Peter in Japan

27.06.2005 um 07:29 Uhr

Neues aus Nippon

von: gizmo

Hallo,

ich melde mich auch mal wieder ;-)
Offiziell sind wir zwar schon längst mitten in der Regenzeit, der Namensgeber hält sich aber ziemlich in Grenzen. Es regnet vielleicht 2-3 Tage pro Woche und die restliche Zeit ist es beinahe unerträglich warm und schwül. Sobald man sich tagsüber draußen aufhält, beginnt man zu schwitzen… Das ist vor allem morgens auf dem Weg zur Arbeit nervig, da man schon durchnässt im Geschäft ankommt. Ich werde nun ab und zu vom Bahnhof zu Bosch den Bus nehmen, der ist wenigstens klimatisiert. Zudem bin ich dazu übergegangen, mit kurzen Hosen und Sandalen zur Arbeit zu gehen und mich dort dann entsprechend umzuziehen (lange Hosen sind leider Pflicht im Büro).

Am Wochenende vor einer Woche waren wir mexikanisch essen in Yokohama. Das Restaurant war im 28. Stock und von daher mussten wir leider über 1h auf einen Tisch warten. Selbst schuld, wenn man nicht reserviert…
Samstag sind wir dann nach Tokyo ausgegangen, um im Ausgehstadtteil Roppongi durchzumachen und in einer Sportsbar Fußball zu schauen (u.a. Deutschland - Tunesien). Leider fanden wir nur ein sehr teures Pub, das zu allem Übel (entgegen den Versprechungen auf dem Schild am Eingang) um 3:00 schloss. So mussten wir nach dem Deutschlandspiel von Dannen ziehen und haben nichts mehr gefunden, um das zweite Match anzusehen. Also machten wir noch einen Abstecher zum McDonalds und in eine andere Bar für 1 Bier, bis wir um 4:30 ein Taxi nach Shibuya nahmen (von dort geht der erste Zug um 5:00).

Am nun vergangenen Wochenende war ich Freitags das erste Mal in Japan im Kino. Wir sind zu dritt (Wolfgang, Sebastian (ein neuer Praktikant) und ich) von der Yokohama Station Richtung Landmark Tower gelaufen. Dort ist alles sehr geräumig gestaltet mit großen "Einkaufs-Siedlungen", Restaurants und eben Kinos. Wir waren in "Batman begins" - englischsprachig und ein guter Film! Hier in Japan laufen (wie fast überall auf der Welt) die meisten Filme in Originalsprache mit japanischem Untertitel. So sind auch wir Analphabeten in der Lage einen Film zu schauen ;-) Seit ich hier bin, habe ich nur englische Filme geschaut, bis auf eine Ausnahme vor kurzem - ein deutsch synchronisierter Hollywood Film. Dabei fiel mir plötzlich auf, wie komisch das ist, die Synchronisation zu sehen. Bisher habe ich das nie beachtet, doch jetzt finde ich, dass auch in Deutschland die Filme schlecht synchronisiert sind. Ihr kennt das vielleicht, wenn man einen bekannten Film auf einer anderen Sprache synchronisiert sieht (französisch oder spanisch). Da lacht man sich halbtot, wie lustig das aussieht, wenn die Laute nicht zu den Mundbewegungen passen… Fast so gings mir jetzt mit deutsch.
Samstags bin ich dann zeitig nach Akihabara mit ein paar anderen Praktikanten gefahren. Direkt im Anschluss haben wir dann in Ginza den Abschied für Wolfgang (Lenders) in der Bierhalle von der Sapporo Brauerei gefeiert. Dort hatten wir 2h ein Menü mit nomihodai und Dank guter Connections zum Manager der Bierhalle durften wir noch etwas länger bleiben und trinken ;-)
Danach bewegte sich die ganze Gesellschaft (über 20 Leute) weiter nach Shibuya ins Karaoke. Unterwegs haben sich ein paar verabschiedet bzw. sind verloren gegangen. Also waren wir noch ca. 14 Leute verteilt in 2 Karaokezimmern. Witzigerweise war das ganze sehr billig, dank den Japanern, die wir dabei hatten. Sie haben einen guten Preis vereinbart. Das leidige Zugproblem bedingt, dass es wieder 5:15 wurde, bis wir zum Bahnhof aufgebrochen sind, ich dann noch ein paar Telefonate führte und letztendlich erst im Laufe des Sonntag morgens ins Bett kam.

