Gutes Leben - kulturell-kreative Webzeitschrift

10.04.2008 um 15:40 Uhr

Richard Gere: »Wenn man ein Volk unterdrückt, wird es explodieren.«

   Richard Gere:
  »Wenn man ein Volk unterdrückt, wird es explodieren.«

Hollywoodschauspieler Richard Gere, Buddhist und Freund des Dalai Lama,
erklärte zur Situation des tibetischen Volkes:

"Wenn man ein Volk unterdrückt, wird es explodieren." Die Tibeter würden
seit fast 60 Jahren "brutal unterdrückt".


An verschiedener Stelle sagte Gere weiterhin – wenn China nicht angemessen
auf die Proteste in Tibet reagiere, müssten die Olympischen Spiele in Peking
boykottiert werden.

"Es wäre skrupellos, wenn wir so weiter machten, als wäre alles in Ordnung",
betonte der bekennende Buddhist.

Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu:
  Aufruf zum Boykott der Olympia-Eröffnungsfeier   Desmond Tutu

Der südafrikanische Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu hat ebenfalls
zum Boykott der Olympia-Eröffnungsfeier aufgerufen.
Tutu appellierte
an die Staatschefs in aller Welt, der Zeremonie in Peking aus Solidarität
mit dem tibetischen Volk fernzubleiben.
Er setzt Hoffnung in die die friedliche Proteste.

   Die Situation in Tibet geht uns alle an

Es gehört zu unseren menschheitsgeschichtlichen Herausforderungen, jedem Volk,
dem Unrecht geschieht und das unterdrückt wird - zu seinem Recht zu verhelfen.
Die Vision einer Welt-Demokratie mit gleichberechtigten Völkern ist ein Traum,
der in unserer Seele liegt und nach Verwirklichung drängt.
Wie es auch die Gleichberechtigung menschlicher Unterschiedlichkeit und Vielfält ist -
  desbezüglich Martin Luther King ausrief :
 
I HAVE A DREAM ! 

14.08.2007 um 12:39 Uhr

Nobelpreisträger Yunus: »Überwindung der Armut bis 2030 ist möglich«

Nobelpreisträger Yunus: »Überwindung der Armut bis 2030 ist möglich«

Der Friedensnobelpreisträger und Gründer der »Grameen Bank« in Bangladesch, Muhammad Yunus, hat die Regierungen der G8-Länder zu mehr Engagement für eine Überwindung der globalen Armut aufgefordert.
Dazu gehöre, dass sie die Millenniums-Erklärung der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2000
zur Armutsbekämpfung und zum Klimaschutz ernst nehmen, sagte Yunus.

Um die Zahl der Armen bis 2015 zu halbieren und bis 2030 vollständig "auf Null" zu bringen, sei ein globales Konzept nach Art des Marshallplans nötig.
Der Präsident des Bundesverbandes für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft, Franz Josef Radermacher, forderte zur Überwindung der Armut eine "neue Weltwirtschaftsordnung" und "neue Regeln". Radermacher ist
auch Wissenschaftlicher Leiter der "Global Marshall Plan Initiative".

Yunus zeigte sich überzeugt, dass die Beseitigung der Armut gelingen könne.
Es sei eine Willensfrage: "Wollen wir eine Welt ohne Armut oder wollen wir sie nicht."
Er verwies auf seine Heimat Bangladesch : Dort hätten inzwischen 80 Prozent der Armen einen Kleinkredit
von der Grameen Bank erhalten. Die Rückzahlungsrate der Kredite liegt bei 99 Prozent. "Die Frage ist nicht,
ob die armen Menschen kreditwürdig sind, sondern ob die Banken menschenwürdig sind", meinte der Friedensnobelpreisträger.

Der Fernsehjournalist Franz Alt sagte beim »Vision Summit« in Berlin - die Arbeit von Professor Yunus zeige, dass e i n Mensch, der an die Realisierung seiner Visionen glaube und mutig daran arbeite, mehr Fortschritt erreichen könne als viele Regierungen zusammen.
Das gelte für die Armutsbekämpfung, aber auch beim Klimaschutz.  Die Arbeit und die Erfolge von Muhammad Yunus seien Vorbild und Ansporn für alle Zivilgesellschaften auf der ganzen Welt.

