkeiten sind durch Individualschablonen ersetzt.
  5. zitierenLyriost schreibt am 10.04.2014 um 09:19 Uhr:DIN P 00815, Personenformatierungsvereinheitlichungsregel.
  6. zitierenGrafKroete schreibt am 10.04.2014 um 13:26 Uhr:Grins ....... ich bin allerdings immer wieder erfreut hier von jemanden Kunde zu bekommen der wie ich diesen "Formatierungsversuchen" einfach trotzt.
  7. zitierenreality schreibt am 20.04.2014 um 11:36 Uhr:Hi Ly,

    treibst Du immer noch Dein Unwesen in der virtuellen Realität? Oder gehört es gar zu Deinem Wesen???
    Es lebt sich manchmal halt sehr anstrengend als Ausreißer der Statistik, doch ich habe es noch nicht aufgegeben.
    Wie ich entdecken kann, Du auch noch nicht.

    Bis neulich
  8. zitierenLyriost schreibt am 22.04.2014 um 09:36 Uhr:Hallo, reality,

    auch mal wieder im Lande? Ja wir treibens immer noch und immer wieder, und es scheint für uns notwendig zu sein. Aber auch Pausen sind nötig, in denen wir uns anderem zuwenden.

    Liebe Grüße
  9. zitierenreality schreibt am 22.04.2014 um 10:32 Uhr:Guten Morgen

    den Beitrag kann ich gut empfehlen.
    http://youtu.be/22VfEe1RkH8

    Danke für den Deinen

    Musste grad grinsen, ist ein wenig wie Glanzbilder tauschen,
    nur gaaanz anders
  10. zitierenLyriost schreibt am 22.04.2014 um 11:04 Uhr:Ja, danke,

    ich sehe das genauso wie die Frau mit dem kuriosen Haarschnitt. Sie hätte nur noch sagen können, daß es einflußreiche Journalisten gibt, die noch weniger unabhängig sind als das Gros der Kollegen, Stichwort Bilderberger-Konferenz, Atlantik-Brücke etc. Die einen machen gutdotierte Propaganda, die andern plappern nach.

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