Müntefering droht Ypsilanti und der Hessen SPD
Stimmung: gut
Die Bundes SPD werde alles tun um der Hessen SPD zu helfen. Liess Müntefering verlauten.
Gerade so, als hätte er und die Bundes SPD nicht schon genug getan, um dabei zu helfen, dass Andrea Ypsilanti nicht die neue Ministerpräsidentin in Hessen wird. Von einem Komplott wollte Müntefering aber nicht sprechen.
Müntefering scheint der Hessen SPD dabei helfen zu wollen, ebenso wie die Bundes SPD, auf nur noch 20 bis 25 % der Wählerstimmen bei kommenden Wahlen zu kommen. Derartige Ausreisser nach oben, wie bei der linken Ypsilanti in Hessen, kann Müntefering natürlich nicht dulden.
Es schadet dem Gesamtbild der Agenda SPD und Münteferings Politikvorhaben, Juniorpartner in einer grossen Koalition zu bleiben enorm, wenn erkannt wird, das mit linke und soziale Politik Wahlen gewonnen werden können.
Spiegel Online hat sich nicht nur zu einem Neoliberalen Blatt gemausert, dass genüsslich über die vier Abweichler in Ypsilantis Hessen SPD schreibt, um mehrfach auf die "Wahllüge" Ypsilantis hinzuweisen.
Nein, jetzt hat der Spiegel sich Satiriker als Leitartikler ins Boot geholt. Der Spiegel zielt darauf ab das führende Satiremagazin Deutschlands zu werden.
Nicht nur dass der Spiegel den neoliberalen Wirtschaftswissenschaftlern hinterherläuft und deren Thesen als eizig richtige verkauft. Das wäre zuwenig der Satire. Heute titelt der Spiegel mit der Schlagzeile:
Müntefering über hessische Abweichler entsetzt.
Wenn das keine Realsatire ist, was dann?
