Gutes Leben - kulturell-kreative Webzeitschrift

05.07.2007 um 15:05 Uhr

Ein Schweinchen namens Lisbeth (2) - Wie es weiter ging

   Ein Schweinchen namens Lisbeth  wie es weiterging -

Ingeborg Burandt hat Angst, vor dem Wochenende niemanden mehr zu erreichen;
und Lisbeth dann nicht mehr retten zu können.

Doch sie hat Erfolg.  Sie findet einen Platz auf Gut Aiderbichl – dem Zufluchtsort für Tiere.
Und alle Bewohner des Gutes bei Deggendorf stehen für Lisbeth Spalier: Die Pferde wiehern, die Kühe machen
große Augen und muhen, und Schwein Emma begrüßt die zehn Wochen alte Artgenossin mit einem Grunzen.
"Sowas habe ich noch nie gesehen", sagt Ingeborg Burandt, Lisbeth’s Lebensretterin.


Schweinchen Lisbeth wohnt nun dort in ihrer eigenen Box, in der – ganz neu für Lisbeth – Stroh liegt. Die Tierschützerin versichert, es wird ihr dort sehr gut gehen. Und sie wird sie dort bald wieder besuchen. "Wie hoffentlich auch viele andere Tierfreunde" – so stand es in der Zeitung.

Eine Information über Gut Aiderbichl - - >
http://de.wikipedia.org/wiki/Gut_Aiderbichl

Link zum Gut Aiderbichl – dem Mensch_und_Tier_Begegnungszentrum
- - >
http://www.gut-aiderbichl.com/page.home.php?start=
Das Gut Aiderbichl wird hier auf der >>Seite für die Tiere<< noch vorgestellt.

05.07.2007 um 14:12 Uhr

Ein Schweinchen namens Lisbeth - >Eine wahre Geschichte<

  Ein Schweinchen namens Lisbeth  - Teil 1 -

Dies ist eine wahre Geschichte aus dem Leben des Schweinchens Lisbeth.
Ihr findet sie auch in meinem Weblog:  Ein Mann namens Horst - - >
http://www.blogigo.de/HorstsWelt
- auf der Seite :  Fred der Elch - - > http://www.blogigo.de/HorstsWelt/category/2
Da ich mit einer Freundin vorhabe, das Gut Aiderbichl – und so auch Ferkel Lisbeth
zu besuchen, möchten Elch Fred und ich sie auch hier vorstellen.  Henri Hermes

Es ist noch nicht lange her, es war irgendwann im März.  Ferkel Lisbeth’s Schicksal schien besiegelt.
Sie befand sich auf einem LKW – und sollte mit über 2oo Artgenossen zu einem Mastbetrieb transportiert
werden.  Doch sie hatte das Herz eines kleinen Abenteurers.
Das Leben bot ihr eine Gelegenheit – und sie nutzte sie.
Klein-Lisbeth floh.

In Pfarrkirchen – das liegt irgendwo in Bayern – stoppte der LKW.  Lisbeth nutzt ein defektes Scharnier an der Außenwand – und springt durch die Lücke in die Freiheit.  2,70 Meter in die Tiefe.

Dann irrt sie durch das Gewerbegebiet in Pfarrkirchen – und es verschlägt sie ausgerechnet in die Nähe von McDonald’s.  Ein Radio – Moderator, zu dem die Nachricht gelangt, macht sich über das Tier lustig – dass sie
bei ihrer Odyssee ausgerechnet dort gesichtet wird.

Und nocheinmal meint das Schicksal es gut mit ihr. Ingeborg Burandt – eine Tierschützerin, die ebenfalls
ein Herz hat, das zu handeln weiss, hört im Radio davon.  Es rührt sie an – sie weiss, was so ein Schwein
für eine Todesangst aussteht.
Vier Stunden lang versucht sie über Telefon von Polizei und Ämtern etwas zu erfahren.  Sie weiss, dass sie
das Schweinchen retten will.  Es dauert lange, bis sie den Aufenthalt des mutigen Ferkels herausbekommt.

Letztendlich erfährt sie den Namen des Transporteurs – und fleht ihn an:  "Bitte erlauben Sie mir, das Tier abzukaufen!"  Für 70 Euro willigt er ein.
Und Ingeborg Burandt hängt sich zum zweiten Mal ans Telefon – denn Lisbeth, wie sie das Ferkel genannt hat, braucht ein dauerhaftes Zuhause.


