Gutes Leben - kulturell-kreative Webzeitschrift

31.12.2007 um 15:23 Uhr

Das Jahresende ... - »Zum Innehalten«

Das Jahresende ist kein Ende
und kein Anfang, sondern
ein Weiterleben mit der Weisheit,
die uns die Erfahrung gelehrt hat.

-  Hal Borland  -

31.12.2007 um 15:11 Uhr

Man nehme 12 Monate – »Zum Jahreswechsel« (2)

Man nehme 12 Monate,
putze sie sauber von Neid, Bitterkeit,
Geiz, Pedanterie
und zerlege sie
in 30 oder 31 Teile –
so dass der Vorrat für ein Jahr reicht.
Jeder Tag wird einzeln angerichtet
aus 1 Teil Arbeit und
2 Teilen Frohsinn und Humor.
Man füge 3 gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu,
1 Teelöffel Toleranz,
1 Körnchen Ironie und 1 Prise Takt.

Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen.

Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen
kleiner Aufmerksamkeiten
und serviere es täglich mit Heiterkeit.

-  Katharina Elisabeth Goethe  (1731-1808),   Avatar
Mutter v. Johann Wolfgang von Goethe  -

31.12.2007 um 14:49 Uhr

Zum Jahreswechsel - »Emanuels Seite«

Ich sagte zu dem Engel, der
an der Pforte des neuen Jahres stand :

"Gib mir ein Licht, damit ich
sicheren Fußes der Ungewissheit
entgegengehen kann."

Aber er antwortete :
"Geh nur in die Dunkelheit
und lege deine Hand
in die Hand Gottes!

Das ist besser als ein Licht
und sicherer als ein bekannter Weg."


-  unbekannt  -
      

30.12.2007 um 17:18 Uhr

Gemeinsame Erklärung zum Gesetzentwurf über die Vorratsdatenspeicherung

Gemeinsame Erklärung zum Gesetzentwurf über die Vorratsdatenspeicherung

Der Gesetzentwurf zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung sieht vor, Telekommunikationsunternehmen
ab 2008 zu verpflichten,  Daten über die Kommunikation ihrer Kunden auf Vorrat zu speichern. 
Zur verbesserten Strafverfolgung soll nachvollziehbar werden, wer mit wem in den letzten sechs Monaten per Telefon, Handy oder E-Mail in Verbindung gestanden hat.
Bei Handy-Telefonaten und SMS soll auch der jeweilige Standort des Benutzers festgehalten werden.
Bis spätestens 2009 soll zudem die Nutzung des Internet nachvollziehbar werden.

Eine derart weitreichende Registrierung des Verhaltens der Menschen in Deutschland
halten wir für inakzeptabel. Ohne jeden Verdacht einer Straftat sollen sensible Informationen
über die sozialen Beziehungen (einschließlich Geschäftsbeziehungen), die Bewegungen und die individuelle Lebenssituation (z.B. Kontakte mit Ärzten, Rechtsanwälten, Psychologen, Beratungsstellen) von über 80 Millionen Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern gesammelt werden.  
Damit höhlt eine Vorratsdatenspeicherung Anwalts-, Arzt-, Seelsorge-, Beratungs- und andere Berufsgeheimnisse aus und begünstigt Wirtschaftsspionage.
Sie untergräbt den Schutz journalistischer Quellen und beschädigt damit die Pressefreiheit im Kern.
Die enormen Kosten einer Vorratsdatenspeicherung sind von den Telekommunikationsunternehmen zu tragen.
Dies wird Preiserhöhungen nach sich ziehen, zur Einstellung von Angeboten führen und mittelbar auch die Verbraucher belasten.

