Gutes Leben - kulturell-kreative Webzeitschrift

23.06.2008 um 17:22 Uhr

Eine Welt oder keine: Plädoyer für einen globalen Bewusstseinswandel

Eine Welt oder keine: Plädoyer für einen globalen Bewusstseinswandel Eine Welt oder keine
Plädoyer für einen globalen Bewusstseinswandel - von Hans Jecklin (Kamphausen)


Hans Jecklins Plädoyer für eine Weltgemeinschaft, die das Wohlergehen aller Menschen,
Völker und Nationen im Sinn hat, ist sachlich und verstörend zugleich, denn ein Kollaps – des grenzenlosen Eigennutzes beziehungsweise seiner äußeren Manifestationen – scheint unausweichlich zu sein.
Für Hans Jecklin bildet dieser Zusammenbruch jedoch längst nicht das Ende, sondern markiert vielmehr einen neuen Anfang – einen Wandel zur Einen Welt, die aus einem neuen Bewusstsein schöpft. Dies ist kein einfacher Befreiungsakt, denn er kann sich nur vollziehen, indem wir sterben lassen, was nicht mehr lebensfähig ist, und schonungslos, aber mit klarem Herzen ergründen, wie wir zum Urgrund unseres Seins vordringen können, dem einzigen Ort, der uns ein tiefes Aufgehobensein zu vermitteln vermag.

Hans Jecklin geht es nicht allein darum, die bisherigen Fehlschläge im Globalisierungsprozess zu kritisieren.
Eine der wichtigsten Erkenntnisse, an denen er seine LeserInnen teilhaben lässt, ist seine Erfahrung, dass Wandel nur dort stattfinden kann, wo wir nicht allein auf einer rationalen Ebene auf Phänomene reagieren, sondern uns auch emotional den Herausforderungen stellen. Diese Erkenntnis ist sehr persönlich und der Autor spart in seinem Buch deshalb seine eigenen Prozesse der Bewusstwerdung nicht aus.
Wirtschaftliche Gerechtigkeit, politische Freiheit, ein sorgsamer Umgang mit den Ressourcen der Natur und ein menschliches Miteinander, das diesen Namen auch verdient, sind für Hans Jecklin wichtige Parameter einer nachhaltigen Globalisierung.
Der Weg dorthin führt über eine Verbindung von Geist und Gefühl.

Aus der Zeitschrift PRO ZUKUNFT
Es ist nicht zu übersehen, dass zunehmend auch Stimmen an Gewicht und Aufmerksamkeit gewinnen, die ein Umsteuern in Richtung einer längerfristig verantwortungsvollen Entwicklung einfordern.  Zu ihnen zu zählen ist auch Hans Jecklin, ein ehemals erfolgreicher Schweizer Unternehmer und Coach, der ... stimmig und sensibel für einen globalen Bewusstseinswandel auf Grundlage einer "transreligiösen Spiritualität" plädiert.
Macht und Ohnmacht, die heute wirkungsmächtigsten Triebfedern unseres Handelns, sieht Jecklin in Verlustangst und Eigennutz begründet, die jede/r in tätiger Verbindung von "Herz, Hand und Verstand", im Streben nach "wirklicher Freiheit" und "aus Liebe zum Leben, zur Schöpfung und zum Menschen" überwinden könnte.

Über den Autor
Hans Jecklin ist ein sehr engagierter Autor und Therapeut. Er veranstaltet häufig gemeinsam mit Annette Kaiser  Seminare und Workshops.

25.04.2008 um 20:46 Uhr

Die Schock-Strategie - von Naomi Klein (Fischer)

Die Schock-Strategie  Die Schock-Strategie
    -  von Naomi Klein (Fischer)

Über das Buch
Erst Schock durch Krieg oder Katastrophe, dann der so genannte Wiederaufbau.
So lautet die immer gleiche Strategie.
   Ob in Bagdad oder Afghanistan nach der Invasion,
ob in New Orleans nach "Katrina" oder in Sri Lanka nach dem Tsunami: Während die Menschen noch gelähmt von der Katastrophe sind, werden sie einer weiteren, diesmal ökonomischen Schock-Behandlung nach den neo-liberalen Vorstellungen unterzogen. Existenzen werden durch den Ausverkauf an westliche Konzerne vernichtet, es herrscht Wild-West-Kapitalismus der reinsten Sorte.

  Naomi Klein erzählt die Geschichte einer der wirkmächtigsten Ideologien unserer Zeit,
      Milton Friedmans ökonomischer Doktrin des freien Marktes.
Sie zeigt, wie deren Siegeszug in den letzten dreißig Jahren auf extremer Gewalt und auf Katastrophen beruht, um die Mechanismen der ungezügelten Marktwirtschaft rund um die Welt von Lateinamerika über Osteuropa und Russland bis nach Südafrika und in den Irak durchzusetzen.
Eine Info über Naomi Klein - - >  http://de.wikipedia.org/wiki/Naomi_Klein 

25.04.2008 um 20:33 Uhr

a t t a c - Was wollen die Globalisierungskritiker?

attac. Was wollen die Globalisierungskritiker?  a t t a c
    -  Was wollen die Globalisierungskritiker ?
von Christiane Grefe , Mathias Greffrath, Harald Schumann (rororo)

Eine andere Welt ist möglich  –

Unter diesem Leitspruch hat sich eine Bewegung formiert, die weltweit gegen die Auswüchse der Globalisierung und für eine gerechte Verteilung des Wohlstands kämpft.  Immer mehr Menschen,
auch in Deutschland, schließen sich dem Netzwerk von Attac an.  Das erste Buch über die spektakuläre Protestbewegung, die im Begriff ist, die Agenda der Weltpolitik zu verändern.

