gute Neuigkeiten

21.06.2010 um 20:57 Uhr

"Was Recht ist muß Recht bleiben."

Es war meine erste Arbeitsstelle in der neuen Stadt. Ich fing auf einer Wohngrupppe eines großen Heims für behinderte Menschen an zu arbeiten.

Unsere Bewohner hatten Angst. "Der Fisch kann nur vom Kopf her stinken." hat eine türkische Mitarbeiterin mal gesagt. Für diese Wohngruppe traf der Satz zu. Die Leitung bestimmte die Atmosphäre, war Maßstab für das, was im Umgang mit den Klienten erlaubt war. Sie fühlte sich in ihrem Job dekradiert, ihrem Verhalten nach zu urteilen.

Sehr bald war ich ihr ein Dorn im Auge. Sie machte auf einer Dienstbesprechung zum Beispiel meine Arbeitsleistung zum Thema, ohne mich vorher darüber informiert zu haben. Einige wenige Mitarbeiter waren eingeweiht und unterstützten sie. "Das war ja wie bei einer Inquisition." kommentierte ein Kollege im Anschluß. 

Zwei Monate nach Anstellungsbeginn kam es zum Endpunkt der Auseinandersetzungen. Sie spielte mich in einem Gespräch mit der Einrichtungsleitung an die Wand. Nach meinen ersten Beiträgen war mir klar, bei diesem Gespräch verloren zu haben. Alles was ich sagte wurde gegen mich verwandt. Die Wohngruppenleitung hatte Ihren Vorgesetzten "auf mich vorbereitet".

Ich war "am Ende der Fahnenstange". Wieder in der Wohngruppe heulte ich erst einmal wie ein Schloßhund. Mit aufgerissenen Augen hörten sich die mir zugewandten Kollegen meinen Bericht an.

"Was Recht ist muß Recht bleiben."

kommentierte einer der beiden. "Ich werde mit dem Heimleiter telefonieren, ihm unsere Sicht der Dinge schildern."

Von da an wendete sich das Blatt.

Die Heimleitung wollte nun eine Stellungsnahme von allen Mitarbeitern der Wohngruppe.

Kollegen, die zum Zeitpunkt der Befragung im Urlaub gewesen wären, baten von sich aus um einen Alternativtermin.

Letztendlich mußte ich denn doch zum Ende der Probezeit gehen. Nach meiner Interpretation hatte die Heimleitung nicht genug A... in der Hose, um sich aus der Konfliktsituation gedanklich zu lösen. Mich gehen zu lassen war in seinen Augen wohl der einfachste Weg Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen.

An einem meiner letzten Arbeitstage beteuerte mir eine Kollegin, wie leid ihr die Entwicklung rund um meine Person täte. Ich bedankte mich daraufhin für ihren Einsatz. Jemandem hinter verschlossener Tür beizupflichten können die meisten.

Sich offen mich einzusetzen ist "ein anderer Schnack".

 

 

P.S Die Wohngruppenleitung ist letztendlich drei Wochen vor meinem Ausscheiden in Rente gegangen.

 

 

 

18.01.2009 um 13:29 Uhr

Gesund durch Verzeihen

von: Seren_a

Verzeihen ist wichtig!

Neueste medizinische Studien zeigen, wie wichtig das Verzeihen ist. Wer es nicht schafft, muss selbst mit schweren Krankheiten rechnen. Voraussetzung einem anderen zu verzeihen ist, dass man sich selbst verzeiht. Nur – wie macht man das? Die Traditionelle Chinesische Medizin z.B. legt viel Wert auf das so genannte „Selbstverzeihen“. Dabei geht man von der Prämisse aus, dass sich beim Selbstverzeihen die „Tore des Körpers“ wie eine Schleuse öffnen und in dieser Weise die selbst produzierten Körpergifte ausgeschwemmt werden. Werden Wut, Aggression etc. festgehalten, bleibe diese Schleuse geschlossen. Konsequenz: Unterschiedliche Krankheiten. 46 wissenschaftliche Studien zeigen, wie viel Kraft in der Vergebung liegt. Darum: Möchte man gesund bleiben, sollte man das Verzeihen lernen. Nicht nur oberflächlich vom Kopf her verzeihen – sondern vom Herzen her. Nur wer aus tiefem Herzen verzeiht, bei dem wirkt es auch. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 34, Okt. 2005)

gefunden im Netz: *klick*

17.01.2009 um 14:34 Uhr

Schule als Lebensort

von: Seren_a

Gestern spät abends auf dem Kanal ZDF-Info: ein Vergleich zweier Schulen, die beide zum Abitur führen... ein "herkömmliches" Gymnasium in Fulda, das seit der Verkürzung der Schulzeit bis zum Abitur für seine Schüler der reinste Graus ist... und die Jenaplan-Schule Jena, deren Schüler in entspannter Atmosphäre ohne Druck dasselbe und mehr lernen. Krasser geht der Unterschied wohl kaum.

