Gutes Leben - kulturell-kreative Webzeitschrift

29.09.2007 um 16:34 Uhr

Kabarettist Zarganar – verhaftet, weil er Mönche mit Lebensmitteln versorgte

Proteste in Burma
Kabarettist Zarganar – verhaftet, weil er Mönche mit Lebensmitteln versorgte

Narrbert fühlt sich den Hunderttausenden  –  buddhistischen Mönchen, Nonnen und Bürgern – 
die in Burma friedlich für Freiheit, Menschlichkeit und Demokratie eintreten, tief verbunden.

Er möchte auch den Mut des Kabarettisten Zarganar würdigen – er leitete zusammen mit dem Schauspieler Kyaw Thu und dem Dichter Aung Way ein Komitee,  das die demonstrierenden Mönche mit Lebensmitteln und anderen Dingen versorgte.  Aus diesem Grund wurde er von Soldaten der Junta festgenommen.

Zarganar wurde schon zweimal zuvor verhaftet  -  es wurde ihm ebenfalls verboten aufzutreten.

Informationen zu den Geschehnissen in Burma :
»Burma Initiative« im Asienhaus - - > 
http://www.asienhaus.de/   ( - - > Vereine / Initiativen )

26.09.2007 um 19:15 Uhr

Schwuler Kanzler, kein Problem! - Deutschland weniger verbiestert.

Schwuler Kanzler, kein Problem !
–  Deutschland weniger verbiestert.

Die Große Mehrheit der Bundesbürger hätte
nichts gegen einen schwulen Kanzler einzuwenden.

Rund 79 Prozent sehen Homosexualität nicht als
Hindernis für den Einzug ins Kanzleramt;
nur 18 Prozent Deutsche hätten damit ein Problem
–  so eine "Emnid"-Umfrage.

Es geschieht also doch menschheitsgeschichtliche
Entwicklung – als ich als Jugendlicher meiner Mutter
von einem Kommunikations-Zentrum erzählte,
das u. a. von einem Schwulen geleitet wurde, musste
ich mir noch anhören : "Ich habe nichts gegen solche
Leute -  aber zu tun haben möchte ich mit ihnen
auch nicht."

   Ein Anlass zur Hoffnung :
       Deutschland ist weniger verbiestert  Fröhlich
 

25.09.2007 um 17:30 Uhr

Geheim-Plan: Bushs Vize wollte Iran-Krieg vom Zaun brechen

Geheim-Plan: Bushs Vize wollte Iran-Krieg vom Zaun brechen

Das Magazin "Newsweek" enthüllte: US-Vizepräsident Cheney habe versucht,
Israel zu Raketenangriffen auf iranische Atomanlagen zu bewegen.

Wenn der Iran dann zurückgeschlagen hätte, wäre das der Anlass für die USA
gewesen, anzugreifen.


Solange Bürger zulassen, dass Menschen solcher Geisteshaltung Macht besitzen –
solange werden Frieden und Demokratie in unserer Welt noch mehr ein Traum bleiben –

den Menschen träumen werden, solange es Menschen gibt.

25.09.2007 um 16:58 Uhr

Bitte um Segen – für die Menschen auf den Straßen in Burma

Bitte um Segen
-  für die Menschen auf den Straßen in Burma     


Die folgende »Bitte um Segen« hat mich angerührt.
Hunderttausende – buddhistische Nonnen, Mönche und Bürger –
gehen in dem südostasiatischen Land Burma auf die Straßen –
für Menschlichkeit und Demokratie, und für das Ende einer brutalen Diktatur.

Möge der Segen und die Kraft aller Buddhas mit den Menschen dort sein.

Avalokiteshvara,
Buddha des Mitgefühls-


was gegenwärtig in Myanmar,
dem ehemaligen Burma, geschieht,
berührt mich tief -

zehntausende mutiger Mönche,
Nonnen, und Bürger
gehen auf die Strasse -

für die Freiheit,
für die Menschlichkeit
und für das Ende
einer brutalen Diktatur.

Ich bitte um deinen SEGEN
für die Mönche und Nonnen
und all die Menschen dort,
die ihr Leben aufs Spiel setzen,
damit ein freies Leben
wieder möglich wird.

Avalokiteshvara,
Buddha des Mitgefühls-

deine Kraft
ist tausend zehntausend mal mächtiger
als tausend zehntausend Diktaturen -

bitte schütze die Menschen
dort auf den Straßen,
SEI MIT IHNEN -
gib ihnen von deiner Kraft
und halte sie in deiner Hand.

Was auch geschieht -
sei in den Herzen der Nonnen,
Mönche und Bürger von Myanmar -

und LASS SIE
IN DEINEM HERZEN SEIN.

Namo Bodhisattva Avalokiteshvara.

Ich bitte um den Segen
ALLER BODHISATTVAS -

Lasst die Menschen von Myanmar
in euren Herzen sein.