Kleine Kredite mit großer Wirkung  –  d a s  I n t e r v i e w
von Franz Alt mit dem Friedensnobelpreisträger findet ihr auf der Seite - - >
»Menschen, die Wege weisen« - - >
http://www.blogigo.de/gutesleben/category/15

21.06.2007 um 16:48 Uhr

Der Global Marshall Plan für eine humane Welt von morgen

Eine neue Marshall Plan Initiative hat eine Vision -
wie unsere menschheitsgeschichtlichen Herausforderungen bewältigt werden können.

Der Global Marshall Plan für eine humane Welt von morgen

Armut, Terror, Kriege und der Klimawandel bedrohen unsere Welt. In dieser schwierigen Situation fordern unterschiedliche Persönlichkeiten aus der ganzen Welt –  von Ex-Minister Heiner Geißler über Ex-EU-Kommissar Franz Fischler bis hin zur linken Globalisierungskritikerin Susan George – einen Global Marshall Plan.
Sie lehnen sich dabei an den ehemaligen US-Außenminister und späteren Friedensnobelpreisträger George C. Marshall an.  Er legte 1947 den berüchtigten Morgenthau-Plan ad acta, der Deutschland zu einem Agrarland machen wollte –  und entwarf ein Wiederaufbauprogramm : den Marshallplan.

Die heutige Marshall Plan Initiative hat eine ähnliche Vision.  Sie will die Milleniums-Entwicklungsziele verwirklichen, denen sich 191 Staaten seit dem Jahr 2000 verpflichtet haben:
- - > extreme Armut beseitigen,  - - > Grundschulbildung für alle Kinder gewährleisten,  - - > Gleichstellung der Frauen fördern,  - - > Kindersterblichkeit senken,  - - > Gesundheit der Mütter verbessern, 
- - > Aids, Malaria und andere Krankheiten bekämpfen,  - - > ökologische Nachhaltigkeit gewährleisten
und - - > eine globale Partnerschaft aufbauen.

Um diese Ziele zu verwirklichen, müssen bis zum Jahr 2015 jährlich 100 Milliarden Dollar zusätzlich aufgebracht werden. Statt die nationalen Budgets weiter zu belasten, schlägt die Initiative vor, die Mittel aus folgenden Quellen aufzubringen:
über eine Abgabe auf den Welthandel, eine Abgabe auf Weltfinanztransaktionen, den Handel mit Kohlendioxid-Emissionsrechten und eine Internationale Steuer auf Flugbenzin.  Langfristig will die Initiative eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft, die durch einen Ordnungsrahmen die Weltwirtschaft mit der Gesellschaft und der Umwelt in Einklang bringt. Hierzu bedarf es auch der Reform etablierter Regelwerke und Institutionen wie der UNO, des Internationalen Währungsfonds, der Weltbank, der Welthandelsorganisation oder Internationalen Arbeitsorganisation.
Die globalen Einnahmen sollen dann Jahr für Jahr in die Erfüllung der Millenniumsziele investiert werden:
und dies so, dass die Selbstbestimmungsrechte der Menschen respektiert werden.
Gefordert wird  - - > Hilfe zur Selbsthilfe durch Mikrokredite,  - - > der Aufbau von Entwicklungsprojekten
mit der einheimischen Bevölkerung und  - - > die rasche Verbreitung erneuerbarer Energieträger.

»Die Welt braucht eine Vision« - sagen die zahlreichen Unterstützer der Initiative.
Sie werden nicht müde, die Eliten der Welt mit dieser Vision zu konfrontieren.
Die Website des Global Marshall Plan - - >
http://www.globalmarshallplan.org/index_ger.html
Zum weiterlesen :  Welt mit Zukunft - Überleben im 21. Jahrhundert -
von Franz-Josef Radermacher (Murmann)

04.06.2007 um 13:24 Uhr

Eine Welt für alle – ein DOSSIER - - > zum Weiterverbreiten !

Eine Welt für alle – ein Dossier zum Selberlesen und Weiterverbreiten !   – 2 –

In dem sehr lesenswerten Dossier sagt Herbert Grönemeyer :

Die Verantwortung tragen wir alle gemeinsam
Angesichts der Tatsache, dass täglich 15 000 Kinder und 50 000 Menschen infolge extremer Armut sterben, müssen wir uns dem stellen, dass wir irgendwann gefragt werden :
Was habt ihr eigentlich dagegen getan ?
- Wir werden nicht daran gemessen, dass wir das Internet erfunden haben, zum Mond geflogen
sind und 34 000 Fernsehkanäle entwickelt haben, sondern wir werden daran gemessen, was wir wirklich getan haben.
Es täte uns gut, endlich zu begreifen, dass wir in einer großen Welt leben. Diese Verantwortung tragen wir alle gemeinsam.  Das macht Spaß.  Das kann einem gut tun.
Es gibt dem Leben einen Sinn, nicht nur als Einzelkämpfer durch die Welt zu rasen, sondern das Gefühl zu haben, dass ich zusammen mit anderen etwas tun kann.
  - Herbert Grönemeyer

"Die Erde hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier" -
sagte einst Mahatma Gandhi.  Doch derzeit wird die Welt von Gier beherrscht.

