Gutes Leben - kulturell-kreative Webzeitschrift

13.05.2008 um 15:00 Uhr

Hakan Nesser – richtig gute Krimis aus Skandinavien !

Hakan Nesser  
– richtig gute Krimis aus Skandinavien !

Wer Krimis mag, die hochspannend sind, mit sympathischen Figuren, in denen eine Geschichte erzählt wird –
statt wie heute oft üblich überwiegend Herumgeballer und -Gekloppe
- kann bei Hakan Nesser, wie Mankell ein skandinavischer Autor, auf seine Kosten kommen.

Håkan Nesser wurde 1950 geboren. Er arbeitete früher als Lehrer in Uppsala.
Als er mit dem Schreiben begann, tat er es teilweise im Unterricht, während seine Schüler einen Aufsatz schrieben. Mittlerweile ist er ausschließlich als Schriftsteller tätig. Für seine Kriminalromane um Hauptkommissar Van Veeteren erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Nesser hat zwei Söhne und lebt mit seiner Familie in Uppsala.

Van Veeteren - Krimis wurden bereits verfilmt und liefen im Deutschen Fernsehen.
In den Hauptrollen finden wir Van Veeteren selbst, sympathisch, schon älter - mit ausgeprägtem Spürsinn.
Im Verlaufe der Geschichten scheidet er aus dem Berufsleben aus und führt seitdem eine kleine antiquarische Buchhandlung.
Dann sind da seine (ehem.) Kollegen Eva Morena und Münster, jung, ebenfalls sympathisch –
die, wenn es schwierig wird, ihn in seiner Buchhandlung besuchen und um Rat fregen.
Und er kann es natürlich nicht lassen, mitzumischen .. .. ..
   Sehr lesens*wert* !

Pressestimmen
"Seine Krimis zählen zum Besten, was das Genre in Skandinavien zu bieten hat."  - Literarische Welt -
"Nesser schreibt spannender, hintersinniger, literarischer als der Rest der schwedischen Krimi-Elite." - Brigitte -
"Inzwischen hat Nesser seine Fangemeinde erheblich erweitert und wird auch in Deutschland häufig mit dem Etikett "besser als Mankell" versehen. … - Abendzeitung -
"Nesser wird neben Henning Mankell als der derzeit erfolgreichste schwedische Krimiautor gehandelt. Sein Stil ist ähnlich human und romantisch wie der Mankells, dabei aber noch andeutungsvoller, zeitlos-poetischer und geheimnisvoller." - ZDF -
"Nesser ist der Künstler unter den Krimischreibern."  - Sonntagszeitung -


Hakan Nesser’s deutschsprachige Homepage - - > 
http://www.hakan-nesser.de/

11.03.2008 um 16:29 Uhr

Henning Mankell - ein Meister des Krimi's feiert einen runden Geburtstag !

Henning Mankell  - ein Meister des Krimi's
            feiert einen runden Geburtstag !     

Der schwedische Autor Henning Mankell feiert seinen 60sten Geburtstag.  Sein Geschenk an sich selbst:
eine Reise ins Eis.
Dass der Autor der Krimiserie mit Kommissar Kurt Wallander im siebten Lebensjahrzehnt kürzertreten und sich nach weltweit 25 bis 30 Millionen verkauften Büchern ausruhen will, kann ausgeschlossen werden. In Maputo, wo Mankell seit mehr als zwanzig Jahren seine zweite Heimat hat und einen Teil des Jahres verbringt, will er eine Theaterschule in Gang bringen.
Im schwedischen Örebro tritt er bei einem Kongress über die Rechte von Kindern auf.
In Wien wird ihm bei einem Galafest die «Goldene Feder» des Bauer-Verlages verliehen.

Mit Kollegen wie dem Brasilianer Paulo Coelho sowie Musikern und anderen Künstlern bereist Mankell als «Botschafter für das Europäische Jahr des interkulturellen Dialogs» den Kontinent, um für Toleranz und eben «Multikulti» zu werben.
Dazwischen findet er immer noch Zeit für Lesungen in verschiedenen Städten.

Deutschland liebt Mankells Bücher
16 Millionen Mankell-Bücher sind bisher in deutscher Übersetzung verkauft worden, mehr als in jedem anderen Land der Welt.  Der Schwede hat die Serie mit dem immer zu dicken und sich im Privatleben schwer tuenden Wallander nach neun Romanen abgeschlossen – danach aber auch schon einen Krimi mit dessen Tochter Linda im Zentrum vorgelegt.
Der Kommissar selbst lebt als Vorlage für immer mehr TV-Verfilmungen weiter.

Mankell hat ebenfalls historische Romane und Kinderbücher geschrieben, das Elend von Aids-Kranken in Afrika geschildert und sozialkritische Theaterstücke verfasst.

