Lyriost – Madentiraden

Gästebuch:

Weltverbesserer (Gast) schreibt am 04.12.2011 um 15:49 Uhr:
Danke für die wunderbaren Beiträge. Wer so schreibt, kann nur gut sein. Gesundheit und viel Freude an der Schreiberei, zum Schluß kommt der herzliche Wunsch nach dem schnöden Mammon.
Sarah (Gast) schreibt am 08.08.2010 um 00:28 Uhr:
Suche "Wenn nicht...", um es zu kommentieren, find es aber leider nicht,
Bewahren wir uns Spontanes und den Blick in die Sterne mit ein bißchen Ungewissheit und Spannung für die Zukunft, um zu spüren, dass die Gewohnheit uns nicht erstickt.
"Schattenpflügen", ein gelungener Gedichtband mit verschiedenen Facetten.
glueckskaefer51 (Gast) schreibt am 21.07.2010 um 14:59 Uhr:
Wunderbar, ich liebe Gedichte, schreibe auch selbst, endlich was zum Denken und Nachdenken und Mitfühlen und sich Wohlfühlen hier, danke sehr dafür. Mach weiter so und bringe uns noch mehr davon.
Norbert (Gast) schreibt am 06.06.2010 um 21:29 Uhr:
.... wieder gefunden und für sehr gut befunden - damals schon und heute auch.

Liebe Grüße - Norbert von Photografically
moon-crest (Gast) schreibt am 29.05.2010 um 13:06 Uhr:
Für Lyriost @Verstummt

von mir:

nicht kirre machen lassen
von den „brauchern“
tiefe wasser müssen
still sein - manchmal

kiesel dürfen sinken
ausser reichweite
auf ungeborgener
schatzkisten meeresgründe

loslassen – völlig!
haltlos sinken
in sternloser hingabe
an tiefste meerestiefe

seele, dürstet nach meer
im feuer mondloser nacht
fern von li la lustigs und
wird-schon-alles-wiedern

sandiger grund hüllt
ein vergessne worte.
der welt entrückt
umschlossen vom meer

mehr-als-unser
begrenztes-verstehen-je-
begreifen-könnte

meer – MEHR!
Sarah_Marwing schreibt am 15.01.2010 um 09:00 Uhr:
Ein wirklich toller Blog! Hier gibt es was zum Denken, und das nicht zu knapp. Liebe Grüße und weitermachen, bitte!
Ursula Tillmann (Gast) schreibt am 05.03.2009 um 20:43 Uhr:
Ihre Gedichte habe ich bei ZEIT entdeckt, wunderbar einfuehlsam, sensibel und zeitloser Zeitgeist der Gedanken und Worte. Da ich vor vielen Jahren nach Kanada ausgewandert bin, schreibe ich meist nur noch in Englisch - ich vermisse die deutsche Sprache. Meine englische Lyrik, falls es Sie interessiert, koennen Sie auf meiner Seite
www.tilltales.com
lesen. Till bedeutet im englischen pfluegen, den Acker oder die Gedanken.
Alles Gute weiterhin
Ursula Tillmann
Canmore, Alberta, Canada
Ulrich Nagel (Gast) schreibt am 22.02.2009 um 10:17 Uhr:
Lieber Lyriost, wer so lyrisch begabt ist, alle Hochachtung! In deine tiefsinnige Gedankenwelt einzutauchen, ist eine wahre Entspannung und gleichzeitig Flut von Emotionen, über die es wirklich nachzudenken gibt. Ich habe alle Einträge und Kommentare gelesen und war begeistert! Bereits schon dein Slogen Madentiraden suggerierte bei mir, in kleinere und tiefere Gefielde einzudringen und sich damit zu beschäftigen. Mach weiter so!
montaigne (Gast) schreibt am 27.01.2009 um 17:10 Uhr:
Den folgenden Brief wollte ich Ihnen auf Ihre Webseite zum selben Thema schreiben, aber anscheinend kann ich den Code, mit dem Sie das absichern, nicht enziffern. Vielleicht fällt die Antwort auch zu lang aus, was weiß ich? Sie lieben ja nun mal das Epigramm. Daher kriegen Sie die Antwort hier.

Lieber Lyrost,
inzwischen glaube ich aber, daß ein erhebliches Mißverständnis vorliegt.
Der Lehrer wollte sicher nicht, daß seine Schüler den Film nicht sehen. Das wär ja zu dämlich, denn das kann er überhaupt nicht verhindern. Gibt's wahrscheinlich überall auf CD oder dvd. Die können auch im TV jeden Abend oder am PC sogar ganztägig noch ganz andere Sachen sehen. So blöd ist nicht mal ein Lehrer, daß er das nicht weiß. Warum sollte er auch? Es ist doch anscheinend ein ganz harmloses Filmchen, das man sehen - oder auch es lassen kann. Muß man diesen Film denn gesehen haben? Was teilt er Besonderes mit? Also: Ist er z.B. vielschichtiger als ein Drama von Shakespeare?
Wenn der aber noch nicht gelesen worden ist, würde ich mich als Lehrer allemal auch eher dafür entscheiden - Zeit ist knapp, besonders Unterrichtszeit! Shakespeare hat sicher mehr zu bieten als dieses harmlose Ding. (Um jetzt mal eine Hausnummer zu nennen.)
Aber im vorliegenden Fall ging es ja wohl auch noch darum, das Filmchen - es scheint ein Parallelfall zu Lolita von Nabokov zu sein, nur noch harmloser - für einen ganzen Abiturjahrgang zur Verpflichtung zu machen. Das heißt, alle Schüler/innen eines Abitur-Jahrgangs des bevölkerungsreichsten Bundeslandes (NRW) mit Zentrabitur müssen ihn gesehen haben, um die gestellte Aufgabe im Fach Englisch lösen zu können. Womöglich müßten sie auch noch Nabokov lesen. Grausam! Was David Lynch dazu meint, wär mir in dem Fall schnuppe. Sowas ist sicher Humbug. Braucht zuviel Zeit für ein zu mageres Ergebnis. Oder hat der Film tektonisch was zu bieten? Irgendwas stilistisch Bahnbrechendes? Glaub ich nicht. Breiteste Hollywoodware. Nicht mal auf der Höhe von Martin Scorcese oder Jim Jarmusch, oder meinetwegen Monty Python oder Brazil, weder formal noch inhaltlich.
Daher würde ich mich auch wie der Lehrer entscheiden und finde die Entscheidung der Schulbehörde, die Aufgabe zu wählen, kompletten Humbug - ohne sie gesehen zu haben. Bei vier Stunden Englisch - selbst im LK - kann man das so sagen.
Ich glaube nicht, daß der Lehrer, den Sie (und die Presseorgane, aus denen Sie das haben) da lächerlich machen, so dumm war, um die Moral seiner Schüler besorgt zu sein. Dem ging es um die Relevanz des Stoffs und um einen gewissenhaften Umgang mit Unterrichtszeit - immerhin eine von der Schulbehörde selbst ohne Not verknappte Ressource. Da können Sie sicher sein.
MfG
montaigne
veilchen (Gast) schreibt am 01.06.2007 um 09:37 Uhr:
In diese Welt könnte ich mich reinlegen und dort verbringen.

Wunderbar.

Herzliche Grüsse

Christel

 

Gästebucheintrag schreiben:


(Gast)