Gutes Leben - kulturell-kreative Webzeitschrift

29.07.2008 um 13:00 Uhr

Zeitschriften - Links

Zeitschriften - Links

Im folgenden verschiedene, spirituell orientierte Zeitschriften-Links.

Publik Forum / Zeitschrift kritischer Christen   
http://publik-forum.de/f4-cms/tpl/pufo/display.asp?cp=pufo

Buddhismus Aktuell   
http://www.buddhismus-aktuell.de/

Yoga Aktuell   
http://www.yoga-aktuell.de/

Connection Spirit – Lebenskunst, Weisheit, Heilung    
http://www.connection.de/cms/index.php

E N G E L m a g a z i n      
http://engelmagazin.de/

Lichtspuren –  das Magazin für Engel, Licht und Herzensheiterkeit
http://www.licht-spuren.ch/

S p i r i t u a l   T i m e s
http://www.spiritualtimes.net/

SPUREN –  Magazin für neues Bewusstsein     
http://www.spuren.ch/

26.07.2008 um 16:19 Uhr

Wenn wir Geld zu unserem Endzweck machen - »zum Innehalten«

                   
Wenn wir aus irgendeinem Grunde
Geld verdienen müssen,
dann aber das Geld zu unserem
Endzweck machen  –
beginnt unser Wahn.

Dann wird das Mittel zum Zweck,
und wir haben das eigentliche Ziel
aus den Augen verloren.

Und so beginnt unser Leid. …

-  Paramahansa Yogananda,
                  großer indischer Yogi  -

17.07.2008 um 13:08 Uhr

Meine wichtigste politische Forderung - »Thema Demokratie«

     Meine wichtigste politische Forderung   

Meine wichtigste politische Forderung :
Erfindet neue Institutionen,  die es den Bürgern
endlich möglich machen,
mitzudenken,  mitzureden,  mitzugestalten.

Schafft auf allen Ebenen in den Gemeinden,
in den Ländern,  in der Republik,
Gelegenheiten zu ständiger direkter Beteiligung des Volkes :
Tausend Foren und Werkstätten,  in denen
Kritik geübt und Vorschläge gemacht werden können.

Die Parteien - alle miteinander -
sind dafür viel zu eng geworden.
Sie kassieren Stimmen,  aber hören nicht auf sie.
Ihre Repräsentanten haben bis auf Ausnahmen
den wirklichen Kontakt zu den Wählern verloren.
Den Lobbys und Experten leihen sie ihr Ohr.
Den Mann und die Frau "von der Straße"
nehmen sie nicht ernst,  weil denen,
wie sie meinen, Wissen und Durchblick fehlen.

Und in der Tat:  Die Betroffenen werden
zwar mit Lawinen zweit- und drittrangiger Informationen
überschüttet,  aber die wirklich wichtigen Vorhaben
der Entscheider erfahren sie meist erst,
wenn es schon zu spät ist,  noch etwas daran zu ändern.

- Robert Jungk,  Pionier für eine humanere Zukunft, 1986 -

17.07.2008 um 12:45 Uhr

Die Menschen müssen sicher sein, dass die Entwicklung sie nicht krank macht ... - »Thema Demokratie«

Demokratisch,  ...    
Mitwirkung all derer, die das wollen.

Zu den Veränderungen,  die für einen Neuanfang
an der Jahrtausendwende wichtig werden,
gehört unbedingt der Verzicht auf das falsche Ziel
des "Immer mehr" und "Immer größer".
...
Eine echte Sicherheit kann nur eine
ökologische und humane Sicherheit sein.
Die Menschen müssen sicher sein,  dass die Entwicklung
sie nicht krank macht,  dass ihre Arbeit sie nicht krank macht,
dass sie Hoffnung auf die Zukunft haben können.
Einer der wichtigsten Bausteine dieser Zukunft ist das,
was ich "antizipatorische Demokratie" nenne.
Demokratisch,  das heißt unter Mitwirkung
all derer, die das wollen.
Das bedeutet, sich rechtzeitig Gedanken zu machen
über alle möglichen Folgen des politischen,
des wirtschaftlichen, des technischen Handelns.

