grundsicherung politik

20.11.2009 um 07:36 Uhr

Guttenberg will Deutschland in mehr Kriege führen

Deutschland führt Krieg.
Wir merken hier zwar nichts davon, denn unsere Kinder werden nicht erschossen, auch fallen die Bomben woanders.
Wir merken es höchstens daran, dass immer mal wieder tote deutsche Soldaten aus den Auslandseinsätzen zurückgebracht werden.
Die Bild Zeitung titelte:
"Guttenberg: ich hole unsere Jungs zurück"

So könnte man es auch nennen, wenn sie tot aus Afghanistan zurückkommen.
Die "Jungs", wie die Bild sie nennt.
Wusste garnicht dass wir da Kindersoldaten im Einsatz haben.
Deutschland, eine Kriegsnation.
Krieg von dem man hier nichts merkt. Nur unsere Soldaten in den Auslandseinsätzen, sie merken es sind keine Friedenseinsätze. Sie zahlen oftmals mit dem Leben oder einem schweren Trauma.

Wofür?
Für die Verteidigung unserer Freiheit am Hindukusch, sagte gerne der alte Verteidigungsminister Struck.
Musste er auch sagen als Verteidigungsminister. Denn irgendetwas muss er ja verteidigen, wenn er kein Kriegsminister sein will.
Manchmal kann man allerdings eher den Eindruck haben, es wird ein undemokratischer Wahlfälscher und viele Drogenbarone in Afghanistan verteidigt. Dafür müssen unsere Soldaten dort sterben.

Diese Kriegseinsätze langen unserem neuen Verteidigungsminister Freiherr von und zu Guttenberg (CDU) jetzt nicht mehr.
Er will mehr Kriegseinsätze für die Bundeswehr im Ausland.
Er möchte Auslandseinsätze deutscher Soldaten zu einer Selbstverständlichkeit machen, damit Deutschland seiner wachsenden Bedeutung in der Welt gerecht werden kann.
Eine Selbstverständlichkeit, Deutschland in weltweiten Kriegseinsätzen. Für die CDU und dem Freihherrn von und zu Guttenberg scheinbar ja.
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20.11.2009 um 06:57 Uhr

Schmuddel Spiegel

Wenn alles nichts hilft, schmuddelt der Spiegel gerne mal..
Oskar Lafontaine scheint vom Spiegel nicht geliebt zu werden.

Mal bezeichnen sie ihn als Grössenwahnsinnig, dann als Spinner, Träumer oder Illusionär, auch gerne als Agitator. Teils unterstellen sie ihm auch Ahnungslosigkeit in Finanz- und Wirtschaftsfragen.

Nur half das alles nichts.
Lafontaine gewann dennoch bei der Bundestagswahl mit " Die Linke" an Stimmern hinzu. Schmeckte dem Spiegel scheinbar überhaupt nicht.

Da glaubte der Spiegel, es hilft nur noch ein Griff in die Schmuddelkiste. Unterste Schublade. Unterstellte Lafontaine eine durch nichts bewiesene Affäre mit Sahra Wagenknecht.
Dazu auch gleich noch Wählerbetrug, da er sich nach der Wahl teilweise ins Saarland zurückzog.

Nach dem Bekanntwerden Lafontaines Krebserkrankung, des wahren Grundes für seinen Rückzug, entschuldigte sich der Spiegel nicht einmal für seine Schmutzkampagne.

Nein, hielt den Vorwurf des Wählerbetruges aufrecht, mit der Begründung, Lafontaine hätte dieses vor der Wahl mitteilen müssen.

Aber was hätte der Spiegel geschrieben, wenn Lafontaine schon vor der Wahl seine Krebserkrankung bekanntgemacht hätte?

Die Spiegel Schlagzeilen in diesem Falle könnten wir uns wohl alle vorstellen. Sicher hätten sie dann über den Vorsitzenden der Partei "Die Linke" nur Häme ausgegossen.
Lafontaine als Stratege bezeichnet, der mit Bekanntgabe seiner Krebserkrankung vor der Bundestagswahl auf raffinierte Weise zusätzliche Stimmen für seine Partei holen will.

Nein. Es war schon gut und richtig so, dass Lafontaine erst jetzt seine Erkrankung öffentlich machte. .

Es bleibt nur Lafontaine eine rasche Genesung zu wünschen und eine baldige Rückkehr in die Politik.
Und die Erkenntnis, der Spiegel und Spon ist inzwischen teilweise auf Bild Boulevardniveau gesunken..
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