"Das Buch legt gut Hintergründe der Globalisierung dar, bleibt dabei aber für den ökonomischen Laien gut lesbar. Es zeigt auf,an welchen Problemen der Globalisierung sich der Protest von Attac entzündet hat und was attac erreichen möchte. …"  (aus einer Leserbeschreibung)

25.04.2008 um 20:12 Uhr

Das Ende der Armut - Ein Programm für eine gerechtere Welt

D a s  E n d e  d e r  A r m u t  Das Ende der Armut. Ein ökonomisches Programm für eine gerechtere Welt
  Ein ökonomisches Programm für eine gerechtere Welt
    - von Jeffrey D. Sachs (Siedler)

Kurzbeschreibung
Jeffrey Sachs, der » einflussreichste Volkswirt auf dem Planeten « ( Die Zeit ),  hat eine
umfassende und zugleich packende Darstellung der Voraussetzungen wirtschaftlichen Wohlstands geschrieben.   Sie bildet die Grundlage für ein globales wirtschaftspolitisches Programm, das konkrete Schritte aufzeigt, wie die extreme Armut auf der Welt erfolgreich bekämpft werden kann.

Wir können die extreme Armut in der Welt abschaffen, nicht erst in der fernen Zukunft,
sondern in unserer Gegenwart. Das ist die Botschaft des Jeffrey Sachs, der zu den einflussreichsten Ökonomen der Welt zählt.  In seinem Buch führt er die Erkenntnisse und Erfahrungen aus seiner mehr als 20-jährigen internationalen Tätigkeit zusammen, um ein visionäres Bild der Weltwirtschaft zu zeichnen.  Es gipfelt in einem faszinierenden Programm, das Wege aufzeigt, wie auch die Menschen der ärmsten Länder an wirtschaftlichem Wohlstand beteiligt werden können. Sachs versteht es, Schilderungen seiner persönlichen Erlebnisse vor Ort mit messerscharfer ökonomischer Analyse zu verbinden. Nüchtern zieht er Bilanz über die gegenwärtige Lage der Weltökonomie und stellt prägnant dar, wie es zu der heutigen Verteilung von Wohlstand und Armut auf der Welt gekommen ist. Die praktischen Lösungen, die Sachs vorschlägt, setzen an den ökonomischen und politischen, den sozialen und ökologischen Rahmenbedingungen eines Landes an. Jeffrey Sachs zeigt, dass der Kampf gegen die Armut nicht nur eine moralische Verpflichtung ist, sondern auch existentielle Bedeutung für die reichen Volkswirtschaften hat. »Das Ende der Armut« ist ein Werk von beeindruckender ethischer und intellektueller Kraft und zugleich ein Fahrplan hin zu einer gerechteren und sichereren Welt.

Jeffrey Sachs ist der geistige Vater des Milleniumsprojekts der Vereinten Nationen.
Zahlreiche Länder, darunter Deutschland, haben sich zur Einhaltung eines von Sachs entworfenen Programms verpflichtet, nach dem die Armut auf der Welt bis zum Jahr 2015 halbiert werden soll.  Die weltweite Aktion »Deine Stimme gegen Armut« wird von vielen Nichtregierungsorganisationen und prominenten Persönlichkeiten wie Alfred Biolek, Bono, Günther Jauch, Heike Makatsch, Herbert Grönemeyer, Franka Potente, Claudia Schiffer, Wim Wenders, Anne Will und Roger Willemsen getragen. Medienwirksam setzen sie die politisch Verantwortlichen unter Druck, die Milleniumsziele in die Tat umzusetzen.

11.04.2008 um 16:09 Uhr

Die Aufgaben des Weltzukunftsrats - Bücher, die die Welt braucht

Der Weltzukunftsrat ist ein sympathisches und wegeweisendes Projekt, das sich den globalen Herausforderungen unserer Zeit stellt.

Die Aufgaben des Weltzukunftsrats
  Von Jakob von Uexküll und Herbert Girardet 

    - Verlag J. Kamphausen, TB

Trotz in der Geschichte noch nie dagewesenen Reichtums an Wissen und enormen technischen Möglichkeiten ist die Menschheit auf Kollisionskurs mit ihrer eigenen Zukunft.
Wir haben eine grundlegend nicht nachhaltige Gesellschaft geschaffen, geprägt von zügellosem Materialismus und Konsumanspruch und einer scheuklappenartigen Betrachtung der Welt.

Trotz wachsendem Unbehagen mit dieser Situation, sind vor Allem die Institutionen gut etabliert, die diesen Status Quo verteidigen.
Unsere Zukunft hingegen, hat keine vergleichbare Stimme.
Dies soll der Weltzukunftsrat ändern, indem er für die Rechte zukünftiger Generationen eintritt.
Er soll dazu beitragen, eine faire und zukunftssichere Welt zu schaffen und wesentliche Veränderungen dafür voranzutreiben.

Das Projekt?  Die Aufgaben des Weltzukunftsrats?
- war der erste Versuch, das Notwendigkeit und die Struktur des World Future Council zu definieren.  Dieses kleine Buch beschreibt die ursprüngliche Vision hinter der WFC Initiative
 und wie sie sich dieser Situation entgegenstellt.

Link zum Weltzukunftsrat - - > 
http://www.worldfuturecouncil.org/deutsch.html

11.02.2008 um 17:07 Uhr

Die Chance des Gewissens - »Bücher, die die Welt braucht«

Ein weiteres Buch eines der großen Engagierten der Gegenwart -

Die Chance des Gewissens. Erinnerungen und Assoziationen.  Die Chance des Gewissens 
  Erinnerungen und Assoziationen - von Horst-Eberhard Richter (Psychosozial)


Kurzbeschreibung
Beharrlich strebt Horst-Eberhard Richter nach einer sanfteren Medizin, nach gesellschaftlicher Solidarität mit psychisch Kranken und anderen Minderheiten. Als ein führendes Mitglied der "Ärzte für den Frieden" engagierte sich Richter bereits in den 80er Jahren für eine Überwindung des tödlichen Bedrohungsdenkens. Bis heute bezieht Horst-Eberhard Richter immer wieder Stellung gegen Krieg und die bedenkenlose Rechtfertigung staatlicher Gewalt. In dem vorliegenden Buch zeigt Richter, wie sein Engagement eine Reaktion auf die Herausforderungen und Erfahrungen seines Lebens darstellt. Der Erinnerungsbericht - eine intellektuelle Bilanz -, die seine wissenschaftlichen, politischen und moralischen Positionen in einer eindringlichen Überschau zusammenfasst, dient vor allem dazu, die Illusion zu entkräften, dass es zwischen Innerlichkeit und Tatwelt keine dritte Alternativwahl gäbe. Richter beschreibt diese dritte Möglichkeit als eine Verbindung von Innerlichkeit und Tat, als die Chanc e des Gewissens.