Vor jeder Handlung steht die Frage :  Ist es richtig,
was ich produziere und wie ich es produziere?

Hätte man so schon früher gedacht,  wären wir
heute nicht in der Lage, in der wir sind.
Wir müssen im Zweifelsfall denen, die menschlich
und ökologisch schädliche Entscheidungen treffen,
in den Arm fallen.
Wir müssen endlich mitentscheiden.

- Robert Jungk, Pionier für eine humanere Zukunft -
Aus einer frei gehaltenen Rede, zit. in: PIERROT, Nr. 4, Dez 1990/Febr. 1991

17.07.2008 um 12:27 Uhr

Gedanken und Zitate – zum »Thema Demokratie«

Die Ideen einer demokratischen Zukunft …    

Die Ideen einer demokratischen Zukunft
sollten nicht länger von oben,
das heißt von Experten, Funktionären,
Abgeordneten alleine kommen.

Sie sollten sich aus der Basis heraus entwickeln,
und man sollte der Basis mehr Gelegenheit geben,
hier sich zu betätigen.

- Robert Jungk, Pionier für eine humanere Zukunft -

14.07.2008 um 13:15 Uhr

Christen, die Kirchen – und die 68’er Aufbruchszeiten

Im folgenden ein Artikel aus der Zeitschrift PUBLIK FORUM / Zeitung kritischer Christen.
Er blickt zurück auf die rebellische Zeit ab ’68 - beim Nachdenken darüber, wie es menschheitlich weitergehen soll, kann die Auseinandersetzung mit dieser Zeit sehr inspirierend sein.


Schaut nicht beim Loben stets nur nach oben  -
Christen, die Kirchen – und die 68’er Aufbruchszeiten
     Der Aufbruch 1968 rüttelt Christen und Kirchen
  rund um den Globus auf: Sie entdecken den Revolutionär Jesus  - Von Thomas Seiterich -

Rudi Dutschke sprengt kurz vor Beginn des Jahres 1968 mit einem Go-in den gutbürgerlichen Weihnachtsgottesdienst in der Westberliner evangelischen Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.  
Als er zu einer Predigt über den Vietnamkrieg anhebt, greift ein Kirchgänger zum Schirm und schlägt Dutschke nieder.

Dutschke, der aus entschieden evangelischen Verhältnissen in der DDR stammt, findet im Revoltejahr 1968
einen persönlichen Seelsorger. Der heißt Helmut Gollwitzer. Er lehrt an der Freien Universität in Berlin evangelische Theologie und prägt Sätze wie: »Sozialisten können Christen, Christen müssen Sozialisten sein.«
Der politische Protestant Gollwitzer bleibt dem linksradikalen Protestanten Dutschke treu bis zum frühem Tod
im Jahr 1979. Dutschke fällt den Folgen des Mordanschlags eines von der Springer-Presse aufgehetzten jungen Hilfsarbeiters zum Opfer. Gollwitzer vermittelt die Grabstelle: Der evangelische Friedenskämpfer und Kirchenpräsident a. D. Martin Niemöller verzichtet zugunsten Dutschkes auf sein Grab in Berlin-Dahlem.

Auch ein Hauptfeind Dutschkes und der Studentenbewegung ist äußerst evangelisch: Der CDU-nahe Großverleger Axel Caesar Springer. Er ärgert sich darüber, dass seine Kirche sich unter dem Berliner Bischof Kurt Scharf dem Gespräch mit den Aufbegehrenden öffnet. So groß ist Springers Verdruss, dass er in die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche wechselt.  Dort herrscht ein traditionell lutherischer Kurs mitsamt der beruhigenden Zwei-Reiche-Lehre. Politik und Glaube: strikt getrennt. In dieser kleinen Freikirche gibt es keinen Protest und keine Pfarrerinnen.

