Elisabeth Kübler-Ross - Kontakt mit spirituellen BegleiterWesen - 2 -
Franz Alt: Was sagen Ihnen die Engel?
Elisabeth Kübler-Ross: Sie sprechen über Dinge, die uns beschäftigen. Als meine Tochter aus den USA in der letzten Woche in Zürich war, sie ist im 7. Monat schwanger, musste sie immer Wasser brechen. Sie hatte Angst
das Baby zu verlieren. Ich wollte, dass sie ihr Kind in der Schweiz bekommt, damit ich einen schweizer Enkel habe. Aber die Schutzengel sagten, das Kind wiege erst 900 Gramm, meine Tochter solle zurück in die USA. Da flog sie zurück.
Franz Alt: Kann jeder Mensch mit seinem Schutzengel in Verbindung kommen?
Elisabeth Kübler-Ross: Wenn man auf einer bestimmten geistigen Wellenlänge ist, ja! Das ist wie bei einem Radio. Ein bestimmtes Programm gibt es nur auf einer bestimmten Welle.
Franz Alt: Sie haben geschrieben, dass Sie auch mit Jesus Verbindung haben.
Elisabeth Kübler-Ross: Ja, das habe ich. Ich habe ihn beschimpft, weil ich seit sechs Jahren gelähmt
und folglich regungslos bin und zu leiden habe im Rollstuhl. Das finde ich ungerecht und sage es Jesus auch.
Ich sage ihm manchmal Schimpf und Schande. Da lacht er nur - Jesus hat einen wunderbaren Humor. Der lachte sogar als ich ihm sagte, er sei schlimmer als Hitler, weil er mich so schrecklich leiden lässt.
Franz Alt: Sind das dann Selbstgespräche, die Sie führen?
Elisabeth Kübler-Ross: Nein, nein, das ist viel mehr. Man spinnt doch nicht. Man ist doch nicht verrückt.
Ich führe keine Selbstgespräche über so ernste Dinge! Ich spreche mit Jesus.
Franz Alt: Woher wissen Sie, dass es keine Selbstgespräche und Selbsttäuschungen sind, denn akustisch
können Sie ja nichts hören?
Elisabeth Kübler-Ross: Ich vernehme die Geister und auch Jesus viel deutlicher als akustisch.
Akustisch ist ja nur eine bestimmte Wellenlänge. Es gibt auch eine geistige und spirituelle Akustik.
Das meine ich. Ich höre auf dieser Welle ganz genau.
Franz Alt: Sie sind sicher, dass das keine Illusionen sind?
Elisabeth Kübler-Ross: Ja, da bin ich ganz sicher!
Franz Alt: Und diese inneren Verbindungen mit dem Jenseits beeinflussen Sie und Ihr Leben?
Elisabeth Kübler-Ross: Die Beziehung zu Jesus ist für mich so real wie die Beziehung zu Maria.
Die Maria hilft uns wahnsinnig viel. Maria hat mir zum Beispiel sehr geholfen, wenn ich mit sterbenden Kindern gearbeitet habe. Sie kam, wenn ich Sie um Hilfe bat. Sie stand immer rechts von mir. Innerhalb einer Sekunde
war sie da, wenn ich sie rief. Und ich bin nicht katholisch.
Religionen und Konfessionen spielen überhaupt keine Rolle bei den wirklich wichtigen Ereignissen.
Franz Alt: Das heißt aber nicht, dass Sie Maria gesehen haben?
Elisabeth Kübler-Ross: Ich habe sie wahrgenommen. Es gibt geistige Wahrnehmungen,
die Sie nicht mit dem Auge sehen können. Es ist eine innere Kommunikation, die über den Geist geht.
Eine Art mentaler Kommunikation! Maria hat mir unheimlich geholfen. Eines Tages kam ein Filmregisseur aus Hollywood. Er wollte einen Film über meine Arbeit mit sterbenden Kindern drehen. Da kam die Maria dazu.
Zuerst dachte ich : Was will denn die jetzt hier? Es geht doch jetzt gar nicht um sterbende Kinder .
Da wurde mir bewusst, dass es ja im Film um sterbende Kinder gehen soll. Der Regisseur war ganz aufgeregt
und wollte ebenfalls Maria sehen. Ich sagte ihm, er könne sie nicht sehen, nur wahrnehmen.
Da bat der Regisseur Maria um ein Zeichen. "Laß mich wissen, dass Du da bist". Da war plötzlich das ganze
Zimmer voller Rosenduft. Ganz stark. Wir beide haben uns gefragt: Woher der Rosenduft - und warum.
Als Nichtkatholiken wussten wir nicht, dass die Rose die Lieblingsblume von Maria war.
Das haben wir erst im nachhinein erfahren. Rosenduft: Das war ihr Zeichen - dreimal gab sie solche Zeichen.
Franz Alt: Das ist für einen Menschen wie mich schwer zu verstehen. Was muss ein rationalistischer Mensch
wie ich oder was können unsere Zuschauer tun, um solche Wahrnehmungen auch zu haben?
Elisabeth Kübler-Ross: Das kann man nicht forcieren.
Erst wenn Sie eine bestimmte Stufe geistiger Entwicklung erreicht haben, haben Sie solche Erlebnisse.
Und je mehr Sie diese Stufe entwickeln, desto mehr haben Sie solche Erlebnisse!
Franz Alt: Hat Jesus eine Botschaft für die heutige Welt oder nur persönliche Botschaften?
Elisabeth Kübler-Ross: Das frage ich ihn nicht. Ich will keine Prophezeiungen machen. Politisches Zeug
frage ich nicht. Wichtig ist, dass wir weniger habgierig werden. Habgier ist das Hauptproblem unserer Zeit.
Das vollständige Interview erscheint in Kürze in meinem Weblog :
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Quelle : Die Website von Franz Alt - - > http://www.sonnenseite.com/