Gutes Leben - kulturell-kreative Webzeitschrift

02.09.2007 um 15:17 Uhr

Gedanken zur Besinnung - Gedanken von Anthony de Mello (3)

 Gedanken zur Besinnung - Gedanken von Anthony de Mello  - 3 -

Das Glück ist ein Schmetterling. Jag ihm nach, und er entwischt dir.
Setz dich hin, und er läßt sich auf deiner Schulter nieder.

- Anthony de Mello, Eine Minute Unsinn

Lehren findet nur statt, wenn das Lernen funktioniert.
Lernen findet nur statt, wenn ihr euch selbst etwas lehrt.

- Anthony de Mello, Eine Minute Weisheit

Leute, die alles bedenken, ehe sie einen Schritt tun,
werden ihr Leben auf einem Bein verbringen.

- Anthony de Mello, Eine Minute Weisheit

Gehorsamkeit hält die Regeln ein. Liebe weiß, wann sie zu brechen sind.
- Anthony de Mello, Eine Minute Weisheit

Alles Leiden kommt von der Unfähigkeit des Menschen, still zu sitzen und allein zu sein.
- Anthony de Mello, Eine Minute Weisheit

Du bist das, wofür du dich hältst.
- Anthony de Mello, Eine Minute Weisheit

Versucht nicht, einem Schwein das Singen beizubringen.
Ihr verschwendet eure Zeit, und das Schwein ärgert sich.

- Anthony de Mello, Eine Minute Weisheit

Laß dich nicht von dem, was der Kritiker sagt, niederdrücken.
Noch nie wurde zu Ehren eines Kritikers ein Denkmal errichtet, wohl aber für Kritisierte.

- Anthony de Mello, Eine Minute Weisheit

Wenn du nie verurteilst, brauchst du nie zu vergeben.
- Anthony de Mello, Eine Minute Weisheit

Nur wer Angst vor dem Leben hat, hat auch Angst vor dem Tod.
- Anthony de Mello, Der springende Punkt

Schmerz und Leid verweisen auf einen Bereich in Ihnen, in dem Sie
noch nicht gewachsen sind, in dem Sie noch wachsen und sich verändern müssen.
- Anthony de Mello, Der springende Punkt

29.08.2007 um 16:35 Uhr

Gedanken zur Besinnung - Gedanken von Anthony de Mello (2)

Gedanken zur Besinnung - Gedanken von Anthony de Mello   - 2 -

Nur zu oft sehen wir die Menschen nicht, wie sie sind, sondern wie wir sind.
- Anthony de Mello, Wer bringt das Pferd zum Fliegen?

Der sicherste Weg, eine Beziehung zu töten, ist stets auf dem
eigenen Willen zu beharren.

- Anthony de Mello, Wer bringt das Pferd zum Fliegen?

Erziehung sollte keine Vorbereitung auf das Leben sein, sondern das Leben selbst.
- Anthony de Mello, Wer bringt das Pferd zum Fliegen?

Man besitzt nie etwas wirklich. Nur eine Zeitlang bewahrt man es auf.
Ist man nicht fähig, es wegzugeben, wird man selbst festgehalten.

- Anthony de Mello, Wer bringt das Pferd zum Fliegen?

Die besten Dinge im Leben sind weder teuer noch schwer zu finden.
- Anthony de Mello, Wer bringt das Pferd zum Fliegen?

Diejenigen, die keine Fehler machen, machen den größten aller Fehler :
sie versuchen nichts Neues.
- Anthony de Mello, Eine Minute Unsinn

Die Schönheit des Sonnenuntergangs begreift man nicht, solange man die Sonne
und die Wolken, den Himmel und den Horizont begutachtet.
Denn Schönheit ist kein 'Ding', sondern eine besondere Weise des Sehens.

- Anthony de Mello, Eine Minute Unsinn

Wenn du imstande bist, dem Leben ins Gesicht zu lachen,
erhältst du Macht über die Welt -
genau wie derjenige, der darauf vorbereitet ist zu sterben.

- Anthony de Mello, Eine Minute Unsinn

Begrenze deine Kinder nicht durch dein eigenes Wissen,
denn sie sind in einer anderen Zeit geboren.

- Anthony de Mello, Eine Minute Unsinn

Du denkst über die Wahrheit, als wäre sie eine Formel, die du aus einem
Buch herauspicken kannst. Wahrheit kostet den Preis der Einsamkeit.
Wenn du der Wahrheit folgen willst, mußt du lernen, allein zu gehen.

