grundsicherung politik

07.12.2012 um 02:37 Uhr

Andrea Ypsilanti als Kanzlerkandidat der SPD

Am kommenden Wochenende soll in Hannover der Kanzlerkandidat der SPD gewählt werden.
Ich weiss ja nicht, ob es eine freie und demokratische Wahl bei der SPD ist, denn ob es einen Gegenkandidaten zu Peer Steinbrück gibt, davon habe ich noch nichts gehört.

So wird die SPD wohl den schlechtesten Kandidaten den sie aufbieten konnte ins Rennen schicken.
Frau Merkel wird Freudentänze vollführen, denn mit Steinbrück als Gegner kann sie nur gewinnen.

Steinbrück, der so unsozial ist wie es die SPD auch ist. Der die Agenda Politik, die Rente mit 68, die Sozialkürzungen, das Lohndumping durch Zeitarbeitsfirmen mit Schröder zusammen entwickelt hat und heute noch verteidigt und befürwortet.
Peer Steinbrück, der noch niemals eine Wahl gewonnen hatte, er kann es einfach nicht, er wird auch diese Wahl verlieren.
Peer Steibrück, der Initiator des Verbriefungsmarktes war, in dem er forderte und durchsetzte "DerAusbau des Verbriefungsmarktes muss nachdrücklich unterstützt werden". So kam durch die Immobilenverbriefungen der USA die Finanzkrise auch zu uns, und Steinbrück rettete dann mit viel Steuerzahlergeld die Banken.

Steinbrück, der neoliberaler ist als die CDU und FDP es sind.
Er hat den Neoliberalismus mit seinem silbernen Löffel der Millionenschweren Honorare der Banken für seine Vorträge praktisch gefressen. Er gibt den Neoliberalen Schröder II ab, wird alles noch schlimmmer machen als es schon ist.

Wie wunderbar wäre es da doch, wenn die SPD wirklich eine soziale Partei wäre, die den Menschen und seine Belange im Blickfeld hat.
Die den Weg frei machen würde für eine Frau wie Andrea Ypsilanti als Kanzlerkandidatin.

Was wäre das für ein schöner und interessanter Wahlkampf.
Dann hätten wir wirklich etwas zu wählen, ganz im Gegensatz, zu dem Einheitsbrei von CDUCSUSPDFDPGrüne, die alle nur das gleiche wollen und nichts wird sich ändern.
Mit Ypsilanti wäre eine Mehrheit links der Mitte möglich. Sie könnte die Grünen und die Linke mit ins Boot holen, ganz ohne Berührungsängste.

Natürlich war Andrea Ypsilanti damals gegen Schröders Agendapolitik und gegen Hartz IV, weshalb sie in der SPD, bei Steinmeier, Gabriel, Müntefering, Steinbrück, nicht wohlgelitten war,
Ypsilanty will etwas für die Menschen tun, nicht nur für die Banken und die Reichen, wie es alle anderen machen.
Und Andrea Ypsilanti kann die Menschen mitreissen, überzeugen, dieses hat sie im Wahlkampf in Hessen gezeigt, bei dem sie am 27. Januar 2008 36,7 % für die SPD holte, es war ein Zugewinn von 7,6% damals.

Doch die SPD will den Wahlkampf garnicht gewinnen, jedenfalls nicht, wenn es sozialer dadurch in unserem Lande werden sollte.
Steinbrück forderte sie damals zum Rücktritt als Landesvorsitzende auf. Meinte "sie kann es nicht".
Müntefering und andere SPD Bonzen hintertrieben ihre Wahl zur hessischen Ministerpräsidentin. Einige Abgeordnete der SPD stimmten damals gegen ihre eigene Kandidatin. Sie wollen es einfach nicht, sozial sein ist schlecht, meint die SPD.

Was für ein Spass wäre es, wenn die SPD sie jetzt als Kanzlerkandatin gegen Merkel aufstellen würde.
Eine ernsthafte Gegnerin, eine die eine andere, eine neue Politik will.

Einde die von der Presse und den Kapitalinteressen zerrissen werden würde.
In unendlichen Hetzartikeln in der Bild Zeitung, auf Spon und in anderen Medien.

So wie es damals in Hessen war, als die versammelte Medienmeute Frau Ypsilanti herunterschrieb, die SPD nur grinste und es scheinbar auch noch gut fand.

Dabei spricht es doch für Frau Ypsilanti, wenn sie diese konforme Meinungsmedienmacht gegen sich hat. Es ist doch fast als Auszeichnung anzusehen, als Beleg, dass sie alles richtig macht.

Kämpfen kann die Frau, gute Ideen hat sie auch, sie sollte kandidieren.

Hannelore Kraft, schön und gut, aber sie ist auch dem Neoliberalismus verhaftet, nicht zu vergleichen mit Frau Ypsilanti,
Ypsilanti for Kanzler, Change.
Damit es mal wirklich eine Wahl gibt und eine andere Politik als nur diese "Alternativlosigkeit.
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Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenAlcide schreibt am 07.12.2012 um 20:25 Uhr:Das setzte ja voraus, dass die SPD ein Bewusstsein für ihre unsoziale Politik hätte... wenn sie jetzt umschwenken würde, würde sie von den Medien zerrissen werden, und so verkümmert sie eben als eine CDU-Light... die FDP von morgen...
  2. zitierenPaulinchen schreibt am 09.12.2012 um 20:54 Uhr:Ich als Ex-SPD-Mitglied gebe Dir vollkommen Recht. Das Wählen können wir uns eigentlich sparen. Unsere Mutti wird es wieder machen und überhaupt Mutti richtet es ja immer, oder ;)
    Selbst eine Frau Kraft wäre mir noch lieber gewesen als der Peer, aber wer fragt uns schon. Also abwarten und Tee trinken-
    LG Paulinchen

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