Autorenporträt    
Horst-Eberhard Richter, geb. 1923, Prof. Dr. med. et phil., Psychoanalytiker und Psychiater; seit 1992 Geschäftsführender Direktor des Sigmund Freud-Instituts Frankfurt am Main.

Eine Info über Horst Eberhart Richter - - > 
http://de.wikipedia.org/wiki/Horst-Eberhard_Richter

11.02.2008 um 16:49 Uhr

Das sind wir unsern Kindern schuldig - »Bücher, die die Welt braucht«

Das neue Buch des Initiators des »Alternativen Nobelpreises« und des »WELTZUKUNFTSRATES«.

Das sind wir unsern Kindern schuldig   Das sind wir unsern Kindern schuldig
  -  von Jakob von Uexküll (eva)


Ich glaube, die Menschen wollen nicht auf Kosten ihrer Kinder und Enkel leben. Das ist ein universaler Wert aller menschlichen Gemeinschaften. Jetzt müssen wir entsprechend handeln und auf diesen globalen Notstand reagieren.   - Jakob von Uexküll -

Kurzbeschreibung
In 'Das sind wir unsern Kindern schuldig' legt Jakob von Uexküll die Grundlagen seines Denkens und aktiven Handelns dar.  Dabei geht er von einer für ihn unumstößliche Erkenntnis aus, für die er unermüdlich kämpft: Dem ökonomischen Wachstum sind natürliche Grenzen gesetzt. Wir können die endliche Welt nicht endlos ausbeuten, ohne die Grundlagen unserer Zukunft selbst zu zerstören.  Durch seine eigene Tätigkeit als Stifter, Vordenker und Initiator möchte Jakob von Uexküll einen globalen Wandel befördern, der vor allem fair und nachhaltig ist. Auf der Basis gemeinsamer Wertevorstellungen sucht er - über Ländergrenzen hinweg - Kommunikations- und Kooperationspartner in allen Bereichen der Gesellschaft.

Über den Autor
Jakob von Uexküll, geboren 1944 in Uppsala, schwedisch-deutscher Philatelist und Philanthrop, Stifter des Right Livelihood Award und Initiator des World Future Council.
Uexküll, Enkel des Biologen Jakob Johann von Uexküll, wurde als Sohn eines schwedischen Journalisten geboren und wuchs in Hamburg auf. Er studierte Philosophie, Politik und Ökonomie und machte 1966 seinen Master of Arts in Oxford. 1980 gründete er die Right Livelihood Foundation und stiftete den als 'Alternativen Nobelpreis' bekannten 'Right Livelihood Award' der nicht wissenschaftliche Leistungen, sondern humanitäre Projekte auf dem Weg zu einer besseren Welt fördern möchte.  Im Jahr 2005 gründet er die Initiative 'World Future Council'.  Am 10. November 2006 wurde er in Vaduz (Liechtenstein) mit dem Großen Bindingpreis ausgezeichnet.

12.09.2007 um 13:46 Uhr

Die Neugestaltung der vernetzten Welt / Kultur des Wohlwollens

Die Neugestaltung der vernetzten Welt. Global denken - global handeln
Die Neugestaltung der vernetzten Welt - Global denken - global handeln
- von Ervin Laszlo (Via Nova)


Ein Wissenschaftler eröffnet neue Möglichkeiten zu sinnvollem, vielleicht rettendem
Einfluß auf die menschliche Gesellschaft.
Die Bereitschaft zum nüchtern und wissenschaftlich fundierten, gleichwohl aber mutig visionären
"globalen Denken" nimmt in allen Bereichen der Gesellschaft erfreulich zu.  Die Erde ist zu unserer
einen Heimat geworden und dementsprechend ist unsere Verantwortung: für die "Einheit in der Vielfalt"
von der Biosphäre bis zum feinsinnigen Beziehungsgeflecht der Menschheit.

Ervin Laszlo, Zukunftsforscher und Vordenker eines neuen Denkens, zeigt in seinem
neuen Buch, wie sich neue Denkstrukturen der Vernetzung, Gleichgewichte und Entwicklungsgesetze parallel in allen Wissenschaften wie im gesellschaftlich-politischen
Denken immer mehr durchsetzen.  Diese verändern nicht nur unser Welt- und Menschenbild
aufs Neue und zutiefst. Das neue Denken, das Laszlo in diesem Buch beschreibt, gibt uns viel von unserer Gestaltungskraft zurück.  Der Autor zeigt die Grundzüge einer entschieden neu orientierten
Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Politik.

Kultur des Wohlwollens - Aus der Kraft des Herzens leben
- von Helga Kerschbaum (Via Nova)

Die Kultur des Wohlwollens will in einer Zeit der Pluralitäten, Multipolaritäten
und Spaltungen ein Bewusstsein für das "allen Gemeinsame" bilden und auch für
jene Einheit bewusst machen, die erst alle Vielheit schafft.  Sie sucht das Verbindende,
die gemeinsame Wurzel der Kulturen und Religionen.  Sie beruht auf einem Wohlwollen, das
in der Spiritualität grundgelegt ist und auch als "aktives Mitgefühl" bezeichnet werden kann.
Das Anima Magna Prinzip ( anima magna = große Seele ) beschreibt das kultur- und
religionsübergreifende Urmuster des allem zugrunde liegenden Seins.  Aus diesem wird eine Ethik,
die zu Handlungsweisheit führt, entwickelt.  Aus einer holistischen Weitsicht und den großen
spirituellen Menschheitserfahrungen werden jene Segenswerte formuliert, die zu den fundamentalen Bedürfnissen gelungenen Lebens gehören.