- Anthony de Mello, Eine Minute Unsinn

27.08.2007 um 14:50 Uhr

Gedanken zur Besinnung - Gedanken von Anthony de Mello (1)

Gedanken zur Besinnung  -  Gedanken von Anthony de Mello  - 1 -

Wovor du wegläufst und wonach du sich sehnst, beides ist in dir.
- Anthony de Mello, Warum der Schäfer jedes Wetter liebt

Wenn du denkst, du seist der, für den dich Freunde und Feinde halten, kennst du dich offensichtlich selbst nicht.
- Anthony de Mello, Warum der Schäfer jedes Wetter liebt

Angst liegt nie in den Dingen selbst, sondern darin, wie man sie betrachtet.
- Anthony de Mello, Warum der Schäfer jedes Wetter liebt

Nicht-Erleuchtete erkennen nicht, daß sie selbst die Ursache all ihrer Sorgen sind.
- Anthony de Mello, Warum der Schäfer jedes Wetter liebt

Was immer geschieht, an uns liegt es, Glück oder Unglück darin zu sehen.
- Anthony de Mello, Warum der Schäfer jedes Wetter liebt

Nur deine Illusionen hindern dich an der Erkenntnis, daß du frei bist - und es immer warst.
- Anthony de Mello, Warum der Schäfer jedes Wetter liebt

Die meisten Menschen haben solche Angst zu sterben, daß sie ganz darauf gerichtet sind, den Tod zu vermeiden und dabei nie richtig leben.
- Anthony de Mello, Warum der Schäfer jedes Wetter liebt

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß ich nicht immer das bekommen kann, was ich gerne möchte. Also habe ich gelernt, immer das zu mögen, was ich bekomme.
- Anthony de Mello, Warum der Schäfer jedes Wetter liebt

Wörter sind unzureichende Abbilder der Wirklichkeit.
- Anthony de Mello, Warum der Schäfer jedes Wetter liebt

Nichts entzückt das eigene Ich mehr, als die Fehler anderer korrigieren zu können.
- Anthony de Mello, Wer bringt das Pferd zum Fliegen?

  Eine Website mit Informationen und Inspirationen zu Anthony de Mello :  http://kirchentanz.de/demello/

11.07.2007 um 14:07 Uhr

Wenn ich noch einmal zu leben hätte - >Texte zum Innehalten<

- entdeckt im Weblog von snufkyn_blues

Wenn ich noch einmal zu leben hätte ....

Wenn ich noch einmal zu leben hätte, würde ich mehr Fehler machen.
Ich würde versuchen, nicht so schrecklich perfekt sein zu wollen,
dann würde ich mich mehr entspannen und vieles nicht mehr so ernst nehmen.

Deshalb wäre ich ausgelassener und verrückter und würde mir nicht mehr
so viele Sorgen um mein Ansehen machen.
Ich würde mehr reisen und mehr Berge besteigen, mehr Flüsse durchschwimmen
und mehr Sonnenuntergänge beobachten. Ich würde mehr Eiscreme essen.

Ich hätte mehr tatsächliche Schwierigkeiten als nur eingebildete.
Ich würde eher im Frühjahr und später im Herbst barfuss gehen.
Ich würde mehr Blumen riechen, mehr Kinder umarmen und mehr Menschen sagen,
dass ich sie liebe.

Quelle : mir nicht bekannt  -

10.07.2007 um 14:19 Uhr

Weinen oder Lachen, ich habe Hoffnung im Gesicht - >Teller Bunte Knete<

Gleich noch ein Lied-Text, aus früheren Zeiten – der immer noch etwas in mir
*zum Klingen bringt*.  Die Gruppe hieß >Teller Bunte Knete<.

Weinen oder Lachen,
ich habe Hoffnung im Gesicht -


Weinen oder Lachen,
ich habe Hoffnung im Gesicht -
Trauer oder Freude
wir sind auf dem Weg zum Licht ..

Auf ewig langen Wegen
reisen wir durch die Zeit,
sind oft in uns selbst gefangen
und winden uns im Leid.

Wir müssen uns selbst befrei'n,
alle Menschen müssen Menschen sein -

Wir gehen auf langen Wegen,
und wer will
geht der Sonne entgegen .. ..

Wenn die Einsamkeit mal zu stark ist,
und ich nur noch traurig sein kann,
weiß ich doch, ich muss weiter machen:
nur darauf kommt es an...

Wenn meine Liebe mal zu schwach ist,
zu schwach, um dich zu schützen,
dann gib mir doch welche ab:
nur das kann etwas nützen...

Wir müssen uns selbst befrei'n,
alle Menschen müssen Menschen sein -

Wenn der Winter vorbei ist,
zieht der Frühling in das Land
Wenn du siehst, wie aus Trümmern
Blumen wachsen,
hat das Leben die Oberhand.

Auf Kälte folgt die Wärme,
und die Erde wird wieder grün...
Ich weiß, das Leben geht weiter,
wenn die Vögel ins Land einzieh’n!

