Virtuelles Wadenbeissen
Als ich anfing, hier zu schreiben, war mir klar, dass mein Blog für jedermann einsehbar ist. Öffentlich zugänglich, eigentlich recht wenig Separée. Daher habe ich grundsätzlich damit gerechnet, dass dann und wann jemand vorbeischaut und stänkert - obwohl ich im ersten Eintrag ausdrücklich erklärte "Für Freunde der Gentille". Betonung auf: Freunde. (Die meisten Leser habe ich denn auch persönlich hierher eingeladen. Ob nun Mitfädler aus einem andren Forum oder Freundinnen aus dem "Real Life".)
Als der "gastgast" seine ätzenden Kommentare hinterliess, glaubte ich, es mit einem zufällig hereingestolperten Kerl zu tun zu haben. Wobei mich wunderte, dass er dabei blieb - wenn ihm doch all mein Schreiben so gründlich zuwider war.
Die Erklärung bekam ich am vergangnen Samstagabend: Es war durchaus kein Zufall. Dreimal google bemühen, schon hatte er mich, so wurde berichtet. Im Grunde kenn ich den "gastgast" kaum. Und seit zwei Jahren bestand keinerlei Kontakt mehr zwischen uns - trotzdem war er in der Lage, noch vor einer Woche ein überzeugendes "Ich hasse dieses Weib!" von sich zu geben. Dies alles aus zuverlässiger Quelle.
Man möge mir also nachsehen, dass ich einen übelwollenden und zu einer derart langzeitigen Aversion fähigen Menschen nicht weiter mit meinem Privatleben anfüttern möchte.
Einen Telefonanruf später, ich tourte noch mit dem Frollein durchs zentrale Hamburg, ist Monsieur R. (aka "die Drohne") daher bereits durchs Blog gestiefelt und hat es geleert. Dafür noch einmal meinen herzlichsten Dank. @:)