"Darin liegt aber gerade die Stärke dieses Buches, dass es Einsicht und Motivation bringt,
die aus der Tiefe unseres Menschseins kommen.  Die Liebe und die Sorge um unsere
Spezies hat dieses Buch geschrieben."  - Willigis Jäger - 

10.09.2007 um 17:01 Uhr

Die Kraft gelebter Visionen - >Bücher, die die Welt braucht<

Ein Buch, das zum Nachdenken anregt.
Was bei uns - wie auf suchthafte Weise - als Erfolg empfunden wird, verdeckt oft den Blick auf das,
was Erfolg im Sinne der eigenen Seele in Wahrheit bedeuten kann.

Die Kraft gelebter Visionen. Mit Liebe und Erfolg zu neuen Perspektiven
Die Kraft gelebter Visionen - Mit Liebe und Erfolg zu neuen Perspektiven
- von Stephan Petrowitsch (Via Nova)


Eine praxisorientierte Darstellung, wie persönlicher Erfolg auf Dauer Erfolg für alle bedeutet
Wahrer Erfolg basiert darauf, eine individuelle, kraftvolle Vision zu entwickeln, sich seiner
wahren Ziele und Lebensaufgabe bewusst zu werden und an sich selbst gezielt zu arbeiten.
Der Leser erfährt in diesem Buch sowohl, was ihn bisher daran gehindert hat, diese Aufgaben zu erkennen,
als auch, wie er seine Ziele finden und umsetzen kann.
Die vorgestellten Methoden verbinden uralte spirituelle Überlieferungen mit den Erkenntnissen der Quantentheorie und bringen diese in Einklang mit einem neuen, göttlichen Menschenbild.

Ein solcher Mensch berücksichtigt in seinem Handeln nicht nur das eigene Wohl,
sondern auch die Bedürfnisse der Umwelt, anderer Menschen und Lebewesen.

Das Buch zeigt, wie unser Geldsystem diese Verantwortung für unsere Mitwelt unterdrückt.
Ein existierendes Modell im Bereich des Geldsystems, das gleichzeitig unsere derzeitige Wirtschafts-
und Gesellschaftskrise schrittweise lösen könnte, weist einen Weg aus den herrschenden Missständen.

10.09.2007 um 16:44 Uhr

Neues Denken in der Wirtschaft - >Bücher, die die Welt braucht<

Nach dem Kapitalismus - Wirtschaftsordnung einer integralen Gesellschaft
- von Gil Ducommun (Via Nova)


Ein inspirierendes und ermutigendes Projekt für eine lebensdienliche Gesellschaft.
Das Buch entwirft die Grundlagen einer integralen Gesellschaft, welche mehr Verwirklichung für alle Menschen und mehr Achtung für die Natur anstreben.

Es geht der Frage nach :  Wie sieht eine Wirtschaftsordnung nach dem Kapitalismus aus, auf der Grundlage eines rational-spirituellen Weltbildes?
In der integralen Kultur soll der innere, immaterielle Reichtum (körperliche, geistige und seelische Kompetenzen, Kreativität, Konflikt- und Liebesfähigkeit) das Streben nach äußerem, materiellem Reichtum weitgehend ersetzen.

Im ersten Teil des Buches wird das philosophische, psychologische und spirituelle Fundament der integralen Kultur entwickelt, welches die rational-materialistische Weltanschauung ablösen kann. Unter "Integration" wird eine notwendige ganzheitliche Transformation des Bewusstseins dargestellt, die schon im Gange ist.
Teil zwei beschreibt die ordnungspolitischen Prinzipien einer neuen Wirtschaft und wendet sie in verschiedenen Bereichen an.

Das Buch möchte suchende Menschen inspirieren und ermutigen einzugreifen; Jugendliche werden in dieser Vision das Projekt einer lebensdienlichen Gesellschaft erkennen, deren Verwirklichung ihren Einsatz verlangt.

Die Debatte läuft - Ganzheitliche Thesen für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik
- Von Christoph Zollinger (Via Nova)

Was alle angeht, können nur alle lösen
In diesem Buch entwickelt der Autor eine von der Ganzheit geprägte Vision als Modell für eine Neuorientierung in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik im 21. Jahrhundert.
Er blendet zurück zu den Anfängen unserer mental/rationalen Welt, jener der alten Griechen, als diese zum wirklichen Denken erwachten und unserer Kultur zu einem gewaltigen Neubeginn verhalfen. Einen breiten Raum der Darstellung nimmt die umwälzende Neuorientierung im Bewusstsein der Menschen ein, die durch Wissenschaft, Computer, Internet, E-Mail und Globalisierung ausgelöst wurde.

Auf dieser Grundlage und den umwälzenden Einsichten des Kulturphilosophen Jean Gebser und des bekanntesten Bewusstseinsforschers unserer Zeit, Ken Wilber -  entwickelt der Verfasser Modelle, Vorstellungen, Perspektiven, Prinzipien und Lösungsmöglichkeiten als persönliche Vision, um neues, intelligentes Handeln in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu ermöglichen. Diese visionäre Schau trägt der Entwicklung hin zur Ganzheit und Globalisierung auf allen Gebieten Rechnung und hilft das vorherrschende, dualistische Wirklichkeitsverständnis zu überwinden.