Untersuchungen zeigen, dass bereits die gegenwärtig verfügbaren Kommunikationsdaten
ganz regelmäßig zur effektiven Aufklärung von Straftaten ausreichen.
Es ist nicht nachgewiesen, dass eine Vorratsdatenspeicherung besser vor Kriminalität schützen würde.
Dagegen würde sie Millionen von Euro kosten, die Privatsphäre Unschuldiger gefährden, vertrauliche Kommunikation beeinträchtigen und den Weg in eine immer weiter reichende Massenansammlung von Informationen über die gesamte Bevölkerung ebnen.
Rechtsexperten erwarten, dass das Bundesverfassungsgericht eine Pflicht zur verdachtslosen Vorrats-
speicherung von Kommunikationsdaten für verfassungswidrig erklären wird.
Außerdem wird erwartet, dass die EG-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung vor dem Europäische Gerichtshof keinen Bestand haben wird. Die Richtlinie verstößt gegen die im Europarecht verankerten Grundrechte und ist in vertragsverletzender Weise zustandegekommen.
Irland hat bereits Klage gegen die Richtlinie erhoben. Der Ausgang dieser Klage sollte zumindest abgewartet werden.

Als Vertreter der Bürgerinnen und Bürger, der Medien, der freien Berufe und der Wirtschaft
lehnen wir das Vorhaben einer Vorratsdatenspeicherung geschlossen ab.
Wir appellieren an die Politik, sich grundsätzlich von dem Vorhaben der umfassenden und verdachtsunabhängigen Speicherung von Daten zu distanzieren.

Unterzeichner (am 22.01.2007):
• Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung
• Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V. (BDZV)
• Chaos Computer Club e.V. (CCC)
• Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di
• Deutsche Liga für Menschenrechte e.V.
• Deutsche Vereinigung für Datenschutz (DVD) e.V.
• Deutscher Journalisten-Verband (DJV)
• Deutscher Presserat
• eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V.
• Evangelische Konferenz für Telefonseelsorge und Offene Tür e.V.
• Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur e.V. (FFII Deutschland)
• Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V. (FIfF)
• Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherung e.V. (GDD)
• Gustav Heinemann-Initiative (GHI)
• Humanistische Union e.V.
• Internationale Liga für Menschenrechte (ILMR)
• Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V.
• Netzwerk Neue Medien e.V.
• netzwerk recherche e.V.
• Neue Richtervereinigung e.V. (NRV)
• no abuse in internet e.V. (naiin)
• Organisationsbüro der Strafverteidigervereinigungen
• Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein e.V. (RAV)
• STOP1984
• Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ)
• Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv)
• Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen e.V. (VDJ)

Weitere Unterzeichner:
• Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP)
• Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (BdWi)
• Bundeskoordination Internationalismus (BUKO)
• Bundesverband deutscher Pressesprecher e.V. (BdP)
• Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. (BVDW)
• Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff)
• Bundesverband junger Autorinnen und Autoren (BVjA)
• Berufsverband unabhängiger Handwerkerinnen und Handwerker e.V. (BUH)
• Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (DAH)
• Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs) e.V.
• Deutscher Anwaltverein e.V. (DAV)
• Deutscher Fachjournalisten-Verband (DFJV)
• FREELENS e.V. - Verband der Fotojournalisten
• German Unix User Group e.V. (GUUG)
• Initiative Bayerischer Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger e.V.
• Reporter ohne Grenzen e.V
• Verband der Internet-Cafes Deutschland e.V. (VICD)
• Verband Freier Lektorinnen und Lektoren (VFLL) e.V.
• Verein zur Förderung der Suchmaschinen-Technologie und des freien Wissenszugangs e.V. (SuMa-eV)
• Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs e.V. (FoeBuD)
• Verein zur Politischen Jugendpartizipation e.V. (VPJ)

30.12.2007 um 16:46 Uhr

Vorratsdatenspeicherung - und das Recht auf Privatsphäre

   Vorratsdatenspeicherung  –   Viele Bürger
sehen Recht auf ein selbstbestimmtes und privates Leben bedroht

Viele Bürger sehen in der totalen Protokollierung von Telefon, Handy, E-Mail und Internet
einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Privatsphäre –
die bislang größte Gefahr für unser Recht auf ein selbstbestimmtes und privates Leben.