Quelle :  ohne Namensnennung  -

Noch ein Gedanke :   Grundsätzlich bin ich dafür, das Land weiterhin Burma zu nennen.
Die Umbenennung des Staates in Myanmar wurde von der Militärjunta vollzogen, und ist somit
nicht wirklich rechtens.
Siehe auch : Kategorie: Mensch - Gesellschaft - Eine Welt ->Info-Box<   - in diesem Weblog

25.09.2007 um 14:39 Uhr

Orthodoxe gegen Elton John

Orthodoxe
  gegen Elton John    

Orthodoxe Christen haben in der Ukraine
gegen ein Elton John – Konzert demonstriert.
Der homosexuelle Sänger entspreche nicht
"der traditionellen Orientierung", sagte
ein Sprecher von ihnen.


Narrbert fragt sich, ob die
Orthodoxen auch die andere Seite sehen:

Sie - die Orthodoxen – entsprechen doch
ebenfalls nicht der Orientierung Elton John’s !


Wer fragt danach ?    Fröhlich

24.09.2007 um 14:41 Uhr

Positionspapier der Ökumenische Initiative »»Reich Gottes - Jetzt««

Positionspapier der Ökumenische Initiative »»Reich Gottes - Jetzt««   - 2 -

1. Wir wünschen uns eine Reform der Kirchen auf der Basis der »»Reich-Gottes-Botschaft«« des Jesus von Nazaret.
2. Wir möchten erreichen und dazu beitragen, dass unsere Kirchen sich auf ihre jesuanischen Wurzeln  zurückbesinnen.

3. Wir glauben, dass in der Botschaft Jesu Heilung und Befreiung liegen. Er hat diese Botschaft konsequent gelebt. Seine Hinrichtung am Kreuz hat nicht verhindern können, dass seine Botschaft vom Reich Gottes weiterlebt.

4.  Zentrale Inhalte seiner Botschaft sind:
!    Das Reich Gottes ist angebrochen.
!    Die Erde ist im Begriff zum "Himmel" zu werden.
!    Es geht um diese Welt und dieses Leben.
!    Es gilt, in allem dem Reich Gottes zu entsprechen.
5.  Daraus folgt für uns:
!    Die Welt ist von ihrer Anlage her "sehr gut", heilig, das heißt, sie gehört Gott.
!    Alles, was wir brauchen, um die Welt zu gestalten, ist uns schon gegeben.
!    Wir müssen nicht resignieren, sondern wir glauben, dass Lebensfeindlichkeit und Stagnation überwunden werden können.
!    Wir können Jesu befreiender Botschaft in unserem Leben Raum geben und so in unserer Welt für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung wirken.
6. Die wichtigsten ethischen Folgerungen aus dem Reich-Gottes-Glauben bestehen für uns in Einfachheit und in der Ehrfurcht vor allem Leben.
7. Wir erwarten, dass diese Botschaft vom Reich Gottes in den Kirchen als legitimer Ausdruck jesuanischen Glaubens anerkannt wird und liturgisch gefeiert werden kann.
8. In den traditionellen Glaubensbekenntnissen und in der überkommenen Liturgie des Abendmahls bzw. der Eucharistie hat der Reich-Gottes-Glauben keinen Ausdruck gefunden.

9. Es muss daher in unseren Kirchen Platz sein, unseren Glauben an das Reich Gottes zu bekennen und zu feiern.
10. Wir laden zum Gespräch über unsere Thesen und zur Mitarbeit im Reich Gottes ein.

24.09.2007 um 14:30 Uhr

»Reich Gottes - Jetzt!« - Die Ökumenische Initiative strebt eine Reform der Kirchen an (1)

»Reich Gottes - Jetzt!«  -  Die Ökumenische Initiative strebt eine Reform der Kirchen an  - 1 -

Eine neue Initiative »»Reich Gottes - Jetzt«« bringt frischen Wind und Bewegung in die Kirchen.
Der von dem evangelischen Pfarrer Dr. Claus Petersen ins Leben gerufenen »Ökumenischen Initiative« gehören römisch-katholische, evangelisch-lutherische und altkatholische Christinnen und Christen (Laien und Theologen) aus dem gesamten Bundesgebiet an.

Die Ökumenische Initiative strebt eine Reform der Kirchen mit Besinnung auf den historischen Jesus von Nazareth an. Dem sei es weniger darum gegangen, "an ihn" zu glauben - sondern zu einem Glauben zu finden, »wie er« geglaubt hat; zu einer Spiritualität zu finden, wie er sie gelebt hat. Kern seiner Spiritualität sei der Glaube an - und das Vertrauen in - das »Reich Gottes« gewesen.

Die Initiative läd zur Auseinandersetzung mit ihren Gedanken ein; Vertreter der Kirche(n) wittern indessen einen Mangel an Dogma und Doktrin.

Die Website der Initiative »Reich Gottes - Jetzt« - - >
http://www.reich-gottes-jetzt.de
Buchhinweis : Die Botschaft Jesu vom Reich Gottes. Aufruf zum Neubeginn von Claus Petersen (Kreuz Verlag)
Das »Positionspapier« der Initiative folgt.

23.09.2007 um 16:43 Uhr

Myanmar (Burma) – Buddhistische Mönche marschieren für Gerechtigkeit und Freiheit

Myanmar (Burma)     
Buddhistische Mönche marschieren für Gerechtigkeit und Freiheit

Sie tragen keine Waffen, sie sind nur in safranfarbene Tücher gehüllt.
Tausende Mönche wollen in Myanmar – dem früheren Burma – das dort herrschende
grausame Militärregime stürzen.

