Gutes Leben - kulturell-kreative Webzeitschrift

12.06.2007 um 13:29 Uhr

Wir brauchen >>globale Sozialstandards<<

Wir brauchen >>globale Sozialstandards<<

Franz Kamphaus, der Limburger Alt-Bischof, fordert globale Sozialstandards :

"Solange der Billigste auf dem Weltmarkt gewinnt – egal, wie sein Produkt zustande kommt –
bleibt Ausbeutung der Schlüssel zum Erfolg.
Bergwerke in China ohne Arbeitsschutz  –  und Kinderarbeit in Afrika und Asien  –  sind billiger
als Erwachsenenarbeit in Europa",
sagte er beim Europäischen Sozialstaatskongress.

Außerdem brauche es ökologische Mindeststandards – da die Wirtschaft zurzeit ihre ökologische Basis zerstöre. Das bedrohe auch die Sozialstaaten.

Der rheinische Präses Nikolaus Schneider warnte davor, dass auch in Deutschland
>> das brutale Umgehen miteinander von Eliten in Politik und Wirtschaft propagiert und durchgesetzt werde.

07.06.2007 um 16:42 Uhr

G 8 – Gipfel, Globalisierung, worum es den Kritikern geht

   G 8 – Gipfel, Globalisierung, worum es den Kritikern geht   

Heiner Geißler, Ex - CDU Generalsekretär und Mitglied von Attac – antwortete auf die Frage,
was denn eigentlich am G 8 – Gipfel zu kritisieren sei :

"Es ist nicht damit getan, dass dort einzelne positive Punkte behandelt werden – etwa, dass die Hedgefonds kontrolliert werden sollen.
Damit ist aber die eigentliche Aufgabe, nämlich die Anarchie in der Weltwirtschaft zu beseitigen, nicht gelöst.
Die G-8 müssen sich endlich mit dem Konzept einer internationalen sozial-ökologischen Marktwirtschaft beschäftigen.
Dieser Globalisierungsprozess läuft völlig gegen die Menschen. Infolgedessen ist es fünf vor Zwölf.

Die Armut wird immer größer. Die Entschuldung der afrikanischen Länder ist zwar beschlossen worden, aber die Weltbank vergibt schon wieder
neue Kredite an diese Länder …"   - Heiner Geißler –

Zur Frage, warum er beim G 8 – Gipfel demonstriere, sagt Bernd Michl (68), Lehrer :
"Es gibt zig Gründe … Tatsache ist :  Das Weltwirtschaftssystem, das wir derzeit haben,
bedeutet Leid für den Großteil der Menschheit.  Und das kann so nicht bleiben."
Ob er da etwas verändern kann?  "Ich versuch’s wenigstens – und zeige friedlich : ich will mir das nicht gefallen lassen."  Ihm ist wichtig, dass nicht irgendwelche Chaoten, sondern ganz normale Menschen dagegen etwas tun.

Hagen Pfaff - münchner attac-Pressesprecher – antwortet auf die Frage, wofür er als Demonstrant eintritt :

"Für eine gerechtere Welt. Für manche mag das abgedroschen klingen    
– aber wir müssen endlich anfangen, etwas zu ändern."

Zum Thema Gewalt sagt die engagierte Studentin Inga Patzner :
"Durch Gewalt geht die politische Botschaft unter! "

Die Website des globalisierungskritischen Netzwerks attac - - >
http://www.attac.de/index.php

29.05.2007 um 12:34 Uhr

Günter Wallraff wieder undercover - >Mensch, Gesellschaft, Eine Welt - Info-Box<

Enthüllungsjournalist Günter Wallraff
 schreibt über zweifelhafte Machenschaften.  

Enthüllungsjournalist Günter Wallraff schreibt wieder über zweifelhafte Machenschaften.
Statt bei Springers «Bild» schlich er sich diesmal in einem Callcenter ein – scheinbar 15 Jahre jünger.

