Gutes Leben - kulturell-kreative Webzeitschrift

24.04.2008 um 14:53 Uhr

Prävention lohnt sich! - »Positive Nachrichten«

    Prävention lohnt sich

Wo man hinschaut, verschlimmert sich die Situation für Arbeitslose, Bedürftige und vor allem für die Kinder und die Jugend. Von der Politik kommen wenig positive Impulse, den meisten Ländern und Kommunen fällt keine Lösung ein.
Oft genug wird von Fachkreisen darauf hingewiesen, dass Prävention nicht nur den Leuten hilft, sondern viel Nachfolgekosten erspart.  Ergebnis :  bislang fast Null.
Die Sendung FAKT vom MDR brachte ein positives Beispiel. Der SPD-Bürgermeister von Dormagen hat's begriffen und setzt die Erkenntnis umstandslos um.  VON DORMAGEN KANN MAN LERNEN!

Aus der Sendung:
"Rund 300.000 Kinder bundesweit gelten inzwischen als von ihren Eltern vernachlässigt. Übrigens gleichermaßen in Ost- und Westdeutschland.
Die Stadt Dormagen bei Köln versucht diesem Phänomen entgegenzusteuern, wie keine andere Kommune in der Republik.  Während viele Gemeinden ihre Kinder- und Familienprogramme herunterfahren, hat Dormagen seine Anstrengungen vervielfacht. Kein Wunder, denn Bürgermeister Heinz Hilgers ist seit Jahren auch der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes."
Die Sendung zum Nachlesen: 
http://www.mdr.de/fakt/aktuell/4480089.html
  gefunden :   Wegeweiser  - - >  http://wegeweiser.twoday.net

23.04.2008 um 19:09 Uhr

Gleichbehandlungsgesetz - Erfolg vor dem Hamburger Arbeitsgericht- »Positive Nachrichten«

Gleichbehandlungsgesetz 
  - Erfolg vor dem Hamburger Arbeitsgericht

Aufgrund des neuen Gleichbehandlungsgesetzes
hatte ein Betriebsrat Erfolg vor dem Hamburger Arbeitsgericht.


Bisher wurde die Arbeit von Frauen und Männern nach unterschiedlichen
Tarifverträgen vergütet.
  Der Verdienst der Frauen lag bei gleicher Tätigkeit
um bis zu 300 Euro monatlich unter dem der Männer.

Die Südelbe Logistik GmbH vereinbarte mit dem Betriebsrat nun einen Vergleich.
Die im Lagerbereich des Hamburger Unternehmens arbeitenden Frauen
müssen nun nach dem für sie günstigeren gewerblichen Tarifvertrag
statt nach dem kaufmännischen Gehaltstarifvertrag entlohnt werden.
gefunden:
  Wegeweiser - - >  http://wegeweiser.twoday.net/

16.04.2008 um 12:31 Uhr

Eine Großstadt ganz ohne Werbung - »Positive Nachrichten«

Sao Paulo verbietet Werbung im Stadtbild

Das ist neu, das gab es noch nie:
Eine Großstadt ganz ohne Werbung, ohne Plakate, Banner und Neonreklame.

Die brasilianische Großstadt Sao Paulo ist die erste Stadt der Welt, in der jede Werbung im Stadtbild verboten ist.  Der Bürgermeister hatte diese Maßnahme versprochen, wurde gewählt und hat sie
  Anfang des Jahres durchgeführt.

Der Leiter des Stadtplanungsbüros von Sao Paulo, Jorge Wilheim, gab dazu folgendes Statement ab:
"Warum sollten wir die Werte der Konsumgesellschaft fördern, wenn es viel wichtigere ethische
  und kulturelle Werte gibt?"
    In der Tat, weshalb sollten wir?

  gefunden:  WegeWeiser - - > 
http://wegeweiser.twoday.net/
 

16.04.2008 um 12:06 Uhr

MINDESTLOHN IN ENGLAND PROBLEMLOS - »Positive Nachrichten«

                                                                                                                              
Das "IAB" - Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung meldet:      
     Briten haben positive Erfahrungen mit dem Mindestlohn

Die Britische Botschaft in Berlin veranstaltete im April 2008 unter dem Thema "Minimum wage: minimum fuss" ein Symposium zur britischen Mindestlohnpolitik.
Vier Vertreter der Low Pay Commission – sie empfiehlt die Höhe des britischen Mindestlohns – diskutierten mit ihren deutschen Gesprächspartnern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung über die Wirkungsweise des Mindestlohns und seine Folgen für die britische Wirtschaft.

Die Diskussion wurde von IAB-Direktor Joachim Möller moderiert.