Allerhöchstes Lob erhielt der Autor zuletzt von einem noch berühmteren Landsmann. Ingmar Bergman hätten die Wallander-Krimis gefallen, berichtete Mankell, als der Meisterregisseur im letzten Juli im Alter von 89 Jahren auf der Ostseeinsel Fårö gestorben war.

26.02.2008 um 15:10 Uhr

DSDS – Herabwertung und Lächerlichmachen von Teilnehmern - - Strafe für RTL für »antisoziales Verhalten«

    D S D S  –   Herabwertung und Lächerlichmachen von Teilnehmern 
  -  Strafe für RTL für »antisoziales Verhalten«

Nachdem lange über die Casting-Show "Deutschland sucht den Spuperstar" diskutiert wurde, ließ die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) endlich Taten folgen:
1 0 0 0 0 0  E u r o  Strafe für RTL.


Die Hintergründe :  Vorallem bei vier Folgen von DSDS stellte die KJM Verstöße gegen die Jugendschutzbestimmungen fest.
Bei verschiedenen Casting-Sendungen (unter anderem einer, bei der der Zusammenbruch eines Teilnehmers gezeigt wurde) kam die Kommission für Jugendmedienschutz zu dem Ergebnis, dass aufgrund der Inszenierung durch RTL eine "Entwicklungsbeeinträchtigung von Kindern unter 12 Jahren" vorliegt.

„Neben dem herabwertenden Verhalten der Jury problematisierte die KJM insbesondere die redaktionelle Gestaltung der Casting-Auftritte durch RTL, die die Kandidaten gezielt lächerlich machte und damit dem Spott eines Millionenpublikums aussetzte“, hieß es in einer Mitteilung der Kommission.

"Beleidigende Äußerungen und antisoziales Verhalten werden genau wie in der vorherigen Staffel als Normalität dargestellt. So werden Verhaltensmodelle vorgeführt, die den Erziehungszielen wie Toleranz und Respekt entgegenwirken und eine desorientierende Wirkung auf Kinder ausüben."

„Mich dünkt, das Fernsehen g’hört erneuert  –
wer kränkt, beleidigt g’hört gefeuert ! “ meint Narrbert.

15.02.2008 um 16:59 Uhr

Kalender mit nackten Männern keine Pornografie - »Kultur & Gesellschaft«

   Kalender mit nackten Männern keine Pornografie

Ein Berliner Gericht entschied, dass Fotos von Männern mit erigiertem Geschlechtsteil nicht pornografisch seien.  Der Kalender mache die Männer nicht zum Objekt der Begierde.
Aktfotos nackter Männer mit erigiertem Geschlechtsteil in einem Kalender sind nach Auffassung des Berliner Kammergerichts keine verbotene Pornografie.  Der 4. Strafsenat bestätigte den Freispruch des Verlegers
durch ein Berliner Amtsgericht.

Der für Homosexuelle gedachte Kalender sei nicht reißerisch auf die Erregung sexueller Reize ausgerichtet und mache die Männer nicht zum bloßen Objekt sexueller Begierde, argumentierten die Richter. Die Staatsanwaltschaft hatte zwei Kalender aus dem Jahr 2004 als Verbreitung pornografischer Schriften beanstandet. Das Kammergericht verwarf ihre Revision und beendete damit
einen Jahre lang schwelenden Rechtsstreit um die im Internet angebotenen Kalender.

Das Gericht orientierte sich an der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wonach sexuelle Vorgänge nicht «grob aufdringlich» in den Vordergrund gedrängt werden dürfen.
Bei der Betrachtung des Gesamtkunstwerks sei zu erkennen, dass die Darsteller einen selbstbewussten Eindruck hinterlassen, urteilten die Berliner Richter. Schon das Amtsgericht fand, «die Männer ließen sich gern und freiwillig fotografieren».
Der Verleger hatte sich im Prozess für eine «offene und ehrliche Selbstdarstellung des Mannes» eingesetzt.
   Quelle: dpa

10.02.2008 um 18:05 Uhr

«Freedom of Speech» - Neil Young, sein Film, sein Engagement

«Freedom of Speech»    Neil Young on the CSNY "Freedom Of Speech Tour '06"
  - Neil Young, sein Film, sein Engagement

Seit über vier Jahrzehnten schreibt Neil Young inzwischen Songs für eine friedlichere Welt – auf der Berlinade 2008 fand die Premiere seines Musikfilm «CSNY: Déjà Vu» statt - den er unter dem Pseudonym Bernard Shakey drehte.
Es geht um die «Freedom of Speech»-Nordamerika-Tour seiner Band Crosby, Stills, Nash & Young (kurz: CSNY) – und ihr friedenspolitisches Engagement.