Wie dagegen "eine Welt aussehen könnte, in der alle Menschen einen Platz haben" -
das schildert das aktuelle Dossier >Eine Welt für alle< -
die gemeinsame Publikation von attac, der Global Marshall Plan Initiative, der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und Publik-Forum.

Das Dossier beleuchtet Hintergründe zum G8-Gipfel wie die großen globalen Herausforderungen der Menschheit wie die Massenarmut, die Enteignung des Südens oder die Gefahr der Klimaerwärmung.

Diesen Herausforderungen stellt das Dossier eine Fülle von Gegenstrategien entgegen:
Politik für Gerechtigkeit in Nord und Süd, Schutz vor Ausbeutung, Regeln für die multinationalen Konzerne, Kontrolle der Finanzmärkte, Ökowende statt Rohstoffkriege, Global Marshall Plan.
Dazu beschreiben Birgit Zenker von der KAB, Sabine Leidig von Attac und Frithjof Finkbeiner von der Global Marshall Plan Initiative ihre Zukunftshoffnungen und ihre Auswege aus der Krise.

Ein Dossier für alle, die mehr wissen wollen, als ihnen die konventionellen Medien berichten.
Wer es für sich bestellen oder weiter verbreiten möchte  –  es gibt Staffelpreise :
   Fröhlich
bis zu 4 Stück - je 2,00 EUR; ab 5 Stück - je 1,00 EUR; ab 10 Stück - je 0,90 EUR; ab 20 Stück - je 0,80 EUR;
ab 50 Stück - je 0,70 EUR; ab 100 Stück - je 0,60 EUR; ab 300 Stück - je 0,40 EUR.
Weitere Infos und Bestellungen - - >
http://publik-forum.de/f4-cms/tpl/pufo/display.asp?cp=pufo

04.06.2007 um 11:58 Uhr

Eine Welt für alle – ein DOSSIER - - > zum Weiterverbreiten !

Eine Welt für alle – ein Dossier zum Selberlesen und Weiterverbreiten !   - 1 -

Die Zeitschrift Publik Forum hat zusammen mit Attac, der Global Marshall Plan Initiative und der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung ein wegweisendes Dossier herausgegeben :

E i n e  W e l t  f ü r  a l l e
Gerechte Wirtschaft – Kontrolle der Finanzmärkte - Global Marshall Plan –
Es gibt Alternativen zur herrschenden Politik


Der Begriff "Dossier" sollte niemanden abschrecken – es sind ansprechend aufgemachte, nur 16 Seiten, mit Fotos
- ein Leseheft, das weiteste Verbreitung verdient.

In der Einleitung heißt es :
Selten zuvor waren die Chancen für eine gerechtere Welt besser als jetzt.
In jüngster Vergangenheit haben mehrere Klimaberichte selbst größte Skeptiker von der Bedrohung durch den Klimawandel überzeugt.
Kaum jemand bestreitet mehr, dass die Probleme der globalen Erwärmung und die weltweite Armut gleichermaßen angegangen werden müssen.  Selten zuvor standen die Regierungen der großen Acht unter einem solchen Druck der Weltöffentlichkeit, endlich zu handeln, statt immer zu reden.

Und doch herrscht tiefes Misstrauen. Allzu oft kapituliert die Politik vor mächtigen Interessen. Anders ist es nicht zu erklären, dass sich der wirtschaftliche Reichtum in den vergangenen Jahrzehnten verdoppelt hat, an den Börsen immer mehr Geld umgesetzt wird – und für 2,6 Milliarden Menschen dennoch nicht mehr übrig bleibt als zwei Dollar am Tag.
Noch immer warten Millionen Kranke in den Slums sehnsüchtig auf billige Medikamente, doch den großen Acht sind die Patente der Pharmaindustrie wichtiger als die Kranken.
Die globale Erwärmung wird von einigen Regierungen durchaus ernst genommen.  Und doch haben die Verantwortlichen oft genug von Klimaschutz gesprochen und dann doch den Interessen der Energie- und Autoindustrie nachgegeben.