Der Mindestlohn habe die Lohnungleichheit spürbar verringert, insbesondere Frauen und Teilzeitbeschäftigte hätten profitiert, berichteten die Kommissionsmitglieder.
Zu der von deutschen Mindestlohngegnern befürchteten Erhöhung der Arbeitslosigkeit habe der Mindestlohn dagegen nicht geführt. Der Mindestlohn sei in Großbritannien allgemein akzeptiert und es gebe keinen Grund, warum die positiven Erfahrungen nicht übertragbar sein sollen.
gefunden:
  WegeWeiser - - > 
http://wegeweiser.twoday.net/
                                 

05.03.2008 um 14:15 Uhr

Stromkosten senken durch clevere Stromzähler? - »Positive Nachrichten«

     Stromkosten senken
  durch clevere Stromzähler?

Einmal im Jahr kommt der Stromableser, klingelt an der Tür und notiert im Keller den Zählerstand. Später erfahren Stromkunden durch ihre Jahresabrechnung, wie viel sie insgesamt verbraucht haben.  Am Ende ist die Überraschung meist groß: eine satte Zahlungsaufforderung vom Stromanbieter.
So genannte "intelligente Stromzähler" oder "Smart Meter" könnten das schon bald ändern.
"Sie ermöglichen es Verbrauchern sofort zu kontrollieren, wie sich der tägliche oder monatliche Verbrauch entwickelt und wie er im Vergleich zu einem Durchschnittshaushalt ausfällt", erklärt Neelke Wagner, Redakteurin beim Online-Stromverbraucherportal Stromtip.de.
  "Wer seinen Verbrauch genau kennt, kann handeln und seine Stromkosten direkt beeinflussen."
Wie funktioniert die neue Technik?
Die neue Generation von Stromzählern wandelt die Verbrauchsdaten in digitale Signale um.
Auf diese Weise können die Daten per Funk oder Kabel an den Stromversorger weitergeleitet werden.
Die neuen Zähler ermöglichen Stromversorgern eine kontinuierliche Fernablesung, Kunden können ihre Verbrauchswerte zeitnah einsehen.  Dadurch erwarten vor allem die Stromlieferanten deutliche Einsparpotentiale bei den Verwaltungskosten und bei der Strombedarfskalkulation.

Neue zeitabhängige Tarife für Haushalte mit intelligenten Stromzählern?

Mit neuen Zählern können Zwei- oder Vieltarife eingeführt werden. 
Der Strom kostet dann
je nach Tageszeit unterschiedlich viel – der Abrechnung bei Telefongesprächen vergleichbar.
"Auf diese Weise will man die Verbraucher animieren, in Zeiten mit geringem Stromverbrauch ihre Waschmaschine oder andere Geräte einzuschalten. Umgekehrt könnte der Strom in Zeiten mit Lastspitzen teurer sein und so mehr Menschen davon abhalten, zu diesen Zeiten energieintensive Geräte zu benutzen," erläutert Wagner.

Doch erste Erfahrungen in anderen Ländern belegen, dass nicht alle Stromkunden dazu bereit sind, ihren Verbrauch völlig umzukrempeln. "Ein Zweitarif bringt nicht allen Kunden Vorteile", ergänzt Wagner, "denn viele können die Waschmaschine nicht nachts einschalten, nur weil der Sparstromanteil zu diesen Zeiten verfügbar ist."

Neue Stromzähler für ein privates Energiemanagement

Geht es nach dem Willen einiger deutscher Energieversorger, könnten die "intelligenten" Stromzähler künftig zum Herzstück eines privaten Energiemanagements werden.
Auf dem Computerbildschirm wären die aktuellen Verbrauchsdaten rund um die Uhr abrufbar und könnten mit dem Verbrauch von gestern oder vom Vormonat verglichen werden.
"Dadurch könnten elektronische Zählsysteme in Zukunft helfen, versteckte Stromfresser in den Haushalten zu finden und ermöglichen zudem einen schnelleren und reibungsloseren Stromanbieterwechsel," ergänzt Wagner.
Verfechter der neuen Technik betonen vor allem die Vorteile für Unternehmen und Kunden und verweisen auf positive Erfahrungen in Italien, Großbritannien oder den Niederlanden, wo bereits flächendeckend elektronische Zählsysteme in den Haushalten installiert worden sind.
"Vorteile bringen die intelligenten Stromzähler auch für die Millionen deutscher Stromabnehmer, wenn etwa anstatt der bisherigen Abschläge nur der tatsächliche Verbrauch im Nachhinein gezahlt werden müsste", führt Wagner aus.  Auch der Wunsch zahlreicher Kunden nach einer monatlichen Rechnung lässt sich mit der neuen Technik leichter realisieren.   - Quelle: openPR -

21.02.2008 um 18:38 Uhr

Bürger haben mit Begehren Erfolg - »Positive Nachrichten«

 

Bürger haben mit Begehren Erfolg

Wenn das Volk kommunale Themen nicht den Politikern
überlassen will, ist es oft erfolgreich.