Früher war es Vietnam  –   heute engagieren sich Neill Young und Freunde gegen den Irak-Krieg und die Bush-Regierung. In dem Film kommen Journalisten und Politiker, Hippies und Rednecks, Junge und Alte, Demokraten und Republikaner zu Wort. Ebenso bringt er Gespräche mit Veteranen und Familienangehörigen von gefallenen Soldaten.  Zum Beispiel eine Mutter, die ihren 26 Jahre alten Sohn im Irak verloren hat. Ein Schicksal, das Hunderte Familien teilen. An seinem Geburtstag lässt sie ein Bündel Luftballons in den Himmel steigen. An die Schnur hat sie Zettel mit kleinen Botschaften geheftet.

Das positive Feedback vieler Fans bestärkt Young, dass seine Mission von Bedeutung ist.
Die verklärte Hippie-Mentalität hat der 62-Jährige längst abgelegt. «Die Zeit, als Musik die Welt verändern konnte, ist vorbei», stellt er nüchtern fest. Die Welt sei heute eben anders als früher.
Neil Young ist mit Herz, Leib und Seele dabei. «I hate this fucking war», sagt er in einer Szene als Gast einer Talkshow.  Die Stimme bricht und es wird klar - seine Mission, gegen das Unrecht dieser Welt
mobil zu machen, ist zu seiner Lebensaufgabe geworden.

Die «Freedom of Speech»-Nordamerika-Tour fand 2006 statt.  Auf die Frage, warum es so lange gedauert hat, bis der Film fertig war, sagt er:
"Es war einfach verdammt viel Arbeit, aber es ist auch jetzt … genau die richtige Zeit für den Film."
FOCUS Online fragte ihn :  Ist denn die momentane Wechsel-Stimmung in den USA auch ein Verdienst Ihrer Bemühungen?
Young: Das wäre schön, ich weiß es nicht, ich hoffe es.
FOCUS Online :  Sind Sie denn optimistisch, dass es zu einem wirklichen Wechsel kommen wird?
Young: Ich bin immer optimistisch. Die Amerikaner haben das Ganze einfach satt, viele fühlen sich von den Entscheidungen der Regierenden einfach nicht mehr repräsentiert. Ziemlich lange hat man sie dafür verfolgt, jetzt spüren sie ihre Kraft und es ist wie mit einer Dampfmaschine, die rollt jetzt einfach an und ist nicht mehr zu halten. Amerika ist ja keine Bande von Idioten, aber es wird von einer Bande von Idioten regiert. Insofern tut man sich da vielleicht etwas schwer mit der Unterscheidung.

Eine Info über Neil Young - - >   
http://de.wikipedia.org/wiki/Neil_Young
Neil Young Info-News - - >  http://de.wikipedia.org/wiki/Neil_Young

09.02.2008 um 20:18 Uhr

Didi Hallervorden - 50 Jahre Nonstop Nonsens

Didi Hallervorden  -   50 Jahre Nonstop Nonsens  Die Didi-Show - Die komplette Serie (3 DVDs)

Seit einem halben Jahrhundert steht Didi Hallervorden auf der Bühne –
»Ein heutiger Superstar kann froh sein, wenn man ihn nach 50 Tagen noch kennt.« -
Ein selbstbewusster Dieter »Didi« Hallervorden weiß, wovon er redet: Der 72-jährige Schauspieler und Kabarettist steht nun schon 50 Jahre auf der Bühne  –  und gönnte sich zu seinem Jubiläum eine Gala mit seinem aktuellen Programm »Stationen eines Komödianten«. Das Publikum genoss einen Abend mit einem bunten Strauß seines Könnens vom reinen Blödsinn aus seiner populären TV-Sendung »Nonstop Nonsens« - bis zum scharfzüngigen Politkabarett zum Beispiel über »Brechmittel-TV«.

Es wurde, zusammen mit seinem Partner Harald Effenberg eine «Kreuz- und Querfahrt durchs Leben und das Kabarett«.  Dabei war auch wieder Hallervordens Verwandlungskunst in Blitzesschnelle zu bewundern.

