Gutes Leben - kulturell-kreative Webzeitschrift

28.06.2007 um 13:53 Uhr

Der Alternative Nobelpreis – Projekte der Hoffnung

  Der Alternative Nobelpreis  –  Projekte der Hoffnung

Der Alternative Nobelpreis - offiziell Right Livelihood Award (RLA) - wird an Personen, Organisationen und Repräsentanten von Bewegungen vergeben, die sich mit praktischen Lösungen und Modellen für menschenwürdige Lebensweisen einsetzen.
Er wird jährlich an vier Preisträger verliehen.

Der Preis wurde 1980 vom Philatelisten, Journalisten und zeitweiligen Mitglied des Europäischen Parlaments Jakob von Uexküll aus dem Erlös seines Bestandes wertvoller Briefmarken gestiftet -
nachdem der Vorstand der Nobelstiftung seinen Vorschlag abgelehnt hatte, einen Nobelpreis für Ökologie und Entwicklung zu vergeben, für den Uexküll die finanziellen Mittel bereitstellen wollte.

Der Zweck des Preises ist, Menschen zu ehren und zu unterstützen, die praktikable Lösungen zu den dringendsten Problemen unserer Zeit finden und umsetzen.
Dabei kennt der Preis keine strengen Kategorien.  Die meisten Preisträger werden ausgezeichnet für Verdienste
in den Bereichen Umwelt, Frieden, Abrüstung, Menschenrechte, Entwicklung, Kultur und Spiritualität, indigene Völker, Verbraucherschutz, Bildung, Gesundheit, Energie und Ressourcenschonung.
Die Preisträger eines Jahres werden von einer internationalen Jury bestimmt.

Nicht wissenschaftliche Spitzenleistungen für einige wenige sind gefragt -
sondern die mit dem Preis ausgezeichneten kleinen Gruppen und Einzelpersonen haben beispielhaft gezeigt,
wie mit minimalen Mitteln große Widerstände überwunden werden können.
Diese Problemlösungen sollen vielen Menschen Wege in eine helle Zukunft aufzeigen und sie bestärken, diesen Beispielen zu folgen und konstruktiv und mutig an der Gestaltung unser Zukunft mitzuarbeiten.

Buchempfehlung: Projekte der Hoffnung
- von Geseko von Lüpke und Peter Erlenwein (oekom verlag)

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