14.08.2007 um 13:22 Uhr

Muhammad Yunus - Banker der Armen - >lesens*wert*e Bücher<

Ein Buch über die Macht der Würde, über Phantasie und Zivilcourage  -
die Biografie des Friedensnobelpreisträgers Muhammad Yunus

Muhammad Yunus - Banker der Armen  Muhammad Yunus - Banker der Armen
  von Peter Spiegel (Herder)

Almosen sind die größte Beleidigung der Armen
27 Dollar, dafür gibt es in New York gerade mal ein Abendessen.  Für die Ärmsten der Armen hingegen ein Leben in Würde und Selbständigkeit: Geliehene 27 Dollar reichen für den Sprung
zum Kleinstunternehmer.
Kaum jemand hat für die Ärmsten der Armen mehr getan als er.
  Der Wirtschaftswissenschaftler, geboren 1940, promovierte in den USA und kam 1972 in seine Heimat Bangladesch zurück. Konfrontiert mit
dem Elend seines Landes, zog er daraus die Konsequenzen für sein Engagement gegen die Armut.

Seine „Erfolgsstory" als Banker begann mit einem Startkapital von nicht einmal dreißig Dollar. Nachdem er jahrelang vergeblich versucht hatte, Kreditinstitute davon zu überzeugen, Kleindarlehen an Bedürftige ohne Rückzahlungsgarantien zu vergeben, gründete er 1976 die Grameen-Bank für Arme. Inzwischen wurden rund
6,6 Millionen sogenannter Mikrokredite (meist zw. 50 und 100 Dollar) an arme Menschen zur Förderung deren Existenzgründung vergeben. Nach Yunus Modell wird den Kreditnehmern damit ein realer Ausweg aus dem Teufelskreis der Armut geebnet.

Seine Überzeugung :  Almosen sind die größte Beleidigung der Armen.  Ob Gemüseanbau, Tierzucht,
Nähen oder Weben - die Grameen-Kunden (97% Prozent davon sind Frauen) finden je nach Begabung ihre Verdienstmöglichkeiten.

Der Friedensnobelpreis würdigt Muhammad Yunus Kampf gegen die Armut.
Aus diesem aktuellen Anlass hat Peter Spiegel die Biografie dieses faszinierenden Mannes geschrieben.  Es ist ein Buch über die Macht der Würde, über Phantasie und Zivilcourage
angesichts von Profitgier und Hoffnungslosigkeit.

Kleine Kredite mit großer Wirkung  –  d a s  I n t e r v i e w
von Franz Alt mit dem Friedensnobelpreisträger findet ihr auf der Seite - - >
»Menschen, die Wege weisen« - - >
http://www.blogigo.de/gutesleben/category/15

10.08.2007 um 14:15 Uhr

Eine bessere Welt ist möglich - >Bücher, die die Welt braucht<

Eine bessere Welt ist möglich.   Eine bessere Welt ist möglich. Ein Marshallplan für Arbeit, Entwicklung und Freiheit
  Ein Marshallplan für Arbeit, Entwicklung und Freiheit
- von Franz Alt, Rosi Gollmann und Rupert Neudeck (Goldmann)

Über das Buch:
Immer weiter geht die Schere zwischen den Wohlhabenden und den Habenichtsen dieser Erde auseinander. Inzwischen ist die Dritte Welt mit ca. 2.000 Milliarden Euro gegenüber der Ersten Welt verschuldet und zahlt jährlich etwa neunmal so viel Schuldzins und Tilgung, wie sie Entwicklungshilfe erhält.


Aber nicht nur finanziell sind 80% der Weltbevölkerung arm dran.   Ihre Bodenschätze werden im Norden verbraucht, dafür leiden die Länder des Südens überproportional an der durch die Industrieländer
verursachten Klimaveränderung.
Ausgehend von der internationalen Solidarität angesichts der Tsunami-Katastrophe fordern
die Autoren einen Aktionsplan für die Dritte Welt  –  vergleichbar der Hilfe, die Deutschland
nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Marshallplan zuteil wurde.
Diese Forderung sollte nicht nur aus altruistischen Gründen gehört werden, sondern im wohl verstandenen Eigeninteresse;  denn den Reichen kann es auf Dauer nur gut gehen, wenn es dem Armen besser geht.
Deshalb fordern Alt, Gollmann und Neudeck insbesondere von den europäischen Ländern
eine umfassende Reformbegleitung für die Dritte Welt. Dabei geht es nicht nur um Finanztransfers, sondern Hilfe zur Selbsthilfe ist das Maß wirkungsvoller Unterstützung.
Beispielhaft dafür arbeitet Rosi Gollmann mit der Andheri-Hilfe, die über 400 höchst wirkungsvolle Projekte
in Indien und Bangladesh ins Leben gerufen hat.

Drei engagierte Autoren berichten aus verschiedenen Blickwinkeln:
Rupert Neudeck von seiner heroischen Hilfe an Katastrophenbrennpunkten;  Rosi Gollmann von ihrer
Basisarbeit auf dem indischen Subkontinent und Franz Alt vor dem Hintergrund seiner Vor-Ort-Recherchen
zu zahlreichen Filmen über die Probleme der Armen.
»Eine bessere Welt ist möglich« – der eindringliche Bericht zu Ursachen und Lösungsmöglichkeiten
des Nord-Süd-Konflikts.

Die selbst gesteckten Ziele der Industrieländer zur Unterstützung der Dritten Welt sind bislang weit verfehlt worden. Die drei Autoren berichten von ihren Vor-Ort-Erfahrungen und von der katastrophalen Entwicklung, die zwei Drittel der Menschheit bedroht.
Sie fordern einen »Marshallplan zur Bekämpfung von Armut und Hunger«.