»50 Jahre, das ist schon was, damit habe ich immerhin länger durchgehalten als die DDR. 50 Jahre - da ist Wolfgang Thierse ja mindestens fünfmal zum Friseur gegangen.«  Auch mit dem Alter geht er gelassen um.  »Ist es schlimm, 70 zu werden? Nee, wieso, schlimm ist es doch nur, wenn man es nicht wird.«
Im bunten Clownskostüm sang Didi sein melancholisch-trotziges Lebenscredo:
»Ich war der Harlekin, Bajazzo, Hofnarr und Clown. Manchmal fragst du dich auch, hat das denn alles einen Sinn, aber die Häuser waren doch voll. Und die anderen treten ja auch nicht zurück. Der Narr geht nach Hause, aber ein Narr gibt nie auf!«
Eine Info über Didi - - > 
http://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Hallervorden

08.02.2008 um 16:36 Uhr

Tal der Stille – Eine Alternative letzte Ruhestätte

    Tal der Stille  –   Eine Alternative letzte Ruhestätte

Eine Alternative zu klassischen Friedhöfen eröffnete der Verein Lasala in Katalonien mit dem
»Tal der Stille«. In diesem Tal wird die Asche verstorbener Menschen am Fuße eines Baumes an den Wurzeln bestattet.

Der Baum nimmt diese als Nährstoff in sich auf und wird so zu einem Symbol des ständigen Kreislaufs von Werden und Vergehen. Ein Wanderweg führt durch das Tal zum Naturfriedhof.
Inmitten des Tals liegt ein tausend Jahre alter romanischer Tempel. Dieser kann für Trauerfeiern genutzt werden.

Qualifiziertes Personal, darunter geistliche verschiedener Religionen, Therapeuten und Schamanen, bieten den Angehörigen Begleitung durch die Trauerzeit an. Das Grabrecht wird für einen Zeitraum von hundert Jahren urkundlich verliehen und garantiert.  Quelle: www.talderstille.de

20.01.2008 um 18:43 Uhr

»Ottis Schlachthof« – Es gibt noch gutes Kabarett

»Ottis Schlachthof«  –   Es gibt noch gutes Kabarett   

Es gibt noch gutes Kabarett in Deutschland – die TV-Sendung »Ottis Schlachthof« des Bayerischen Rundfunks gehört zu den beliebtesten Live-Kabarettshows im deutschen Fernsehen.
Mit sehr viel Biss und seiner typischen, unvergleichlichen Betrachtungsweise bringt Otti Fischer seinen Stammtischbrüdern und -schwestern draußen, und nicht nur in Bayern, das politisch und gesellschaftlich aktuelle Geschehen näher  -  streng nach dem Motto: "Ausgewogen bis aufs Messer!"

Hier eine kurze Vorstellung :
Ottis Schlachthof ist eine Kabarett-Reihe des Bayerischen Rundfunks.
Moderator der Sendung und Namensgeber ist Ottfried Fischer.
Gastgeber Fischer lädt sowohl etablierte Kabarett-Kollegen, wie auch Nachwuchskünstler und Talente ein.
Die Gäste bieten kurze Auftritte auf der Bühne, bevor am Stammtisch über aktuelle, zuvor festgelegte Themen diskutiert wird.  Oft geben Musiker aus der Kleinkunstszene Einlagen.

Zehnmal im Jahr - jeweils am letzten Freitag (außer Ostern und Weihnachten) des Monats -
begrüßt Ottfried Fischer seine "Stammtischbrüder und -schwestern". Die Sendungen werden am Abend aufgezeichnet und um 22:30 Uhr im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt. Seit 1995 wurden über 100 Sendungen mit je 60 Minuten Länge produziert.
Die Sendungen werden im real existierenden Wirtshaus im Schlachthof in München aufgezeichnet. Inzwischen ist die Gaststätte ein beliebter Kulturtreffpunkt.
- aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie -

Der Link - - > 
http://www.br-online.de/kultur-szene/thema/kabarett/ottfried-fischer.xml
Eine Information - - >  http://de.wikipedia.org/wiki/Ottis_Schlachthof

08.01.2008 um 19:10 Uhr

Bob Geldof erhält Medienpreis - Kultur und Gesellschaft

Bob Geldof erhält Medienpreis    

Der britische Musiker und Organisator von Benefizkonzerten,
Bob Geldof, erhielt den Medienpreis der Journalistenvereinigung
"M100 Sanssouci Colloquium" 2007.


In der Begründung wurde auf Geldofs Engagement gegen
Hunger, Aids, Unfreiheit und soziale Ungerechtigkeit verwiesen.

In einem Interview von »WELT ONLINE« antwortete er auf die
Frage :  "Make the world a better place"  –  "Die Welt
zu einem besseren Ort machen".  Ist das Pop oder Politik ?

Bob Geldof: Das ist Mist. Ein mistiges Lied, wenn es überhaupt eines ist.
Alles, was man tut, das Kleinste, jede Geste, ist gut.
Täglich, millionenfach.  Immer wieder.  Von Anbeginn an.