Nach einem Gesetz, das CDU, CSU und SPD – gegen die Stimmen von FDP, Grüne und Linke – beschlossen haben, soll ab 2008 nachvollziehbar werden, wer mit wem in den letzten sechs Monaten per Telefon, Handy oder E-Mail in Verbindung gestanden
oder das Internet genutzt hat.   Bei Handy-Telefonaten und SMS soll auch der jeweilige Standort
des Benutzers festgehalten werden. Anonymisierungsdienste sollen verboten werden.

Mit Hilfe der über die gesamte Bevölkerung gespeicherten Daten können Bewegungsprofile erstellt, geschäftliche Kontakte rekonstruiert und Freundschaftsbeziehungen identifiziert
werden.  Auch Rückschlüsse auf den Inhalt der Kommunikation,
auf persönliche Interessen und die Lebenssituation der Kommunizierenden werden möglich.
Zugriff auf die Daten sollen Polizei, Staatsanwaltschaft, Nachrichtendienste und ausländische Staaten
erhalten,
die sich davon eine verbesserte Strafverfolgung versprechen.

Bis dahin durften Telekommunikationsanbieter nur die zur Abrechnung erforderlichen Verbindungsdaten speichern.
Dazu gehören Standortdaten, Internetkennungen und Email-Verbindungsdaten nicht. 
Der Kunde kann verlangen, dass Abrechnungsdaten mit Rechnungsversand gelöscht werden. 
Durch die Benutzung von Pauschaltarifen kann eine Speicherung zudem bisher gänzlich vermieden werden, was etwa für Journalisten und Beratungsstellen wichtig sein kann.
All diese Mechanismen zum Schutz sensibler Kontakte und Aktivitäten würde eine Vorratsdatenspeicherung beseitigen.

Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (AK Vorrat) –
ein bundesweiter Zusammenschluss von Bürgerrechtlern, Datenschützern und Internet
-Nutzern – koordiniert die Arbeit gegen die Vollprotokollierung der Telekommunikation.
Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (AK Vorrat) - - >
http://www.vorratsdatenspeicherung.de
Presse-Center aktuell - - > http://www.vorratsdatenspeicherung.de/component/option,com_mam  bowiki/Itemid,125/lang,de/
Das Thema bei Wikipedia - - >  http://de.wikipedia.org/wiki/Vorratsdatenspeicherung

Eine breitere gesellschaftliche Auseinandersetzung zu diesem Thema ist wünschenswert.

28.12.2007 um 18:40 Uhr

Astrid Lindgren - »über freie und unautoritäre Erziehung«

von: kulturellkreativ   Kategorie: Kinder, Kinder

"Freie und unautoritäre Erziehung bedeutet nicht, dass man die Kinder sich selbst überlässt,
dass sie tun und lassen dürfen, was sie wollen.  Es bedeutet nicht, dass sie ohne Normen
aufwachsen sollen, was sie selber übrigens gar nicht wünschen. (...)
Ganz gewiss sollen Kinder Achtung vor ihren Eltern haben,  aber ganz gewiss sollen auch
Eltern Achtung vor ihren Kindern haben, und niemals dürfen sie ihre natürliche Überlegenheit missbrauchen.   Liebevolle Achtung voreinander, das möchte man allen Eltern und Kindern wünschen."   - Astrid Lindgren -
Foto: Publik Forum Internet-Forum (gefunden)

28.12.2007 um 18:30 Uhr

Sei, wer du bist - »Emanuels Seite«

Sei, wer du bist

Dem Selbst wurde beigebracht,
dass die Meinung anderer bestimmte,
ob man gut, angesehen , edel und rechtschaffen war.
Dies ist keine Kritik an anderen. Es war einfach so und es hatte einen Zweck.
In jedem Augenblick des Tages trefft ihr solche Entscheidungen.
Sie hören sich ungefähr so an : "Wer soll ich jetzt sein?
Der, den meine Mutter gern hätte?
Der, den mein Vater will? Der, den meine Brüder und Schwester nicht wollen.
Der, den meine Kinder wollen? Die, die mein Geliebter will? Wer soll ich sein?"

