Gutes Leben - kulturell-kreative Webzeitschrift

19.01.2008 um 18:35 Uhr

Rainer aus Herford - ein neuer Mitwirkender

 Liebe Besucher und Freunde
  der Gutes Leben Webzeitschrift !

Ich möchte heute Rainer aus Herford vorstellen,  
  der seit einiger Zeit hier als Mitwirkender dabei ist.

Sein vorrangiges Anliegen sind Positive Nachrichten
er schreibt großenteils in den »Nachrichten, die Mut machen«.

Noch etwas zu mir, ich habe bisher den Autorennamen
Henri Hermes verwendet, den ich aus meinen weiteren
Vornamen gebildet hatte –
verwende aber ab jetzt meinen Geburtsnamen oder
einfach kurz Folker’D.

Hier noch ein Gedicht, das ich vor Jahren geschrieben habe.
Es bringt zum Ausdruck, worum es in dieser Webzeitschrift
gehen soll.
Ein herzlicher Gruß,  Folker Dangers

     
Politik des Herzens  

Eine neue
Politik
ist eine Politik
des Herzens
- Politik einer
neuen Menschlichkeit.

Setzen wir uns
auseinander –
immer wieder,
ohne Gewalt
- setzen wir uns
zusammen.

Setzen wir
uns ein
für die Verschiedenheit
Mensch zu sein –
für die Gemeinsamkeit
aller Menschen.

Handeln wir
mit dem Herzen –
für alles Leben
-eine Welt         
für die ein Herz
schlagen kann. 

- Folker Dangers -
    

28.11.2007 um 14:14 Uhr

In eigener Sache - »die Website wird überarbeitet«

  In eigener Sache –

diese Website wird in der nächsten Zeit
gestalterisch / bildnerisch überarbeitet.

Wer sich damit auskennt –
wie in der »Seitenleiste« Bilder und Texte
eingefügt werden können …

- oder auch oben die »Kopf-Zeile«
(des Webblog-Namens) verändern
und mit einem Bild versehen –
und es uns erklären würde,

dafür wäre ich sehr dankbar.
Liebe Grüße,
Henri Hermes

26.05.2007 um 14:18 Uhr

Unterwegs zu einer humanen Zivilisation - 3 –

  Unterwegs zu einer humanen Zivilisation - 3 –

Ein Bewusstsein einer achtsameren, mehr mitfühlenden Geisteshaltung hat sich in neuerer Zeit entwickelt und wächst – während bisherige, andere Geisteshaltungen gleichzeitig existieren. Es ist gut, darauf zu vertrauen, dass es weiter wächst.  Und in diesem Vertrauen mit dem umzugehen, was ist.

Unsere Welt kann sich ohnehin nur verändern, wenn wir uns verändern.
Wir müssen selbst die Veränderung sein, die wir in der Welt sehen wollen – dieser Satz von Gandhi kann uns Leitsatz sein.  Weil das nicht begriffen wurde, scheiterte der sogenannte real existierende Sozialismus.
Ein humaner Sozialismus hat nie existiert.  Ebensowenig wie jetzt ein humaner Kapitalismus existiert.
Eine Gesellschaft, die den Menschen und der Natur gerecht werden will, braucht neue Wege.

Es macht Sinn, auf unverbissene Weise nach neuen Wegen zu schauen – im Kleinen wie im Großen.
In unserm persönlichen Leben können das >Tauschringe< sein, an denen immer mehr Menschen teilnehmen. Im gesellschaftlichen Bereich kann die Idee des >bedingungslosen Grundeinkommens< in eine menschlichere Zukunft weisen.  Allein, sich dafür einzusetzen, scheint mir lohnend.

Die Entwicklung zu zunehmend empfindsamer, mitfühlender Bewusstheit, um die es geht, betrifft alle Bereiche unseres Menschseins. Der Philosoph Ken Wilber vermittelt das auf vielfältigste Weise.
So durchläuft auch die >moralische Entwicklung< verschiedene Stufen.
Sie beginnt egozentrisch ("Was ist gut für mich?"), und bewegt sich über soziozentrisch ("Was ist gut für meine Gruppe, für meinen Stamm, mein Volk?") und weltzentrisch ("Was ist gut für alle Menschen?") bis zur höchsten Stufe, die das Wohl aller Lebewesen zum Ziel hat.
Wie viel kann noch möglich werden – wenn die menschliche Kreativität nicht mehr nur für Profitstreben – sondern auch dafür eingesetzt wird, unsere Welt zu einem *guten Ort* für alles Lebendige zu machen !? !?