Insgesamt wird die Evangelische Kirche in Deutschland – in jenen revolutionären Jahren –  mehr durchgeschüttelt als die katholische. Links profilieren sich die Evangelischen Studentengemeinden (ESG) in BRD und DDR als Orte des freien, auf Veränderung gerichteten Dialogs und neuer Lebensformen. Dabei entsteht eine neue »Spiritualität von unten«, nach dem Motto: »Schaut nicht beim Loben stets nur nach oben!« In traditionellen Uni-Städten stellt die ESG einen Gutteil der Kerntruppe der Revolte. Rechts dagegen profilieren sich evangelische Gegenkräfte wie zum Beispiel die Offensive Junger Christen (OJC). Diese evangelikale Vereinigung gründet sich als »Gegenkraft« zu den 68ern.

Deutsche Katholiken und Protestanten reagieren unterschiedlich auf die Studentenproteste.
Unter den Wortführern des Aufbegehrens sind engagierte Protestanten vertreten, jedoch kaum Katholiken.
Die Evangelischen sind den Katholiken in puncto Modernität um Jahre voraus.  Denn sie agieren individuell und politisch. Katholischerseits findet der Aufruhr 1968 vor allem innerkirchlich statt. Bereits seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-65) beschleunigen sich die Konflikte in der Kirche. Die Ereignisse von 1968 verstärken den Drive dieser innerkatholischen Dynamik. Die Mehrheit der Katholiken begrüßt die konziliaren Reformen von oben. Doch ein kleine, konservative Minderheit streitet erbittert gegen die Reform der Messe und gegen Deutsch als Liturgiesprache anstelle des seit Ewigkeiten gültigen Lateins. Als der Papst – Paul VI. – am 25. Juli 1968 wider die Voten der meisten von ihm beauftragten Ratgeber die Antibabypillen-Enzyklika »Humanae Vitae« veröffentlicht und dem Kirchenvolk den Gebrauch »künstlicher Empfängnisverhütungsmittel« untersagt, bricht ein Sturm der Entrüstung los. Er erfasst den nordamerikanischen und westeuropäischen Katholizismus, sorgt für einen bis heute wirkenden Zusammenbruch der Autorität des Papstes in Sachen Sexualität bei den Gläubigen und endet in den Protestkundgebungen der Deutschen und Österreichischen Bischofskonferenz. Die Bischöfe gewähren den Gläubigen mit der Königsteiner sowie der Mariatroster Erklärung Gewissensfreiheit bei der Verhütung.

Der Richtungskampf zwischen progressiven und konservativen Katholiken wird 1968 in fast jeder der rund 20 000 bundesdeutschen Pfarreien ausgetragen. Zigtausende debattieren mit, vor Ort. Doch der Streit hat im Jahr 1968 auch ein großes nationales Forum :  den 82. Deutschen Katholikentag vom 4. bis 8. September in Essen.

Dort gelingt es einer kleinen Schar von Kirchenaktivisten und kritischen Priestern, die vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) vorbereitete Tagesordnung teilweise auf den Kopf zu stellen. »Hengsbach, wir kommen, wir sind die linken Frommen«, rufen die Revoluzzer dem gastgebenden Ruhrbischof Franz Hengsbach entgegen. Der entgegnet: »Links könnt ihr sein, wenn ihr nur fromm seid.« Das CDU/CSU-nahe Establishment gerät in Essen vorübergehend in die Defensive: Erstmals wird der seit der Ära Adenauer selbstverständliche Bund zwischen den Katholiken und der Union öffentlich infrage gestellt. Wenig später sickert in die Kreise der Laienfunktionäre des ZdK durch, dass der Vatikan diskrete Verhandlungen mit den Sowjets und ihren Ostblock-Satelliten führt. – Der Papst nicht mehr auf der Seite der Nato, Bonns und der CDU? Bei manchen ZdK-Mitgliedern kommt Panik auf.

Abhilfe tut not. Da in Bonn die Große Koalition regiert und der politische Trend in Richtung der 1969 sich bildenden sozial-liberalen Koalition deutet, droht den Bischöfen der Verlust des direkten Drahtes zu den Regierenden am Rhein. Unter anderem deshalb gründen einige finanzstarke Bistümer auf Geheiß der Oberhirten die Wochenzeitung Publik. (1971 wird Publik von den Bischöfen zerschlagen. Aus den Trümmern entsteht Publik-Forum.)  Die neue Wochenzeitung Publik soll modern und aufgeschlossen katholisch sein. Sie kommt vom Outfit ähnlich daher wie die bürgerliche Zeit. Verspottet wird der neue katholische Auftritt in der Medienlandschaft als »Bischofsblatt«. Die linken Spötter zählen zu denjenigen, die den Katholikentag ’68 aufgemischt haben;  ihre Heimat ist die Zeitschrift Kritischer Katholizismus.