Weil das Wählen so automatisch erfolgt,
streift es selten auch nur den Rand eures aktiven Bewusstseins.
Und so legt ihr euch selbst in winzigen,
aber unaufhörlichen Akten der Selbstkreuzigung fest und gebt euch
die Gestalt, die eurer Meinung nach von euch erwartet wird.
Dieser Gewohnheit müsst ihr euch bewusst werden.

Ihr lebt euer Leben innerhalb der euch gegebenen Muster,
bis ihr eines Tages erkennt, dass ihr trotz all eurer guten Absichten
und eures tadellosen Verhaltens leer seid.
Ihr kommt in Kontakt mit einem Sehnen,
das nichts in eurer Welt erwidern kann.
Ihr hört eine Stimme, die euch zu etwas völlig Unbekanntem aufruft:
"Sei, wer du bist."
Von diesem Augenblick an beginnt ihr, den Wandteppich eures Lebens
zu entwirren. Vielleicht habt ihr Angst, große Löcher zu hinterlassen,
wenn ihr Fäden herausreißt oder Farben und Thematik verändert.
Habt keine Angst. Der Teppich besteht aus reiner Illusion.

Ihr entfernt die Verkleidungen, in die ihr euch in der Hoffnung gehüllt habt,
euch dem anzupassen, was euch als "sehr guter Mensch" nahegebracht wurde.
Gut für wen und für was?
Ihr seid in der Illusion befangen, dass ihr etwas tun, werden und leisten müsst,
um etwas wert zu sein.

Frage : Was wird auf der Erde am meisten gebraucht?  Du.

-  Aus: Emanuels Buch – von Pat Rodegast und Judith Stanton  -   
 Engel-Herz »Serenity – Heitere Gelassenheit«

18.12.2007 um 17:33 Uhr

Politik des Herzens - ein Gedicht

Ein Gedicht, das ich vor fünfzehn bis zwanzig Jahren geschrieben habe;
und das wohl dauerhaft aktuell bleiben wird.

Politik des Herzens

Eine neue
Politik
ist eine Politik
des Herzens
- Politik einer
neuen Menschlichkeit.

Setzen wir uns
auseinander –
immer wieder,
ohne Gewalt
- setzen wir uns
zusammen.

Setzen wir
uns ein
für die Verschiedenheit
Mensch zu sein –
für die Gemeinsamkeit
aller Menschen.

Handeln wir
mit dem Herzen –
für alles Leben
-eine Welt
für die ein Herz
schlagen kann.

-  Henri Hermes  -
 
Foto:  Publik Forum / Internet-Forum (gefunden)

14.12.2007 um 23:59 Uhr

Schwedische Frauen gegen Bikini-Pflicht - »Kürzere Infos«

Schwedische Frauen gegen Bikini-Pflicht

Schwedische Frauen fühlen sich diskriminiert - weil sie nicht ohne Bikini-Oberteil  ins Hallenbad gehen dürfen.

Die Befürworter der Bikini-Pflicht argumentieren, dass es sicherer, hygienischer sei und den heimischen Sitten entpreche.

Die Frauen wollen jedoch nicht aufgeben, um ihr Recht zu kämpfen.

Quelle: Leo's Weblog / Skandinavien für Anfänger
- - > 
http://www.blogigo.de/Skandinavien_fuer_Anfaenger/Bikinis-in-Schweden/6241/

   Ein guter Schritt weiter in unserer Welt wäre es, 

wenn alle die, die ohne Schwimmbekleidung baden wollen  -
in Schweden, aber eigentlich überall -  in gleicher Weise dafür Raum bekommen, wie die Menschen, die Badebekleidung tragen wollen.
 
Auch dem Prinzip der Demokratie würde es mehr entsprechen.

