Die Aleviten – eine nichtdogmatische Glaubens-Gemeinschaft des Islam
Die Aleviten
– eine nichtdogmatische Glaubens-Gemeinschaft des Islam
Im Zusammenhang mit einem Tatort-Krimi – in dem unglücklicherweise ein altes Vorurteil thematisiert wurde – sind sie etwas bekannter geworden:
Die ALEVITEN sind die zweitstärkste Religionsgemeinschaft unter den türkischen Migranten in der Bundesrepublik.
Die Aleviten sind eine freidenkende Form des Islam – Alevitinnen beispielsweise kennen keine Schleier-Pflicht. Viele tragen im Sommer Tops mit Spaghetti-Trägern. Wegen ihrer Absage an Patriarchalismus und Moschee, wegen der Gemeinschaft von Frauen und Männern bei den religiösen Feiern in dörflichen »Cem - Häusern« in Anatolien werden die Aleviten seit dem Osmanischen Reich in der Türkei verfolgt.
Der 28jährige Generalsekretär der Aleviten in Deutschland Ali Toprak gehörte auf dem evangelischen Kirchentag in Köln zu den Sympathieträgern. Er versteht sich als entschiedener Aufklärer, engagiert sich für die Integration der zugewanderten Türken und ist Abgeordneter der Grünen im Rat der Stadt Recklinghausen. Ali Toprak nahm für die Aleviten auch auf der Islam-Konferenz teil.
Aus einer Beschreibung:
Die Aleviten bilden in der Türkei nach den sunnitischen Muslimen die größte Religionsgruppe, mit ca. 25% der Bevölkerung. Sie verfahren mit den religiösen Vorschriften liberal … sie interpretieren den Koran mystisch.
Im Zentrum steht der Mensch nicht als der sich unterwerfende Sklave Gottes, sondern als eigenverantwortliches Wesen.
Aleviten bekennen sich zu Humanität und Demokratie. Die Scharia, das islamische Gesetz, lehnen Aleviten ab.
Im Zusammenhang mit einem Tatort-Krimi – in dem unglücklicherweise ein altes Vorurteil thematisiert wurde – sind sie etwas bekannter geworden:
Die ALEVITEN sind die zweitstärkste Religionsgemeinschaft unter den türkischen Migranten in der Bundesrepublik.
Die Aleviten sind eine freidenkende Form des Islam – Alevitinnen beispielsweise kennen keine Schleier-Pflicht. Viele tragen im Sommer Tops mit Spaghetti-Trägern. Wegen ihrer Absage an Patriarchalismus und Moschee, wegen der Gemeinschaft von Frauen und Männern bei den religiösen Feiern in dörflichen »Cem - Häusern« in Anatolien werden die Aleviten seit dem Osmanischen Reich in der Türkei verfolgt.
Der 28jährige Generalsekretär der Aleviten in Deutschland Ali Toprak gehörte auf dem evangelischen Kirchentag in Köln zu den Sympathieträgern. Er versteht sich als entschiedener Aufklärer, engagiert sich für die Integration der zugewanderten Türken und ist Abgeordneter der Grünen im Rat der Stadt Recklinghausen. Ali Toprak nahm für die Aleviten auch auf der Islam-Konferenz teil.
Aus einer Beschreibung:
Die Aleviten bilden in der Türkei nach den sunnitischen Muslimen die größte Religionsgruppe, mit ca. 25% der Bevölkerung. Sie verfahren mit den religiösen Vorschriften liberal … sie interpretieren den Koran mystisch.
Im Zentrum steht der Mensch nicht als der sich unterwerfende Sklave Gottes, sondern als eigenverantwortliches Wesen.
Aleviten bekennen sich zu Humanität und Demokratie. Die Scharia, das islamische Gesetz, lehnen Aleviten ab.
Das ist der wichtigste Unterschied zu den Sunniten.
Aleviten kennen keine Pflichtgebete. Sie brauchen zum Beten keinen besonderen Raum und keine spezielle Zeit. Jede Alevitin und jeder Alevit betet dann und dort, wo er oder sie will auf eine Art, wie es ihm oder ihr entspricht. Der Koran ist für Aleviten kein Gesetzbuch, sondern die Niederschrift von Offenbarungen, die kritisch gelesen werden dürfen.
Zu anderen Religionen, Glaubensbekenntnissen und Ideologien haben Aleviten ein sehr offenes Verhältnis. Auf eine undogmatische Weise fühlen sie sich der Humanität verpflichtet. Die Menschenrechte im Allgemeinen sowie die Meinungs- und Religionsfreiheit im speziellen werden von ihnen ausdrücklich bejaht.
Jedem Menschen wird ausdrücklich das Recht auf einen eigenen Glauben zugestanden.
… In der Lehre der Aleviten sind Frauen und Männer absolut gleichgestellt.
Nach der alevitischen Lehre lebt Gott im Menschen; äußere, ritualisierte Glaubens- und Gesetzespflichten (wie in Scharia und Sunna dargelegt) sind daher unbedeutend; das religiöse Leben findet in Gemeinschaftsversammlungen (Cem) statt.
Eine Information - - > http://de.wikipedia.org/wiki/Aleviten
Eine Website der Aleviten - - > http://www.aleviten-buende.de/
Aleviten kennen keine Pflichtgebete. Sie brauchen zum Beten keinen besonderen Raum und keine spezielle Zeit. Jede Alevitin und jeder Alevit betet dann und dort, wo er oder sie will auf eine Art, wie es ihm oder ihr entspricht. Der Koran ist für Aleviten kein Gesetzbuch, sondern die Niederschrift von Offenbarungen, die kritisch gelesen werden dürfen.
Zu anderen Religionen, Glaubensbekenntnissen und Ideologien haben Aleviten ein sehr offenes Verhältnis. Auf eine undogmatische Weise fühlen sie sich der Humanität verpflichtet. Die Menschenrechte im Allgemeinen sowie die Meinungs- und Religionsfreiheit im speziellen werden von ihnen ausdrücklich bejaht.
Jedem Menschen wird ausdrücklich das Recht auf einen eigenen Glauben zugestanden.
… In der Lehre der Aleviten sind Frauen und Männer absolut gleichgestellt.
Nach der alevitischen Lehre lebt Gott im Menschen; äußere, ritualisierte Glaubens- und Gesetzespflichten (wie in Scharia und Sunna dargelegt) sind daher unbedeutend; das religiöse Leben findet in Gemeinschaftsversammlungen (Cem) statt.
Eine Information - - > http://de.wikipedia.org/wiki/Aleviten
Eine Website der Aleviten - - > http://www.aleviten-buende.de/