Bereits einmal führte die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi
eine Massenbewegung zum Sturz der Militärs.
Dieser erste Protest-Versuch endete am 19. September 1988.
Regime-Soldaten metzelten tausend friedliche Demonstranten einfach nieder.

Aung San Suu Kyi steht mittlerweile unter Hausarrest.

Eine neu formierte Gruppe "Gewerkschaft junger Mönche" forderte die Bürger
in allen Landesteilen dazu auf, sich ihrem Protest anzuschließen.
Und die Bevölkerung zeigt offen ihre Unterstützung - Zehntausende schlossen sich dem Freiheitsmarsch
der Mönche an. Andere formten Menschenketten oder sie applaudieren nur.
An der Sule-Pagode im Zentrum der Stadt hielten beherzte Mönche flammende Reden.
Sie sprechen vom Leid und der bitteren Armut der 50 Millionen Bewohner Myanmars.
Und sie fordern den Sturz der Militärs - die seit 1962 das einst reichstes Land Südostasiens
in Grund und Boden gewirtschaftet haben.

Nachts demonstriert das Militärregime noch seine ganze Gewalt. Armeelastwagen patrouillierten
nach Einbruch der Dunkelheit durch die Straßen Rangoons. Auf der Ladefläche schwer bewaffnete Marineinfanteristen, ausgestattet mit Sturmgewehren. Sie bewachen alle strategisch wichtigen Punkte
der Fünf-Millionenstadt.

Myanmar ist nicht nur ein zutiefst buddhistisches Land - die Generäle sind auch überaus abergläubisch.
Sollten bei einem allzu harschen Vorgehen der Sicherheitskräfte Mönche ums Leben kommen, würden
die Generäle sich nach ihren eigenen Vorstellungen den Fluch der Götter zuziehen.
Die Mönche wissen um diese Stärke.
Die rund 500.000 Mönche sind eine moralische Autorität
in dem Land.
Die Geschehnisse in Burma zeigen, wie großer Mut und Widerstand gegen eine Diktatur
aus einer lebendigen spirituellen Tradition erwachsen kann.

Website »Engagierter Buddhismus« - - >
http://www.buddhanetz.org/
Diese Homepage möchte den weltweiten, gesellschaftlich engagierten Buddhismus
vorstellen.
Eine Info über die »Nobelpreisträgerin« - - > http://de.wikipedia.org/wiki/Aung_San_Suu_Kyi
Film - Tipp :  »Rangoon – Im Herzen des Sturms«  von John Boorman 

22.09.2007 um 14:26 Uhr

Ehrendoktor für den Dalai Lama - >Religion und Spiritualität<

  
  Ehrendoktor für den Dalai Lama

Der buddhistische Mönch Tensin Gyatso  -  Ehrenname Dalai Lama - 
das religiöse und weltliche Oberhaupt der Tibeter, hat seinen ersten deutschen
Ehrendoktor-Titel  erhalten.
Die Universität Münster zeichnete den Friedensnobelpreisträger aus, weil er die Anerkennung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse im tibetischen Buddhismus durchgesetzt habe.

Er sei es gewesen, "der erstmals durch Neuinterpretation der Schriften von der
dogmatischen buddhistischen Lehre abwich und forderte, dass auch in einer
Religion die Bereitschaft, sich von lang gehegten allgemeinen Ansichten zu trennen,
vorherrschen muss" –
heißt es im Gutachten des Biochemie-Professors Hans-Joachim Galla.

21.09.2007 um 13:37 Uhr

Gabriele Pauli: Ehe auf Zeit – die CSU wird immer progressiver ;)

   Gabriele Pauli : Ehe auf Zeit
  –  grenzensprengende Ideen  in der CSU

Die progressive Christdemokratin Gabriele Pauli erhitzt(e) die Gemüter
mit nie dagewesenen Ideen:
Sie schlug vor, die Dauer der Ehe auf sieben Jahre zu begrenzen  -  mit Option
auf Verlängerung.  "Für mich ist eine Ehe nicht dazu da, Sicherheit zu bieten - sondern
die Liebe zwischen zwei Menschen zu dokumentieren", so Pauli.
Ehen sollten nach sieben Jahren auslaufen  - 
natürlich mit der Möglichkeit, sie verlängern zu können.
Danach könnten die Partner zu einer Verlängerung um einen bestimmten Zeitraum aktiv Ja sagen,
schlug sie vor.  "Es kann also auch lebenslange Ehen geben."

Nichts im Leben sei auf Dauer sicher  –  es ist inzwischen gesellschaftliche Realität, dass
fast jede zweite Ehe (!)  in Deutschland geschieden wird  -  und der Staat helfe finanziell
weniger denn je.
Durch Ehen auf Zeit könnten zudem Scheidungskosten gespart werden.

Auch ihre Gedanken zum Thema Familie überhaupt sind für Konservative unorthodox:
Familie sei für sie grundsätzlich immer dort, wo Kinder aufwüchsen, nicht nur dort, wo es
eine Ehe mit Kindern gebe.  Da unterscheide sie sich von dem bisherigen Selbstverständnis der CSU.