Wir sind nicht gerade großartig, wir Menschen. Wir sind seltsame Tiere.
Wir könnten so viel tun.  Und warum tun wir es dann nicht?
Diese verrückte Kreativität, dieses Universum, das in jedem
von uns ist. Armut ist doch eine Verleugnung all der Potenziale,
die in uns schlummern.  Millionen Menschen sterben des
Hungers,  wir verlieren für immer deren Genius, deren Esprit.
Das ist kein humanitäres Gewäsch. Das ist so pragmatisch, ja
utilitaristisch. Ich ertrage die Pornografie der Armut einfach
nicht.  Nie und nimmer.

Info Bob Geldof - - >
 
http://de.wikipedia.org/wiki/Bob_Geldof    
Eine sympathische Website - - >  http://www.bobgeldof.de

14.12.2007 um 15:48 Uhr

Das FKK – Museum – ein kleines »Online-Museum der Freikörperkultur«

  Das FKK – Museum
–  ein kleines Online-Museum der Freikörperkultur.

"Ein nackter Körper regt heute niemanden mehr wirklichauf.  ...  
Aber, bis es zu dieser
Akzeptanz gekommen ist, war es ein sehr weiter, sehr langer und beschwerlicher Weg."
So heißt es in einer Selbstdarstellung des FKK-Museums – eines kleinen Online-Museums
der Freikörperkultur.

Interessierte finden hier FKK-Publikationen, etwas über FKK in der Kunst, FKK-Produkte wie Shirts, Fotos, Kalender, Schmuck e.t.c.,   die Thematik in Schul- und Sportunterricht,
etwas
über Personen und "PionierInnen" der FKK-Kultur  –  und verschiedenste Informationen
über die Geschichte der Freikörperkultur.

In der Begrüßung heißt es:
Ein nackter Körper regt heute niemanden mehr wirklich auf. Nackte Menschen, wir sehen sie im Alltag fast überall - auf Titelbildern, in der Werbung, in Filmen, an Seen. Diese Aufzählung liesse sich noch beliebig weiter führen. Aber, bis es zu dieser Akzeptanz gekommen ist, war es ein sehr weiter, sehr langer und beschwerlicher Weg. Wir können den Pionieren der Freikörperkultur nicht genug danken.   Danken, unter anderem auch dafür, dass sie trotz aller widrigen Umstände nie aufgegeben und stets für ihre Ziele weiter gekämpft haben. Ihre Siege sind unsere Freiheiten heute.

» Libertatem quam peperere majores digne studeat servare posteritas «  -  Dieser lateinische Spruch steht über dem Haupteingang des Hamburger Rathauses und bedeutet: » Die Freiheit, die die Väter erwarben, möge die Nachwelt würdig zu erhalten trachten «.  Ein Blick zurück in die Vergangenheit lohnt sich immer. Aber wir dürfen dabei nicht vergessen, auch nach vorne zu schauen. Dabei sollten wir durchaus einiges aus der Vergangenheit mitnehmen.   - Das FKK-Museum -

Der Link zum Online-Museum - - > 
http://fkk-museum.de/museum.html
Zum Weiterlesen: 1, 2, Frei! Das Nacktaktivbuch von Anita Gramer und Wolfgang Gramer (mym)
bei amazon - - > 
http://www.amazon.de/1-2-Frei-Das-Nacktaktivbuch/dp/3937502041

07.11.2007 um 18:50 Uhr

Unsexiest Women – »oder einfach nur wieder Un-Kultur«

Unsexiest Women – »oder einfach nur wieder Un-Kultur«

Es nahm den Anfang mit Charlize Theron.  Die ernannte der Esquire zur "Sexiest Woman
Alive" des Jahres 2007. Auch Anjelina Jolie wurde schon mal zur "Sexiest Woman“ gekürt.

Jetzt maßte sich "maxim.com" (hu se fack ist "maxim.com"?) an, fünf Frauen -  die
normalerweise vom Blitzlicht geliebt werden – als "Unsexiest Women Alive" auszuwählen.
Darunter Britney Spears, Madonna und Sarah Jessica Parker aus der Fernsehserie "Sex and the City";
Frauen, die nun ganz gewiss nicht unerotisch sind.

Dabei ist Sex-Appeal  und erotische Anziehung überhaupt ja wohl eher eine Sache
des Betrachters, der Betrachterin.

Immer wieder fällt unser Blick auf neue Ausformungen vorherrschender Un-Kultur - in der ständig wie
suchtartig der/die Größte, Beste, Schönste, Tollste oder Hässlichste irgendwie ermittelt werden soll –
um im Rennen um Quoten und Aufmerksamkeit möglichst weit vorn zu liegen.


Vielleicht kommt einmal eine Zeit, in der zunehmend Menschen mehr auf das Wesentliche schauen –  und den Erscheinungen von Unkultur gepaart mit Lieblosigkeit einfach keine Aufmerksamkeit mehr schenken.
Eine »Lebensweise des Seins« – die Erich Fromm nach seiner Analyse
kranker gesellschaftlicher Erscheinungen als menschliche Zukunftsmöglichkeit sah.