Wir müssen uns selbst befrei'n,
alle Menschen müssen Menschen sein -

Lebewesen sterben,
und neue werden gebor’n
Alles ist im Wandel,
und nichts geht je verlor’n.

Was tot erscheint, das ruht nur
und wandelt sich wie die Zeit.
Du siehst, wir sind auf einer langen Reise,
und der Weg ist sehr weit.

Wir müssen uns selbst befrei'n,
alle Menschen müssen Menschen sein -

Wir gehen auf langen Wegen,
und wer will
geht der Sonne entgegen .. ..

Eine Information über Teller Bunte Knete - - > http://www.minskisliederzirkus.de/minski/tbkinfo.htm
Website von Minski, Gründungsmitglied von TBK - - > http://www.minskisliederzirkus.de/minski/mininfo.htm
CD's von Minski - - >  http://www.minskisliederzirkus.de/minski/mincd.htm

09.07.2007 um 18:19 Uhr

Du schreibst Geschichte - >Texte ... zum Innehalten<

Diesen Lied-Text von Madsen habe ich im Weblog von twentysixseven entdeckt.
Er hat mich tief angesprochen – darum möchte ich ihn auch hier auf diese Seite stellen.

Du schreibst Geschichte

Weil die Welt sich so schnell dreht
Weil die Zeit so schnell vergeht
Kommst Du nicht hinterher
Weil die Hektik sich nicht legt
Und Du in der Masse untergehst
Bist du ein Tropfen im Meer

Doch Du lebst länger als ein Leben lang
Du bist das womit alles begann

Denn Du schreibst Geschichte
Mit jedem Schritt
Mit jedem Wort
Setzt Du sie fort
Du schreibst Geschichte
An jedem Tag
Denn jetzt und hier
Bist du ein Teil von ihr

Weil ein Monster vor dir steht
Und die bedrohlich in die Augen sieht
Bist Du lieber still
Weil jeder Dir erzählt
Wer Du bist und was Dir fehlt
Vergisst Du, was Du sagen willst

Doch Du lebst länger als ein Leben lang
Du bist das womit alles begann

Denn Du schreibst Geschichte
Mit jedem Schritt
Mit jedem Wort
Setzt Du sie fort
Du schreibst Geschichte
An jedem Tag
Denn jetzt und hier
Bist du ein Teil von ihr

Weil du nur einmal lebst
Willst du, dass sich was bewegt
Bevor du gehst
Bevor du gehst

Du lebst länger als ein Leben lang
Du bist das womit alles begann

Denn Du schreibst Geschichte
Mit jedem Schritt
Mit jedem Wort
Setzt Du sie fort
Du schreibst Geschichte
An jedem Tag
Denn jetzt und hier
Bist du ein Teil von ihr

-  Madsen  -

CD-Tipp:  Goodbye Logik - von Madsen
Die Website der Rock-Band - - > http://www.madsenmusik.de/

09.07.2007 um 17:20 Uhr

Sag mir, wo die Blumen sind - >Texte ... zum Innehalten<

Das Gedicht des vorigen Beitrags lässt mich an das bekannteste Anti-Kriegs Lied denken –
das ich gerade erst kürzlich auf einem *wunderbaren* Konzert von Joan Baez gehört habe.

  Sag mir, wo die Blumen sind

Sag mir, wo die Blumen sind, wo sind sie geblieben?
Sag mir, wo die Blumen sind, was ist geschehn?
Sag mir, wo die Blumen sind, Mädchen pflückten sie geschwind.
Wann wird man je verstehn? Wann wird man je verstehn?

Sag mir, wo die Mädchen sind, wo sind sie geblieben?
Sag mir, wo die Mädchen sind, was ist geschehn?
Sag mir, wo die Mädchen sind, Männer nahmen sie geschwind.
Wann wird man je verstehn? Wann wird man je verstehn?

Sag mir, wo die Männer sind, wo sind sie geblieben?
Sag mir, wo die Männer sind, was ist geschehn?
Sag mir, wo die Männer sind, zogen aus, der Krieg beginnt.
Wann wird man je verstehn? Wann wird man je verstehn?

Sag, wo die Soldaten sind, wo sind sie geblieben?
Ja, sag, wo die Soldaten sind, was ist geschehn?
Sag, wo die Soldaten sind, über Gräber weht der Wind.
Wann wird man je verstehn? Wann wird man je verstehn?

Sag mir, wo die Gräber sind, wo sind sie geblieben?
Sag mir, wo die Gräber sind, was ist geschehn?
Sag mir, wo die Gräber sind, Blumen blühn im Sommerwind.
Wann wird man je verstehn? Wann wird man je verstehn?