"Die Menschen sehnen sich nach Werten in der Gesellschaft", sagt Gabriele Pauli.
Nur die Liebe dürfe zählen.  Da dürfe der Staat nicht regeln, wie die Menschen
zusammenleben wollten.
"Das Verständnis von Politik müsste sich nicht nur in der CSU, sondern generell ändern".
"Ich orientiere mich an der Realität des Lebens", begründete sie ihren Vorstoß.
Viele Scheidungsprobleme würden mit der von ihr empfohlenen Begrenzung von Ehen auf sieben Jahre
erst gar nicht entstehen.  Schließlich müssten alle Fragen wie Unterhalt, Zugewinn oder Sorgerecht
für Kinder vorher geklärt werden.

Wie auch immer wir im einzelnen zu ihren Ideen und Vorschlägen stehen –
ist es nicht wunderbar, dass in einer konservativen Partei, wo alles immer so konservativ
sein soll   –   aber hintenrum und unter der Decke es doch anders ist  (wie in anderen
Parteien natürlich auch)  –
dass in einer solch konservativen Partei solch grenzensprengende  kultur'innovative
Ideen  eingebracht werden ??
Das allein – ist einfach schön.

Und wir können mit einem Lächeln die Reaktionen betrachten :
da werden gleich empört "Psychologen und Psychiatern" ins Spiel gebracht;  und sie nicht ernst
genommen: ihre Gedanken seien "so viel Wert, wie der Dreck unter den Fingernägeln."

Gabriele Pauli legt auch einen Finger in die Wunde verbreiteter Doppel-Moral.
Wir erinnern uns an einen Präsidenten der Vereinigten Staaten – der sich von seiner Praktikantin – umgangssprachlich gesagt – einen blasen ließ, und nicht genug Mann war, zu sagen :  "Ich mochte sie,
es war schön und ich stehe dazu."  Vielleicht ja dann dazu: "Und ich liebe meine Frau, und möchte mit
ihr zusammen bleiben."

20.09.2007 um 15:05 Uhr

Irgendwie verstehen die Frauen alles falsch... - >Narrbert's Place<

Mal wieder was Humoriges; hat Narrbert auf einer "närrischen" Website entdeckt.  Fröhlich

Irgendwie verstehen die Frauen alles falsch...

Gestern Abend haben meine Frau und ich am Tisch sitzend über das ein oder andere diskutiert.
Und dann kamen wir auf Euthanasie zu sprechen.

Zu diesem sensiblen Thema über die Wahl zwischen Leben und Tod, habe ich ihr gesagt:
"Lass mich nicht in einem solchen Zustand leben, von einer Maschine abhängig und genährt
von der Flüssigkeit einer Flasche.
Wenn du mich in diesem Zustand siehst, schalt die Maschinen ab, die mich am Leben erhalten."

Sie ist aufgestanden, hat den Fernseher und den Rechner ausgemacht und mein Bier weggeworfen.

Die dumme Pute.

16.09.2007 um 13:39 Uhr

Gedanken zur Besinnung – Gedanken von Antoine de Saint-Exupéry - 2 -

 Avatar Gedanken zur Besinnung Gedanken von Antoine de Saint-Exupéry - 2-

Die Erfahrung lehrt uns, dass Liebe nicht darin besteht, dass man einander ansieht,
sondern dass man gemeinsam in gleicher Richtung blickt.

- Antoine de Saint-Exupéry, Wind, Sand und Sterne

Du musst geben, bevor du nimmst - und bauen, bevor du wohnst.
- Antoine de Saint-Exupéry, Flug nach Arras

Das Leben schafft Ordnung, aber die Ordnung bringt kein Leben hervor.
- Antoine de Saint-Exupéry, Brief an einen Ausgelieferten

So ist das Wesentliche einer Kerze nicht das Wachs, das seine Spuren hinterlässt,
sondern das Licht.

- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

Denn es ist gut, wenn uns die verrinnende Zeit nicht als etwas erscheint, das uns verbraucht
und zerstört wie die Handvoll Sand, sondern als etwas, das uns vollendet.

- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

Denn nichts ist wahrer oder weniger wahr. Sondern nur mehr oder weniger wirksam.
- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

Je mehr du gibst, um so mehr wächst du. Es muss aber einer da sein, der empfangen kann.
Und es ist kein Geben, wenn man dabei nur verliert.

- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

Du hast mich besiegt; ich bin dadurch stärker geworden.
- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

Und wenn sich andere irren, weil sie deine Wahrheiten unter Berufung auf ihre eigenen Einsichten ablehnen, so sage dir, dass auch du ihre Wahrheiten ablehnst, wenn du unter Berufung auf deine eigenen Einsichten gegen sie zu Felde ziehst. Bejahe sie! Nimm sie an der Hand und führe sie! Sage ihnen: "Ihr habt recht, wir wollen indes den Berg ersteigen!". So stellst du die Ordnung wieder her, und alle atmen die Weite, die sie erobert haben.
- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

Wenn dir etwas widerstrebt und dich peinigt, so lass es wachsen; es bedeutet, dass du Wurzeln schlägst und dich wandelst. Dein Leid bringt Segen, wenn es dir zur Geburt deiner selbst verhilft, denn keine Wahrheit offenbart sich dem Augenschein und lässt sich dadurch erlangen.
- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