Wen wundert es da, dass die Menschen kein Vertrauen in die Politik haben ?
Doch Misstrauen hilft nicht weiter. Es geht darum, die Politik zu verändern.
Und die Politik wird sich bewegen, wenn sich mehr Menschen bewegen.

Dazu will das Dossier ermutigen – es legt eine Fülle an Vorschlägen vor, die die Welt menschlicher machen können – wenn der politische Wille dazu vorhanden ist.
Es legt ans Herz, die Veränderung der Politik zu unserer Sache zu machen – und mit dafür zu sorgen, dass die Politik sich bewegt, für eine gerechtere Welt.  Fröhlich

Weitere Informationen unter - - >
http://www.publik-forum.de/f4-cms/tpl/pufo/op/pufo-themensubsite/display.asp?cp=pufo/Subsites/globalisierung/

30.05.2007 um 14:56 Uhr

Das Klimachaos, die globale Krise und der Weltzukunftsrat - >menschheitsgeschichtliche Herausforderungen<

Das Klimachaos, die globale Krise und der Weltzukunftsrat

Inseln werden im Meer versinken, Millionen Menschen vor Überschwemmungen oder Dürrekatastrophen fliehen –
die jetzt bekannt gewordenen möglichen Folgen des Klimawandels stellen heute die menschheitsgeschichtliche Herausforderung schlechthin dar.


Ein Projekt der Hoffnung,  das sich diesen Herausforderungen stellt, ist ganz sicher der im
Frühjahr 2007 gegründete >Weltzukunftsrat< - ein Gremium von 50 Wissenschaftlern, Politikern und Künstlern aus aller Welt, welche die Interessen der künftigen Generationen vertreten sollen.

Der Mitbegründer Jakob von Uexküll sagt auf die Frage, wie viel Zeit nach seiner Ansicht noch zum Umsteuern bleibt, damit wir die Zukunft des Planeten nicht gefährden :
Es gibt noch Möglichkeiten.  Aber wir können nicht mehr sagen, wir planen für das Jahr 2030
oder 2050. Wir müssen schauen, was wir sofort tun können.  Al Gore hat die Situation mit der Zeit des Faschismus und dem Zweiten Weltkrieg verglichen. Damals wurde die Wirtschaft in den USA und in Großbritannien innerhalb weniger Monate auf Kriegswirtschaft umgestellt, obwohl das viel aufwendiger war als heute die Umstellung auf eine klimafreundliche Produktionsweise. Damals ging es um ein Fünftel des Bruttosozialprodukts, heute geht es um drei Prozent.  Also, es ist zu schaffen.

Zur Frage, warum der Klimawandel obenan gestellt werden muss :

Das Klimachaos ist ein so weitreichendes Problem, dass es alle anderen Planungen über den Haufen wirft.  Es gibt keine Menschenrechte, wenn das Land überflutet wird.  Es gibt dann auch kein Wirtschaftswachstum mehr.  Dann sind nicht 20 oder 30 Prozent verloren, wenn zum Beispiel Hamburg unter Wasser steht, sondern 100 Prozent. Deshalb ist wohl auch die Resonanz auf den Weltzukunftsrat so groß. Ich hatte die Idee vor fünf Jahren.  Ich habe nicht geahnt, wie schnell wir ihn brauchen.

Zu der Frage, wer den Weltzukunftsrat unterstützt, sagt er :
Es gibt private Spender, und wir bekommen sehr viel Unterstützung von den erstaunlichsten Seiten.  Der frühere UN-Generalsekretär Butros-Ghali hat die Idee begrüßt, ebenso der Weltbankchef, aber auch der afrikanische Leiter einer Anti-Weltbank-Kampagne. Tausende Gruppen haben uns Vorschläge für die Besetzung des Rats geschickt.

Von Uexküll geht davon aus, dass die verschiedenen Probleme heute zusammengedacht werden müssen :
Der Klimawandel zum Beispiel ist auch ein Wirtschafts- und ein Menschenrechtsproblem, das kann man nicht getrennt betrachten. Man wird es auch nicht lösen können ohne eine ökologische Steuerreform. Und der Klimawandel hat natürlich auch Auswirkungen auf die Fragen von Krieg und Frieden.
Das erste Thema, wie schon gesagt, sind die Klima-Fragen: "Wir konzentrieren uns zunächst auf die Klima-Fragen und suchen nach "best policies". Wo gibt es Lösungen, die irgendwo schon funktionieren und die man verbreiten sollte?"