In knapp 40 Prozent der Fälle sind Bürgerbegehren
erfolgreich, so dass die Betroffenen in ihrem Ort dann
selbst über Sachfragen entscheiden können.


Das ergab eine Studie des Vereins »Mehr Demokratie«.

Die Website von »Mehr Demokratie« - - >  http://www.mehr-demokratie.de/ 

18.02.2008 um 16:02 Uhr

Hoffnungsschimmer für Botsuanas Nashörner - Positive Nachrichten

Artenschutz
Hoffnungsschimmer

  für Botsuanas Nashörner   

Die Jagd nach ihren eindrucksvollen Hörnern hat Rhinozerosse in Afrika
an den Rand des Aussterbens gebracht.

Im Mokolodi-Reservat in Botsuana werden Breitmaulnashörner dank
eines gezielten Programms allmählich wieder heimisch.

Ein aktueller Video - Bericht :
http://www.faz.net/s/Rub80665A3C1FA14FB9967DBF46652868E9/Doc~EB0AAD6EC037F41A394

18.02.2008 um 14:59 Uhr

UN-Resolution für den Schutz der Urvölker - »Positive Nachrichten«

    UN-Resolution für den Schutz der Urvölker

Die UN-Vollversammlung hat eine Deklaration beschlossen -  die für rund 370 Millionen Menschen, die sich weltweit zu den verschiedenen Urvölkern zählen, Besonderes bedeutet:
Schutz vor Diskriminierung, Recht auf Bodenschätze, Ersatz oder Ausgleich für Landstriche, von denen sie vertrieben wurden etc.

143 der 192 Mitgliedsstaaten haben die Erklärung angenommen.

Zu den betroffenen Urvölkern zählen zum Beispiel die Aymara in Bolivien, die Massai in Ostafrika, die Navajos in den Vereinigten Staaten, die Aborigines in Australien oder die Inuit in Kanada.

05.02.2008 um 19:17 Uhr

Norwegen boxt Frauenquote in Aufsichtsräten durch - »Positive Nachrichten«

Norwegen boxt Frauenquote in Aufsichtsräten durch 

500 Unternehmen sind von der neuen Regelung betroffen, die seit 2003 gilt.

Knapp fünfzig norwegische Aktiengesellschaften erhalten schriftliche Verwarnungen -   weil sie in ihrem Aufsichtsrat noch nicht die gesetzlich vorgeschriebene Frauenquote von 40 Prozent erfüllt haben.

Wie die Osloer Zeitung "Aftenposten" berichtete, werden die "Blauen Briefe"
von den zuständigen Behörden verschickt.

Diese erfreuliche Nachricht stammt von Leo's Weblog »Skandinavien für Anfänger« -
Der Link - - > 
http://www.blogigo.de/Skandinavien_fuer_Anfaenger/Frauenquote-in-Norwegen/6257/

04.02.2008 um 16:45 Uhr

*Glück* als neues Schulfach – »Positive Nachrichten«

*G l ü c k*  als neues Schulfach      

An einer Schule in Heidelberg wird neuerdings das Fach "Glück" unterrichtet!
Als der Schulleiter erfuhr, dass Schüler den Schulbesuch ähnlich schrecklich empfinden wie einen Besuch beim Zahnarzt, wurde er aktiv - und hat etwas grossartiges geschafft: ein neues offizielles Schulfach, welches sogar mündliches Prüfungsfach im Abitur sein kann.

"Wir wollen Zufriedenheit, Selbstsicherheit und Selbstverantwortung lehren",
sagte der Schulleiter der Willy-Hellpach-Schule, Ernst Fritz-Schubert.
Den Schülern soll ein Bewusstsein über sich, ihre Umwelt und die Gemeinschaft, in der sie leben, vermittelt werden.
Auch körperliches Wohlbefinden und soziale Kompetenzen sollen die Schüler lernen. Das Fach wird sowohl an der zweijährigen Berufsfachschule als auch am Gymnasium angeboten. Neben den Lehrern leiten auch ein Diplompädagoge, ein Schauspieler und eine Entspannungstherapeutin einige Unterrichtsstunden.

Das Interesse bei den Schülern ist groß.  Für die Gymnasiasten ist "Glück" sogar abiturrelevant.
Der Seminarkurs kann ein Prüfungsfach ersetzen.
Die Schule in Heidelberg ist deutschlandweit die erste, die das Fach "Glück" anbietet.
Laut Schulleiter Fritz-Schubert geht es bei dem von ihm mitentwickelten Unterrichtskonzept vor allem darum, dass Bildung mehr sein muss als berufliche Qualifikation und Leistungsdruck.