Die katholische Auseinandersetzung 1968 findet in Mitteleuropa im Innern der Kirche statt.  Doch in den »katholischen« Diktaturen Portugal und Spanien sammeln sich erstmals in der Kirche Widerstandskreise. Sie suchen Kontakt zu der vom faschistischen Regime brutal verfolgten linken Arbeiterbewegung. In Frankreich marschieren linke Katholiken und Protestanten wie der reformierte Theologe George Casalis mit an der Spitze der Mai-Revolution, die anders als im übrigen Westeuropa kurzzeitig auf die Arbeiterschaft überspringt. Kardinal François Marty, der Erzbischof von Paris, verkündet vor der Nation: »Die Kirche ist nicht konservativ.« Der Dominikaner-Theologe Jean Cardonnel fordert auf den Barrikaden in Paris zum Generalstreik auf. Einen »Märtyrer« verehren die Linkskatholiken :  Camilo Torres.  Der kolumbianische Priester und nationale Studentenpfarrer hatte sich mit theologischer Begründung der Guerilla Ejercito de Liberacion Nacional (ELN) angeschlossen. Torres fiel am 15. Februar 1966 als Sanitäter. Seither nahm als erste von vielen Guerillabewegungen die ELN kirchlich engagierte Christen in ihre Reihen auf.

Die bis heute bedeutendste innerkirchliche Wende vollzieht sich 1968 in der kolumbianischen Großstadt Medellín. Celam, der Rat der lateinamerikanischen Bischofskonferenzen, tagt, um die Ergebnisse des Konzils auf die gesellschaftliche Realität in dem von Diktaturen geprägten Subkontinent anzuwenden.  Dabei entwickeln die Bischöfe die vorrangige Option für die Armen. Nahezu zeitgleich entstehen 1968 in Brasilien die ersten Basisgemeinden.  Bischöfe wie Dom Helder Camara stehen gewaltfrei auf gegen die Militärdiktatur.

Gewaltfrei ist auch der Protest der Brüder Daniel und Philipp Berrigan in den USA. Am 17. Mai 1968 verbrennen 
die beiden Priester mit sieben Aktivisten in Catonsville, Maryland, 378 Musterungsakten für den Krieg in Vietnam. Zuvor haben sie die Einberufungsbefehle mit ihrem eigenen Blut übergossen. Sie verstehen die gewaltfreie Aktion als eine Art Gebet und Gottesdienst. Alle lassen sich festnehmen. Phil Berrigan wird, als erster Priester in den USA, zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.  Die Bekenner von Catonsville erklären: »Wir konfrontieren die katholische Kirche, andere Kirchen und Synagogen Amerikas mit ihrem Schweigen und der Feigheit angesichts der Verbrechen unseres Landes.  Wir sind überzeugt, dass die religiöse Bürokratie in den USA rassistisch ist, mitschuldig am Vietnamkrieg, und feindlich gegenüber den Armen.«

Auch in der Theologie spiegeln sich die Stürme der Zeit wider.  Prophetische Theologie schreibt die junge Protestantin Dorothee Sölle. Sie veröffentlicht 1968 »Atheistisch an Gott glauben« und »Phantasie und Gehorsam. Überlegungen zu einer künftigen christlichen Ethik«. In Tübingen kratzt der katholische Theologe Hans Küng am Unfehlbarkeitsdogma des Papstes. »Unfehlbar. Eine Anfrage«, heißt sein Buch, das 1970 Furore macht. Küngs konservativer Professorenkollege und Antipode Joseph Ratzinger flieht vor den kritischen Studenten aus dem wilden Tübingen ins beschaulichere Regensburg. Während es in Tübingen theologisch um die Kirche geht, geht es
in Münster theologisch um die Politik.  Johann Baptist Metz zieht mit seiner neuen Politischen Theologie Studierende aus Drittweltländern an. Metz nimmt Erkenntnisse der Frankfurter Schule und des Linkskatholizismus der 1920er-Jahre auf.  Seine Arbeit befeuert die in Lateinamerika und Südafrika entstehende, rasch wachsende Theologie der Befreiung.