Sag mir, wo die Blumen sind, wo sind sie geblieben?
Sag mir, wo die Blumen sind, was ist geschehn?
Sag mir, wo die Blumen sind, Mädchen pflückten sie geschwind.
Wann wird man je verstehn? Wann wird man je verstehn?

- Es stammt ursprünglich von Pete Seeger, der deutsche Text ist von Max Colpet. -

In Deutschland bekannt wurde das Lied zunächst durch Marlene Dietrich, später dann durch die Friedensbewegung. In jüngerer Vergangenheit wurde es von der Liedermacherin Juliane Werding gesungen.
Das Lied ist zeitlos wahr und zeitlos gut.
Eine Information über das Lied - - >
http://de.wikipedia.org/wiki/Sag_mir,_wo_die_Blumen_sind

09.07.2007 um 16:58 Uhr

Die Vogelscheuche... und der Frieden - >Texte zum Innehalten -

Blinde Hunde

"Ich glaube nicht an die Sonne",
sprach der Mond zur Vogelscheuche.
"Aber sie ist da, wenn du schläfst",
sagte sie.

"Soll sie sich doch zeigen, wenn sie existiert."
Und der Mond ging schlafen.

"Ich glaube nicht an den Mond",
sprach die Sonne zur Vogelscheuche.
"Aber er ist da, wenn du schläfst",
sagte sie.

"Soll er sich doch zeigen, wenn er existiert."
Und die Sonne ging schlafen.

Da kam ein Soldat.
"Ich glaube nicht an den Frieden",
sagte er.

"Aber er wäre da, wenn du schlafen würdest."
Der Soldat verstand nicht
und ging zurück in die Schlacht.

-  Britta Kagels, 19 Jahre  -

Entdeckt auf einem Plakat, an einer Litfass-Säule.

20.06.2007 um 13:53 Uhr

Die fünf Hundebabys - >Texte, Geschichten, Gedanken - zum Innehalten<

Eine Geschichte - die sehr berühren kann.  Die Quelle ist mir unbekannt.

  D i e   f ü n f   H u n d e b a b y s

Ein Geschäftsinhaber hatte ein Schild über seine Tür genagelt, darauf war zu lesen:
>Hundebabys zu verkaufen<.
Dieser Satz lockte Kinder an.  Bald erschien ein kleiner Junge und fragte:  "Für wieviel verkaufen Sie die Babys?"
Der Besitzer meinte "zwischen 300 und 500 Euro".
Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog etwas Wechselgeld heraus: "Ich habe 18,50 Euro, darf ich sie mir ansehen?"  Der Besitzer grinste und pfiff.

Aus der Hundehütte kamen fünf kleine Hundebabys gerannt.
Eins davon war einzeln, ersichtlich weit hinter den anderen.
Sofort sah der Junge den humpelnden Kleinen.  Er fragte "Was fehlt diesem kleinen Hund?"
Der Mann erklärte, daß, als der Kleine geboren wurde, der Tierarzt meinte, er habe ein kaputtes Gelenk und wird für den Rest seines Lebens humpeln.
Der kleine Junge, richtig aufgeregt, meinte "Den kleinen Hund möchte ich kaufen".
Der Mann antwortete "Nein, den kleinen Hund möchtest du nicht kaufen.  Wenn du ihn wirklich möchtest, dann schenke ich ihn dir."
Der kleine Junge war ganz durcheinander. Er sah direkt in die Augen des Mannes und sagte "Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Er ist ganz genauso viel wert, wie die anderen Hunde, und ich will für ihn den vollen Preis zahlen. Ich gebe Ihnen jetzt die 18,50 Euro und jeden Monat 10,– Euro, bis ich ihn bezahlt habe."
Der Mann entgegnete:  "Du mußt den Hund wirklich nicht bezahlen. Er wird niemals rennen, spielen und hüpfen können wie die anderen kleinen Hunde".

Der kleine Junge langte nach unten und krempelte sein Hosenbein hinauf und zum Vorschein kam sein schlimm verkrümmtes, verkrüppeltes linkes Bein, geschient mit einer dicken Metallstange.
Er sah zu dem Mann hinauf und sagte:  "Naja, ich kann auch nicht so gut rennen und der kleine Hund braucht jemanden, der Verständnis für ihn hat."
Der Mann biß sich auf seine Unterlippe. Tränen stiegen in seine Augen, er lächelte und sagte: "Mein Sohn, ich hoffe und bete, daß jedes einzelne dieser Hundebabys einen Besitzer wie dich haben wird."

Im Leben kommt es nicht darauf an, wer Du bist; sondern daß jemand Dich dafür schätzt, was Du bist, Dich akzeptiert und liebt!