14.12.2007 um 16:15 Uhr

Gedanken zur Besinnung – Gedanken von Antoine de Saint-Exupéry ( 2 )

Avatar Gedanken zur Besinnung
– Gedanken von Antoine de Saint-Exupéry  - 3 -

Denn ein Schiff erschaffen heißt nicht die Segel hissen, die Nägel schmieden,
die Sterne lesen, sondern die Freude am Meer wachrufen.

- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

Das Leben ist das, was es ist.
- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

Denn um klar zu sehen, genügt ein Wechsel der Blickrichtung.
- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

Denn Treusein heißt, sich selber die Treue zu halten.
- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

Wenn du kämpfst, gegen was auch immer es sei, musst du dich selber vernichten,
denn ein Teil davon steckt in dir selbst, mag er auch noch so gering sein.
- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

Wenn mehrere Wahrheiten einleuchtend sind und sich unbedingt widersprechen,
bleibt dir nichts anderes übrig, als deine Sprache zu wechseln.
- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

Wenn du dich hingibst, empfängst du mehr als du gibst.
- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

Denn die wahre Liebe verausgabt sich nicht. Je mehr du gibst, umso mehr verbleibt dir.
Und wenn du dich anschickst, aus dem wahren Brunnen zu schöpfen, spendet er um so
mehr, je mehr du schöpfst.
- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

Die Vollkommenheit ist unerreichbar. Gewiss ist die Vollkommenheit unerreichbar.
Sie hat nur den Sinn, deinen Weg wie ein Stern zu leiten. Sie ist Richtung und Streben
auf etwas hin.

- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

Beeile dich nicht, mich kennen zulernen, denn es gibt nichts an mir, das sich fassen ließe.
Ich bin Raum und Zeit oder Werden.

- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

Denn Treue ist vor allem Treue zu sich selbst.
- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

Wenn du dich weigerst, die Verantwortung für deine Niederlage zu übernehmen, wirst du
auch nicht für deine Siege verantwortlich sein.

- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

Die Gegensätze sind Erfindung der Sprache, die das verwirrt, was sie zu erfassen glaubt.
- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

Du bist mir von Nutzen, wenn du mich verurteilst. Freilich habe ich mich getäuscht,
als ich das Land beschrieb, das ich nur undeutlich gesehen hatte. Ich habe die Lage
dieses Flusses falsch angegeben und jenes Dorf vergessen. Da kommst du nun
lärmend und triumphierend daher, um mir meine Irrtümer zu widerlegen. Und ich
billige deine Mühe. Habe ich denn Zeit, alles zu messen, alles abzuzählen?
Es kam mir darauf an, dass du die Welt von dem Berge aus, den ich gewählt habe,
beurteilen solltest. Du vertiefst dich leidenschaftlich in diese Arbeit, du gehst weiter
als ich in meiner Richtung. Du stehst mir dort bei, wo ich schwach war.
So bin ich's zufrieden.

- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

14.12.2007 um 15:48 Uhr

Das FKK – Museum – ein kleines »Online-Museum der Freikörperkultur«

  Das FKK – Museum
–  ein kleines Online-Museum der Freikörperkultur.

"Ein nackter Körper regt heute niemanden mehr wirklichauf.  ...  
Aber, bis es zu dieser
Akzeptanz gekommen ist, war es ein sehr weiter, sehr langer und beschwerlicher Weg."
So heißt es in einer Selbstdarstellung des FKK-Museums – eines kleinen Online-Museums
der Freikörperkultur.

Interessierte finden hier FKK-Publikationen, etwas über FKK in der Kunst, FKK-Produkte wie Shirts, Fotos, Kalender, Schmuck e.t.c.,   die Thematik in Schul- und Sportunterricht,
etwas
über Personen und "PionierInnen" der FKK-Kultur  –  und verschiedenste Informationen
über die Geschichte der Freikörperkultur.