-  wird fortgesetzt  - 
Foto:  www.greenpeace.de

05.07.2007 um 13:01 Uhr

Warnung für Hundebesitzer - >Seite für die Tiere<

In folgenden ein Beitrag von Seren_a  von ihrem Weblog >>Tiergeschichten<<.

Warnung für Hundebesitzer     

Es gibt Gefahren für Hunde, die sich manche Hundehalter offenbar überhaupt nicht
vorstellen können - 
z.B. dass ein Hund im Auto ersticken kann - und das nicht nur im Sommer, nicht nur in praller Sonne und auch wenn die Fenster einen Spalt offen sind.  Ein Hund kann nicht über die Haut schwitzen
wie Menschen, sondern nur ein wenig über die Ballen. In der Hauptsache regelt er den Temperaturausgleich über das Hecheln. Das funktioniert in einem geschlossenen Raum wie dem Auto gerade mal bis 30 Grad. Ein Auto wird aber ganz schnell zum Backofen und die Innentemperatur kann sehr schnell auf 60 Grad klettern.
Viele Hunde sind schon jämmerlich erstickt, während Herrchen und Frauchen nur mal kurz einkaufen gingen...

Erst kürzlich starben in der Nähe von Würzburg wieder vier Hunde auf diese Weise, darunter ein viermonatiger Schäferhundwelpe. Natürlich wird allerorten über die verantwortungslosen Hundebesitzer geschimpft. Andererseits denke ich auch daran, was diese jetzt durchmachen...  sie wollten ihre Hunde ja nicht umbringen!
Sie haben ihre Hunde verloren, weil sie unwissend und sorglos waren.  Es muss schrecklich sein, damit zu leben,
die eigenen Hunde umgebracht zu haben...

In dem entsprechenden Zeitungsartikel bittet der Tierschutzverein wie auch die Polizei
Passanten darum, sofort die Polizei zu informieren, wenn sie bei heißem Wetter Hunde in Autos sehen.  Ich halte die Augen offen und hoffe, dass das auch viele andere tun. Im Moment ist das Wetter nicht so ausnehmend toll, aber auch wenn die Sonne nicht direkt scheint kann es durch die Schwüle in den Autos sehr heiß werden.  Bitte, lasst uns auf unsere Tiere besser Acht geben, und damit meine ich auch die Tiere der "anderen"...

Noch eine Warnung
Dass so etwas passieren kann, daran hätte ich allerdings auch nie gedacht.  Eine Bekannte erzählte mir von einer Frau, die mit ihrem Hund an der Leine auf einen Aufzug zuging.  Der Hund ging vorneweg und die Frau ließ sich
noch kurz von jemandem aufhalten. Inzwischen war der Hund in den Aufzug gegangen und die Türe schloss sich.
Es war zu spät, dazwischen zu springen.  Der Hund ist jämmerlich umgekommen, während die Frau unter einem schweren Stock stand, wie man sich vorstellen kann. Meine Bekannte war ebenfalls total schockiert davon, weil
sie auch regelmäßig mit ihrem Hund an der Leine einen Aufzug benutzt. Sie achtet jetzt immer peinlichst darauf, dass der Hund nicht vornweg läuft sondern genau neben ihr. Und dasselbe auch, wenn sie mit ihrem Hund Bus, Straßenbahn oder Zug betritt.

Fred der Elch möchte alle, die Tiere lieben, auf  Serena’s Weblog Tiergeschichten
aufmerksam machen - - > http://www.blogigo.de/UnsereTiere

04.07.2007 um 13:46 Uhr

Elisabeth Kübler-Ross - Ein eigener Weg spiritueller Erfahrungen (2)

 Elisabeth Kübler-Ross - Kontakt mit spirituellen BegleiterWesen  - 2 -

Franz Alt:  Was sagen Ihnen die Engel?
Elisabeth Kübler-Ross:  Sie sprechen
über Dinge, die uns beschäftigen. Als meine Tochter aus den USA in der letzten Woche in Zürich war, sie ist im 7. Monat schwanger, musste sie immer Wasser brechen.  Sie hatte Angst
das Baby zu verlieren. Ich wollte, dass sie ihr Kind in der Schweiz bekommt, damit ich einen schweizer Enkel habe. Aber die Schutzengel sagten, das Kind wiege erst 900 Gramm, meine Tochter solle zurück in die USA. Da flog sie zurück.

Franz Alt:  Kann jeder Mensch mit seinem Schutzengel in Verbindung kommen?
Elisabeth Kübler-Ross:  Wenn man auf einer bestimmten geistigen Wellenlänge ist, ja! Das ist wie bei einem Radio. Ein bestimmtes Programm gibt es nur auf einer bestimmten Welle.