27.06.2007 um 16:11 Uhr

Von wegen nix zu machen – Werkzeugkiste für Weltverbesserer

Ein kleines, sympathisches Handbuch
   zum Thema "mit Kleinen Schritten Großes tun".
Von wegen nix zu machen. Werkzeugkiste für WeltverbessererVon wegen nix zu machen –
Werkzeugkiste für Weltverbesserer
- von Franz Meurer, Jürgen Becker, Martin Stankowski (Kiwi)

Kurzbeschreibung
Was tun! Aber wie beginnen ?  -  Geniale Ideen für Weltverbesserer.
An vielen Stellen läuft die Entwicklung böse aus dem Ruder, und wir müssen etwas dagegen tun.
Dieses Buch soll Appetit machen auf gute Taten, freche Veränderungen und Ideen, auf die noch niemand gekommen ist.  Vom illegalen Garten auf einem Brachgelände über den Kleidershop, der kostenlos Business-Kleidung an Hartz-IV-Empfänger verleiht, bis zur rollenden Dorfkneipe, die der Landbevölkerung in strukturschwachen Gebieten endlich wieder die Möglichkeit gibt, gemeinsam zu feiern.
»Du bist Deutschland - ich bin einkaufen«.  Klar.  Doch wie kann man über seinen Alltagskram hinaus etwas bewirken?  Kann unsere Gesellschaft es sich wirklich leisten, Menschen mit 50, 60, 70 Jahren Lebenserfahrung
den ganzen Tag »Mensch ärgere dich nicht« spielen zu lassen?   Darf es sein, dass viele Kinder noch nie im Zoo waren?   Dass Studiengebühren bis in die »Unterschicht« durchschlagen - der Meister sagt: »In meinem Betrieb kann man jetzt auch ohne Hauptschulabschluss etwas werden, bei mir haben alle Lehrlinge Abitur«.
Der Friedensnobelpreis ging 2006 an die Grameen-Bank, die Kleinkredite an Frauen in der Dritten Welt vergibt
und damit Tausenden eine Existenzgründung ermöglicht.  Hier hatte jemand eine geniale Idee.  Kein Politiker,
kein Entwicklungshelfer, keine Mutter Teresa, sondern ein Bankkaufmann.  Solche Ideen liegen in der Luft.
Oft klein, unscheinbar, aber auch leicht umzusetzen.  Dieses Buch soll Lust machen auf kleine Revolutionen.
Nicht aus karitativen Erwägungen heraus, sondern mit der ganz egoistischen Erkenntnis, dass Glück und Zufriedenheit entstehen, wenn man für andere wichtig ist.
Viele sind mutlos und glauben, nur die Politik könnte die Verhältnisse ändern.  Aber wenn jeder erst einmal
tief durchatmet und mitbekommt, welche Ideen und Vorschläge im Werkzeugkasten für Weltverbesserer
stecken, dann ist der erste Schritt getan.  Und vor allem gilt: »Wer was macht, hat Macht.«

Die Autoren:
Jürgen Becker – erklärt als Kabarettist die Welt und unterstützt mit Benefizauftritten engagierte Initiativen.
Franz Meurer – entwickelt als katholischer Pfarrer in einem Kölner Arbeiterstadtteil Projekte, die die Lebensqualität dort spürbar erhöhen.
Martin Stankowski – beobachtet und organisiert als Journalist politische und soziale Netzwerke.

09.06.2007 um 13:31 Uhr

Weltbeben; Geld und Gewissen - >Bücher<

Weltbeben. Auswege aus der Globalisierungsfalle  Weltbeben  - Auswege aus der Globalisierungsfalle
Aktualisierte und erweiterte Neuauflage - von Wolfgang Kessler

Arbeitsplätze werden vernichtet. Die Börsen spielen verrückt. Die 225 reichsten Menschen der Welt besitzen so viel wie 47 Prozent der Menschheit. Und was passiert eigentlich, wenn alle Menschen so leben, wie wir leben?  Dann sitzt die Welt in der Falle.

Auswege aus dieser Globalisierungsfalle zeigt Wolfgang Kessler in seinem neuen Buch:
Er sagt, was die Befürworter der Globalisierung nicht wissen wollen und was Globalisierungskritiker unbedingt wissen müssen:

* Wie Deutschland globalisierungsfit und doch gerecht bleibt
* Wie Welthandel Gerechtigkeit und Umweltschutz fördern kann
* Wie alle Menschen leben können, ohne die Erde zu zerstören
* Wie Kapitalmärkte kontrolliert und das Geld für die Menschen investiert werden kann
* Wie die zehn Visionen einer gerechten Welt aussehen, für die es sich zu engagieren lohnt.

»Kesslers Buch macht Hoffnung und Mut zur Mitarbeit an einer Welt ohne Hunger und Arbeitslosigkeit.
Ein Aufweck-Buch«   - Franz Alt -

»Lange fehlte ein umfassendes und aktuelles Buch mit Alternativen zur marktfundamentalistischen Globalisierung.Wolfgang Kesslers Buch füllt diese Lücke und wird
in der wachsenden sozialen Bewegung eine wichtige Rolle spielen.«   - Sven Giegold, Attac -

Geld und Gewissen / Tu Gutes und verdiene daran
- von Wolfgang kessler und Antje Schneeweiß (Hg)

Börsenkurse steigen, wenn Leute entlassen werden. Gewinne wachsen, doch die Umwelt stirbt. Geld kann viel zerstören.
Doch Geld kann auch Gutes bewirken. Wie – das zeigt das neue Buch von Publik-Forum und der Frankfurter Rundschau

Es beschreibt:
– wie man sein Erspartes in Schulen, Sonnenenergie oder Biohöfe investieren kann – ohne sein Geld zu verlieren
– wie man für sein Alter vorsorgen und dabei die Umwelt schützen kann
– wie Kirchen und Gemeinden ihr Geld für Gerechtigkeit und für die Bewahrung der Schöpfung anlegen können
– wie Geld vielen Menschen dienen kann – und nicht nur wenigen Spekulanten

Mit diesem Buch können viele Menschen mit ihrem Geld die Welt verändern.  Auch wenn sie nicht Millionäre sind : Tu Gutes und verdiene daran !