29.10.2007 um 14:21 Uhr

Evelyn Hamann – du bleibst uns im Herzen

   Evelyn Hamann – du bleibst uns im Herzen

Sie war Loriots Sketch-Partnerin und als Sekretärin Adelheid eine der beliebtesten deutschen Seriendarstellerinnen: Die Schauspielerin Evelyn Hamann ist im Alter von 65 Jahren von uns gegangen.

Altmeister Vicco von Bülow alias Loriot schwärmte noch kurz zuvor von ihr :
"Sie war tatsächlich fabelhaft".

Die berühmteste Szene mit Loriot und Hamann war der "Nudel-Sketch" im Restaurant:
Als Fräulein Hildegard
starrte Hamann gebannt und mit todernster Miene auf das Stück Pasta, das hartnäckig im Gesicht ihres Gegen-
übers klebte. Doch der achtete nicht auf ihre Hinweise und suchte stattdessen das intensive Gespräch mit ihr:
"Bitte sagen Sie jetzt nichts, Hildegard".

Im Fernsehen war Hamann in der populären ARD-Serie "Adelheid und ihre Mörder" zu sehen.
In der Titelrolle als Sekretärin Adelheid spürte sie Mörder auf, die ihre Vorgesetzten nicht schnappen konnten.  Die Serie startete 1993 und wurde im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks
produziert.  Sechs Staffeln wurden ausgestrahlt.

Wir werden sie im Herzen behalten.

Eine Info über Evelyn Hamann - - > 
http://de.wikipedia.org/wiki/Evelyn_Hamann

11.07.2007 um 15:19 Uhr

The Beatles - Denkmal in Hamburg - >Kultur & Gesellschaft<

The Beatles - Denkmal in Hamburg     

Die Beatles, die ihr 50-jähriges Jubiläum feierten, begannen ihre Karriere
mit kleinen Konzerten auf St. Pauli in Hamburg.    Verrückt
Und mitten im Kiez wird nun ein 490 Quadratmeter großer Platz nach den vier Pilzköpfen
benannt - dessen Gestaltung an einen rotierenden Plattenteller erinnert.

Auf der Fläche finden sich die Figuren der Urbesetzung –
neben John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr kommt auch dem
2006 verstorbenen Billy Preston die Ehre zuteil, als Statue verewigt zu sein.

Zum 50. Geburtstag der Beatles meldete sich auch die Queen zu Wort.
Sie nahm den Geburtstag "mit großer Freude zur Kenntnis" und schickte "beste Wünsche an alle Beteiligten
für einen erfreulichen und erfolgreichen Anlass".
Ihre Mitteilung schickte die Königin an die Bewohner von Liverpool, die sich zu einer Gedenkfeier
versammelt hatten.
"Dieser Geburtstag markiert ein historisches Ereignis in der Popkultur, dass buchstäblich die Welt veränderte", betonte Martin Lewis, der frühere Beatles-Manager, anlässlich des Jubiläums.

11.07.2007 um 14:55 Uhr

Life Earth – ein weltweites Event für eine bessere Welt - >Kultur & Gesellschaft<

L i f e  E a r t h      
– ein weltweites Event für eine bessere Welt  

Es war das größte Rock-Konzert aller Zeiten – und eine Globale Party –
rund 150 Pop Stars stellten sich in den Dienst des Klimaschutzes.
Konzerte fanden in Sydney, Tokio, Shanghai, New York, Washington, Johannesburg,
Rio de Janeiro, London und Hamburg statt.
Rund 2 Milliarden Menschen in über 130 Ländern sahen das 24 stündige >>Life Earth<<-Konzert
(Sommer 07) an den TV-Bildschirmen;  mehrere Hunderttausend waren live dabei.

Trotz Kritikpunkten fand auch Greenpeace  die Sache gut: "Junge Menschen identifizieren sich stark
mit ihren Idolen. Wenn die Popstars für den Umweltschutz werben, könnte das positiven Einfluss haben."
Al Gore :  "Der Erfolg oder das Scheitern dieses Planeten und unseres Daseins hängen davon ab, wer ich bin
und was ich tue." Er forderte die Menschen auf, Energie zu sparen und sich bei der eigenen Regierung für eine Reduktion der schädlichen Treibhausgase einzusetzen –
„damit die nächste Generation eine gesunde Erde erben kann.
Zu den erklärten Zielen der "Live Earth"-Bewegung gehört es etwa, den Kohlendioxidausstoß bis 2050
um 90 Prozent zu reduzieren.
Live Earth betrifft jeden von uns", sagte Silbermond-Schlagzeuger Andreas Nowak.
"Besonders unsere Kinder und unsere Enkelkinder bekommen die Folgen des Klimawandels
zu spüren, wenn wir jetzt nichts unternehmen."