Franz Alt:  Sie haben geschrieben, dass Sie auch mit Jesus Verbindung haben.
Elisabeth Kübler-Ross:  Ja, das habe ich. Ich habe ihn beschimpft, weil ich seit sechs Jahren gelähmt
und folglich regungslos bin und zu leiden habe im Rollstuhl.  Das finde ich ungerecht und sage es Jesus auch.
Ich sage ihm manchmal Schimpf und Schande. Da lacht er nur - Jesus hat einen wunderbaren Humor. Der lachte sogar als ich ihm sagte, er sei schlimmer als Hitler, weil er mich so schrecklich leiden lässt.

Franz Alt:  Sind das dann Selbstgespräche, die Sie führen?
Elisabeth Kübler-Ross: Nein, nein, das ist viel mehr. Man spinnt doch nicht. Man ist doch nicht verrückt.
Ich führe keine Selbstgespräche über so ernste Dinge! Ich spreche mit Jesus.

Franz Alt:  Woher wissen Sie, dass es keine Selbstgespräche und Selbsttäuschungen sind, denn akustisch
können Sie ja nichts hören?
Elisabeth Kübler-Ross:  Ich vernehme die Geister und auch Jesus viel deutlicher als akustisch.
Akustisch ist ja nur eine bestimmte Wellenlänge.  Es gibt auch eine geistige und spirituelle Akustik.
Das meine ich.  Ich höre auf dieser Welle ganz genau.

Franz Alt:  Sie sind sicher, dass das keine Illusionen sind?
Elisabeth Kübler-Ross:  Ja, da bin ich ganz sicher!

Franz Alt:  Und diese inneren Verbindungen mit dem Jenseits beeinflussen Sie und Ihr Leben?
Elisabeth Kübler-Ross:  Die Beziehung zu Jesus ist für mich so real wie die Beziehung zu Maria.
Die Maria hilft uns wahnsinnig viel. Maria hat mir zum Beispiel sehr geholfen, wenn ich mit sterbenden Kindern gearbeitet habe.  Sie kam, wenn ich Sie um Hilfe bat. Sie stand immer rechts von mir. Innerhalb einer Sekunde
war sie da, wenn ich sie rief.  Und ich bin nicht katholisch.
Religionen und Konfessionen spielen überhaupt keine Rolle bei den wirklich wichtigen Ereignissen.

Franz Alt:  Das heißt aber nicht, dass Sie Maria gesehen haben?
Elisabeth Kübler-Ross:  Ich habe sie wahrgenommen.  Es gibt geistige Wahrnehmungen,
die Sie nicht mit dem Auge sehen können. Es ist eine innere Kommunikation, die über den Geist geht.
Eine Art mentaler Kommunikation! Maria hat mir unheimlich geholfen. Eines Tages kam ein Filmregisseur aus Hollywood. Er wollte einen Film über meine Arbeit mit sterbenden Kindern drehen. Da kam die Maria dazu.
Zuerst dachte ich : Was will denn die jetzt hier?  Es geht doch jetzt gar nicht um sterbende Kinder .
Da wurde mir bewusst, dass es ja im Film um sterbende Kinder gehen soll.  Der Regisseur war ganz aufgeregt
und wollte ebenfalls Maria sehen.  Ich sagte ihm, er könne sie nicht sehen, nur wahrnehmen.
Da bat der Regisseur Maria um ein Zeichen. "Laß mich wissen, dass Du da bist".  Da war plötzlich das ganze
Zimmer voller Rosenduft. Ganz stark.  Wir beide haben uns gefragt: Woher der Rosenduft - und warum.
Als Nichtkatholiken wussten wir nicht, dass die Rose die Lieblingsblume von Maria war. 
Das haben wir erst im nachhinein erfahren. Rosenduft: Das war ihr Zeichen - dreimal gab sie solche Zeichen.

Franz Alt: Das ist für einen Menschen wie mich schwer zu verstehen. Was muss ein rationalistischer Mensch
wie ich oder was können unsere Zuschauer tun, um solche Wahrnehmungen auch zu haben?
Elisabeth Kübler-Ross:  Das kann man nicht forcieren.
Erst wenn Sie eine bestimmte Stufe geistiger Entwicklung erreicht haben, haben Sie solche Erlebnisse.
Und je mehr Sie diese Stufe entwickeln, desto mehr haben Sie solche Erlebnisse!