1968 ist für die Christen das Jahr der großen Wende.  Denn theologisch wird ’68 rund um den Globus, von Manila bis Bonn und New York, in Tun, Beten und Denken ein neuer Jesus entdeckt: der Revolutionär.  Das erschüttert die alten Gottesbilder und bringt die Kirchen mächtig in Bewegung.

Link zu Publik Forum / Zeitung kritischer Christen - - > 
http://www.publik-forum.de/f4-cms/tpl/pufo/display.asp?cp=pufo

09.07.2008 um 14:55 Uhr

Gedanken und Zitate – »zum Thema: D e m o k r a t i e «

          G e d a n k e n  und Zitate

 zum Thema :  D e m o k r a t i e  

Keiner macht sich Gedanken.  Und jeder darf sagen, was er will.
- Werner Mitsch -

Wir leben in einer Fernseh-Demokratie.
- Helmut Schmidt -

Die Demokratie erstrebt einen Zustand, in dem jeder jedem eine Frage stellen darf.
- Ernst Jünger -

Wirkliche Demokratie gibt es im Kapitalismus ebenso wenig wie in der DDR.
- Sahra Wagenknecht -

Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben
dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.
- Voltaire -

Demokratie ist die Wahl durch die beschränkte Mehrheit
anstelle der Ernennung durch die bestechliche Minderheit.

- George Bernard Shaw -

Die Demokratie ist eine Regierungsform, die freie Diskussion voraussetzt,
doch ist dies nur erreichbar, wenn die Leute aufhören zu quatschen.

- Clement Attlee -

Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich
den Ansichten anderer Leute zu beugen.

- Winston Churchill –


Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, dass
wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.
- George Bernard Shaw -

Demokratie ist lustig.
- Joseph Beuys -

Demokratie, das ist die Kunst, sich an die Stelle des Volkes zu setzen
und ihm feierlich in seinem Namen, aber zum Vorteil
einiger guter Hirten, die Wolle abzuscheren.

- Romain Rolland -

Die Anerkennung, dass wir, sozial genommen, alle füreinander verantwortlich sind.
- Heinrich Mann -

Das demokratische System, zu dem unser Staat sich bekennt,
beruht auf der Überzeugung, dass man den Menschen die Wahrheit sagen kann.
- Carl Friedrich von Weizsäcker -

Noch nie waren so viele so sehr wenigen ausgeliefert.
- Aldous Huxley –

Demokratie bedeutet auch, sich selbst kritisch zu sehen.
- Rita Süssmuth -

Jede demokratische Gesellschaft, die ihre Konflikte nicht austrägt,
sondern durch Verbotserlasse konserviert, hört auf, demokratisch zu sein,
bevor sie beginnt, Demokratie zu begreifen.
- Günter Grass -

Demokratie heißt nicht: Ich bin so gut wie du.
Demokratie heißt:  Du bist so gut wie ich.
- Theodor Parker –

05.07.2008 um 16:19 Uhr

Herzenstüren Öffnen – »Findhorn Bücher«

Herzenstüren öffnen
    – Findhorn Bücher  Hör mit den Ohren der Liebe und sprich mit ihrer Stimme

Die 1962 gegründete Findhorn-Gemeinschaft gehört zu den ältesten und berühmtesten alternativen Gemeinschaftsprojekten unserer Zeit. Die drei GründerInnen lebten jahrelang in einem einzigen Wohnwagen, erhielten durch stille Meditation die Eingebungen für ihre Arbeit, wurden berühmt durch überdimensionales Gemüse, das sie in dem rauen schottischen Klima züchteten, indem sie mit den Pflanzengeistern (Devas) kooperierten. –
Heute zählt die ökologisch-spirituelle Gemeinschaft über 120 aktive Mitglieder, zu ihren Seminaren kommen Menschen aus aller Welt.