Noch ein Zitat von Konstantin Wecker, auf das ich gestoßen bin :
"Wir wissen, dass wir am Ende der Zivilisation stehen,
wollen es manchmal nur nicht wahrhaben.
Vielleicht ist die Zeit reif für Veränderungen."
  - Konstantin Wecker –

Diese Veränderungen wünsche ich mir – für uns alle.
Henri Hermes

25.05.2007 um 14:41 Uhr

Unterwegs zu einer humanen Zivilisation – 2 –

  Unterwegs zu einer humanen Zivilisation – 2 –

Schauen wir einmal zurück. In unserer Vergangenheit finden wir Zeiten, in denen Menschen Menschen als Sklaven hatten.  Oder als Leibeigene.  Wo Folter gang und gäbe war.  Das waren Zeiten, in denen empfindsame mitfühlende Bewusstheit noch wenig ausgeprägt war.

Ein Meilenstein in unserer Geschichte war etwa die Verkündung der Menschenrechte.
Und die Idee, dass diesen Menschenrechten weltweit Geltung verschafft werden muss.
Andere Meilensteine waren etwa die Emanzipation der Frauen – oder, in bereits einigen Teilen der Welt, die Gleichberechtigung homosexueller Menschen.
Wir können sehen, dass die Weiterentwicklung zu mehr Humanität immer gegen den Widerstand der am Gestern Verhafteten geschehen musste.
Und dass humanere, weitherzigere Bewusstseinsformen sich nie gleichzeitig überall durchsetzen.


Es gibt heute Menschen, die auch Tiere – sogar Pflanzen – als empfindende Wesen erkennen. Und die deshalb Tierschutz, Tierrechten und Ökologie einen zentralen Stellenwert in einer humanen Gesellschaft geben wollen.
Die die Todesstrafe abschaffen wollen, den Krieg als zwischenstaatliche Auseinandersetzung überwinden – und in persönlichen Auseinandersetzungen gewaltfreie Kommunikation lernen.
Das ist ein neues, humaneres Bewusstsein, das zu entstehen beginnt.
Aber gleichzeitig finden wir auch die Formen weniger ausgeprägter Empfindsamkeit weiterhin – Menschen, die Tiere wie Dinge betrachten, einfach nur des Profits willen; und weiterhin bereit sind, die Natur und andere Kulturen auszubeuten – weil sich so Geld verdienen lässt und weil keinerlei Bewusstsein eines nicht-lebensrichtigen Tuns vorhanden ist.

24.05.2007 um 15:19 Uhr

Unterwegs zu einer humanen Zivilisation - >Ein Essay< (1)

   Unterwegs zu einer humanen Zivilisation
- zu einem Menschsein mitfühlender Bewusstheit (1)

Ich vertraue darauf, dass wir unterwegs sind in Richtung einer humanen Zivilisation.
Das meine ich nicht in naiver Weise. Ich weiß nicht, ob wir bei diesem Ziel jemals ankommen. Ich nehme – neben guten Entwicklungen – auch die Kräfte von Gier, Hass und Verblendung wahr. Und ich gehe auch davon aus, dass dieser Weg eine Reise über viele Jahrhunderte ist – eine Reise, die in Schlangenlinien verläuft.
Aber ich vertraue darauf, dass wir als Menschheit auf einem solchen Weg sind.
Wie wollen wir sonst gemeinsam Sinn finden ?

Dass es Menschen wie Buddha, Lao Tse und Jesus von Nazareth gab, zeigt uns, was Menschen möglich ist.  Sie wurden bisher noch ungenügend oder falsch verstanden, indem man sie einfach erhöhte.
Aber sie wollten nicht von uns >erhöht< werden.
Sie wollten uns zeigen, welche Möglichkeiten und welches Potential in uns liegt. In allen Menschen.
Im Buddhismus wird das tiefer verstanden – man geht davon aus, dass jeder ein Buddha ist; ein Buddha werden kann.  Aber auch der weise christliche Mystiker Meister Eckehart sah das sehr klar.  Alles, was die Bibel über Christus Jesus sagt, das lässt sich über jeden wahrhaftigen und guten Menschen sagen. Sagte Eckehart – und war unter anderem deshalb auch der Inquisition ein Dorn im Auge.