Eine Aussage von Madonna bringt es auf den Punkt :
Lasst uns hoffen, dass die Konzerte nicht nur Entertainment sind –
sondern eine weltweite Revolution starten.

23.06.2007 um 16:32 Uhr

Gericht : Mädchen darf nicht Nicola heißen - >Gesellschaft<

Gericht verbietet Eltern den Namen : "Geschlecht nicht klar zuzuordnen".

Es gibt Gerichtsurteile, über die kann man sich amüsieren, den Kopf schütteln oder lange diskutieren.
Über dieses Urteil hat ein junges Elternpaar aus Augsburg sicher mit dem Kopf geschüttelt :
Das Landesgericht verbot ihnen, ihrer Tochter den Namen Nicola zu geben.

Zur Begründung heißt es, der Name Nicola sei in sämtlichen Namensbüchern sowohl als männlicher als auch als weiblicher Vorname eingetragen.  Nach dem deutschen Namensrecht
müsse sich aus dem Vornamen aber eindeutig das Geschlecht der Person ergeben.
Die Eltern hatten den Vorschlag des Gerichts abgelehnt, das Mädchen Nikola – mit >k< - zu nennen.
Mit dieser Schreibweise wäre der Name nach Ansicht des Gerichts eindeutig einer weiblichen Person
zuzuordnen.

Warum es locker sehen, wenn man's auch eng seh'n kann
- meint Narrbert.
Fröhlich

22.06.2007 um 15:09 Uhr

Dichten, Erkennen und Handeln - >Zitate von Hannah Arendt<

Noch  z w e i  Z i t a t e  -

Eigentlich müssten Dichten, Erkennen und Handeln eins sein.

Von den Dichtern erwarten wir Wahrheit.


-  Hannah Arendt  -

19.06.2007 um 15:27 Uhr

Kunst muss freigeistig sein (Zitat)

Ein Zitat von Herbert Grönemeyer,
dass mir aus dem Herzen spricht :

Kunst muss außerparlamentarisch sein,
muss freigeistig sein.

-  Herbert Grönemeyer  -    

11.06.2007 um 15:32 Uhr

Für den Erhalt der >>Bedrohten Worte<< - Kultur & Gesellschaft

Für den Erhalt der >>Bedrohten Worte<<

In einem Wettbewerb zum Thema «Das bedrohte Wort» wurde von einer international
besetzten Jury >als Schönstes< und erster Gewinner das Wort "Kleinod"ausgewählt –
aus rund 3000 eingesandten Begriffen.

"Das Wort steht für ein auf den ersten Blick unscheinbares Ding, das jedoch einen hohen persönlichen Wert haben kann", sagte der Jury-Sprecher Bodo Mrozek.
"Genauso ist es auch mit manchen Wörtern : Man muss zweimal hinsehen, um ihre Schönheit
oder die persönliche Bedeutung zu entdecken."  Das Wort selbst stammt bereits aus dem Mittelalter,
wo es ursprünglich für eine Verzierung am Ritterhelm stand, später auch für Schmuckstücke und schließlich in übertragenem Sinne für wertvolle Dinge.

Aus den eingesendeten Begriffen wurden zehn Wörter prämiert.
Platz zwei erhält das Adjektiv blümerant, das früher den Zustand eines leichten Unwohlseins bezeichnete und
sich vom französischen «bleu mourant» (sterbendes Blau) herleitet. Die deutsche Sprache verdankt das Wort hugenottischen Einwanderern.  Platz drei belegt das Wort Dreikäsehoch.  Die Jury lobte die Bildhaftigkeit und Heiterkeit des Wortes, das ein kleines Kind bezeichnet.
Unter den prämierten Wörtern sind die Begriffe Labsal , Augenstern, Lichtspielhaus, die Adjektive fernmündlich und hold und das Verb bauchpinseln. Ebenfalls unter den zehn ist das deutsche Wort Schlüpfer. Es sei "ein durch und durch ehrliches Wort", das besser zu dem damit bezeichneten Kleidungsstück passe, als aktuelle Modebegriffe wie Tanga oder Slip - heißt es in der Begründung der Jury.

