grundsicherung politik

29.09.2007 um 17:40 Uhr

Schüler und die 32 Std. Woche

Stimmung: gut

Schüler und die 32 Std. Woche, Pustekuchen. Selbst mit der 38 Std. Woche kommen sie meistens nicht aus.

Lernen ist ja schön und gut, aber zuviel davon kann es doch auch nicht sein.
Ein normaler Arbeitnehmer hat eine 32 bis 40 Std. Woche und dann ist gut. Dann fährt er nach Hause und kann sich entspannen oder anderen Tätigkeiten nachgehen. Er nimmt keine Hausaufgaben mit.
Anders ein Schüler. Er hat in der Schule schon oftmals einen 8 bis 9 Stunden Tag, muss zu Hause noch stundenlang Hausaufgaben machen und üben.
Selbst das Wochenende, der Samstag und Sonntag bleibt davon oft nicht unberührt.


Ich finde dieses nicht gut, denn unter Stress und Druck, lernt man eher schlechter. Behält weniger im Kopf.
Zudem, auch Kinder und junge Menschen haben ein Recht auf eine angemessene Freizeit. Gerade sie!! Wie sollen sie bei diesem Zeitplan noch ihren eigenen Interessen nachgehen, soziale Kontakte pflegen?
Wie sich regenerieren, wenn für nichts mehr Zeit bleibt. Oder einfach mal leben? Es ist einfach nur traurig.

Ist es der richtige Weg, frage ich mich? Ganztagsschulen und dann noch Ganzabendshausaufgaben bis der Schüler todmüde ins Bett fällt?

Bei den Arbeitnehmern sorgten Gewerkschaften dafür, dass die Arbeitszeiten kürzer wurden Wenn die Gewerkschaften auch in letzter Zeit anfangen zu schwächeln.

Vielleicht sollten die Schüler sich auch in einer Schülergewerkschaft zusammentun, und für die 32 Std. Woche auf die Straße gehen.
Denn die Bundes und Länderschülervertretungen bekommen es ja scheinbar nicht gebacken.

27.09.2007 um 05:27 Uhr

Wird Google und Co langsam gefährlich ?

Stimmung: gut

Müssen wir jetzt schon aufpassen, welche Suchworte wir bei Google und Co eingeben?

So sollen Nutzer, die bestimmte Suchworte,
wie Bombe, Terror, Islamismus etc. eingeben, als verdächtig eingestuft, und deshalb überwacht werden.

Das fordert eine Richtlinie der EU.

Ich denke, die Liste der verdächtigen Worte wird recht lang sein.
Ob Gott und Liebe auch dazu gehoert, entzieht sich meiner Kenntnis, aber möglich ist alles.

Also aufpassen, wonach ihr sucht..verdächtig sind wir wohl alle.
Ist das jetzt ein Update auf Stasi .2.0 .

27.09.2007 um 02:18 Uhr

Wulff (CDU) 8 Euro die Stunde sind zuviel.

von: sternenschein   Stichwörter: Koch, Wulff, CDU, Post, Stundenlohn, zuviel

Stimmung: gut

Wulff und Koch (CDU), halten 8 Euro Mindestlohn für Postzusteller für zu hoch.

Was denken sich diese beiden Herren Ministerpräsidenten, Wulff und Koch von der CDU, eigentlich dabei, zu sagen Briefzusteller müssten weniger verdienen?
Beide wollen das Entsendegesetz für diese Berufsgruppe, das zu diesen Mindestlöhnen führen würde, im Bundesrat torpedieren.

Haben Briefzusteller es denn nicht "verdient" von ihrer Arbeit leben zu können. Wobei dieses bei 8 Euro die Stunde schon schwer fallen dürfte. Sollen sie nebenher auf Hartz IV angewiesen sein?

Herr Koch und Herr Wulff, sie sollten mal versuchen, einen Monat lang mit einem Briefzustellergehalt auszukommen, dann würden sie anders darüber denken.
Sehr christlich, sehr sozial muss ich sagen!

25.09.2007 um 06:34 Uhr

Hartz IV ist offener Strafvollzug..

Stimmung: gut,

Hartz IV ist offener Strafvollzug. Es ist die Beraubung von Freiheitsrechten.

Hartz IV quält die Menschen, zerstoert ihre Kreativität.
Die Zeiten der Vollbeschäftigung seien endgültig vorbei.

Die Politiker sind narkotisiert vom Vollbeschäftigungswahn.
Vollbeschäftigung ist eine Lüge, ein Mythos.

