grundsicherung politik

06.07.2012 um 04:08 Uhr

Heinrich Alt von der Arge kümmert sich persönlich um Ponader

Johannes Ponader ist der politische Geschäftsführer der Piratenpartei.
Die meisten werden ihn als Talkgast bei Jauch gesehen haben.
Jauch wollte ihn vorführen, wie jeder deutlich bemerken konnte.
Er fragte Ponader, wovon er denn lebe, ob er auf Staatskosten lebt.
Die anderen anwesenden Politiker, Wowereit, Lindner, u. a. wurden nicht gefragt wovon sie denn leben würden. Da schien es egal zu sein.

Die "Bild" und der "Spiegel" gossen in den Tagen danach ihre Häme über Ponader aus. Stellten ihn fast als Sozialschmarotzer dar. Können es nicht ertragen wenn ein Mensch anders leben will, sich anders kleidet und vielleicht dazu noch "hochbegabt" ist. Ponader machte sein Abitur mit der Durchschnittsnote 1,0.

In der Folge schien sich das Vorstandmitglied der ARGE Heinrich Alt, selbst um den "Fall" Johannes Ponader zu kümmern.
Liess ihm einen Hausbesuch durch Prüfer der Arge abstatten, zu Kundengesprächen vorladen und verhinderte es nicht, dass Zeitungsmedien Auskunft aus Ponaders ARGE Akte erhielten, ob er schon Sperrfrsten oder ähnliches bekommen hatte.
Gerade so, als ob Medien das Recht eingeräumt wird, über jeden einzelnen Arbeitslosen von der ARGE Informationen abrufen zu dürfen.
Ein Unding.

Nun mag man zu Johannes Ponader, seiner Art zu leben und der Piratenpartei stehen wie man will.
Aber einige Dinge gehen einfach nicht.
Auch nicht ein bewusstes schikanieren, weil er ein Ehrenamt in dieser Partei übenommen hat.

Dieses Ehrenamt des politischen Geschftsführers der Partei will Ponader weiter ausüben, aber jetzt hat er sich bei der ARGE als nicht mehr hilfsbedürftig abgemeldet.

Hat sich zur Wehr gesetzt, indem er die Machenschaften der Jobcenter und ARGE in einem Essay aufs Korn nimmt und darüber berichtet.
Im Grunde tun ihm die Jobcenter Mitarbeiter schon fast leid, denn wenn die ihre Vorgaben nicht erfüllen, finden sie sich schnell auf der anderen Seite des Tisches wieder.
Ponader rät auch, auf Vorladungen zu Gesprächen, immer einen Zeugen zu diesem Gespräch mitzunehmen, dieses Recht hat jeder "ARGE Kunde" und die Mitarbeiter dort, sind dann schon viel vorsichtiger in ihren Aussagen oder "Drohungen". Hier des lesenwerte Artikel Ponaders in der FAZ

faz.net/ein-pirat-zieht.sich-zurueck *klick*

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Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenPaulinchen schreibt am 06.07.2012 um 07:25 Uhr:Habe Jauch zwar nicht gesehen. Kenne aber die Frage aus einer anderen Talk-Show. Fakt ist aber, man muss die Talk-Gäste wie Wowereit, Lindner nicht befragen, wovon sie leben. Sie leben auch von und auf Staatskosten, und das wesentlich besser als ALGII-Empfänger. Und müssen sich nicht mal sanktionieren lassen ....

    LG

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