Initiator der Ausschreibung ist der Berliner Journalist und Autor des zweibändigen Bestsellers «Lexikons der bedrohten Wörter» (Rowohlt Verlag) Bodo Mrozek. Der Wettbewerb sollte auf das Verschwinden von Wörtern aus der Sprache aufmerksam machen, so Mrozek.
Am häufigsten vorgeschlagen wurde das aus dem Englischen stammende Wort Backfisch (für ein halbwüchsiges Mädchen).  Der Wettbewerb wurde als er als kreativer und "nicht ganz bierernster" Umgang mit der deutschen Sprache verstanden.
"Ich freue mich über das Wort Kleinod - weil so Viele so verbissen dem Großod hinterher jagen", meint Narrbert.
Fröhlich

10.06.2007 um 14:27 Uhr

Tori Amos: Lieder – die Sprache meiner Seele

Tori Amos: Lieder – die Sprache meiner Seele

"Meine Lieder sind meine Sprache, um zu hören, was meine Seele sagt" –
sagt die Sängerin, Songwriterin und Klaviervirtuosin Tori Amos, die schon mit vier Jahren Mozart spielen konnte. Ihre Lieder handeln von Freundschaft und Emanzipation, Verlust und Tod, Liebe und Sex, Religion und Spiritualität.

In ihrem Songzyklus "American Doll Posse" würdigt sie die Grossen der Rockgeschickte, The Doors, Jimi Hendrix, David Bowie, Beatles und Joni Mitchell – und befasst sich mit der Frage, was es heutzutage heißt, eine Frau zu sein.

Sie kritisiere konservative Patriarchen, die behaupten, Konflikte könnten nur mit Aggressionen gelöst werden, sagt sie.  "Leider besinnt sich die amerikanische Gesellschaft im 21. Jahrhundert nicht auf Vernunft, sondern setzt auf Gewalt."
Tori will sich nicht von ihrer Heimat distanzieren. "Im Gegenteil. Ich zeige die Probleme der USA auf, weil mir das Land am Herzen liegt. Leider mangelt es vielen Amerikanern an Selbstkritik. Kaum jemand will sich eingestehen, dass der Rest der Welt die Vereinigten Staaten für tyrannisch hält. Die meisten Leute nehmen Kritik am Vaterland persönlich."
Sie lebe in Europa, von dort her könne sie objektiv auf ihre Heimat blicken.

Zentrales Thema der besagten CD ist die Suche nach der Weiblichkeit.  Sie sagt dazu :
"Im prüden Amerika scheuen sich viele Frauen, ihre Sexualität auszuleben.  Ihr Körper macht ihnen Angst, sie haben keinen Respekt vor sich selber. Vielleicht können sie von Santa lernen, sich als Subjekt wieder zu entdecken. Sie ist eine der fünf Charaktere, deren Geschichte ich auf 'American Doll Posse' erzähle.  Santa liebt es, ihre Sinnlichkeit zu erkunden."

Auf die Frage, warum sie sich nicht in der Politik engagiere, antwortete sie : "Weil ich Musikerin bin. Ich ziehe es vor, in meinen Liedern soziale Ereignisse zu reflektieren."
"Kann Musik denn wirklich die Welt verändern?" - Tori Amos: "Klar. In meinen Songs finden sich die Menschen wieder. .. .."

09.06.2007 um 15:00 Uhr

Dieter Hildebrandt – ein Kabarettist überschritt die 80

Dieter Hildebrandt : ich lache nie über Personen

Vom Bankboten über den Platzanweiser bis zum Schirmverkäufer hatte Dieter Hildebrandt fast alle Jobs der Welt – bevor er zum Studentenkabarett kam. 
Zwischen 1956 und 1972 machte er die Lach- und Schießgesellschaft zur ersten Kabarettadresse Deutschlands.
Er sagt, seine Arbeit war immer mit großem Spaß verbunden – gleichzeitig macht er kritische Unterhaltung und verteilt intellektuell geschliffen so manche bitteren Wahrheiten.
Jetzt überschritt der Kabarettist die 80 – und hat immer noch viel vor.

In einem Interview anlässlich seines Geburtstags sagt er  :  "Ich lache gern und oft,
denn ich bin ein von Grund auf fröhlicher, optimistischer Mensch.   
Aber ich lache nie über Personen, sondern nur über das, was sie sagen oder tun.
Am meisten dann, wenn ein Missverhältnis besteht zwischen dem, was sie sagen und tun –
also zwischen politischem Reden - und Handeln.
Darüber lachen auch die Zuschauer am meisten."

Was er nicht liebt, sind Comedians, die ihr Programm im Süden des Körpers ansiedeln, bloß um Quoten zu machen. "Ich hasse Zoten wegen Quoten."

Auf die Frage, woher er den Stoff seiner Satiren nimmt :
"Ach, aus allem, was ich am Tage so zu mir nehme an Infos. Manches habe ich schon länger im Kopf, manches erzählen mir Menschen, die viel wissen.

Und daraus mache ich meine Nummern über die Großsprecherei der Politiker und die Misshandlung der deutschen Sprache durch Politik – aber auch durch den Journalismus."