Die genannten Menschen, so können wir sagen, verkörpern das höchstmögliche Maß an empfindsamer, mitfühlender Bewusstheit.
Und darum geht es, denke ich, in der menschlichen Entwicklung. 
 Um stufenweise Weiterentwicklung – zu zunehmend >empfindsamer, mitfühlender Bewusstheit<.
Natürlich geht es auch um Lebensfreude und um Kreativität.  Aber ohne die Rückbindung an empfindsame Bewusstheit – bleibt von Freude nur oberflächlicher "Fun" . Und wird Kreativität missbraucht, sich persönlich zu bereichern – auf Kosten von Anderen.
Denn Bewusstheit in ihrer höchsten Form weiß um die >Einheit allen Lebens<.

Glück, das auf dem Unglück anderer beruht, ist nur ein Schein-Glück. Ein Mitgefühl, das Andere ausschließt – ob andere Menschen oder andere fühlenden Wesen – ist ein verkümmertes Mitgefühl.

- wird fortgesetzt -

26.04.2007 um 17:33 Uhr

Eine Web-Zeitschrift für das Leben

Avatar   Liebe Besucher und Freunde,
alle suchen die Frau oder den Mann für’s Leben – hier eine Web-Zeitschrift für’s Leben. *lächel*

Mit Informationen aller Art  –  alles, was dem Leben dient !
Allem Unguten, was in der Welt geschieht, zum Trotz  –  sollte für uns immer noch gelten, worum es schon
dem Kulturphilosophen Erich Fromm ging :
Von einer Lebenshaltung des Habens zu einer Lebenshaltung des Seins zu gelangen, zu einer >am Sein< orientierten menschlichen Gesellschaft.
Ebenso gilt – mehr denn je – was der Zukunftsforscher Robert Jungk immer wieder zum Thema machte :
Unsere Welt braucht eine humane Revolutionen – eine Revolution der Menschlichkeit.

Ein paar Zahlen :  Derzeit sind in Deutschland 3,13 Millionen Haushalte pleite; jeder 8. ist arbeitslos;
jeder 4. leidet unter Depressionen; jeder 2. hat innerlich gekündigt.  (Quelle: www.gamper.com )

Noch ein paar andere Zahlen : nach vorsichtigen Schätzungen ist rund ein Drittel der europäischen Bevölkerung nicht mehr bereit, traditionelle und modernistische Gesellschaftskonzepte bedingungslos mitzutragen.
Es gibt in der deutschen Bevölkerung rund 20 Millionen Menschen, die spüren, dass es so nicht mehr weitergehen kann.  (Quelle: www.johannesheimrath.de )

In seinem Vorwort zu Ervin Laszlos Buch >>You Can Change the World<< schrieb Michail Gorbatschow folgende Sätze :
"Wir dürfen nicht warten, bis die Krise unserer Gesellschaft den Punkt ohne Wiederkehr erreicht hat.
Wir müssen handeln! Jeder Mensch kann handeln!
Wenn jede und jeder den persönlich möglichen Beitrag leistet, werden wir schaffen, was not tut.
Wir können vor allem Einfluss nehmen auf jene, die mit ihrer Politik das Schicksal der Gesellschaft bestimmen, und sie dazu drängen, die nötigen Veränderungen einzuleiten –
Veränderungen, die nicht nur die Krise beenden, sondern die uns auf den Weg des Überlebens der Menschheit, einer gesunden Entwicklung von Mensch und Natur und einer besseren Lebensqualität für uns alle leiten."

In diesem Sinn möchte die >Gutes Leben Webzeitschrift< einen kleinen Beitrag leisten.

Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum.
Wenn viele gemeinsam träumen, ist das der Anfang einer neuen Wirklichkeit.
- Friedensreich Hundertwasser -


München, Frühjahr 2007      - Henri Hermes -