Denn du musst wissen, dass dich jeder unlösbare Gegensatz, jeder unheilbare Streit dazu zwingt, größer zu werden, damit du ihn in dich aufnehmen kannst.
- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

Es kommt darauf an, dass du auf etwas zu gehst, nicht dass du ankommst; denn man kommt nirgendwo an; außer im Tode.
- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

Die wirkliche Liebe beginnt, wo keine Gegengabe mehr erwartet wird.
- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

Das Leben ist weder einfach noch verzwickt, weder klar noch dunkel, weder widerspruchsvoll noch zusammenhängend. Das Leben ist. Die Sprache allein ordnet oder verwirrt es, erhellt oder verdunkelt es, zerstreut oder vereinigt es.
- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

16.09.2007 um 13:19 Uhr

Gedanken zur Besinnung – Gedanken von Antoine de Saint-Exupéry (1)

 Avatar Gedanken zur Besinnung Gedanken von Antoine de Saint-Exupéry  - 1-

Vollkommenheit entsteht offensichtlich nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat,
sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.
- Antoine de Saint-Exupéry, Terres des Hommes (Wind, Sand und Sterne)

In dieser Stunde fanden wir uns.
Man geht so lange nebeneinander her, jeder in seinem Schweigen befangen, oder man wechselt Worte, denen man nichts mitgibt. Da kommt die Stunde der Gefahr, man sucht Schulterfühlung und entdeckt, dass man zusammengehört. Diese Entdeckung anderer bewusster Wesenheiten weitet den Menschen. Man sieht sich an mit lächelndem Verstehen. Es ist einem zumute wie dem befreiten Gefangenen, der staunend die Unendlichkeit des Meeres erkennt.
- Antoine de Saint-Exupéry, Terres des Hommes (Wind, Sand und Sterne)

Das, worauf es im Leben ankommt, können wir nicht vorausberechnen. Die schönste Freude erlebt man immer da, wo man sie am wenigsten erwartet hat.
- Antoine de Saint-Exupéry, Terres des Hommes (Wind, Sand und Sterne)

Wir wollen nicht ewig leben, aber wir wollen auch nicht alles Tun und alle Dinge plötzlich
jeden Sinn verlieren sehen.  Dann zeigt sich die Leere, die uns
umgibt.
- Antoine de Saint-Exupéry, Nachtflug

Diese Hand, die liebkost hat. Die sich auf eine Brust gelegt und einen Aufruhr darin erweckt hat.
Die sich auf ein Gesicht gelegt und dieses Gesicht verwandelt hat.  Wunder wirkende Hand.

- Antoine de Saint-Exupéry, Nachtflug

Dieses Lächeln machte mich frei.   Es war ein ebenso endgültiges, in seinen Folgen selbstverständliches und nicht mehr umkehrbares Ereignis wie die Erscheinung der Sonne. Es öffnete den Zutritt zu etwas Neuem.  Nichts hatte sich geändert, alles war verwandelt.
- Antoine de Saint-Exupéry, Brief an einen Ausgelieferten

Man sieht nur mit dem Herzen gut.  Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
- Antoine de Saint-Exupéry, Der kleine Prinz

Der Mensch wird nur der Welt gewahr, die er schon in sich trägt.  Es braucht eine gewisse Spannweite, um dem Erhabenen die Stirn zu bieten und seine Botschaft zu empfangen.
- Antoine de Saint-Exupéry, Moskau

Wir wissen zu unserer Lebensgestaltung nur, dass es Mächte gibt, die den Menschen überraschend fruchtbar werden lassen. Wo aber soll man das einzig Richtige, die Wahrheit für jeden Menschen finden?
Wahrheiten kann man nicht durch Beweisketten erschließen, man muss sie erproben. Wenn Apfelsinenbäume in diesem Boden und nicht in jenem gut anwurzeln und reichlich Früchte tragen, dann ist dieser Boden ihre Wahrheit. Wenn ein Glaube, eine Kultur, ein Wertmaßstab, ein Arbeitsplan im Menschen jene Erfüllung, von der wir hier sprechen, auszulösen vermögen, dann ist eben dieser Wertmaßstab, diese Kultur, dieser Arbeitsplan, dieser Glaube die Wahrheit des Menschen. Die Logik?  Sie sehe zu, wie sie mit dem Leben fertig wird und von ihm Rechenschaft abzulegen vermag!
- Antoine de Saint-Exupéry, Terres des Hommes (Wind, Sand und Sterne)

Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.
- Antoine de Saint-Exupéry (zugeschrieben, Quelle unklar)

Es gibt keine Lösungen im Leben.  Es gibt Kräfte in Bewegung: die muss man schaffen;
die Lösungen folgen nach.
- Antoine de Saint-Exupéry, Vol de Nuit (Nachtflug)

Wenn wir nur für das Geld und den Gewinn arbeiten, bauen wir uns ein Gefängnis und schließen uns wie Klausner ein. Geld ist nur Schlacke und kann nichts schaffen, was das Leben lebenswert macht.
- Antoine de Saint-Exupéry, Wind, Sand und Sterne