Der Autor Günter Wallraff hat nach mehr als zehnjähriger Pause wieder als Enthüllungsreporter Missstände aufgedeckt. «Ich habe wieder under cover angefangen. Die Zustände fordern es», sagte der Schriftsteller (64) in einem Gespräch mit der dpa.
Wallraff ist international vor allem mit seinem Buch «Ganz Unten» (1985) bekannt geworden, für das er sich in Betrieben als türkischer Leiharbeiter Ali ausgab, um später die dortigen Arbeitsbedingungen anzuprangern.
«Es gibt Themen wie Billiglohn oder betrügerische Machenschaften von Callcentern, wo ich gebraucht werde.»

Für seine jüngste Enthüllung habe er unter falscher Identität als Bewerber in einem Kölner Callcenter angeheuert. «In der Branche herrschen Zustände, die man sichtbar machen muss», meinte Wallraff. Für die Rolle habe ihn ein Maskenbildner um 15 Jahre verjüngt. Als vermeintlicher Hans Esser hatte er einst auch die «Bild»-Zeitung unter die Lupe genommen - und die Arbeit beim Boulevardblatt in «Der Aufmacher» (1977) geschildert.

«In den Callcentern, die sich ausbreiten wie eine Seuche, werden Leute zu Betrügern ausgebildet», kritisierte der Schriftsteller. Äußerlich kämen die inzwischen mehr als 5500 Callcenter in Deutschland meist seriös daher, aber: «Es wird sehr stark über Telefondrücker gearbeitet, den Leuten werden Dinge angedreht, die sich nicht brauchen oder die ihnen schaden.» Beispiele seien Abonnements, Versicherungsverträge oder Lottolose, die in belästigender Weise und zu überteuerten Preisen am Telefon feilgeboten würden. 

    Wallraf war für seine Enthüllungsreportagen in früheren Zeiten auch in gefährliche Rollen geschlüpft, hatte dabei sogar Folter und monatelange Haft in Kauf genommen. Wir dürfen wieder auf ein Buch gespannt sein – Thema:
«In der schönen neuen Arbeitswelt». Auch beim Thema Billiglöhne und Abbau von sozialen Rechten hat er vor, den Finger in die Wunde zu legen.

28.05.2007 um 17:08 Uhr

Heiligenfeld Kliniken - Bester Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2007 ->Info-Box<

Die Heiligenfeld Kliniken - Mehr als nur ein Job !    

Die Heiligenfeld Kliniken in Bad Kissingen – für Viele zunehmend ein >Geheimtip< -
belegten den 1. Platz beim Wettbewerb "Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen".

In dem bundesweiten Wettbewerb ermittelte das Great Place to Work Institut unter 51 Teilnehmern
die attraktivsten Arbeitgeber. Als Gesamtsieger gingen die Heiligenfeld Kliniken aus Bad Kissingen hervor.
Ergänzend hat die Klinikgruppe, die sich auf die Behandlung von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen spezialisiert hat, auch den Sonderpreis "Qualifizierung" für ihre umfassende und systematische Qualifizierung der Mitarbeiter gewonnen.

Die Heiligenfeld Kliniken gehören auch sonst zu den besten Kliniken überhaupt –  Fröhlich
so wird die therapeutische Fachklinik Heiligenfeld in Bad Kissingen von ehemaligen Patienten immer wieder
als "Lebensoase" und *Oase der Gesundung* beschrieben.
Der Link zu den Kliniken - - >
http://www.heiligenfeld.org/heiligenfeld/

26.05.2007 um 16:59 Uhr

Erich-Fromm-Preis 2007 – für Drewermann und Wecker

Eugen Drewermann und Konstantin Wecker      
 erhalten den »Erich-Fromm-Preis«

Der Kirchenkritiker Eugen Drewermann und der Liedermacher Konstantin Wecker haben für ihr friedenspolitisches Engagement den Erich-Fromm-Preis erhalten.
Mit diesem Preis sollen Personen ausgezeichnet werden, die mit ihrem wissenschaftlichen, sozialen, gesellschaftspolitischen oder journalistischen Engagement Hervorragendes für den Erhalt oder die Wiedergewinnung humanistischen Denkens und Handelns im Sinne Erich Fromms geleistet haben bzw. leisten.
Anders gesagt – im Sinne einer "Revolution der Hoffnung" – für die Fromm sein Leben lang gewirkt hat.