Dieses mal habe ich nach dem Durchmachen nicht den Fehler begangen, lang auszuschlafen und bin nach 4h wieder aufgestanden. So war ich gestern abend sehr müde und konnte gut bis heute früh schlafen. Letztes WE nach der Fußballnacht war das schlechter, da ich Sonntags bis 15:00 geschlafen hatte und abends dann nicht mehr einschlafen konnte.

So viel für heute von mir aus dem schwülwarmen Japan. Mushi-atsui desu!

Sayounara
Euer Peter

P.S. Auf japanisch schreibt man mich übrigens so: ペーター アモン

17.06.2005 um 06:54 Uhr

Mal wieder Aktuelles aus Japan...

von: gizmo

Hallo daheim,

Schande über mich! Zur Zeit bin ich sehr schreibfaul! Einerseits habe ich momentan wenig Zeit, andererseits habe ich auch nicht mehr sooo viel erlebt in den letzten Wochen. Aber fangen wir mal an:
Vor 2 Wochen war das Hafenjubiläum von Yokohama. Das genaue Alter weiß ich leider nicht, aber es sind ca. 150 Jahre, seitdem dort die internationale Schiffahrt begann. Damals kam das erste große "schwarze Schiff" aus Stahl - ein amerikanischer Dampfer und die Japaner wussten mit so einem Monster noch nichts anzufangen. Bis dato kannten sie nur Segelschiffe aus Holz. Yokohama entwickelte sich dann zum internationalen Dreh- und Angelpunkt in Japan, daher waren hier die Leute schon immer am offensten und weltbewandert. Jedenfalls wird dieses Jubiläum alljährlich mit einem großen Feuerwerk gefeiert. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Das Feuerwerk war wirklich toll und ging ca. 20 Minuten lang. Ich habe über 100 Bilder geschossen! Ein paar davon sind auch gut geworden.
Danach sind wir zum Pizza- und Pasta-tabehodai (all-you-can-eat) in Yokohama gegangen. Man zahlt einmalig 11 Euro und kann 70 Minuten spachteln, bis man platzt. Für 2 Euro mehr hat man alle nichtalkoholischen Getränke zusätzlich frei (auch verschiedene Kaffees). Neben Pizza und Pasta gab es Salate und Nachtische am Buffet. Es hat sich also richtig gelohnt für uns (vielleicht nicht fürs Restaurant). Bis auf die Tatsache, dass wir danach kaum mehr richtig gehen konnten, war es ein toller Abend.

Eine weitere Neuigkeit ist, dass ich in Akihabara eine Videokamera für Corina erstanden habe. Viele Dinge kann man einfach nicht auf Bildern festhalten, da waren wir uns einig. Seit der Kamera habe ich natürlich auch schon viel rumgespielt und gefilmt. Auch mit dem Schneiden am Notebook und diversen Spezialeffekten verbrachte ich bisher viel Zeit. Es macht zwar Spaß und am Ende kommt auch ein durchaus ansehnliches Ergebnis zum Vorschein, kostet aber viel Zeit.

Am vorletzten Sonntag waren wir in einem Vergügungspark in Tokyo. Wir bekamen Freikarten über Kaori und konnten so fast alles kostenlos fahren, so oft wir wollten. Natürlich gabs auch einen Freefalltower und Achterbahnen, etc. War echt witzig - vor allem, weil sich der Park mitten in Tokyo befindet neben dem Tokyo Dome (Stadion für Baseball und American Football) und sehr eng zusammenkomprimiert ist. So verläuft die große Achterbahn um ein Gebäude herum, in dem sich auch ein großes Onsen (Bad) befindet.