Nur der Boden erkennt die Güte der Saat.
- Antoine de Saint-Exupéry, Wind, Sand und Sterne

12.09.2007 um 13:46 Uhr

Die Neugestaltung der vernetzten Welt / Kultur des Wohlwollens

Die Neugestaltung der vernetzten Welt. Global denken - global handeln
Die Neugestaltung der vernetzten Welt - Global denken - global handeln
- von Ervin Laszlo (Via Nova)


Ein Wissenschaftler eröffnet neue Möglichkeiten zu sinnvollem, vielleicht rettendem
Einfluß auf die menschliche Gesellschaft.
Die Bereitschaft zum nüchtern und wissenschaftlich fundierten, gleichwohl aber mutig visionären
"globalen Denken" nimmt in allen Bereichen der Gesellschaft erfreulich zu.  Die Erde ist zu unserer
einen Heimat geworden und dementsprechend ist unsere Verantwortung: für die "Einheit in der Vielfalt"
von der Biosphäre bis zum feinsinnigen Beziehungsgeflecht der Menschheit.

Ervin Laszlo, Zukunftsforscher und Vordenker eines neuen Denkens, zeigt in seinem
neuen Buch, wie sich neue Denkstrukturen der Vernetzung, Gleichgewichte und Entwicklungsgesetze parallel in allen Wissenschaften wie im gesellschaftlich-politischen
Denken immer mehr durchsetzen.  Diese verändern nicht nur unser Welt- und Menschenbild
aufs Neue und zutiefst. Das neue Denken, das Laszlo in diesem Buch beschreibt, gibt uns viel von unserer Gestaltungskraft zurück.  Der Autor zeigt die Grundzüge einer entschieden neu orientierten
Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Politik.

Kultur des Wohlwollens - Aus der Kraft des Herzens leben
- von Helga Kerschbaum (Via Nova)

Die Kultur des Wohlwollens will in einer Zeit der Pluralitäten, Multipolaritäten
und Spaltungen ein Bewusstsein für das "allen Gemeinsame" bilden und auch für
jene Einheit bewusst machen, die erst alle Vielheit schafft.  Sie sucht das Verbindende,
die gemeinsame Wurzel der Kulturen und Religionen.  Sie beruht auf einem Wohlwollen, das
in der Spiritualität grundgelegt ist und auch als "aktives Mitgefühl" bezeichnet werden kann.
Das Anima Magna Prinzip ( anima magna = große Seele ) beschreibt das kultur- und
religionsübergreifende Urmuster des allem zugrunde liegenden Seins.  Aus diesem wird eine Ethik,
die zu Handlungsweisheit führt, entwickelt.  Aus einer holistischen Weitsicht und den großen
spirituellen Menschheitserfahrungen werden jene Segenswerte formuliert, die zu den fundamentalen Bedürfnissen gelungenen Lebens gehören.

"Darin liegt aber gerade die Stärke dieses Buches, dass es Einsicht und Motivation bringt,
die aus der Tiefe unseres Menschseins kommen.  Die Liebe und die Sorge um unsere
Spezies hat dieses Buch geschrieben."  - Willigis Jäger - 

10.09.2007 um 17:01 Uhr

Die Kraft gelebter Visionen - >Bücher, die die Welt braucht<

Ein Buch, das zum Nachdenken anregt.
Was bei uns - wie auf suchthafte Weise - als Erfolg empfunden wird, verdeckt oft den Blick auf das,
was Erfolg im Sinne der eigenen Seele in Wahrheit bedeuten kann.

Die Kraft gelebter Visionen. Mit Liebe und Erfolg zu neuen Perspektiven
Die Kraft gelebter Visionen - Mit Liebe und Erfolg zu neuen Perspektiven
- von Stephan Petrowitsch (Via Nova)


Eine praxisorientierte Darstellung, wie persönlicher Erfolg auf Dauer Erfolg für alle bedeutet
Wahrer Erfolg basiert darauf, eine individuelle, kraftvolle Vision zu entwickeln, sich seiner
wahren Ziele und Lebensaufgabe bewusst zu werden und an sich selbst gezielt zu arbeiten.
Der Leser erfährt in diesem Buch sowohl, was ihn bisher daran gehindert hat, diese Aufgaben zu erkennen,
als auch, wie er seine Ziele finden und umsetzen kann.
Die vorgestellten Methoden verbinden uralte spirituelle Überlieferungen mit den Erkenntnissen der Quantentheorie und bringen diese in Einklang mit einem neuen, göttlichen Menschenbild.

Ein solcher Mensch berücksichtigt in seinem Handeln nicht nur das eigene Wohl,
sondern auch die Bedürfnisse der Umwelt, anderer Menschen und Lebewesen.

Das Buch zeigt, wie unser Geldsystem diese Verantwortung für unsere Mitwelt unterdrückt.
Ein existierendes Modell im Bereich des Geldsystems, das gleichzeitig unsere derzeitige Wirtschafts-
und Gesellschaftskrise schrittweise lösen könnte, weist einen Weg aus den herrschenden Missständen.