Zur Begründung sagte Norbert Copray von der Frankfurter Fairness-Stiftung in der Laudatio, die beiden Preisträger seien «gegen eine zunehmend religiös verbrämte kriegslüsterne Politik» eingetreten.
Gewürdigt werde auch «ihr furchtloses Auftreten gegen Antisemitismus und Fremdenhass, ihr Einsatz für eine humane Zukunft der Menschheit und gegen eine Praxis, die den Menschen nur noch als Ware, Kostenfaktor und Konsument sieht».

Eugen Drewermann und Konstantin Wecker eint das Engagement für eine Welt ohne Gewalt und ohne das Sieger-Verlierer-Prinzip, für eine unbeirrbare Hoffnung auf eine humanitäre Gesellschaft. Sie eint eine Orientierung am Sein statt am Habenwollen, die Hingabe für Frieden, Freiheit und Würde der Menschen.

Nach der Preisverleihung beklagte der Theologe Drewermann einen Mangel an kritischer Berichterstattung in den Medien über Kriege und ihre Folgen.  Viele Journalisten schrieben gefällige Texte, um ihren Arbeitsplatz zu behalten. Aufrüstung weltweit und die Ausbildung von Soldaten seien «keine Sicherheitspolitik».
Ebenfalls nachdenklich, aber humorvoll sang und sprach Wecker von Revoluzzertum und Politikern, die mit Reformen den Sozialstaat zerstörten.  Er sei vor 40 Jahren angetreten, die Welt zu verändern, die sich auch geändert habe : «Aber nicht durch mich.  Das frustet!»


Link zur Internationalen Erich Fromm Gesellschaft - - >
http://www.erich-fromm.de/d/index.htm
"Hoffen" so heißt es bei Erich Fromm, "hoffen heißt, jeden Augenblick bereit sein für das, was noch nicht geboren ist, und trotzdem nicht verzweifeln, wenn es zu unseren Lebzeiten nicht zur Geburt kommt"

24.05.2007 um 16:31 Uhr

Weltzukunftsrat gegründet - Mensch, Gesellschaft, Eine Welt - >Info-Box<

Der Weltzukunftsrat   
  -  für eine andere Politik und den Schutz der Erde

Im Mai 2007 wurde von rund 50 renommierten Wissenschaftern, Umwelt-
und Menschenrechtsaktivisten in Hamburg der Weltzukunftsrat gegründet -
mitinitiiert von Jakob von Uexküll, dem Stifter des alternativen Nobelpreises.
Der Rat will als moralische Autorität fungieren und sich weltweit für eine Politik einsetzen, die dem Schutz der Erde Rechnung trägt.

"Vor dem Hintergrund zunehmender globaler Probleme - mit Auswirkungen auf allen Ebenen menschlichen Zusammenlebens - haben Persönlichkeiten aus aller Welt die Gründung des >World Future Councils< als politisch neutrales und unabhängiges Gremium beschlossen –
um unsere fundamentalen Werte als Bürger dieser Erde im Interesse künftiger Generationen zu schützen",
sagte Jakob von Uexküll beim Gründungsakt im Hamburger Rathaus.

