Schüler und die 32 Std. Woche
Stimmung: gut
Lernen ist ja schön und gut, aber zuviel davon kann es doch auch nicht sein.
Ein normaler Arbeitnehmer hat eine 32 bis 40 Std. Woche und dann ist gut. Dann fährt er nach Hause und kann sich entspannen oder anderen Tätigkeiten nachgehen. Er nimmt keine Hausaufgaben mit.
Anders ein Schüler. Er hat in der Schule schon oftmals einen 8 bis 9 Stunden Tag, muss zu Hause noch stundenlang Hausaufgaben machen und üben.
Selbst das Wochenende, der Samstag und Sonntag bleibt davon oft nicht unberührt.
Ich finde dieses nicht gut, denn unter Stress und Druck, lernt man eher schlechter. Behält weniger im Kopf.
Zudem, auch Kinder und junge Menschen haben ein Recht auf eine angemessene Freizeit. Gerade sie!! Wie sollen sie bei diesem Zeitplan noch ihren eigenen Interessen nachgehen, soziale Kontakte pflegen?
Wie sich regenerieren, wenn für nichts mehr Zeit bleibt. Oder einfach mal leben? Es ist einfach nur traurig.
Ist es der richtige Weg, frage ich mich? Ganztagsschulen und dann noch Ganzabendshausaufgaben bis der Schüler todmüde ins Bett fällt?
Bei den Arbeitnehmern sorgten Gewerkschaften dafür, dass die Arbeitszeiten kürzer wurden Wenn die Gewerkschaften auch in letzter Zeit anfangen zu schwächeln.
Vielleicht sollten die Schüler sich auch in einer Schülergewerkschaft zusammentun, und für die 32 Std. Woche auf die Straße gehen.
Denn die Bundes und Länderschülervertretungen bekommen es ja scheinbar nicht gebacken.