In der Begrüßung heißt es:
Ein nackter Körper regt heute niemanden mehr wirklich auf. Nackte Menschen, wir sehen sie im Alltag fast überall - auf Titelbildern, in der Werbung, in Filmen, an Seen. Diese Aufzählung liesse sich noch beliebig weiter führen. Aber, bis es zu dieser Akzeptanz gekommen ist, war es ein sehr weiter, sehr langer und beschwerlicher Weg. Wir können den Pionieren der Freikörperkultur nicht genug danken.   Danken, unter anderem auch dafür, dass sie trotz aller widrigen Umstände nie aufgegeben und stets für ihre Ziele weiter gekämpft haben. Ihre Siege sind unsere Freiheiten heute.

» Libertatem quam peperere majores digne studeat servare posteritas «  -  Dieser lateinische Spruch steht über dem Haupteingang des Hamburger Rathauses und bedeutet: » Die Freiheit, die die Väter erwarben, möge die Nachwelt würdig zu erhalten trachten «.  Ein Blick zurück in die Vergangenheit lohnt sich immer. Aber wir dürfen dabei nicht vergessen, auch nach vorne zu schauen. Dabei sollten wir durchaus einiges aus der Vergangenheit mitnehmen.   - Das FKK-Museum -

Der Link zum Online-Museum - - > 
http://fkk-museum.de/museum.html
Zum Weiterlesen: 1, 2, Frei! Das Nacktaktivbuch von Anita Gramer und Wolfgang Gramer (mym)
bei amazon - - > 
http://www.amazon.de/1-2-Frei-Das-Nacktaktivbuch/dp/3937502041

13.12.2007 um 20:58 Uhr

Die Bedrohung des wohlverdienten Ruhestandes

Die Bedrohung des wohlverdienten Ruhestandes   

In ganz Europa wird an der Verlängerung der Lebensarbeitszeit gestrickt - die Konzepte werden unterschiedlich verkauft und durchgesetzt.

"Denn eins ist sicher: die Rente." - Wir erinnern uns an den berühmten Ausspruch von Norbert Blüm, der bis 1998 Arbeitsminister der CDU-Regierung war.
Heute dürfen die Menschen sich allerdings fragen, ob sie noch vor dem Ableben in ihren Genuss kommen dürfen. Nach der Rente mit 67 möchte Wolfgang Schäuble (CDU) das Eintrittsalter weiter anheben …
In Spanien hat die sozialdemokratische Regierung beschlossen, die Menschen "freiwillig" bis 70 arbeiten zu lassen. Doch das müssen sie, wenn sie eine Rente wollen, die minimal den Unterhalt sichern soll.

In Griechenland streiken Bürger gegen eine sog. "Rentenreform" ..  in Frankreich gelang es Sarkozy zunächst,
den Streik auszuhebeln .. ..  
Als "Reformen" bezeichnete Arbeitszeitverlängerungen sind derzeit europaweit in Mode.

Ein Leben nach der Arbeit wurde bislang immer als ein natürlicher und dazugehöriger
Bestandteil des menschlichen Daseins angesehen  -   die Menschen nennen das ihren wohlverdienten Ruhestand.  Eine Zeit, in der Zeit ist - sich Interessen, Hobbys, geistigen Dingen und
allem, was Freude macht ganz zu widmen; sich vielleicht für etwas zu engagieren - und einfach nur zu leben !
Eine gesunde menschliche Gesellschaft sucht die Entwicklung dahin, diese Zeit zunehmend
zu verlängern. Das wäre eine »Existenzweise des Sein's«, wie Erich Fromm es nannte. Es braucht heute Menschen, die in eine andere Richtung denken.

13.12.2007 um 20:22 Uhr

Wer du jetzt gerade bist - Emanuels Seite

Wer du jetzt gerade bist,
ist ein notwendiger Schritt zu dem,
was du sein wirst.