Franz Alt: Hat Jesus eine Botschaft für die heutige Welt oder nur persönliche Botschaften?
Elisabeth Kübler-Ross: Das frage ich ihn nicht. Ich will keine Prophezeiungen machen. Politisches Zeug
frage ich nicht. Wichtig ist, dass wir weniger habgierig werden. Habgier ist das Hauptproblem unserer Zeit.

Das vollständige Interview erscheint in Kürze in meinem Weblog :
Kursbuch Lebensbalance - - > - - > 
http://www.blogigo.de/lebensbalance
Verschiedenes, Interessantes, Hilfreiches - - > http://www.blogigo.de/lebensbalance/category/20

Quelle :  Die Website von Franz Alt - - > http://www.sonnenseite.com/

04.07.2007 um 13:09 Uhr

Elisabeth Kübler-Ross - Ein eigener Weg spiritueller Erfahrungen (1)

 Elisabeth Kübler-Ross - Kontakt mit spirituellen BegleiterWesen  - 1 -

In unserer Zeit findet ein Wandel statt. Spiritualität heißt für Menschen heute zunehmend auch – unabhängig von Religionen und ihren Vorstellungen über Gott und die Welt – einem eigenen inneren Weg der Erkenntnis und Erfahrung zu folgen.
Die international bekannte Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross war so ein Mensch.


In einem Gespräch mit dem Journalisten und Querdenker Franz Alt gegen Ende ihres Lebens sagte sie vieles,
was vielleicht weder in das Konzept eines orthodox Religiösen noch in das eines skeptischen Materialisten passt.

Im folgenden ein Auszug aus diesem Gespräch.

Franz Alt:  Frau Kübler-Ross, Sie haben immer wieder geschrieben, der Grund unseres Hierseins ist bedingungslose Liebe.  Was ist das?

Elisabeth Kübler-Ross:  Das gibt es auf dieser Welt gar nicht. Das gibt es nur auf der anderen Seite. Bedingungslose Liebe ist eine Haltung ohne Erwartung. Einfach bedingungslos. Es gibt kein anderes Wort dafür.

Franz Alt:  Können Sie selbst bedingungslos lieben?
Elisabeth Kübler-Ross: Nur bestimmte Leute (lacht!) Nicht alle - genau das ist das Problem.

Franz Alt:  Sie behaupten, eigene Nahtoderfahrungen zu haben. Wie sieht es denn im Jenseits aus?

Elisabeth Kübler-Ross:  Ohne eigene Erfahrungen kann man sich das schwer vorstellen.  Da gibt es keine Hoffnung, dass etwas so oder so sein wird. Da gibt es eben nur bedingungslose Liebe. Es ist dort schön, wunderbar und friedlich. Man hat keine Bedürfnisse - nicht einmal auf Zigaretten und Schweizer Schokolade. Sie wissen, was das für mich als Schweizerin heißt - (lacht).

Franz Alt:  Sie haben in Ihren Büchern über Ihre Kontakte zu Geistern geschrieben. Haben Sie noch Kontakt zu Ihren "Spooks"?
Elisabeth Kübler-Ross:  Ich spreche immer mit denen.  Das sind meine Helfer.

Franz Alt:  Wie kann ich mir das vorstellen?
Elisabeth Kübler-Ross: Ich spreche mit denen so wie wir jetzt sprechen - auch mit meinem verstorbenen Mann.

Franz Alt:  Das ist aber kein hörbares Sprechen?
Elisabeth Kübler-Ross:  Nein

Franz Alt:  Ein inneres Gespräch?
Elisabeth Kübler-Ross:  Ja, man nimmt die Spooks zur Kenntnis. Man spürt, dass sie da sind und spricht mit Ihnen!  Aber nicht über die Ohren. Man hört nur über den Geist und mit dem Herzen gut. So ist es. Das ist eine erfahrbare Realität für jeden.

Franz Alt:  Was sagen Ihnen die Geister?
Elisabeth Kübler-Ross: Sie erzählen mir von Dingen, die ihnen im Leben gefallen haben. Zum Beispiel, dass sie gerne Rösti gegessen haben so wie Schweizer das nun mal tun.

Franz Alt:  Also die Geister sind gestorbene Menschen?
Elisabeth Kübler-Ross:  Nicht alle, aber die meisten.  Viele sind unsere Schutzengel. Die sind immer in Kontakt mit uns.

Franz Alt:  Hat jeder Mensch einen Schutzengel?
Elisabeth Kübler-Ross:  Mindestens einen. Ich habe 44. Vor allem, wenn es mir schlecht geht.