Die Probleme sind zu lösen.  Aber es bleibt nicht viel Zeit.  Die nächsten fünf bis zehn Jahre entscheiden, ob wir es schaffen, den globalen Temperaturanstieg auf jene zwei Jahre zu begrenzen, die gerade noch beherrschbar sind.  Wenn aber nicht, könnte das gesamte Ökosystem kippen.
Dann werden am Ende womöglich nur noch etwa zehn Prozent der heutigen Menschheit auf dem Planeten leben können.  – Jakob von Uexküll –

Bleibt zu hoffen, dass genügend Menschen für die Gedanken und Vorschläge dieses zukunftweisenden Gremiums offen sind – und Wege finden, sie zu verbreiten und zu unterstützen. Die herkömmliche Politik "wird es nicht richten".
Die Website des Weltzukunftsrates - - >
http://www.worldfuturecouncil.org/deutsch.html

03.05.2007 um 13:15 Uhr

Kindersoldaten - >Menschheitsgeschichtliche Herausforderungen<

Kindersoldaten - ein menschheitsgeschichtliches Anliegen!

Die Kampagne "International Coalition to Stop the Use of Child Soldiers" hat in den letzten Jahren einen Bericht über >Kindersoldaten< vorgelegt.
Darin wird festgestellt, dass mehr als eine ½ Million Kinder in 85 Ländern der Erde Dienst an der Waffe tun müssen und mehr als die Hälfte davon in 41 Ländern aktiv an Kampfhandlungen beteiligt sind.

Dabei ist der Einsatz der Kindersoldaten nicht auf Entwicklungsländer beschränkt. Die Anliegen der Internationalen Koalition werden seit Ende 1999 in Deutschland von der "Deutschen Koordination Kindersoldaten" vertreten.

Ein so wichtiges und notwendiges Engagement!   Es mag noch lange dauern, noch viele Jahrhunderte, bis unsere Menschheit so reif ist, den Krieg zu überwinden und zu ächten.
Aber Schluss damit zu machen, Kinder in den Krieg zu schicken, sollte als menschheitsgeschichtliches Anliegen der kommenden Zeit gesehen werden!
• Mehr Informationen auf der Homepage von "terre des hommes" - - > http://www.tdh.de/content/themen/weitere/kindersoldaten/index.htm
• Und der Website der Koalition gegen Kindersoldaten - - >
http://www.child-soldiers.org/

Der Einsatz von Kindern im Krieg ist Kindesmissbrauch!  - terre des hommes -

03.05.2007 um 12:46 Uhr

Kinder unserer Welt – >Menschheitsgeschichtliche Herausforderungen<

Kinder unserer Welt - Schauen wir einmal hin!

Nach Angaben der Unicef leben z.Zt. 2,1 Milliarden Kinder und Jugendliche auf unserer Erde -
das sind 35 % der Weltbevölkerung. Eines von vier Kindern wächst in absoluter Armut auf - seine Familie muss mit weniger als einem Dollar am Tag (!) auskommen.
Von den ca. 129 Millionen Kindern, die jedes Jahr neu geboren werden, sind 50,4 % Jungen und 49,6 % Mädchen.
Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt heute weltweit bei 64 Jahren - Kinder in Industriestaaten können damit rechnen, 78 Jahre alt zu werden. In den besonders von der Aids-Epidemie betroffenen Ländern Botswana, Malawi, Mosambik, Ruanda, Sambia und Simbabwe ist die Lebenserwartung auf weniger als 43 Jahre
gesunken.

von 100 Kindern dieser Erde

• wird die Geburt von 33 Kindern nicht offiziell registriert. Sie haben damit keine Nationalität und staatsbürgerlichen Rechte;
• sterben mehr als 8 Kinder vor dem 12. Lebensjahr. Die meisten fallen leicht vermeidbaren Krankheiten zum Opfer;
• sind 27 vor dem 5. Lebensjahr unterernährt,
• erhalten 26 keine Schutzimpfung;
• gehen 18 Kinder niemals zur Schule; 11 von ihnen sind Mädchen
• haben 18 Kinder keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser;
• müssen in den Entwicklungsländern 25 Kinder arbeiten, die Hälfte von ihnen ganztags.


Vielleicht denken wir einmal darüber nach, welche Art von Globalisierung wichtiger wäre:
zehntausend neue Dinge zu kaufen für die Welt - oder das maßlose Leid der Kinder unserer Erde zu beseitigen??
Wer einen Beitrag für die Welt leisten möchte und nicht weiß, wie oder was - hier ist es möglich zu wissen!!