Die Bücher können über die Zeitschrift Publik Forum bezogen werden - - >
http://www.publik-forum.de/f4-cms/tpl/pufo/display.asp?cp=pufo
- über den Buchshop - - > http://www.publik-forum.de/shop/Default.asp?cPage=&catSelect=&searchText=&sesID=88098-6436

26.05.2007 um 17:57 Uhr

Arno Gruen: Ich will eine Welt ohne Kriege - >Bücher, die die Welt braucht<

  Wir müssen uns nicht damit abfinden, daß es Kriege gibt.  Sie sind von Menschen gemacht.
Jeder kann etwas tun, um sie zu verhindern.  - Arno Gruen -

Ich will eine Welt ohne Kriege  "Ich will eine Welt ohne Kriege"
  - vom Arno Gruen (Klett Cotta)

Mit seinem bisher persönlichsten Buch richtet sich Arno Gruen direkt an Leser aller Generationen, die nicht aufgeben, von einer besseren Welt zu träumen.

Über das Buch :
Was ist lächerlich an der Vorstellung einer Welt ohne Gewalt ? Warum wird der Traum von einem friedlichen Zusammenleben als kindliche Illusion abgetan, für Frieden demonstrierende Jugendliche sogar belächelt ?
Arno Gruen antwortet : Weil die Kraft der Träume die Anpassung an die angebliche Realität gefährdet.
Menschen werden genau dann zu Eroberern und Kriegstreibern, wenn sie Gewalt mit Lebendigkeit verwechseln. Solange diese Illusion funktioniert, wird Größenwahn für Stärke gehalten.
Gerade junge Menschen sind noch in der Lage, Ungerechtigkeit und Benachteiligung zu erkennen, weil sie noch mit den Opfern mitfühlen. Doch angesichts nicht endender Kriege fragen sich viele Menschen, ob es heute überhaupt noch richtig ist, Kinder in die Welt zu setzen.
Arno Gruen engagiert sich in diesem aufrüttelnden Manifest mit Nachdruck für die Kraft der Träume.   Denn der
feste Glaube an das Gute in der Welt ist folgenreicher und lebendiger als politische Ideologien.  Es ist sein Appell an die kommenden Generationen, sich die Kraft für den Frieden zu bewahren, und macht Mut, dafür einzutreten.

Stimmen zum Buch :
... »Ich möchte euch ein Buch ans Herz legen, das mich bewegt hat, wie schon lange keines mehr.
>Ich will eine Welt ohne Kriege< ist ein Buch, das vor allem auch jungen Menschen Mut machen will, sich weiter
zu engagieren, auch wenn man verlacht wird, als naiv verspottet, als unrealistisch beschimpft.  Sich weiter für Menschen einzusetzen, deren Werte sich nicht an Macht, Erfolg und Geld orientieren, sondern die keine Angst vor dem Anderssein haben, frei von Anpassungsdrang.
Das ist die Botschaft dieses wunderbaren Büchleins: das eigene Selbst zu entdecken, das auf Mitgefühl gründet. ...«
- Konstantin Wecker (Internettagebuch, www.wecker.de) -


»Diesem schmalen, manifestartigen Bändchen wünscht man viele Leser. …  Dieses kleine Buch ist das Manifest
eines mutigen Analytikers, der es trotz seiner 83 Jahre nicht verlernt hat, unserer Zivilisation den Spiegel vorzuhalten und auf die leise Stimme des Gewissens zu vertrauen. … Arno Gruens kleines Buch will ... nach dem Anschlag auf das World Trade Center die Sehnsucht nach Frieden wachhalten.  Wer das Büchlein gelesen hat, beginnt … eigene Gewohnheiten und Verhaltensmuster zu überdenken.«  - aus einer Tageszeitung -

Der Autor :  Arno Gruen promovierte 1961 als Psychoanalytiker.  Es folgten Professuren in Neurologie und Psychologie.  Daneben führte er seit 1958 eine psychoanalytische Privatpraxis in Zürich, wo er seither lebt und praktiziert.  In seinen zahlreichen Veröffentlichungen beschäftigt sich Arno Gruen mit dem plötzlichen Kindstod, mit den psychologischen Ursachen für Gewalt und Fremdenhaß, mit den Voraussetzungen für Autoritätsgläubigkeit und Demokratie.  Für sein  Buch >Der Fremde in uns< erhielt er im Jahr 2001 den Geschwister-Scholl-Preis.

23.05.2007 um 14:45 Uhr

>Wendezeit< und >Lebensnetz< - Bücher, die die Welt braucht

   Zu den >Büchern, die die Welt braucht<, gehören m.E. auch die von Fritjof Capra – ebenfalls ein Physiker –  und Weiterdenkender.

Wendezeit - Bausteine für ein neues Weltbild
- von Fritjof Capra (Knaur)


Kurzbeschreibung
Fritjof Capras Bestseller Wendezeit ist aktueller denn je: Die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Krisen haben sich weiter verschärft, weil das geforderte gesellschaftliche und politische Umdenken hin zu einem ganzheitlichen Weltbild ausblieb.
»Capras Thesen sind so faszinierend, weil sie nicht nur eine Erklärung der derzeitigen Menschheitskrise anbieten, sondern einen Weg zu ihrer Überwindung aufzeigen.« (Bild der Wissenschaft)

Über das Buch :  Fritjof Capra setzte mit diesem Buch einen Markstein in der Diskussion um die Zukunft der Menschheit. Wirtschaftskrise, Energiekrise, Rüstungskrise, Umweltkrise - wie viele Krisen soll unser Jahrhundert noch verkraften?  Weiterleben kann die Menschheit nur, wenn sie lernt, von Grund auf anders zu denken und zu leben.