Franz Alt:  Warum gerade 44?
Elisabeth Kübler-Ross:  Ich weiß es nicht.  Die denken wahrscheinlich, ich hab"s nötig - (lacht).

-  wird fortgesetzt  -

03.07.2007 um 14:58 Uhr

Interview mit Elisabeth Kübler-Ross

Im folgenden die gekürzte Fassung eines Interviews, das der engagierte Journalist
und Autor Franz Alt mit Elisabeth Kübler-Ross anläßlich ihres 75. Geburtstags führte.

Franz Alt
  Interview mit Elisabeth Kübler-Ross    

Franz Alt:  Frau Kübler-Ross, Sie haben immer wieder geschrieben, der Grund unseres Hierseins ist bedingungslose Liebe.  Was ist das?

Elisabeth Kübler-Ross: Das gibt es auf dieser Welt gar nicht.  Das gibt es nur auf der anderen Seite.  Bedingungslose Liebe ist eine Haltung ohne Erwartung. Einfach bedingungslos. Es gibt kein anderes Wort dafür.

Franz Alt:  Können Sie selbst bedingungslos lieben?
Elisabeth Kübler-Ross: Nur bestimmte Leute (lacht!)  Nicht alle - genau das ist das Problem.

Franz Alt:  Sie behaupten, eigene Nahtoderfahrungen zu haben.  Wie sieht es denn im Jenseits aus?
Elisabeth Kübler-Ross:  Ohne eigene Erfahrungen kann man sich das schwer vorstellen.  Da gibt es keine Hoffnung, dass etwas so oder so sein wird. Da gibt es eben nur bedingungslose Liebe. Es ist dort schön, wunderbar und friedlich. Man hat keine Bedürfnisse - nicht einmal auf Zigaretten und Schweizer Schokolade. Sie wissen, was das für mich als Schweizerin heißt - (lacht).

Franz Alt: Sie bezeichnen sich als Schülerin der Sterbenden. Was haben Sie von Sterbenden am meisten gelernt? Sie haben ja Hunderte beim Sterben begleitet.
Elisabeth Kübler-Ross:  Kleine Kinder, Sterbende und Geisteskranke sind die ehrlichsten Menschen.
Diese drei Gruppen sagen immer die Wahrheit. Heuchelei und Unehrlichkeit ekeln mich an. Sterbende aber sind absolut ehrlich.  Deshalb arbeite ich mit ihnen am liebsten.

Franz Alt: Eine Ihrer Botschaften heißt: Lasst uns das Sterben menschlicher gestalten. Was meinen Sie damit?
Elisabeth Kübler-Ross: Da gab es große Fortschritte in den letzten 30 - 40 Jahren. Damals hat man mit den Sterbenden gar nicht über das Sterben geredet. Man hat sie abgeschoben und nicht einmal ausreichend Schmerzmittel gegeben.  Das ist heute anders und besser.

Wer heute übers Sterben sprechen möchte, findet garantiert ein Hospiz.  Alles ist einfacher.
Sie bekommen in jedem Hospital ausreichend Schmerzmittel ohne dabei doof zu werden.  Sie können
in einem Hospiz oder auch zu Hause sterben.  Endlich gibt es eine freie Wahl wie ich heute sterben will.

Franz Alt:  Ein authentisches Leben ist die beste Voraussetzung für ein gutes Sterben, schreiben Sie.
Was ist denn authentisches Leben und was ist gutes Sterben?
Elisabeth Kübler-Ross:  Keine süße vordergründige Höflichkeit, sondern authentisch, so wie man es fühlt,
leben, ehrlich leben! Wer das tut, stirbt entsprechend.  Sie sterben so wie Sie gelebt haben.

Ein Beispiel für Authentizität:  Wenn ich hier in Europa gefragt werde, was ich vom USA-Präsidenten halte,
dann sage ich offen und ehrlich: Er ist ein Arschloch. Ein starkes Wort: Es ist aber eine authentische Aussage.

Franz Alt:  Sie haben mir gesagt, der Tod ist kein Tod, sondern ein Übergang.  Ein Übergang wohin?
Elisabeth Kübler-Ross: So ist es. Der Tod ist ein Übergang in ein anderes Leben. Den Körper lassen Sie zurück, aber das Bewusstsein bleibt und entwickelt sich weiter. Sie sehen alle Menschen wieder, denen Sie in diesem Leben nahestanden. Körperlich haben Sie keine Mühsale mehr. Drüben kann ich auf Berge klettern, tanzen und im Garten arbeiten - (lacht).