    - aus *Emanuels Buch * -
    Engel-Herz »Serenity – Heitere Gelassenheit«

11.12.2007 um 14:21 Uhr

Privatisierung gefährdet Demokratie - »Gesellschaft ...«

Privatisierung gefährdet Demokratie     

Der Neoliberalismus will alles privatisieren, egal ob Bildungsinstitutionen, Stadtwerke oder Gefängnisse.  Ein Gespräch dazu mit dem Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge  -
[telepolis] »Der Neoliberalismus gefährdet die Demokratie und das Gemeinwesen, sagt Christoph Butterwegge, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Köln.
  Der 56-Jährige ist Mitautor
des Mitte August erscheinenden Buches "Kritik des Neoliberalismus" - in dem Butterwegge zusammen mit einer Sozialwissenschaftlerin und einem Ökonomen Grundlagen, Theorien und geschichtliche Hintergründe des "Marktradikalismus" analysiert.    Dabei werden auch unterschiedliche Denkschulen und die Widersprüche einer Wirtschaftsform der "Umverteilung von unten nach oben" dargestellt. Neoliberalismus will den starken Staat und investiert statt in die Sozialleitungen in den Sicherheitspapparat.«   Telepolis sprach mit Butterwegge.

Christoph Butterwegge :  »In politischen Sonntagspredigten raten seine Vertreter den Menschen, mehr für ihre Bildung und Ausbildung zu tun, aber im politischen Alltagsgeschäft sorgen sie dafür, dass der Geldbeutel über den Bildungsstand entscheidet. Bildung wird zur Ware gemacht und gleichzeitig als Wunderwaffe im Kampf gegen die Armut gepriesen.
Man kann aber nicht Bildungs- als Sozialpolitik interpretieren und andererseits von der Schule über den Weiterbildungssektor bis zur Hochschule alle Institutionen dieses Bereichs privatisieren, ohne unglaubwürdig zu wirken. Denn das heißt letztlich, sie für Wohlhabende und die Kinder besser situierter Familien zu reservieren. Je weniger die öffentliche Hand aufgrund einer falschen Steuerpolitik in der Lage ist, die materielle Unterversorgung von Familien zu kompensieren, umso mehr Kinder leiden unter Bildungsarmut. Ausgerechnet die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft, die Kinder, liefert der Neoliberalismus damit endgültig dem Markt aus.«
Quelle: 
http://www.sozialforum-bochum.de/

Christoph Butterwegge/Bettina Lösch/Ralf Ptak: »Kritik des Neoliberalismus«.
VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007. 298 Seiten, 12,90 Euro.

09.12.2007 um 16:01 Uhr

Verschiedenes - »Kürzere Informationen«

Google Zeitgeist – Deutsche suchen nach Orientierung und Sex

Google Zeitgeist - so nennt man bei der weltgrößten Suchmaschine das regelmäßige »Ranking der Suchbegriffe«.  Wonach die Leute suchen, sagt eine Menge darüber aus, was sie beschäftigt.

Auch »zweitausendundsechs« zeigte sich wieder, dass die Deutschen
im Internet vor allen Dingen nach Einem suchen, nämlich Orientierung und Information –
und darüber hinaus auch Sex, Erotik  
all die anderen Dinge, die in einer "anständigen" Statistik am liebsten mit Schweigen
bedacht werden,  smile

Zerstörung sozialer Errungenschaften gegen den Wunsch der Mehrheit

Die Mehrheit der Deutschen will die Rente mit 67 nicht. (Quelle: ARD-DeutschlandTrend)
"Für die Investoren ist entscheidend, dass es der Regierung gelungen ist, ein Projekt gegen die Mehrheit der Bevölkerung durchzusetzen." Mit diesen Worten kommentierte der Direktor des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, die Verabschiedung der Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre (dpa/Der Tagesspiegel).

Innenministerkonferenz warnt: Scientology will Macht in Deutschland

Die Innenministerkonferenz warnte: "Scientology arbeitet auch in Deutschland daran, politische Macht und Einfluss zu erringen". Die Organisation sei als verfassungsfeindlich einzustufen.

"Wesentliche Grund- und Menschenrechte wie die Menschenwürde oder das Recht auf Gleichbehandlung sollen eingeschränkt oder außer Kraft gesetzt werden. Das demokratische System wird abgelehnt."