Auf die Frage, was der Weltzukunftsrat bewirken soll, sagt er :    
Es gibt zwar immer größere Nischen, in denen sich ein anderes Leben und Wirtschaften entwickelt. Aber global gesehen bewegen wir uns immer noch in die falsche Richtung.
Wir holzen immer noch die Regenwälder ab, obwohl wir wissen, dass wir damit unsere eigene Zukunft zerstören. Die politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträger scheinen Angst zu haben, das zu tun, was notwendig ist. Sie haben vor 30 Jahren die Berichte des Club of Rome über die natürlichen Grenzen des Wachstums lächerlich gemacht, obwohl es jedem klar ist, dass es auf einem endlichen Planeten solche Grenzen des materiellen Wachstums gibt und geben muss.
Statt aber sich darauf einzustellen und zu überlegen, wie man Lebensqualität mit weniger Ressourcen erreichen kann, und statt auf die Klimawissenschaftler zu hören, die auch damals schon auf den Temperaturanstieg hingewiesen haben, hat die ganze westliche Welt Wachstum und Freihandel um jeden Preis zum Programm erhoben.
Die Probleme haben sich dadurch in den vergangenen Jahrzehnten unglaublich verschlimmert.
Jetzt müssen die Politiker zugeben, dass sie 30 Jahre lang gelogen haben, indem sie behauptet haben, die Probleme seien zu meistern, der technische Fortschritt, der Erfindungsreichtum und die freie Marktwirtschaft würden sie schon lösen. 
Das ist das größte Politikversagen aller Zeiten.
Die Politiker genießen dadurch noch weniger Vertrauen, und je weniger Vertrauen sie haben, desto weniger können sie große Schritte wagen, was wiederum das Misstrauen in sie stärkt.  Ein Teufelskreis.
Aber es gibt noch Menschen, die Vertrauen genießen, und wenn man solche Menschen zusammenbringt, dann kann man so etwas wie ein Weltgewissen schaffen. Wir brauchen eine Stimme, die die Interessen der künftigen Generationen vertritt.

Zur Frage, ob es nicht schon genügend Institutionen gäbe, in denen über Zukunftsfragen beraten wird :
Der Weltzukunftsrat will kein Diskussionsforum sein und keine neue NGO.
In ihm sind Parlamentarier, die Zivilgesellschaft, Wissenschaftler und Künstler aus der ganzen Welt vertreten, darunter der bekannteste Sänger Afrikas.  So etwas gab es noch nicht.
Im vorkolonialen Indien gab es so genannte Räte der Seher in die Zukunft. So etwas brauchen wir heute auch. Unsere Entscheidungen haben heute so große Auswirkungen auf die Zukunft wie noch nie in der Geschichte der Menschheit. Aber unsere Kinder und Enkel haben keinen Einfluss darauf.
Also brauchen wir ein Gremium, das die Interessen der Zukunft vertritt.
Link zum Weltzukunftsrat - - >
http://www.worldfuturecouncil.org/deutsch.html

21.05.2007 um 15:02 Uhr

Psychische Störungen bei Kindern nehmen zu - >Mensch, Gesellschaft .. Info-Box<

Psychische Störungen bei Kindern nehmen zu – vor allem in armen Familien

Den Kindern in Deutschland geht es zunehmend schlecht : immer mehr leiden unter chronischen Erkrankungen und psychischen Problemen.

Fast jedes dritte Mädchen hat Essstörungen, jeder zehnte Junge gilt als hyperaktiv, 15 Prozent der Kinder sind übergewichtig und sechs Prozent sogar fettleibig.
Das ist das alarmierende Ergebnis einer Studie des Robert–Koch–Instituts, in der dafür 18 000 Kinder untersucht wurden.
"Besonders Kinder aus armen Familien sind in durchweg allen Bereichen schlechter gestellt", sagt Studien-Leiterin Bärbel-Maria Kurth. Bei ihnen gebe es vermehrt psychische und organische Störungen.
Einzig was Konsum von Alkohol und Drogen betrifft, spielen Schichtgrenzen keine Rolle :
Egal, ob arm oder reich – jeder fünfte Jugendliche greift laut Studie regelmäßig zur Flasche.

In einem Kommentar der Abendzeitung heißt es dazu, dass Eltern gefragt sind, ihre Kinder nicht nur mit Computer und Cola aufwachsen zu lassen.
"Und es ist die ganze Gesellschaft mit ihren pausenlos vermittelten 'Wertvorstellungen', schlank und erfolgreich zu sein, die sich dann eben in den Kindern widerspiegelt – in ihren Ess- und Angststörungen." (AZ)

Auch ein Zitat Eugen Drewermanns bringt es auf den Punkt :    
Diese ganzen Zerrfiguren von Krankheiten, die gerade heute in unserer hochzivilisierten Gesellschaft die Oberhand gewinnen, ergeben sich ja aus einer Lebensform, die nicht mehr richtig zentriert ist. – Eugen Drewermann
Zerrfiguren von Krankheiten, die jetzt auch vermehrt auf Kinder übergreifen.