Wir brauchen nicht nach Skandinavien oder sonstwohin zu schauen, um ein gutes Schulsystem für die Kinder zu kreieren, wir haben offensichtlich selber schon eines geschaffen... nur leider ist es noch die Ausnahme... es erscheint paradiesisch, wie glücklich der Junge in der Doku war, der in die Jenaer Schule geht, und wie unglaublich unter Druck die beiden Brüder, die das Fuldaer Gymnasium besuchen. Die Kinder haben Angst, krank zu werden, weil sie sonst nicht mehr mitkommen, Nachhilfe am Samstag ist fast die Regel...

Hier ist die Seite der Jenaer Schule:  *klick*

15.11.2008 um 18:39 Uhr

Amma umarmt die Menschen...

von: Seren_a

Der folgende Text stammt direkt von Ammas Seite: klick hier  Die Seite ist absolut lesenswert. In den Blog "Glücksmomente" stelle ich das hierzu passende Video, auf das mich Lhatara aufmerksam machte: Video: Amma umarmt die Menschen

Amma

Am Morgen des 27. September 1953 wurde in dem kleinen Dorf Parayakadavu im Süden Keralas ein kleines Mädchen geboren. Ihre Eltern gaben ihr den Namen Sudhamani. Die meisten Babys weinen bei ihrer Geburt. Sudhamani jedoch kam mit jenem strahlenden Lächeln zur Welt, das sie später noch vielen tausenden von Menschen schenken würde.

Ihre Kindheit und Jugend verbrachte Sudhamani mit intensiven spirituellen Übungen. Schon als kleines Kind konnte man sie oft in tiefer Meditation versunken vorfinden. Im Alter von fünf Jahren begann sie, hingebungsvolle Lieder an das Göttliche zu komponieren, die von tiefen spirituellen Erkenntnissen geprägt waren.

Außerdem konnte man bei Sudhamani schon früh ihre große Liebe und Mitgefühl ihren Mitmenschen gegenüber beobachten. Obwohl sie nur ein Kind war, unternahm Sudhamani alles in ihrer Macht stehende, um das Leid der älteren Menschen in ihrer Nachbarschaft zu mildern. Sie wusch deren Kleider, badete sie und brachte ihnen sogar Nahrung und Kleidung aus ihrem eigenen Elternhaus. Diese Eigenart, Sachen aus dem Haus ihrer Familie zu verschenken, brachte sie in große Schwierigkeiten. Sudhamani ließ sich jedoch durch keine noch so strengen Strafen und körperlichen Züchtigungen davon abhalten, ihr tiefes Mitgefühl auf diese Weise zum Ausdruck zu bringen. Später sagte sie einmal: „Von mir fließt ein ununterbrochener Strom der Liebe zu allen Wesen dieser Welt."

„Amma", wie sie mittlerweile genannt wird, hat unzählige karitative Hilfsprojekte ins Leben gerufen. Ihr wurde mittlerweile große internationale Anerkennung für ihren herausragenden Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation der Benachteiligten Menschen in der Gesellschaft zuteil. Sie wurde bereits mehrfach von den Vereinten Nationen eingeladen, um u.a. beim Weltfriedensgipfel und anderen Treffen großer spiritueller Persönlichkeiten aus der ganzen Welt eine Ansprache zu halten.

Amma nimmt jedoch keine Titel oder spezielle Ehrungen für sich in Anspruch. Diejenigen, welche sie genauer beobachten, stellen fest, dass Amma selbst das beste Beispiel für die Umsetzung ihrer Lehren in die Praxis ist. Ihren Verehrern und Schülern bringt Amma ihre Botschaft nahe, indem sie ihnen diese einfach vorlebt.

Während der vergangenen 30 Jahren hat Amma ihr Leben ihren Mitmenschen gewidmet, indem sie diese mit einer ganz simplen Geste empfängt - einer Umarmung. Als Amma einmal von jemandem gefragt wurde, warum sie jeden Menschen, der zu ihr kommt, in die Arme nimmt, antwortete sie: „Wenn du einen Fluss fragst, warum er fließt, was könnte er darauf antworten?"

Amma verbringt die meiste Zeit damit, alle Menschen zu umarmen, die zu ihr kommen, Tag für Tag, ohne Pause. Mittlerweile sind es über 24 Millionen Menschen, die sie auf diese Weise mit ihrer Liebe beschenkt hat.

Außerdem leitet sie ein karitatives Hilfswerk, welches mittlerweile eines der größten in ganz Indien ist.

Amma wurde einmal von einem Reporter gefragt, wie es ihr möglich sei, jeden einzelnen Menschen auf die gleiche liebevolle Art zu umarmen, selbst wenn manche Begegnungen unangenehm seien könnten. Amma antwortete: "Wenn eine Biene in einem Garten mit vielen Blumen umherfliegt, achtet sie nicht auf die Unterschiede zwischen den Blumen. Sie nimmt lediglich den Honig in ihrem Inneren wahr. Gleichermaßen sieht Amma das Höchste Selbst in jedem einzelnen Menschen."

11.11.2008 um 22:14 Uhr

Ich fühle mich großartig...

von: Seren_a

...und wünsche das auch allen anderen... :-)