08.12.2007 um 14:49 Uhr

Ihr seid vollkommene Unvollkommenheit - »Emanuels Seite«

Ihr seid vollkommene Unvollkommenheit

Auch eure weniger entwickelten Bereiche
haben eine Daseinsberechtigung.
Sie flüstern von vergangenen Dingen.
Sie sprechen von Verwirrung,
von fehlender Erfüllung,
vom Schmerz der Seele,
die von ihrem Gott getrennt ist,
und der Sehnsucht, diese Einheit wieder zu erreichen.

Erkennt, dass es auf dieser Erde
nur relative Vollkommenheit geben kann.

Erkennt auch, dass ihr nicht vollkommen sein müsst,
um geliebt zu werden.
Liebt euch zärtlich und ganz
mit euren Unvollkommenheiten.
Geht sanft mit euch um.
Das Verlangen nach Vollkommenheit
auf der physischen Ebene
kann euer schlimmster Feind sein.

Das Beharren auf der Vollkommenheit
schliesst Wachstum aus.
Das Akzeptieren der Unvollkommenheit
als Teil des Menschseins
bedeutet zu wachsen.

  -  aus :  Emanuels Buch  -
     Engel-Herz »Serenity – Heitere Gelassenheit«

07.12.2007 um 16:58 Uhr

Emanuels Seite – von Engeln begleitet

  Emanuels Seite –  von Engeln begleitet

Auf der Seite (Thread):  »Spiritualität in unserer Zeit« spricht Elisabeth Kübler-Ross in
einem Interview mit dem Journalisten Franz Alt über ihre Erfahrungen mit Schutzengeln – 
sie sagt, dass sie vierundvierzig Begleiter-Engel habe und in der Lage war, spirituelle
Begleiter-Wesen wahrzunehmen und mit ihnen zu kommunizieren.
Spiritualität in unserer Zeit - - >
http://www.blogigo.de/gutesleben/category/13

Zu den spirituellen Klassikern gehören die Bücher »Emanuels Buch«  und »Liebe Jetzt«
von Pat Rodegast und Judith Stanton sowie »Der Weg zum Selbst / Gespräche mit dem unsichtbaren Freund Emanuel« –
die inspirativ von Emanuel, einem solchen spirituellen Begleiter empfangen sind.
Das Vorwort der ersteren schrieb Ram Dass – der international bekannte Mystiker
und spirituelle Lehrer, der mit Elisabeth Kübler-Ross in Kontakt stand.

In diesem Thread sollen verschiedenste Emanuel-Texte  -  und Anderes  -  als geistige
Anregung einen Raum haben –
wer zu dem Thema Engel bzw. geistige Begleiter keinen Bezug hat, kann die Texte einfach als
Inspiration sehen.

DAS HERZ KENNT DEN WEG

Das Herz ist ein unfehlbarer Kompass
in jedem von euch.

Das Herz kennt die Seele
besser als der Verstand.
Solange euer Verstand
nicht im Dienst des Herzens steht,
ist er ein verschrobener und verdrehter Meister.

Der einzig richtige Weg für euch
ist bereits in euch angelegt.
Um ihn zu finden, müsst ihr auf euer Herz hören.
Es gibt keine andere Möglichkeit.

Während der kleine Geist in seiner Angst
starr und kontrollierend ist,
wird der tiefere Teil von euch
die Wahrheit eurer ewigen Sicherheit
und eurer Einheit mit Gott zu flüstern beginnen.

Hört also auf euer Herz.
Dort sind euer Licht
und eure Wahrheit.

Aus : "Emanuels Buch" - Pat Rodegast, Judith Stanton / Zeitloser spiritueller Klassiker

Hinweis: die oben genannten Emanuel-Bücher sind zurzeit nicht Emanuels Buch. In Harmonie mit dem Kosmos leben
im Handel zu bekommen. 
Sie sind aber über: 
http://amazon.de/  oder:  http://www.eurobuch.com/ erhältlich.