04.02.2008 um 16:09 Uhr

Land der Beuteltiere verabschiedet Plastikbeutel - »Positive Nachrichten«

Schwarzpfoten-Felskänguru in den MacDonnell Ranges, einem Gebirge in Zentralaustralien    Land der Beuteltiere verabschiedet Plastikbeutel

Australien schafft die Plastiktüte ab: Aus Umweltschutzgründen sollen bis Ende des Jahres die herkömmlichen Beutel gänzlich verschwinden und Alternativen aus Papier oder Stoff Platz machen.

Vier Milliarden Plastiktüten, so Umweltminister Peter Garrett,   Verschiedene Plastiktüten 
  würden pro Jahr weggeworfen und so Landschaft wie Tierwelt gefährden.

Freude bei Umweltschützern, Abwehr jedoch beim Einzelhandel: Das Ersetzen von Plastik- durch Papiertüten, so der Einwand des Einzelhandelsverband-Vorsitzenden Richard Evans, fördere lediglich die Emission klimaschädlicher Treibhausgase, da für deren Herstellung mehr Bäume gefällt werden müssten.
China hatte im Lauf der Woche bereits angekündigt, ab Mitte des Jahres Gratis-Plastiktüten und extra dünne Tüten verbieten zu wollen.

22.01.2008 um 15:40 Uhr

Ein-Baum-für-Dich - 2 - Positive Nachrichten

Ein-Baum-für-Dich   - 2 -            
Verantwortung für uns, unsere Nachkommen und unsere Welt

Ein-Baum-für-Dich  –   dahinter stehen drei Frauen mit dem Willen ihren Beitrag für die Gesunderhaltung unserer Umwelt zu leisten.
Der Wille, auch ihren Kindern eine intakte Umgebung hinterlassen zu können, war stark genug, um sich aktiv für Umweltbelange einzusetzen, viele Menschen ebenfalls zum Handeln zu bewegen und einen kleinen Beitrag zum Abbau der CO2-Konzentration zu leisten.

Aus diesem Grund haben sie das Projekt "Ein-Baum-für-Dich Mehr Wald für uns" ins Leben gerufen.

Ziel ist es aus brachliegenden Naturflächen gesunde und naturbelassene Mischwälder erwachsen zu lassen.   Angestrebt werden zunächst 16 neue deutsche Wälder, einer in jedem deutschen Bundesland.

Die Initiatorinnen bringen durch ihre unterschiedlichen Berufsausbildungen und –Erfahrungen optimale Voraussetzungen für die Umsetzung des Vorhabens mit.
Nicht nur durch die notwendige Fachkomptenz in Sachen Garten- und Landschaftsbau, sondern auch durch ihre kaufmännischen Fähigkeiten und Erfahrungen im Organisations- und IT-Bereich ergänzenden sich die drei Frauen optimal.
  - Quelle: openPR -

Die Website »Ein-Baum-für-dich« - - >  http://www.ein-baum-fuer-dich.de/

16.01.2008 um 16:42 Uhr

Positiver Start: Ein Baum für Dich (1) - Positive Nachrichten

Positiver Start: Ein Baum für Dich  - 1 -     
-  Pressemitteilung von: Ein-Baum-für-Dich  -

Erst kurze Zeit online, kann "Ein Baum für Dich" schon jetzt erste Erfolge verbuchen.
Mit Hilfe der Website ein-baum-fuer-dich.de ist das erklärte Ziel *16 Wälder für Deutschland* in greifbare Nähe gerückt.


Bäume sind die Lunge unserer Welt. Sie produzieren den für alle Lebewesen wichtigen Sauerstoff und binden gleichzeitig Kohlendioxid, um es in ihrem Holz als Karbon abzulagern. In den letzten hundert Jahren hat die CO2-Konzentration in unserer Atmosphäre um ca. ein Drittel zugenommen. Es wird vermutet, dass dieser CO2-Anstieg der Hauptverursacher der globalen Erwärmung ist; ein Problem auf das führende Wissenschaftler seit Langem warnend hinweisen.

Ein Haus bauen, ein Kind zeugen und einen Baum pflanzen …

Schon unsere Großväter befolgten diesen Rat, den ein deutsches Sprichwort jedermann ans Herz legt.  Gartenbesitzer haben diese Weisheit vielleicht schon beherzigt.  Aber was tun jene, die keine Möglichkeit haben einen Baum zu pflanzen? Ihnen soll und kann jetzt geholfen werden.

