Gutes Leben - kulturell-kreative Webzeitschrift

06.11.2007 um 15:09 Uhr

Klein Borstel – es geht auch ohne Auto – »Positive Nachrichten«

Klein Borstel – Es geht auch ohne Auto

In Hamburg gibt es einen Stadtteil, Klein Borstel. Vielleicht kennt es der eine oder andere ja.
Dort wohnen Kinder -  spielen, gehen zur Schule und die Bürger vom Kornweg in Hamburg
können auf Lärm, Gestank und Unfallgefahr verzichten.
So verpflichten sich die sechzig Haushalte, ohne Auto zu leben.
Klein-Borstel ist ein Dorf inmitten der Großstadt Hamburg. Im Grünen liegt es und ist doch zentral.

Alle Wege werden mit Fahrrad, Bus und U-Bahn erledigt.  Wenn es wirklich mal nicht ohne
Auto geht- ein Car-Sharing-Fahrzeug für sechzig Haushalte ist vertretbar.

Die Bürger leben preiswerter und gesünder. Stellplätze und Tiefgaragen gibt es nicht, dafür aber Passivhäuser und auch Grünflächen.

Ein kleines Öko-Kraftwerk, eine eigene Kläranlage  - 
um kein Trinkwasser für die Toilettenspülung zu missbrauchen,
Werkstätten, Fahrradschuppen, eine riesige Dachterrasse und vieles mehr
macht die Wohnanlage zu einem wirklich einzigartigen Projekt.

Einige Wohnungen sind noch frei! Nette Menschen jeden Alters werden gesucht,
nur bitte keine unverbesserlichen Autofahrer!

Ist das nicht mal eine schöne Nachricht ? Ich persönlich hätte nichts dagegen, in so einer
Umgebung wirklich zu leben !

Und ihr sicher auch nicht... aber warum gibt es das dann nicht überall...

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierensternenschein schreibt am 06.11.2007 um 15:41 Uhr:ich kenne Klein Borstel von frueher, da gab es diese Siedlung noch nicht.
    Ich finde es ist eine gute Sache.
    Nur leider, ist der HVV auch nicht so preisguenstig, gerade nicht wenn man mit Kindern fahren muss. Da sollte der Senat mitspielen und dafuer sorgen, dass die Bus und Bahnpreise niefriger werden, oder evtl. Kinder bis 16 oder 18 Jahren umsonst fahren koennen.
    Ich denke dann wuerden auch viel mehr Menschen ihre Autos stehen lassen.
    Und dazu kommt, dass im laeendlichen Raum die oeffentlichen Verkehrsmittel immer mehr ausgeduennt werden. Nahverkehrsbahmstrecken werden stillgelegt. Scheinbar ist ja der Intercity wichtiger, als die Pendler. Wenn dann noch Sa. oder Sonntags garkeine Busse fahren, in der Woche der letzte um 18 Uhr, dann sollte man sich nicht wundern, dass die Menschen mit dem Auto fahren.
    Da muesste unbedingt etwas gemacht werden, damit dieses sich mal aendern kann.
    Liebe Gruesse
    sternenschein
  2. zitierenkulturellkreativ schreibt am 07.11.2007 um 19:03 Uhr:ich stimme dir zu, ich denke,
    Rainer sicher auch.
    Liebe Grüße, Hermes
  3. zitierenRainer schreibt am 08.03.2008 um 07:02 Uhr:Ja,

    ich denke, da kann ich auch zustimmen, solche Dinge müßten mehr gefördert werden. Es geht wohl meist - leider ! - immer noch viel zu sehr um Profit überall. Und grade da finde ich solche Beispiele immer noch die Besten !

    Gruß, Rainer

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