"Ich weiß nicht genau, wann ich das erste Mal von der Findhorn Gemeinschaft gehört habe.

Eine der ersten Begegnungen jedenfalls war die mit dem Buch »Herzenstüren öffnen« von der Findhorn-Gründerin Eileen Caddy, aus dem meine Freundin Ruth täglich bei ihrer Meditation las.
Darin standen einfache Sätze wie :
»Lasse das Licht der Wahrheit auf alles leuchten, was du tust.«

Ich war gerade auf der Suche, wie ich meinen christlichen Glauben behalten könnte und zugleich den »ganzen Kram« von Alleinseligkeitsanspruch loswerden könnte.
Das Buch von Eileen Caddy gehörte zu einer Reihe von Aha-Erlebnissen :
Es ist möglich, dass ich mich mit der göttlichen Quelle verbinde, unabhängig von einem bestimmten religiösen Hintergrund. Ich darf einschließen und muss nicht mehr ausschließen.
Das Buch, welches auf Englisch »Opening doors within« heißt, ist das meist verkaufte Buch aus Findhorn und in 30 Sprachen übersetzt.

Weitere Informationsfetzen kommen mir zu Ohren : In Findhorn kommuniziert man mit Pflanzen und es wachsen dort überdimensional große Kohlköpfe.
Ich beginne … zu lesen über die spannende Geschichte von Eileen und Peter Caddy und Dorothy Maclean, die 1962 zur Gründung einer Lebensgemeinschaft auf einem Campingplatz an der schottischen Nordseeküste führte .. ..
.. .. Eileen, Peter, teilweise auch Dorothy leben gemeinsam mit 3 Kindern 7 Jahre in einem einzigen Wohnwagen.

Eileen bekommt erste Weisungen und beginnt konsequent, dieser inneren, göttlichen Stimme zu folgen, am Rande der Existenz, ohne zu wissen, was kommen wird.
Von Wunder über Wunder : auf dem ehemals sandigen Boden beginnen riesige Pflanzen zu wachsen … als Folge von Dorothy Macleans Kommunikation mit den Pflanzengeistern, die sie Devas nennt.
Immer mehr Menschen siedeln sich um den Findhorn Caravan an …
Es ist ein Ort, an dem Spiritualität gelebt wird ohne sich einer bestimmten Richtung von Religiosität zu verpflichten. ... "
                                                                                              - aus einem Findhorn-Erfahrungsbericht von Stefanie blau -

Ein weiteres Findhorn-Buch
Du kannst mit Engeln sprechen  Du kannst mit Engeln sprechen
  - von Dorothy Maclean (Aquamarin)
Die Abbildung (oben) zeigt ein weiteres Buch von Eileen Caddy "Hör mit den Ohren der Liebe" (Kamphausen)

01.07.2008 um 14:37 Uhr

Wo sollen die Seelen zur Schule gehen ...? - »Emanuels Seite«

Wo sollen die Seelen
zur Schule gehen  –
wenn diese Welt
ein vollkommener Ort wäre?

- aus:  »Emanuels Buch«  Engel-Herz »Serenity – Heitere Gelassenheit«
Pat Rodegast, Judith Stanton -

01.07.2008 um 14:08 Uhr

Das Leben erscheint nur belastend, wenn ... - »Emanuels Seite«

Das Leben erscheint nur belastend,
wenn ihr nicht mit der immerwährenden Freude
verbunden seid.
Viel Förmlichkeit hat keinen Sinn.
Ihr müsst lachen.
Ihr müsst spielen,  jeder auf seine Weise.

- aus:  »Emanuels Buch«  
 Pat Rodegast, Judith Stanton -

01.07.2008 um 13:58 Uhr

Der Zweck des Lebens ... - »Emanuels Seite«

Der Zweck des Lebens ist Erforschen.
Abenteuer.  Lernen.  Spaß.
Und ein weiterer Schritt nach Hause. …


- aus:  »Emanuels Buch«  
 Pat Rodegast, Judith Stanton -