Stimmung: gut
Manchmal haben auch Beiträge einen Bart, so wie dieser. Da sagt doch Kurt Beck, seines Zeichens SPD Vorsitzender, zu einem Arbeitslosen, er solle nach Hause gehen, sich rasieren, dann bekommt er auch Arbeit. Was er ihm allerdings verschwieg, in der Partei hätte er unrasiert die grösseren Chancen. Denn unrasiert, wird man schneller Parteivorsitzender bei den Sozialdemokraten. So läuft Kurt Beck selbst unrasiert herum, ebenso wie damals die Vorsitzenden Matthias Platzek und Rudolph Scharping. Hat Beck wohl verschwiegen, er fuerchtet scheinbar um seinen Job im Moment. Und nuechtern sollte der Arbeitslose auch noch sein. Aber für einen Parteivorsitzenden ist auch dieses keine Bedingung. Ich sah Kurt Beck gerade gestern noch, im TV, beim anstossen auf einem Volkfest, so wirklich nüchtern sah er da auch nicht aus. Ja, so sind sie die grossen, was ein Parteivorsitzender darf, darf der Arbeitslose noch lange nicht. Nun der Oskar Lafontaine, auch ein ehemaliger SPD Vorsitzender, der hatte ja keinen Bart, hat er auch immer noch nicht, wäre aber für die Partei fast gestorben. Hätte Schröder, ihn damals nicht vergrault, hätte die SPD vielleicht noch die Mehrheit, und ihre Mitglieder. Aber man kann ja nicht alles haben..so haben sie eben den Beck. Auf ihr Wohl, Herr Beck, weiter so.. und nur nicht mit dem Oskar reden. Der hätte sonst noch Tipps für sie, wie sie sozialer werden könnten. Und das geht doch nicht, denn Schröders Werk, die SPD zu vernichten, ist immer noch nicht vollendet. Vielleicht schaffen sie es ja, Herr Beck, als sein Nachfolger. So koennen sie nach jeder Wahl, in der die SPD wieder 5 Prozent verliert, von dem grossen Sieg, auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit sprechen. Und der letzte macht das Licht aus.