Gutes Leben - kulturell-kreative Webzeitschrift

29.06.2007 um 16:28 Uhr

Weibliche Genitalverstümmelung ab jetzt geächtet - >Nachrichten, die Mut machen<

Erfolg für Rüdiger Nehberg’s NGO >Target<
Weibliche Genitalverstümmelung ab jetzt geächtet    

Die Weltgesundheitsorganisation WHO gibt an, dass heute 130 bis 150 Millionen Mädchen
und Frauen leben, die Genitalverstümmelung erlitten haben.
Jedes Jahr kommen etwa zwei Millionen dazu, pro Tag sind das 6000 Mädchen.
Beim Eingriff verbluten fünf bis zehn Prozent, weitere 20 Prozent sterben an den Spätfolgen.
Fast alle haben ihr Leben lang mit den psychischen und physischen Folgen zu kämpfen.

Weibliche Genitalverstümmelung wird zwar meist mit dem Islam begründet – jedoch gibt es
keine einzige Koranstelle, in der diese Praxis gutgeheißen wird.
Die Menschenrechtsorganisation Target – im Jahr 2000 von Rüdiger Nehberg gegründet –
hat sich dem Kampf gegen diesen lebenswidrigen Brauch verschrieben.
Nach einigen kleineren Erfolgen kam der große Durchbruch Ende 2006 :
in Target’s >Gelehrten-Konferenz von Kairo< - setzten sich internationale Islam-Gelehrte, Mediziner
und Wissenschaftler über zwei Tage mit dem Thema auseinander –

Das Ergebnis : Prof. Dr. Muhammad Shama - Vertrauter des Großmufti – verkündete die Ächtung der Genitalverstümmelung.  Dies hat den Wert einer Fatwa – eines verbindlichen islamischen Rechtsgutachtens.

Ein wunderbarer Erfolg, der das Gegenteil zu resignierenden Meinungen – ein Engagement bewirke sowieso wenig – einmal wieder beweist.
     Damit ist die weibliche Genitalverstümmelung im Islam geächtet !
      
Und es gilt nun, diese Neuigkeit unter die Leute zu bringen.  Dazu plant Target jede Menge Aktionen.
Website der Menschenrechtsorganisation Target - - >
http://www.target-human-rights.com/

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