Franz Alt:  Tod und Sterben sich noch immer tabuisiert.  Warum ist das so?
Das ist doch schon deshalb überraschend, weil es jeden betrifft.
Elisabeth Kübler-Ross:  Da haben Sie recht.  Das ist doch ein echter Blödsinn.  Man wird so blöd erzogen.
Beim Tod werden noch die Kinder weggeschickt. Das ist einfach lächerlich. Aber es gibt Fortschritte in Richtung Ent-Tabuisierung.

Franz Alt:  Was ist denn Ihre Hoffnung, wenn Sie an die Zukunft der Menschheit denken?
Elisabeth Kübler-Ross:  Dass wir lernen, friedlich zu leben.  Schwarze und Weiße und alle Religionen.
Es ist doch ekelhaft und unchristlich, wenn sich in Irland noch immer Protestanten und Katholiken gegenseitig hassen und umbringen.

Franz Alt:  Ihr großes Verdienst ist, Frau Kübler- Ross, dass Sie weltweit Tod und Sterben zum Thema gemacht
und enttabuisiert haben.  Sind Sie zufrieden mit Ihrem Leben?
Elisabeth Kübler-Ross:  Ja, ich kann mich nicht beklagen.  Die Fortschritte kommen freilich viel zu langsam. Wenn ich das sehe, bin ich sofort wieder ungeduldig. Aber Sie wissen ja: Ich muss Geduld lernen, damit ich endlich in Ruhe sterben kann.

Franz Alt:  Sie haben überhaupt keine Angst vor dem Tod?
Elisabeth Kübler-Ross:  Nein, überhaupt nicht.  Ich lernte schon als kleines Kind beim Tod eines Nachbarn,
dass der Tod die natürlichste Sache der Welt ist.  Der Mann war vom Baum gefallen.  Dieser Nachbar hatte sich
von uns allen würdig verabschiedet - ohne jedes Theater ist er friedlich gestorben.

Franz Alt:  Woher kommt die weitverbreitete Angst vor dem Sterben?
Elisabeth Kübler-Ross:  Das ist hauptsächlich die falsche Erziehung. Wenn in Amerika ein Hund gestorben ist,
kaufen die Eltern oft und ganz rasch einen ähnlich aussehenden neuen Hund. Die Kinder sollen ja nichts merken.
Als ob diese Lüge helfen würde!

Das ist weniger Angst als vielmehr Dummheit und sie wissen ja, gegen Dummheit kämpften Götter selbst
vergebens. Dieses deutsche Sprichwort habe ich nach 40 Jahren USA noch in Erinnerung.  Ich freue mich,
Sie bald in den Po zwicken zu dürfen - (lacht sehr lange!).

Franz Alt:  Ich bin gespannt, ob das klappt und bedanke mich herzlich bei Ihnen.

Das Interview führte Franz Alt mit Elisabeth Kübler-Ross am 16. Juli 2001 in Basel aus Anlass
ihres 75. Geburtstag, den sie mit ihren beiden Trillingsschwestern Eva und Erika feierte.

Quelle : Die Website von Franz Alt - - >
http://www.sonnenseite.com/

03.07.2007 um 14:02 Uhr

Hühnersuppe für die Seele - Geschichten, die das Herz erwärmen

Im folgenden eine Buchvorstellung von chaotika – Geschichten, die gut tun.

Hühnersuppe für die Seele: Geschichten, die das Herz erwärmen (Goldmanns Taschenbücher)  Hühnersuppe für die Seele
Geschichten, die das Herz erwärmen von Jack Canfield (Goldmann)

>Hühnersuppe für die Seele< für Jugendliche, für Eltern, für Christen, für Katzenliebhaber
und jetzt sogar schon für Körper und Seele.

Die Geschichten sind für die Seele so gut wie Omas gute Hühnersuppe für den Körper.
Mit diesem Spruch sind die meisten Bücher der Reihe auf dem Klappentext beschrieben. In den einzelnen
Bänden sind Geschichten gesammelt, die die Seele anrühren sollen.  Geordnet nach Themen und mit einem Stichwortregister - in dem man nach Bedarf nachschauen kann, wozu man auch immer eine Geschichte sucht.
Verkaufen tut sich die Serie fantastisch, bereits 15 Millionen Mal weltweit.