10.09.2007 um 16:44 Uhr

Neues Denken in der Wirtschaft - >Bücher, die die Welt braucht<

Nach dem Kapitalismus - Wirtschaftsordnung einer integralen Gesellschaft
- von Gil Ducommun (Via Nova)


Ein inspirierendes und ermutigendes Projekt für eine lebensdienliche Gesellschaft.
Das Buch entwirft die Grundlagen einer integralen Gesellschaft, welche mehr Verwirklichung für alle Menschen und mehr Achtung für die Natur anstreben.

Es geht der Frage nach :  Wie sieht eine Wirtschaftsordnung nach dem Kapitalismus aus, auf der Grundlage eines rational-spirituellen Weltbildes?
In der integralen Kultur soll der innere, immaterielle Reichtum (körperliche, geistige und seelische Kompetenzen, Kreativität, Konflikt- und Liebesfähigkeit) das Streben nach äußerem, materiellem Reichtum weitgehend ersetzen.

Im ersten Teil des Buches wird das philosophische, psychologische und spirituelle Fundament der integralen Kultur entwickelt, welches die rational-materialistische Weltanschauung ablösen kann. Unter "Integration" wird eine notwendige ganzheitliche Transformation des Bewusstseins dargestellt, die schon im Gange ist.
Teil zwei beschreibt die ordnungspolitischen Prinzipien einer neuen Wirtschaft und wendet sie in verschiedenen Bereichen an.

Das Buch möchte suchende Menschen inspirieren und ermutigen einzugreifen; Jugendliche werden in dieser Vision das Projekt einer lebensdienlichen Gesellschaft erkennen, deren Verwirklichung ihren Einsatz verlangt.

Die Debatte läuft - Ganzheitliche Thesen für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik
- Von Christoph Zollinger (Via Nova)

Was alle angeht, können nur alle lösen
In diesem Buch entwickelt der Autor eine von der Ganzheit geprägte Vision als Modell für eine Neuorientierung in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik im 21. Jahrhundert.
Er blendet zurück zu den Anfängen unserer mental/rationalen Welt, jener der alten Griechen, als diese zum wirklichen Denken erwachten und unserer Kultur zu einem gewaltigen Neubeginn verhalfen. Einen breiten Raum der Darstellung nimmt die umwälzende Neuorientierung im Bewusstsein der Menschen ein, die durch Wissenschaft, Computer, Internet, E-Mail und Globalisierung ausgelöst wurde.

Auf dieser Grundlage und den umwälzenden Einsichten des Kulturphilosophen Jean Gebser und des bekanntesten Bewusstseinsforschers unserer Zeit, Ken Wilber -  entwickelt der Verfasser Modelle, Vorstellungen, Perspektiven, Prinzipien und Lösungsmöglichkeiten als persönliche Vision, um neues, intelligentes Handeln in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu ermöglichen. Diese visionäre Schau trägt der Entwicklung hin zur Ganzheit und Globalisierung auf allen Gebieten Rechnung und hilft das vorherrschende, dualistische Wirklichkeitsverständnis zu überwinden.

07.09.2007 um 14:23 Uhr

Neunjähriger studiert Mathematik - >Interessantes aller Art<

Neunjähriger studiert Mathematik

Hongkong (AFP)  -  Der neunjährige March Boedihardjo hat in Hongkong
ein Mathematikstudium aufgenommen - und sich tödlich gelangweilt.  Die Kurse seien
"sehr einfach", beklagte sich das Wunderkind chinesisch-indonesischer Herkunft an
seinem ersten Tag an der Universität.  "Ich habe das schon vor ein oder zwei Jahren gelernt",
sagte Hongkongs jüngster Student den wartenden Reportern.
Auch seine Kommilitonen haben bei March keinen guten Eindruck hinterlassen:
"Sie geben keine Antworten. Sie hören nur zu und interagieren nicht miteinander."

Die Hochschule hatte den jungen Studenten vor kurzem zugelassen
und entwickelte einen speziellen Fünf-Jahreskurs, der ihn zum Master-Abschluss
führen soll. Für die Aufnahme hatte der Junge Tests bestehen müssen, die eigentlich für 18-Jährige
vorgesehen sind.

06.09.2007 um 14:03 Uhr

Byron Katie - Alles ist vollkommen und schön, genau so, wie es ist.

Sie ist eine der ungewöhnlichsten spirituellen Persönlichkeiten der Neuzeit –
Byron Katie war eine normale Hausfrau, sie folgte keinem spirituellen Pfad .. ging zu den Anonymen Alkoholikern … - und erfuhr eine tiefgreifende innere Transformation.
Ihr Leben ist eine Bestätigung dafür, dass spirituelles Erwachen nicht notwendigerweise
an eine Religion oder Tradition gebunden ist – nicht einmal an einen Lehrer.
Letztlich hat jeder Mensch seinen "inneren Lehrer" – sein Höheres Selbst – in sich –
Und das Leben selbst kann – in seinen unzähligen Situationen – für uns Lehrer/in sein.

   
B y r o n  K a t i e  –
Alles ist vollkommen und schön  –   genau so, wie es ist.