21.05.2007 um 13:53 Uhr

Humane Gestaltung der Globalisierung - eine der wichtigsten Aufgaben

     Heiner Geißler geht zu Attac
Die humane Gestaltung der Globalisierung ist eine der wichtigsten Aufgaben

Der Ex-CDU-Generalsekretär Heiner Geißler wird Mitglied des globalisierungskritischen Netzwerks Arrac.

"Ich trete bei Attac ein, weil ich das Recht auf gewaltfreie Demonstration, für die Attac eintritt, nachdrücklich unterstütze", sagte Geißler.

Auch inhaltlich stehe er hinter den Attac-Zielen  :  "Die humane Gestaltung der Globalisierung ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit."
Ein konsequenter Schritt, ein Mann, der nicht nur herumredet.
Informationen über Attac - - > http://www.attac.de/index.php    

12.05.2007 um 16:32 Uhr

Demonstranten zu vermieten - >Mensch, Gesellschaft, Eine Welt - Info-Box<

Demonstranten zu vermieten    

Wer einem Protestmarsch mehr Gewicht verleihen will, kann sich Demonstranten mieten.
Leider kein Witz.

Möglich macht es die Internet-Firma Erento, die von DVD’s bis zu Hüpfburgen so ziemlich alles vermietet.
Nun hat der Unternehmen sein Angebot erweitert : um Demonstranten.
Einfach per Internet unter Artikelsuche nach >Demontrant< suchen – und schon lächeln einem die Gesichter von 318 Schülern, Studenten und Rentnern entgegen.
Die Ausleihpauschale beträgt 145 Euro pro Tag.
Quellen : Osho Times, www.erento.com
Eine Entfremdung, die wohl nicht mehr zu überbieten ist. Demonstrationen – eine Sache der Überzeugung schlechthin und eine Errungenschaft und ein Werkzeug der Demokratie - werden käuflich!
Das Bild stammt von www.pixelquelle.de

09.05.2007 um 15:17 Uhr

Pflege – Mißstände bekämpfen – Mensch – Gesellschaft .. - >Info-Box<

Pflege – es ist notwendig, etwas zu tun

Claus Fussek – Münchner Pflegeexperte und engagiert für eine Humanisierung des Pflegewesens – fordert die Zusammenlegung von Pflege- und Krankenkassen, um die Mißstände in Altenheimen zu bekämpfen.

Gute Pflege werde im jetzigen System bestraft, schlechte belohnt, kritisiert er.
Wenn gute Pflege zu einer niedrigen Pflegestufe führe und das Heim deswegen weniger Geld bekomme, sei das "Irrsinn" :
"In der Realität werden Menschen oft in die Betten gepflegt, damit mehr Geld fließt."

Das Thema müsse von der Bundesregierung jetzt zur Chefsache erklärt werden.
"Statt etwas zu tun, leisten wir uns ständig neue Studien, die belegen, was wir längst wissen", so Fussek.

09.05.2007 um 14:49 Uhr

Religiöses Eifern – Mensch – Gesellschaft .. – >Info-Box<

Eine Schule in Chemnitz nahm jüngst auf Druck fundamentalistisch christlicher Eltern
ein Harry Potter Buch aus dem Unterrichtsplan.

Die katholische Autorin Gabriele Kuby bezeichnete die Reihe als "globales Langzeitprojekt zur Zerstörung
des Unterscheidungsvermögens zwischen Gut und Böse."

Albus Dumbledore, Direktor von Hogwarts, äußerte sich kopfschüttelnd :     
Wir sollten doch die Kirche im Dorf lassen !