Letztes Wochenende feierten wir Freitags die Abschiedsparty für Beat - dem schweizer Praktikanten, der nach 15 Monaten zurück nach Zürich geht. Den Abend begannen wir im Izakaya und beendeten ihn mit einer 3stündigen Karaokesitzung ;-) Dabei gings natürlich wieder feuchtfröhlich zu und nicht jeder überstand den Abend "unversehrt" und wohlbehalten…
Sonntags gingen wir aufs Fußballspiel nach Shin-Yokohama. Zu Gast war der FC Barcelona bei den Yokohama Marinos. Es war ein tolles Spiel mit vielen guten Szenen und etlichen Toren. Endergebnis war 3:3. Die Yokohama-Fans waren sehr fleißig und so herrschte immer eine tolle Fußballathmosphäre mit Fangesängen und -getrommel im Stadion. Noch kurz was zum Stadion: es war das, das uns allen bekannt ist aus 2002 - WM-Endspiel Deutschland-Brasilien, das leider 0:2 damals endete…

Am Montag war die offizielle Sayounaraparty der Abteilung für Beat. Auch hier ging es wieder ins Izakaya, wo wir wieder mal rohen Fisch und andere Köstlichkeiten genießen konnten. Leider sind die Abende mit Abteilungsfeiern immer übergebührlich teuer. Man hat meistens ein Menü und dazu nomihodai (all-you-can-drink), bezahlt dann aber für 2h um die 37 Euro. Irgendwie schlagen die Restaurants dann auf, wenn Geschäftsessen reserviert werden, glaube ich… Trotzdem war es ein schöner Abend, Beat und die Chefs hielten eine Rede und er bekam sein Abschiedsgeschenk.
Am Donnerstag früh flog er dann Richtung Heimat und so kam es, dass ich am Mittwoch abend noch viele Sachen von ihm erbte. Ich habe jetzt sogar eine eigene Waschmaschine, Trockner und diverses Küchen- und Haushaltszubehör. Zwar wirds dadurch noch enger in meinem "Küchengang", aber auch komfortabler.

So viel mal zur Berichterstattung aus Japan. Die Halbzeit habe ich am 9.6. bereits geschafft. War bisher irgendwie schon eine lange Zeit, aber andererseits ist sie auch schnell rumgegangen. Es waren halt bisher viele Eindrücke und viel Neues. Dadurch verflog die Zeit so schnell. In den letzten Wochen (seit Corina und Co. wieder weg sind) geht es langsamer rum. Ich freue mich schon wieder auf den August, wenn Corina mit ihren Eltern wieder kommt…

Hier der Link zur neuen Bildergallerie...

Also dann

Viele Grüße
Euer Peter

01.06.2005 um 02:43 Uhr

Ausführlicher Bericht über die letzten 2 Wochen mit Corina, Ina und Pat

von: gizmo

Hallo Daheim,

nach langer Wartezeit kommt nun endlich der lang versprochene ausführliche Bericht über unsere Reise in Japan. Corina, Ina und Pat kamen am Sonntag, 15.05.05 hier bei mir an. Nachdem sie 1 1/2 Tage Zeit, sich hier einzugewöhnen und einen ersten Eindruck von Yokohama, Tokyo und Japan im allgemeinen zu bekommen, sind wir Dienstag früh (17.05.05) los auf unsere 7tägige Rundreise durch Japan.

Unsere erste Station war wie gesagt Hakone, also fuhren wir per Shinkansen nach Odawara und dann mit dem normalen Zug in dieses Naherholungsgebiet. Hakone liegt nahe beim Fuji-san und hat einige heiße Quellen, kleinere Berge und Seen. Um dort herumzukommen, haben wir ein Touristen-Tagesticket genommen und durften so Bus, Schiff, Seilbahn, Cable-Car und Zug benutzen. Zuerst ging es an einen See und nach kurzer Besichtigung des Städtchens und eines Tempels nahmen wir ein Piratenschiff (mit moderner Technik) über den See zur Seilbahnstation. Da das ganze Schiff vor uns in der Schlange stand, dauerte es leider eine Weile, bis wir mit der Seilbahn hochfahren konnten. Oben am Kamm angekommen, konnte man schwefeldampfende Spalten bestaunen (dementsprechend mit Gestank fauler Eier) und leider nur schlecht (da diesig) den Fuji sehen. Von dort ging es wieder mit der Seilbahn auf der anderen Seite runter in ein Dorf und wiederum von dort aus per Cable-Car weiter runter ins Tal zum Bahnhof.

