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18.03.2008 um 14:23 Uhr

Dalai Lama : Chinas Regierung begeht "kulturellen Völkermord" in Tibet

    Dalai Lama :
Chinas Regierung begeht "kulturellen Völkermord" in Tibet

"Es gibt ein Problem in China, ob es die chinesische Regierung nun zugibt oder nicht",
sagt das geistliche Oberhaupt der Tibeter, der Dalai Lama.
Und er nennt das Problem "kulturellen Völkermord".
Seitdem die Chinesen Tibet vor fast 60 Jahren erobert haben, unterdrücken sie die Religion
der Tibeter, den Buddhismus, und siedeln verstärkt chinesische Bauern in der Region an.
Nach Angaben des Dalai Lama sind die Tibeter mittlerweile eine Minderheit im eigenen Land:
"Ein uraltes Kulturerbe ist in ernster Gefahr." Seit Jahren fordern er und die von ihm geführte tibetanische Exilregierung einen Autonomiestatus für die Region.

Angesichts der Zusammenstöße in Tibet Anfang 2008 verlangt der Dalai Lama eine unabhängige Untersuchung durch eine angesehene internationale Organisation.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International forderte die Uno auf, sich der Ereignisse in dem streng abgeschotteten Hochland anzunehmen.

Die chinesische Regierung rief einen "Volkskrieg gegen den Separatismus" in der Region aus.
Die Sicherheitsvorkehrungen müssten verschärft und die Unterstützung für den Dalai Lama untergraben werden.
Die tibetische Exilregierung vertritt die Auffassung, dass Tibet zum Zeitpunkt der Invasion durch die chinesische Armee ein unabhängiger Staat gewesen ist, und dass die militärische Invasion und die andauernde Besetzung ein Verstoß gegen internationales Recht und gegen das Recht auf Selbstbestimmung darstellt.

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