07.05.2007 um 16:23 Uhr

Krebsgefahr durch Handys ? - Mensch - Gesellschaft - Eine Welt - >Infobox<

Krebsgefahr durch Vielgebrauch von Handys  -  Neue Langzeitstudien

Erstmals konnten durch eine Langzeitstudie Gefahren durch das Telefonieren mit dem Handy nachgewiesen werden.
Demnach haben Menschen, die besonders häufig ihr Handy benutzen, ein um 39 Prozent erhöhtes Risiko, an einem Tumor zu erkranken – schrieb die Online-Ausgabe des >International Journal of Cancer<.
Demnach kann exzessives Telefonieren zur Bildung sogenannter Gliome führen; eine Tumorart, die das Stützgewebe des Gehirns befällt.
Eine weitere Studie bestätigt ein erhöhtes Risiko von Handy-Vieltelefonierern, an einem Hirntumor zu erkranken.
Bei beiden Studien lag die Wahrscheinlichkeit, dass die Ergebnisse reiner Zufall sind, bei unter fünf Prozent.  Erst jenseits dieser statistischen Schwelle betrachten Mediziner Resultate als signifikant.
Frühere Studien scheiterten an dieser Hürde.
Quellen :  www.kurier.at, SZ
Das Immer-wieder-Auftauchen solcher warnender Studien legt in jedem Fall    
die Notwendikeit eines sehr achtsamen Umgangs mit Handys ans Herz.

06.05.2007 um 12:30 Uhr

autoritär und demokratisch - Mensch – Gesellschaft – Eine Welt - >Info-Box<

Nachdenken über >autoritär< und >demokratisch<

Der frühere Dissident unter dem sog. "Realsozialismus" und spätere tschechische Präsident Vaclav Havel äußerte sich besorgt über die Lage in Russland.
"Das ist eine sehr seltsame und beunruhigende Entwicklung, als würde hier eine Art neuer Typ eines postkommunistischen autoritären Systems geboren, das neue raffiniertere Methoden anwendet als die, die wir aus dem Kommunismus erinnern."

Beim Nachdenken über >autoritär< und >demokratisch< sollte uns aber bewusst sein, dass auch die demokratischen Staaten erst auf halbem Wege sind zu dem, was im wahren Sinn >Demokratie< bedeutet und sein kann.
Solange der mächtigste demokratische Staat Kriege führt, die die UNO als völkerrechtswidrig bezeichnet – und solange Demokratien von Gier-Wirtschaft bestimmt sind – ist das so.

04.05.2007 um 15:26 Uhr

Soziale Beziehungen - >Mensch – Gesellschaft .. Info-Box<

Soziale Beziehungen - zwischenmenschliche Zuwendung    

Dr. James House von der University of Michigan untersuchte über zehn Jahre lang 2700 Menschen, um die Auswirkungen ihrer sozialen Beziehungen auf ihre Gesundheit zu erforschen.

Er stellte fest, dass die Lebenserwartung (und wahrscheinlich auch die Vitalität) bei den Menschen,
die sich regelmäßig ehrenamtlichen Aufgaben widmeten, sehr hoch war. Während der Untersuchung war die Sterblichkeitsrate von Männern ohne ehrenamtliche Tätigkeiten um zweieinhalb bis dreimal höher als die von Männern, die mindestens einmal wöchentlich freiwillig Dienst am Nächsten leisteten.

Die Epidemiologen Lisa Berkman aus Yale und H. Leonard Syme von der University of California, Berkeley, fanden heraus, dass bei Unverheirateten, die kaum Freunde oder Verwandte haben und sich von Wohltätigkeitsorganisationen fernhalten, die Sterblichkeitsrate zweimal höher ist, als bei Menschen mit diesen sozialen Bedingungen, unabhängig von Rasse, Einkommen, Aktivitätsgrad oder anderer den Lebensstil betreffenden Faktoren.

Robert Ornstein und der Arzt David Sobel schreiben in >The Healing Brain< :
"Es erscheint jetzt, dass das Gehirn seine Aufgabe, den Körper zu beschützen, ohne den Kontakt zu anderen Menschen nicht erfüllen kann. Es zieht vitale Nahrung aus unseren Freunden, Geliebten, Verwandten, Kameraden und Kameradinnen, vielleicht sogar aus unseren Arbeitskollegen und den Mitgliedern unseres wöchentlichen Kegelklubs."
Quelle :  Bedingungslos lieben lernen – Ken Keyes (Heyne)