Am selben Abend nahmen wir wieder den Shinkansen nach Nagoya, wo wir am nächsten morgen die Expo 2005 besuchten. Es war sehr schön und interessant dort, auch wenn das Wetter nicht immer so mitspielte. Leider kann man an einem Tag beileibe nicht alle Pavillions besuchen, aber wir haben uns einige schöne rausgesucht. Mit am besten hat uns der Japanische (sehr viel Science Fiction mit Projektionen und optischen Täuschungen), der Deutsche (Mit Achterbahn und interessanten Technik-Exponaten) und der Kanadische (mit Light- und Lasershows) gefallen. Manche anderen wie der von Österreich, Schweiz, Australien, Neuseeland waren eher enttäuschend. Leider hatten wir teilweise bis zu 2h Wartezeit und so verging der Tag wie im Flug.

Nach einer weiteren Nacht in Nagoya "schoss" uns der Shinkansen mit 300km/h am nächsten Morgen weiter nach Kyoto - die frühere Hauptstadt von Japan (für über 800 Jahre). Da sie von Bombadierungen im 2. Weltkrieg weitestgehend verschont geblieben ist, hat man hier den Flair von einem früheren Japan. Nicht so wie in Tokyo mit Hochhäusern und Einkaufspassagen, sondern viele kleine verschachtelte Häuslein mit kleinen Gässchen dazwischen. Dadurch findet man hier auch die ältestens und schönsten Tempel/Schreine und Schlösser/Paläste. Am ersten Tag besichtigten wir 2 schöne Tempel entlang des sogenannten "Philosophenwegs" - einem kleinen Pfad parallel zu einem verträumten Kanal. Abends genehmigten wir uns im Restaurant ein kleines Fässchen Bier zum Selbstzapfen und einen heißen Sake. ;-) Damit ließ sich unsere Unterkunft Tani-House (Ryokan) leichter ertragen. An sich war sie gar nicht so schlecht, nur hatte die alte Hausherrin wohl keine Zeit fürs Putzen. Alles war ein bisschen dreckig und im Bad tanzten Kakerlaken Ringelreihe ;-)
Am nächsten Tag gings ins Schloss von Kyoto und danach (nach vorheriger Anmeldung) in den alten Kaiserpalast. Beides war sehr schön und großzügig angelegt. Man konnte gut nachvollziehen, wie der damalige Kaiser gelebt hat.

Nach einer weiteren Nacht im Tani-House flitzen wir mit dem reservierten Shinkansen weiter nach Himeji für einen 3 stündigen Zwischenstopp an der größten und bekanntesten Burg Japans. Sie wurde (als eine der wenigen) mitten auf einem Berg und damit weithin sichtbar gebaut, da man sich sicher war, dass sie uneinnehmbar sei. Außenrum durchquert man ein verwinkeltes Labyrinth aus Mauern und Wehrgängen mit dazwischengelegenen kleinen Grünflächen. In der Burg konnte man unterschiedliche Gemächer ansehen und auch im Hauptturm empor steigen. Anscheinend waren früher die Japaner noch kleiner, da die Höhe der Tür- und Treppendurchgänge teilweise sogar bei Ina und Corina knapp wurden. Eines der Nebengebäude ist auch bekannt als Harakiri-Ort. Hier nahmen sich mehrere Dutzende Samurai gleichzeitig auf rituelle Art das Leben.