Denn nun gibt es das Projekt Ein-Baum-fuer-Dich.de. Bereits wenige Stunden nachdem die Website online gebracht wurde, war die Resonanz darauf so groß, dass die drei Initiatorinnen, die ihren Traum in ein reales Projekt umgesetzt haben, alle Hände voll zu tun haben den Anfragen gerecht zu werden.  Obwohl die ersten Baumpflanzungen erst für das Frühjahr 2008 geplant sind, treffen Baum-Reservierungswünsche aus allen Teilen Deutschlands ein. Geplant sind vorerst 16 neue deutsche Wälder. In jedem Bundesland soll ein neuer Mischwald entstehen. Jeder gepflanzte Baum darf besucht werden. Alle Teilnehmer des Projektes erhalten eine Information über den Standort ihres Baumes, eine Urkunde und langfristig ein Namensschild am gepflanzten Baum.

Interessenten, die einen oder auch mehrere Bäume pflanzen lassen möchten, sollten nicht zu lange überlegen, denn vorerst ist die Anzahl der neu zu pflanzenden Bäume auf 12.500 Jungpflanzen pro Wald und Bundesland begrenzt.

Wer weitergehende Informationen über das Projekt wünscht oder Vorreservierungen für einen oder mehrere Bäume tätigen möchte, sollte sich auf der Homepage des Projekts www.ein-baum-fuer-dich.de umsehen. Auch Sponsoren sind herzlich eingeladen Bäume pflanzen zu lassen – sie werden auf einem Schild am Waldeingang und auf der Website namentlich erwähnt.

   ein-baum-fuer-dich.de
Claudia Michen-Gruber, Geranienweg 22, D - 41539 Dormagen  -  Deutschland

Fon:  +49 21 33 - 53 80 53
Email:  Baumfuerdich@aol.com

11.01.2008 um 16:48 Uhr

In allen Haushalten Naturstrom (2) - »Positive Nachrichten«

Kassel -  In allen Haushalten fliesst Naturstrom  - 2 -  

Trotz des Zukaufs skandinavischen Wasserstroms will sich das nordhessische Unternehmen auch weiterhin für den Ausbau der regenerativen Energien in Kassel engagieren.
So versorgt es mit dem Laufwasserkraftwerk "Neue Mühle" rund 900 Kunden mit Ökostrom.
Außerdem bauen die Städtischen Werke die solaren Erzeugungskapazitäten konsequent aus.
Allein in den vergangenen anderthalb Jahren seien vier Großanlagen mit einer Gesamtspitzenleistung von über 400 kW hinzugekommen. Und in Homberg/Efze bauen die Nordhessen gerade die größte Biogasanlage Hessens.
Das dort erzeugte Biogas werde in das Erdgasnetz eingespeist und in zwei Kasseler Blockheizkraftwerken ökologisch verstromt. Und wer bereit sei, einen Aufpreis für den Ausbau der regenerativen Energieerzeugung direkt in Kassel zu zahlen, könne auch das weiterhin mit dem "Nahstrom" tun.  Er wird in eigenen Anlagen vor Ort in Kassel produziert.

Als weiteren Grund für das Engagement nennt der Werke-Vorstandschef den zunehmenden Wettbewerb:
„Strom ist ein Produkt, das immer gleich aus der Steckdose kommt. 230 Volt und 50 Herz. Der einzige Unterschied bisher war der Preis. Über den findet der Wettbewerb statt.  Jetzt aber bieten die Städtischen Werke den Kunden mehr. Nämlich einen ökologischen Mehrwert. Und wir erhoffen uns natürlich jetzt eine höhere Kundenbindung.“

Die Eigenproduktion der Kraftwerke der Städtischen Werke fließt nach Angaben des Unternehmens großteils in den Sondervertragsbereich.  Also die Industrie und das produzierende Gewerbe.  Diese Kraftwerke produzieren hauptsächlich im Kraft-Wärme-Kopplungs-Prozess. Bei der Stromerzeugung fällt also zusätzlich Fernwärme an.
Mit ihr wird rund ein Viertel des gesamten Wärmebedarfs der Kasseler Industrie und Haushalte umweltfreundlich und klimaneutral gedeckt.

11.01.2008 um 16:28 Uhr

Kassel - In allen Haushalten fliesst Naturstrom (1)

Kassel  -   In allen Haushalten fliesst Naturstrom  - 1 -     

In Kassel fließt seit 30. Oktober 2007 in allen Haushalten Naturstrom. Die Städtische Werke AG
hat alle Tarifkunden umgestellt – automatisch, ohne deren Zutun und auch ohne Aufpreis.
Von der Umstellung profitieren rund 97.000 Kasseler Haushalte und Gewerbekunden, die keinen Sondervertrag haben.  Der nordhessische Versorger ist nach eigenen Angaben zwar nicht der erste, der eine gesamte Stadt oder Gemeinde umstellt. Aber Kassel ist mit ihren fast 200.000 Einwohnern die erste deutsche Großstadt, die mit Strom aus regenerativen Quellen versorgt wird.
Andreas Helbig, Vorstandsvorsitzender der Kasseler Städtischen Werke, ist stolz:
"Wir übernehmen damit Verantwortung nicht nur für die Menschen der Stadt Kassel, sondern wir handeln im Interesse aller.   Denn unser Naturstrom wird klimaneutral durch skandinavische Wasserkraft erzeugt. Und die eingesparten Emissionen wirken sich weltweit positiv auf das Klima aus. Wenn weitere Städte folgen, gibt es einen enormen Nachfragedruck auf erneuerbare Energien."