In einer Beschreibung ihres Lebens heißt es :
1986, nach vielen Jahren tiefer Depression, hatte Byron Katie eine spontane Einsicht
in den menschlichen Geist.  Sie sah, dass sie litt, wenn sie ihren Gedanken Glauben
schenkte. Sofort ließ ihr Verstand seine schmerzlichen Auseinandersetzungen mit der Realität los,
genau so wie die Hand einen heißen Gegenstand loslässt, und Katie fand sich wieder voller Freiheit,
jenseits jeder Beschreibung.
Ohne eine Geschichte darüber, wie die Dinge sein sollten, sah sie, dass alles vollkommen
und schön ist, genau so, wie es ist.

Nach ihrer ersten Einsicht erlebte Katie einige Jahre lang fortwährend weitere
Offenbarungen über den Verstand, den Zustand der Menschen, wie wir unser Leiden
selbst verursachen und die Kraft bedingungsloser Liebe.
Sie erkannte, dass viele unserer geschätztesten Vorstellungen über die Welt völlig verkehrt waren.
Als die Menschen mit der Frage zu Katie kamen, wie sie auch so ein Glück erleben
könnten, begann sie, sie darin zu unterrichten, ihre Gedanken mit einer einfachen
und doch kraftvollen Methode, die sie »The Work« nannte, zu untersuchen.
The Work wird in Katies Buch »Lieben was ist« ausführlich erklärt.

Für Menschen, die einen Ausweg aus ihrem Leiden suchen, war Katies Fähigkeit, auch die
tiefgehendsten Themen auf einfache, direkte und verständliche Weise anzusprechen, die jedes Dogma
entbehrt, von großem Wert. Sie schätzen auch Katies offenes Herz und ihren Sinn für Humor. - - -

Depression, Schmerz und Angst sind Geschenke, die sagen : "Liebling, schau dir dein Denken
in diesem Augenblick an. Du lebst in einer Geschichte, die für dich nicht wahr ist."
Eine Lüge zu leben, bringt immer Stress mit sich. Und eine Lüge mit »The Work« zu untersuchen,
führt dich immer zurück zu dem, der du bist.
Du hast keine Wahl, wer du bist: Du bist Liebe.
Es tut weh zu glauben, du seiest ein anderer als der, der du bist, jegliche Geschichte zu leben,
die weniger als Liebe ist. – Byron Katie –

Lieben was ist  -  Wie vier Fragen Ihr Leben verändern können
- von Byron Katie  (Goldmann)

04.09.2007 um 16:26 Uhr

Dankbarkeit - Glück kann oft ganz einfach sein.

Dankbarkeit - Glück kann oft ganz einfach sein.

Dankbarkeit trägt in der Tat dazu bei, uns oft direkt besser zu fühlen.
Das ist auch leicht zu erklären: In der Hektik des Alltags nehmen wir oft nicht mehr wahr,
was wir schon alles haben. Wir werden morgens wach, fingern nach dem Lichtschalter und
schon wird es hell.  Wir gehen ins Bad, drehen den Wasserhahn auf und bekommen sofort
klares, frisches Wasser.  Für uns alles eine Selbstverständlichkeit.

Aber für Milliarden von Menschen gibt es das nicht.
Nach Angaben der Vereinten Nationen leben 2,4 Milliarden Menschen ohne zeitgemäße Sanitäranlagen.
Und 1,2 Millarden haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Wenn wir uns das klar machen, müssen wir feststellen, dass wir sehr privilegiert sind.
Während wir über den leichten Kopfschmerz jammern, liegen Tausende Menschen im Sterben
und krümmen sich vor Schmerzen.

Ein paar Sekunden oder Minuten Dankbarkeit am Tag versetzen uns gleich     
in eine bessere Stimmung.

Glück kann oft ganz einfach sein.
    

04.09.2007 um 16:05 Uhr

Die Welt ist friedlicher geworden! - >Positive Nachrichten<

Die Welt ist friedlicher geworden!       
Warum interessiert es uns nicht, das die Welt friedlicher geworden ist ?
Seit zwei Jahren bereits gibt es diese gute Nachricht, doch wahrgenommen wird sie kaum.
Warum nicht ?
Nach einem Bericht des Human Security Centre (Institution der Friedensforschung) im kanadischen Vancouver aus dem Jahre 2005 ist die Zahl der Kriege und der Völkermorde dramatisch um bis zu 80% gesunken.
Die Zahl der direkten Kriegstoten von 300.000 bis 400.000 pro Jahr ist seit den 70igern
auf unter 20.000 gesunken.

Das ist doch eine Sensation !

Aber diese gute Nachricht hat sich leider noch nicht herumgesprochen.
Die Medien berichten stattdessen lieber über Terror und Krieg.  Andrew Mack, Direktor des Human
Security Centre kritisierte bei der Vorstellung des Berichts, dass Journalisten ausbrechenden Kriegen
wesentlich mehr Aufmerksamkeit schenken, als den Konflikten, die zu Ende gehen.

Auch Wissenschaftler beschäftigen sich mehr mit den Ursachen der Kriege als mit den
Ursachen des Friedens. Deshalb hat die Bevölkerung das Gefühl, die Gewalt nimmt zu -
doch in Wirklichkeit nimmt sie ab und die Welt wird friedlicher.

Weitere Informationen zu diesem Thema im GEO Magazin August 2007, ab Seite 28 "Friedenspolitik,
Siege über den Krieg".