Lebensnetz – Ein neues Verständnis der lebendigen Welt
von Fritjof Capra (Knaur)

Buchbeschreibung:
Ein neues Buch von dem Physiker Prof. Fritjof Capra nach dem "Tao der Physik" und "Wendezeit".
Ein neuer Entwurf - auf der Basis grundlegender Arbeiten vieler Wissenschaftler aus allen Teilen der Erde. 
Alle Puzzleteile fügen sich bei Capra zu einem erstaunlich schönen, gelungenen und intelligenten Evolutionsmechanismus zusammen.
Endlich wird das von den Wissenschaftlern seit hunderten von Jahren betriebene Zerteilen der Welt in Einzelheiten und dem damit versuchten Verstehen der Welt umgekehrt.
Zusammenhänge, Abhängigkeiten von allem mit allem bilden das Lebensnetz.
Nicht die Prinzipien des "Fressens und Gefressenwerdens" und die Selektion des am Besten angepassten sind die stärksten Motoren der Entwicklung -  sondern Zusammenarbeit, Symbiose und Bildung völlig neuer Eigenschaften durch Zusammenschluss unterschiedlicher Organismen zu einem neuen waren und sind auch weiter in der Lage, in einer sich rasch verändernden Umwelt nicht nur zu überleben, sondern immer intelligentere Formen anzunehmen.

Die zentrale Aussage des Buches:
Das Leben hat sich evolutionär entwickelt, aber nicht mit den fälschlicherweise Darwin zugeschriebenen Mechanismen, sondern die heute immer noch größte und anpassungsfähigste Gattung der Micro-Organismen hat durch Kooperation, Spezialisierung und Vernetzung immer größere wirksamere Netze - die heutigen Lebewesen - geschaffen.

Ein Entwurf für ein neues Verständnis der Evolution.
Wer endlich mit dem immer noch grassierenden Darwinismus Schluss machen will, findet in diesem Buch einen 100%-igen Ersatz.
Es wird Zeit, dass dieses von Capra beschriebene Denkmodell über die Entstehung der heutigen Welt weite Kreise der Wissenschaft durchdringt und Auswirkungen auf die Weltbevölkerung nimmt.
Capra möchte auch in Lebensnetz Anstöße zu einem überlebensnotwendigen Paradigmenwechsel geben – der die Ausbeutung von Natur und Menschen durch Kapitalismus, Patriarchat, Imperialismus und Militarismus ablöst - und sich stattdessen auf Grundwerte der gesunden Balance zwischen Expansion und Erhaltung, Wettbewerb und Kooperation, Quantität und Qualität und zwischen Dominanz und Partnerschaft gründet.
Wenn die Bücher vergriffen sind, können sie über - - >
http://amazon.de/  bezogen werden.

10.05.2007 um 11:12 Uhr

Für eine zivile Gesellschaft - >Bücher, die die Welt braucht<

Für eine zivile Gesellschaft. Beiträge zu unserer Zukunftsfähigkeit.  Für eine zivile Gesellschaft -
Beiträge zu unserer Zukunftsfähigkeit  -   von Dürr, Hans-Peter (dtv)


Buchbeschreibung :  Die Zukunftsfähigkeit des homo sapiens  -
   und nicht nur seiner
Schrumpfgestalt, des homo oeconomicus - erfordert neben der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen auch eine Nachhaltigkeit auf der gesellschaftlichen und human-individuellen Ebene. Diese kommt in einer gerechten Gesellschaft zum Ausdruck, in der alle Individuen an der Gestaltung beteiligt sind und die Möglichkeit besitzen, sich physisch, geistig und emotional opti-
mal zu entfalten. Das schließt eine Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse ein. Was zukunftsfähig ist, lässt sich nur schwer in Vorschriften und Rezepte fassen.
Zukunftsfähigkeit wird mehr durch eine Lebenshaltung erreicht, die aufmerksam, umsichtig, vorsorgend, emphatisch und liebend ist.  Leichter ist es zu benennen, was nicht zukunftsfähig ist, Etwa unsere durch ungebremstes Wachstum und Beschleunigung gekennzeichnete westliche Lebensweise.

Rezension :
Es mag einem angesichts der bedrückenden Lebensbedingungen für den Großteil der Menschheit, den damit verbundenen ökonomischen, sozialen und humanen Ungerechtigkeiten und Katastrophen, die die meisten Menschen auf dieser Erde ertragen müssen, den nicht enden wollenden militanten Auseinandersetzungen in allen Teilen der Welt womöglich allzu optimistisch vorkommen, die Vision einer "zivilen Gesellschaft" zu verbreiten.  Hans-Peter Dürrs "Optimismus" nährt sich jedoch weniger aus Wünschen, Träumen und Hoffnungen als aus pragmatischen Beobachtungen und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen:
Es gibt kein einziges Naturgesetz, so argumentiert er, das notwendig Ungerechtigkeit,
Zerstörung und Macht erzwingt.
Im Gegenteil - die (Über)Lebensfähigkeit alles Lebendigen basiert auf Kooperation, Kreativität und der Tatsache, dass die Zukunft offen ist.

Doch um diese optimalen Ausgangssituationen und "Arbeitsbedingungen" für die Gestaltung
einer zukunftsfähigen Weltgesellschaft zu nutzen, wird es notwendig sein, seine eigenen, individuellen Fähigkeiten engagiert einzubringen und mit dem kreativen Potential von anderen Menschen zu vernetzen.
Das wiederum setzt die grundlegende Bereitschaft eines jeden Menschen voraus, sich
als willkommenes Mitglied der Weltgemeinschaft zu verstehen, aber es erfordert ebenso die Zivilcourage, diese Mitgliedschaft aktiv und konstruktiv umzusetzen.
Hans-Peter Dürr beschreibt aus unterschiedlichen Perspektiven Zusammenhänge, Hindernisse, Herausforderungen und Möglichkeiten, die mit einem solchen zivilen Engagement verbunden sind.

Der Autor : Hans-Peter Dürr, am 7. Oktober 1929 in Stuttgart geboren, war bis Herbst 1997 Direktor des Werner-Heisenberg-Instituts am Max Planck-Institut für Physik und Astrophysik in München.
1987 wurde er mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet.  Dürr ist Begründer der Initiative »Global Challenges Network«, einer Organisation, die ein Netz aus Projekten und Gruppen knüpft, die konstruktiv und gemeinsam »an der Bewältigung der Probleme arbeiten, die uns und damit unsere natürliche Umwelt bedrohen«.