Die Kunden der Städtischen Werke in Kassel zahlen für die neue Stromqualität keinen Aufpreis. "Das konnten wir durch die große Einkaufsmenge und die lange Vertragslaufzeit von fünf Jahren realisieren", so Helbig.

Ob aus den Steckdosen der Kasseler Haushalte jetzt tatsächlich Elektronen aus Skandinavien kommen? "Wahrscheinlich nicht. Denn beim Strom muss man sich einen See vorstellen, in den an vielen Stellen eingeleitet wird und an vielen Stellen entnommen wird. Wer was bekommt, kann nicht wirklich geprüft werden. Deshalb wird der Strom der meisten Menschen in Kassel wahrscheinlich auch weiterhin ganz normaler Strom sein", erklärt der Werke-Chef. Trotzdem könnten sich die Kunden sicher sein, dass ihr Strom regenerativer Herkunft ist.  Denn die Städtischen Werke kaufen mit dem Strom auch die Garantie ein, dass für jede in Kassel bei einem Tarifkunden verbrauchte Kilowattstunde Strom eine Kilowattstunde Strom aus Wasserkraft produziert wird. Helbig erläutert: "Anders ausgedrückt: Wir kaufen mit dem Naturstrom die Verpflichtung für den Produzenten ein, Strom aus regenerativen Quellen zu produzieren und ins Netz einzuspeisen. Damit ist der Strom aus Kassel dann rechtlich regenerativ erzeugter Strom. Und damit ist dieser Strom auch nicht mehr für andere Versorger auf dem Markt." Dass der Strom nicht zweimal als regenerativ erzeugt verkauft werden kann, überwacht das Ökoinstitut aus Freiburg. Das belegt es durch seine Zertifizierung.

Helbig sieht den Naturstrom in Kassel vor allem als Anreiz.
"Bisher gab es in Deutschland ordnungspolitische Verpflichtungen und Anreize, Strom aus regenerativen Quellen
zu produzieren. Wir dagegen schaffen jetzt Nachfrage nach den Erneuerbaren. Und Nachfrage schafft Angebote.
Das sind jetzt Marktmechanismen, die in Zukunft zur Ausdehnung der Produktion führen", ist der Chef des nordhessischen Versorgers sicher. Schließlich steige die Nachfrage so lange, bis das derzeitige Angebot nicht mehr ausreiche.   Die dann steigenden Preise schafften den Anreiz, in neue Produktionskapazitäten zu investieren – während gleichzeitig die Nachfrage nach konventionell erzeugtem Strom zurückgehe.
-  wird fortgesetzt  - 

26.11.2007 um 15:22 Uhr

Kein Handel mehr mit Hunde- und Katzenfell – Positive Nachrichten

  Erfolg für den Tierschutz
Handel mit Hunde- und Katzenfell verboten

Der Handel mit Hunde- und Katzenfell ist in der Europäischen Union ab dem Jahr 2oo8 verboten. Das beschlossen die EU-Landwirtschaftsminister in Brüssel.

Ab dem 31. Dezember 2008 dürfen damit keine Katzen- und Hundefelle mehr in die EU eingeführt oder aus der Union ausgeführt werden.  Auch der Verkauf von Kleidungsstücken, modischen Accessoires oder Spielzeugen mit Heimtierfell sind dann untersagt. Dies ist ein "großer Erfolg für den Tierschutz", erklärte Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU).

Tierschützer fordern schon lange ein solches Handelsverbot.  Überwiegend in Asien sterben nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes hunderttausende Hunde und Katzen qualvoll für ihr Fell. Zum Teil wird ihnen demnach bei lebendigem Leib das Fell abgezogen.

Die EU will weiterhin die Irreführung der Verbraucher stoppen. Viele Bürger kaufen nach Angaben der EU-Kommission unwissentlich Haustierpelz. Das Fell von Hund und Katze werde nicht als solches gekennzeichnet, sondern etwa durch Einfärben unkenntlich gemacht.