Eigene Meinung:
Ein Buch was man bitte nicht von vorne bis hinten durchliest!  Es geht der "helfende" Effekt verloren,
denn in der Tat sind die Geschichten gut für die Seele.
Ob man jemanden vermisst oder einfach nur eine Geschichte braucht ...  Zum immer wieder lesen!
Zum verschenken und zum sammeln - aber wie gesagt, auch wenn man sich manchmal schwerlich losreißen
kann, nicht zum von vorne bis hinten durchlesen, sondern zum immer wieder "schlückchenweise" kosten.

02.07.2007 um 19:35 Uhr

75 000 Jahre alte Kette entdeckt - >Interessantes aller Art<

75 000 Jahre alte Kette entdeckt 

In einer südafrikanischen Höhle haben Wissenschaftler den weltweit bislang ältesten Schmuck entdeckt, der sich eindeutig datieren lässt.

Die 75 000 Jahre alten, mit Resten von Ockerfarbe bedeckten durchbohrten Muschelschalen stammen aus der afrikanischen Mittelsteinzeit –
und waren offensichtlich Teil einer Halskette mit insgesamt 41 dieser Muscheln.
Der Fund ist nach Angaben der US-Wissenschaftsstiftung NSF rund 30 000 Jahre älter, als alle zuvor identifizierten persönlichen Schmuckgegenstände.

02.07.2007 um 18:02 Uhr

I Ging, das Buch der Wandlungen – >Stimmen zum I Ging<

I Ging, das Buch der Wandlungen  – 2 -

S t i m m e n  zum I Ging

»Du mußt unbedingt das I Ging lesen. Ich will nicht darüber reden, nur soviel: es ist das Einzige, was phantastisch wahr ist. Du liest es, und du weißt einfach, daß es wahr ist. Es ist etwas, an das man glauben kann.«  - Bob Dylan -

»Das I Ging bietet sich nicht selbst mit Beweisen und Resultaten an;  es rühmt sich nicht, und es ist auch nicht einfach, sich ihm zu nähern.  Es ist wie ein Teil der Natur, wartend, bis man es entdeckt.«  - C. G. Jung -

»Man kann es als Orakelbuch benutzen, um in schwierigen Lebenslagen Rat zu bekommen.
Man kann es auch nur seiner Weisheit wegen lieben.  Es ist in diesem Buch ein System von Gleichnissen
für die ganze Welt aufgebaut.«  - Hermann Hesse –

»Das I Ging beruht auf keinerlei Glauben, oder Aberglauben, und es ist auch nicht von irgendeiner Mythologie abhängig. Es enthält Erfahrungstatsachen und psychologische Erkenntnisse, die ohne Unterschied von Rasse und Religion die ganze Menschheit betreffen.  Erst jetzt nach 5000 Jahren erkennen wir die universelle Gültigkeit des Buches der Wandlungen.«  - Lama Anagarika Govinda –

Eine Information über das I Ging - - >
http://de.wikipedia.org/wiki/I_Ging

Buchempfehlungen :
I Ging / Das Buch der Wandlungen - von Richard Wilhelm (Diederichs)
Ging für starke Frauen – von Silvie Winter (Ullstein) Sehr gut, Männer können genau so mit dem Buch arbeiten.
Leben mit dem I Ging / Erfahrungen aus Kunst, Therapie, Beruf und Alltag – von Hanna Moog, Hrsg.
(z. Zt. vergriffen; u.a. bei amazon.de erhältlich.)

02.07.2007 um 17:09 Uhr

I Ging, das Buch der Wandlungen - 1 - >Spiritualität Heute<

Für Viele ist heute – unabhängig von Religionen und spirituellen Traditionen – das I Ging zu einem wertvollen psychospirituellen Wegweiser und Wegbegleiter geworden.

I Ging, das Buch der Wandlungen  - 1 -
Ein Wegbegleiter für die seelische und spirituelle Entwicklung


Das Buch der Wandlungen - chinesisch I Ging - gehört zu den wichtigsten Büchern der Weltliteratur.
Seine Anfänge reichen in mythisches Altertum zurück.
Das I Ging ist das älteste Buch Chinas. Als Orakel befragt, gibt es vor, wie man in einer konkreten Situation >>stimmig<< handeln sollte.  Es sagt nicht eine fest determinierte Zukunft voraus, sondern zeigt dem Fragenden, bildhaft verschlüsselt, die Gegenwart und auch die Richtung,
in die sie tendiert : eben den Wandel.
In den 64 Hexagrammen baut sich eine geniale Weltformel auf : einerseits ein geschlossenes philosophisches System, andererseits ein Ansatz, die Welt intuitiv und poetisch zu erfassen.
Die legendäre, sprachlich tiefe Übersetzung Richard Wilhelms hat sich seit Jahrzehnten bei den I-Ging-Benutzern als Standardtext durchgesetzt.