Das manische Schauen auf Arbeit mache alle krank.
Die Wirtschaft hat die Aufgabe, die Menschen von Arbeit zu befreien.

Anstelle eines Rechts auf Arbeit, brauchen wir ein Recht auf Einkommen.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen ohne Auflagen, ohne Formulare.


Zitate von Goetz Werner, Manager, und Chef der Drogeriemarktkette DM. Gesagt in mehreren Interviews

Herr Werner wird wissen was er sagt, er hat es durchrechnen lassen und vertritt diese Meinung offensiv. Schaltet auf eigene Kosten Anzeigen für ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Und wenn wir ehrlich sind, Vollbeschäftigung für alle wird es nie wieder geben. Da belügen uns die Politilker seit langem. Es müssen andere Lebensmodelle her.

10.09.2007 um 00:30 Uhr

Sollten Schüler auf ein Leben, jenseits bezahlter Arbeit vorbereitet werden?

Stimmung: gut

....Diese sicheren Arbeitsplätze fürs Leben gibt's nicht mehr.

Auch wer lebenslänglich lernt, wird Mitspieler im Verdrängungswettbewerb um bezahlte Arbeit.
Was heißt das für die Schule?
Wir müssen die nächste Generation darauf vorbereiten, eine Identität jenseits der bezahlten Arbeit zu entwickeln.
Das ist die große Chance für die Schule, dass wir nicht bloß nach Nützlichkeit ausbilden.

Zitat:Christa Koenne (64), prom. Chemikerin,
Leiterin Pisa-science-Gruppe Österreich,
Projekt Prüfungskultur Uni Klagenfurt
in einem Gespräch mit dem "Der Standard "

Meine Meinung: manche Menschen besitzen den Mut die Wahrheit auszusprechen, auch wenn sie häufig verdrängt oder schöngeredet wird.

Sie bemängelt auch die permanente Prüfungssituationen in der Schule. Lehrer und Prüfer sollten nicht ein und dieselbe Person sein.

Dem kann ich nur zustimmen.

09.09.2007 um 22:25 Uhr

Kruzifixe an allen Schulen und Gerichten?

Stimmung: gut

Ronald Pofalla ( CDU Generalsekretär ), fordert in allen Schulen und Gerichten Kruzifixe anzubringen.

In der Kirche können so viele Kruzifixe hängen, wie die Gemeinde es will, meine ich, aber in den Schulen und Gerichten, haben diese nichts zu suchen.
Kopftuch verbieten, mit der Begründung es sei ein religiöses Symbol, aber Kruzifixe aufhängen wollen. Das sieht doch sehr nach zweierlei Maß messen aus.

Edmund Stoiber / CSU Ministerpräsident ), will eine Bundesratsinitative einbringen, nach der Gotteslästerung schneller und härter bestraft werden kann.

Nach seinen Vorstellungen sollen nicht nur abwertende Worte über Gott strafbar sein, sondern das Verächtlichmachen der Kirche und Religion.
Wer sie verspottet, würde sich dann schon strafbar machen.

Ich frage mich, haben die denn nichts besseres zu tun, gibt es keine anderen Probleme?
Hört sich wie ein Zangenangriff auf die Meinungsfreiheit an.

Auf der einen Seite Schäuble, mit seinen Einschüchterungen der anonymen PC Onlinedurchsuchung, auf der anderen Seite die Versuche der Zwangsverchistlichung durch die CDU/CSU.

Was steht uns noch alles bevor?

05.09.2007 um 18:33 Uhr

Von Kameradenschweinen, Scheiß und Heulsusen in der SPD

Stimmung: gut

Kurt Beck ( SPD Vorsitzender), hat ein Machtwort gesprochen.

"So einen Scheiß lasse ich mir nicht mehr bieten. Wenn einer führt, dann bin ich es."

Ich wusste garnicht, dass Kurt Beck so ein begnadeter Humorist ist. Er brachte mich mit der Aussage zum lachen. Ob er innerlich auch dabei gelacht hat?

Der Parteirechte, Johann Kahrs spricht von
"Kameradenschweinen in der SPD"

Peer Steinbrück, Finanzminister, betitelte SPD Mitglieder als "Heulsusen".
Legte mit Mathias Platzek und Steinmeier ein Buch zum SPD Kurs auf, der die Agenda 2010 verteidigt und fortschreibt.

Manfred Güllner, vom Meinungsforschungsinstitut Forsa, meinte:
"Die SPD hat drastisch an Vertrauen eingebüßt."

Ja, meine Herren, abwärts läuft es sich leichter, aber auch schneller. Gibt es noch ein Halten?