08.11.2007 um 19:51 Uhr

Eine Million Bäume für das Klima - »Positive Nachrichten«

Eine Million Bäume für das Klima

Toyota unterstützt Schüler im Kampf gegen den Treibhauseffekt
Eine Million Bäume will die Initiative »Plant for the Planet« von Schülern aus ganz Deutschland pflanzen um damit gegen den Klimawandel zu kämpfen. Toyota Deutschland wird die Aktion als Hauptsponsor unterstützen, um damit ein Zeichen für das Umwelt-Engagement junger Menschen zu setzen. Die neu gepflanzten Bäume sollen das Treibhausgas Kohlendioxid für Jahrzehnte binden um die schleichende Erwärmung des Weltklimas zu verlangsamen.
Die Schülerinitiative "Plant for the Planet", deren Schirmherrschaft der ehemalige Direktor des UNO-Umweltprogramms, Prof. Klaus Töpfer, übernommen hat, organisiert Aktionstage an deutschen Schulen, liefert Schülern und Lehrern Informationsmaterial für den Unterricht zum Treibhauseffekt, berät und koordiniert Pflanzaktivitäten an den beteiligten Schulen in Deutschland.
Die Initiative wurde an der Munich International School in Starnberg gestartet, bisher beteiligen sich bereits über 60 Schulen in der Bundesrepublik und haben Selbstverpflichtungen zum Anpflanzen von Bäumen abgegeben.  Ende 2009 soll das Ziel erreicht sein.

Die Idee, Wälder für Frieden und Umwelt aufzuforsten, stammt von der kenianischen Friedens-Nobelpreisträgerin Wangari Maathai.  Sie hat seit 1977 durch ihren persönlichen Einsatz erreicht,
dass über 30 Millionen Bäume in 12 Ländern Afrikas angepflanzt wurden.
Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) hat die Ideen inzwischen übernommen
und in einer weltweiten Kampagne die Anpflanzung von einer Milliarde Bäumen für den Klimaschutz im Jahr 2007 zum weltweiten Ziel erklärt.

Mit der Unterstützung der Initiative unterstreicht Toyota sein Engagement für
die Erhaltung
der Umwelt.  Zugleich macht der Automobilhersteller deutlich, dass die Eindämmung des Klimawandels eine Aufgabe ist, die vor allem auf die jungen Menschen von heute zukommt.
So lange Motoren von Kraftfahrzeugen zwangsläufig Kohlendioxid erzeugen, sieht Toyota die Not-
wendigkeit, so viel wie möglich für eine dauerhafte Speicherung des Treibhausgases zu tun, auch
durch regelmäßige Unterstützung von Aufforstungsaktionen. Daneben investiert Toyota enorme
Mittel für Forschungsarbeiten, um Autos so umweltverträglich wie möglich herzustellen
und zu betreiben. Ein Beispiel ist die Hybridtechnologie, die gegenüber herkömmlichen Antriebstechniken den Ausstoß von Kohlendioxid deutlich reduziert. Toyota hat bereits 1997 weltweit das erste Serienfahrzeug mit Hybridantrieb auf den Markt gebracht und ist inzwischen mit
über einer Million verkauften Hybridfahrzeugen Weltmarktführer in dieser Technologie.
Weitere Informationen zu »Plant for the Planet« :
http://www.plant-for-the-planet.de/

06.11.2007 um 15:09 Uhr

Klein Borstel – es geht auch ohne Auto – »Positive Nachrichten«

Klein Borstel – Es geht auch ohne Auto

In Hamburg gibt es einen Stadtteil, Klein Borstel. Vielleicht kennt es der eine oder andere ja.
Dort wohnen Kinder -  spielen, gehen zur Schule und die Bürger vom Kornweg in Hamburg
können auf Lärm, Gestank und Unfallgefahr verzichten.
So verpflichten sich die sechzig Haushalte, ohne Auto zu leben.
Klein-Borstel ist ein Dorf inmitten der Großstadt Hamburg. Im Grünen liegt es und ist doch zentral.

Alle Wege werden mit Fahrrad, Bus und U-Bahn erledigt.  Wenn es wirklich mal nicht ohne
Auto geht- ein Car-Sharing-Fahrzeug für sechzig Haushalte ist vertretbar.

Die Bürger leben preiswerter und gesünder. Stellplätze und Tiefgaragen gibt es nicht, dafür aber Passivhäuser und auch Grünflächen.

Ein kleines Öko-Kraftwerk, eine eigene Kläranlage  - 
um kein Trinkwasser für die Toilettenspülung zu missbrauchen,
Werkstätten, Fahrradschuppen, eine riesige Dachterrasse und vieles mehr
macht die Wohnanlage zu einem wirklich einzigartigen Projekt.

Einige Wohnungen sind noch frei! Nette Menschen jeden Alters werden gesucht,
nur bitte keine unverbesserlichen Autofahrer!