Viele Benutzer konzentrieren sich einfach auf ein bestimmtes Problem oder eine Fragestellung,
zu dem eine nähere Klärung gewünscht wird – und werfen dann drei Münzen.
Das I Ging >funktioniert< nach dem Prinzip der Synchronizität (C.G. Jung) – das mit "sinnvolle Zufälle" übersetzt werden könnte. Wie durch einen >gelenkten Zufall< bekommt man/frau ein Hexagramm – das zu der betreffenden Problemstellung tiefere Einblicke gibt; und Lösungsmöglichkeiten aufzeigt.
Ich selbst bitte bei der I Ging –Arbeit mein inneres, höreres Selbst um Unterstützung und (Weg-)Weisung.

»Fragen Sie mich jetzt bitte nicht, wie das funktionieren soll – ein 4 000 Jahre altes Buch beantwortet heutige Fragen! Ich weiß, daß so etwas nicht in unser heutiges naturwissenschaftliches Weltbild passt. Aber es ist eine Erfahrungssache, daß das Orakel funktioniert – und zwar verblüffend exakt. … Mein Favorit, seit fast 20 Jahren, ist nach wie vor die klassische übersetzung von Richard Wilhelm…«
  - Jürgen von Scheidt, Süddeutsche Zeitung -

01.07.2007 um 16:43 Uhr

Die kleine Seele spricht mit Gott – ein *wunder*volles Kinderbuch

von: kulturellkreativ   Kategorie: Kinder, Kinder

Die kleine Seele spricht mit Gott   Ich bin das Licht! CD. . Die kleine Seele spricht mit Gott
    –   ein *wunder*volles Kinderbuch

Neale Donald Walsch hat mit den >Gespräche mit Gott – Büchern< schon unzähligen
Menschen Wege zu einer ganz neuen und ureigenen Spiritualität aufgezeigt.
Eine Spiritualität, wo Gott nicht mehr "da oben" und "von uns getrennt" ist  –  und wir "seine Strafe"
zu fürchten haben –
sondern in uns und um uns, unendliche Liebe die uns trägt.
Er hat auch ein Kinderbuch geschrieben – eine Parabel für Kinder
nach dem Buch >Gespräche mit Gott<.


Nachdem er sie in Gottesdiensten überall in den Vereinigten Staaten erzählt hatte, kamen zahlreiche
Menschen auf ihn zu und schrieben ihm –  dass aus dieser Geschichte ein wundervolles Kinderbuch
werden könnte.
Das wurde es –  in etwas anderer Form und liebevoll illustriert.  Er schreibt im Nachwort :

Liebe Eltern, liebe Menschen, die Ihr Kinder liebt,
diese kleine Geschichte möchte Kindern helfen zu verstehen, warum manchmal "schlimme" Dinge
geschehen, und ihnen einen neuen Weg zeigen, mit diesen Dingen umzugehen.
Sie verrät auch, warum es ganz in Ordnung ist, sich selbst als etwas Besonderes anzusehen und andere
Menschen wissen zu lassen, wie besonders wir alle sind.
Und schließlich zeigt diese Geschichte auch, dass Gott uns alle auf die gleiche Weise liebt und selbst die
Menschen, die wir nicht für unsere Freunde halten, Gottes Engel in Verkleidung sind und ein Geschenk
für uns haben :
die Möglichkeit, durch Toleranz, Vergebung und Verständnis zu wachsen und der Mensch sein
zu können, der wir wirklich sind. …
- Neale Donald Walsch –

N.D. Walsch vertraut darauf, dass jedes Kind, das mit dieser Geschichte vertraut wird,
von ihr gesegnet wird.
Nachdem ich sie gelesen habe, glaube ich das auch  :  und möchte sie hier jedem, der sich
angesprochen fühlt, an’s Herz legen.

"Ich bin das Licht – Die kleine Seele spricht mit Gott"
- von Neale Donald Walsch (Edition Sternenprinz)

Leserrezension : Da mich die Reihe "Gespräche mit Gott" schon so gefesselt hatten und mein Sohn (12)
viele Fragen über "Gott und die Welt" hatte, gab ich ihm dieses Buch.  Er hat es regelrecht verschlungen!
Die Aufmachung dieses Buches ist auch sehr schön, mit Liebe gemacht, strahlt eine Ruhe aus und schon
allein beim ansehen eine große anziehende Wirkung auf Kinder...... und Erwachsene!