Weiter ging es am Mittag nach Hiroshima (wieder Shinkansen), einer der beiden Städte, auf die im 2. Weltkrieg von den Amerikanern eine Atombombe geworfen wurde. Leider ließ uns hier das gute Wetter etwas im Stich, aber wir ließen uns die Laune dadurch nicht verderben. Am restlich verbleibenden Tag besichtigten wir noch die Burg von Hiroshima und das Ausgeh- und Vergnügungviertel. Am nächsten Morgen erwartete uns heftiger Regen, so dass unser Plan nach Miyajima zu gehen (Schrein im Wasser) sprichwörtlich ins Wasser fiel. Als der Regen etwas nachließ, machten wir uns auf den Weg Richtung Friedenspark und Atombombenmusseum. Dieses Gebiet liegt direkt an einer Flussgabelung und ziemlich genau unter der Abwurfstelle der Atombombe, die dort in einer Höhe von 580m gezündet wurde. Im Park steht der sogenannte Atombombendom, der heute dort als Mahnmal und Friedenssymbol immer noch steht. Er ist so gut erhalten, da die Druckwelle direkt von oben auf ihn hereinbrach, so dass quasi Dach und alle Böden fehlen, die senkrechten Mauern allerdings stehen blieben. Man schätzt, dass es dort am 6. August 1945 um 8:15 (Zündung der Bombe) ca. 3000-5000°C hatte! Die Gedenkstätten waren sehr imposant und hinterließen eine bedrückende Stimmung. Schulklassen legten Hunderte von Oregami-Kranichen (Friedenszeichen) nieder und sangen ein Lied. Wir passierten die Flamme des Friedens, die erst ausgeht, wenn die letzte Nuklearwaffe auf der Erde demontiert wurde, auf dem Weg zum Musseum. Dort sahen wir Filme, Interviews von Zeitzeugen und Fundstücke von damals (Zerschmolzene Flaschen, zerfezte Kleidung, angeschmolzene Dachziegel,...). Wir waren zutiefst berührt und betrübt davon. Man bekommt einen ganz anderen Eindruck von der unglaublichen Zerstörungskraft von Massenvernichtungswaffen, wenn man dort vor Ort ist und diesen Gesamteindruck der Gedenkstätte in sich hinein lässt. Jedenfalls waren wir uns alle einig, dass so etwas unendlich furchtbar ist und sich ABSOLUT NIE WIEDERHOLEN darf!!!
Abends saßen wir in unserem Ryokan (das um einiges besser war, als das in Kyoto) noch ein wenig zusammen und verarbeiteten unsere bisherigen Eindrücke.

Morgens gings wie immer früh weiter mit dem Shinkansen (auch wie immer) nach Nara. Wir legten hier einen Stopp tagsüber ein, da wir sonst 6h am Stück zurückfahren hätte müssen. Aber es war es wirklich Wert, den Tag dort zu verbringen. Die Stadt ist ein wenig vergleichbar mit Kyoto, jedoch kleiner und noch mehr Parks. In selbigen liefen überall frei "heilige Rehe" herum, die ohne Bedenken gestreichelt und gefüttert werden konnten. Wie schauten uns dort schöne alte Tempel und Parks an. In einem der Schreine wurden wir sogar mal von japanischen Schülern interviewt, die so ihr englisch üben wollten. Zum Abschluss gabs dann noch ein Autogramm in ihr Schulheft und ein Gruppenfoto ;-)

Auf den Abend hin fuhren wir zurück nach Yokohama und bis wir dort alles versorgt und gereinigt hatten, wurde es 1:30, bis wir ins Bett kamen. Leider musste ich ja am nächsten morgen wieder aufstehen und arbeiten - da hat es mich natürlich umso mehr gefreut, als kurz nach meiner Mittagspause eine Mail kam, dass Corina, Ina und Pat jetzt aufgestanden sind *grrr*.

Diese zweite Woche verbrachten wir leider aufgeteilt - ich musste arbeiten und die anderen 3 gingen shoppen oder sightseeing. Abends trafen wir uns dann immer und gingen noch zusammen aus. Mit dabei waren auch 2 mal Karaoke - einmal unter der Woche, wo wir erst gegen 4:30 ins bett kamen und eine durchgemachte Nacht von Freitag auf Samstag. Nach anfänglichen Berührungsängsten mit Karaoke - vor allem von Pat - machte es jedoch allen einen Riesenspaß!

Die 2 Wochen vergingen leider wie im Fluge und so mussten die 3 Sonntag früh wieder ihre Rückreise antreten. Ich vermisse sie schon wieder, vor allem meine Corina! Jetzt sind es 9 Wochen, bis sie wieder kommt - hoffentlich vergehen die auch schnell...

Einen besseren Eindruck bekommt ihr wie immer in der Bildergallerie, die diesmal ziemlich umfangreich ausfiel. Zudem gibts es noch 3 neue Panoramafotos (siehe Bilderseite unten).

Viele Grüße
Euer Peter