Ist das nicht mal eine schöne Nachricht ? Ich persönlich hätte nichts dagegen, in so einer
Umgebung wirklich zu leben !

Und ihr sicher auch nicht... aber warum gibt es das dann nicht überall...

18.10.2007 um 13:45 Uhr

Tengelmann-Gruppe stoppt Pestizide ... »Positive Nachrichten«

Tengelmann-Gruppe stoppt Pestizide in Obst und Gemüse

Die Tengelmann-Gruppe will nach Informationen von Greenpeace als fünfte deutsche Supermarktkette die Pestizidbelastung ihres Obst- und Gemüseangebotes begrenzen.
Dafür hat der Konzern ein Pestizidreduktionsprogramm eingeführt, nach dem zukünftig nur noch maximal
70 Prozent der gesetzlich zulässigen Pestizidbelastung in den verkauften Lebensmitteln geduldet werden.
Gleichzeitig soll auch die sogenannte Akute Referenzdosis (ARfD) nicht überschritten werden.
Bei Überschreitung dieser Dosis ist eine unmittelbare Gesundheitsgefährdung vor allem bei Kindern möglich.
"Die Belastung von Obst und Gemüse mit giftigen Pestiziden ist seit Jahren viel zu hoch.
Doch jetzt ist Bewegung in die Lebensmittelbranche geraten", freut sich Greenpeace Chemie-Experte Manfred Krautter.  "Fünf der sechs Supermarktketten, deren Angebot wir in den
letzten Jahren auf Pestizide untersucht haben, treten jetzt auf die Pestizidbremse. Lediglich Marktführer Edeka drückt sich noch um eindeutige Ziele und Maßnahmen."

Auch Tengelmann ist damit der sogenannten 70 Prozent-Initiative beigetreten, die in den letzten Monaten
von REWE und dem Metro-Konzern gestartet wurde.
Auch Tengelmann hat jetzt seine Lieferanten aufgefordert, die neuen Standards einzuhalten. Bei Verstößen
droht die Auslistung. Damit ist die Tengelmann-Gruppe der fünfte Lebensmitteleinzelhandels-Konzern, der als Reaktion auf eine mehrjährige Greenpeace-Kampagne gegen Gift im Essen verschärfte Standards einführt.  Schon 2006 hatten die Discounterketten Lidl und Aldi ähnliche
Programme mit zum Teil noch schärferen Grenzen für die Pestizidgehalte in Kraft gesetzt.

Greenpeace fordert Tengelmann und die anderen Handelsketten auf, die neuen Standards
nicht nur in Deutschland, sondern auch international anzuwenden und den Verbrauchern
in Zukunft möglichst pestizidfreie Lebensmittel anzubieten.
In einer repräsentativen Umfrage, die Greenpeace im April veröffentlicht hatte, sprachen
sich 71 Prozent der befragten Bundesbürger dafür aus, dass Obst und Gemüse vollkommen
frei von Pestizidrückständen sein sollten. Fröhlich

Greenpeace hatte zuletzt im Februar 2007 einen Supermarkt-Vergleich für Pestizide in
Obst und Gemüse vorgelegt, bei dem Kaiser’s/Tengelmann auf dem letzten Platz landete.
Zur Tengelmann-Gruppe gehören die Supermarktketten Kaiser’s, Tengelmann, Plus und A&P. Sie ist mit
sechs Prozent Marktanteil der fünftgrößte Lebensmitteleinzelhandels-Konzern in Deutschland.

Informationen über die Pestizidbelastung von Obst und Gemüse sowie Einkaufstipps für Verbraucher gibt es im kostenlosen Greenpeace-Ratgeber "Essen ohne Pestizide".
Er kann bestellt werden unter Tel.: 040 - 30618120 oder: http://www.greenpeace.de/themen/chemie/pestizide_lebensmittel/     Quelle :  Greenpeace

11.10.2007 um 16:40 Uhr

Pilotprojekt: 1.100 Dorfbewohner krankenversichert – »Positive Nachrichten«

Kambodscha: 1.100 Dorfbewohner nach Pilotprojekt krankenversichert

Im August 2005 hat Malteser International im Rahmen eines Pilotprojektes und in Zusammenarbeit mit der lokalen Partnerorganisation »Cambodian Health and Human Rights Alliance« (CHHRA) begonnen, in der Provinz Oddar Meanchey sechs Dorfkrankenkassen aufzubauen.

Am Ende der Pilotphase im Oktober 2007 verzeichnet das Projekt 1.100 Versicherte und hat
eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung.
Bewohner umliegender Dörfer zeigen verstärkt Interesse, auch ein solches Versicherungssystem aufzubauen.

Das Projekt erhält Unterstützung vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und soll auf eine Nachbarprovinz ausgeweitet werden.

Quelle:  Malteser