Gutes Leben - kulturell-kreative Webzeitschrift

10.10.2007 um 13:13 Uhr

Badewasser-Qualität überwiegend hervorragend

Badewasser-Qualität überwiegend hervorragend     

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales konnte Erfreuliches berichten:
ein breit angelegter Test bescheinigte den Seen Mecklenburg-Vorpommerns ein sehr gutes Ergebnis.


Über 90 % der 4.000 gezogenen Wasserproben entsprachen den EU-Richtwerten
für hervorragende Badewasserqualität.
Lediglich bei 13 Proben waren zu hohe Werte festgestellt worden.

Quelle :  gnt

09.10.2007 um 14:29 Uhr

Schwester Elsa – im Pflegedienst-Einsatz mit dem Rad

Schwester Elsa – im Pflegedienst-Einsatz mit dem Rad    

Schwester Elsa aus Soest ist mit einem Nostalgie-Rad unterwegs, um ihre Patienten zu besuchen.
Michael Coester, der Inhaber des Pflegedienstes, schaffte das Rad an, um Kosten zu senken und die Umwelt zu schonen.  Das Rad ist ein echter Hingucker, hat aber natürlich auch noch andere Vorteile:  Die kurzen Wege innerhalb der Stadt müssen nicht mit dem Auto zurückgelegt werden, das spart Sprit, schont die Umwelt, und auf lange Parkplatzsuche und Parkgebühren kann Schwester Elsa getrost verzichten.

In den großen Fahrradkorb passen alle Utensilien, die die Schwester braucht, die Fahrten von einem Patienten zum anderen sorgen dafür, dass sie ihren Kopf wieder "frei" bekommt.

26.09.2007 um 19:15 Uhr

Schwuler Kanzler, kein Problem! - Deutschland weniger verbiestert.

Schwuler Kanzler, kein Problem !
–  Deutschland weniger verbiestert.

Die Große Mehrheit der Bundesbürger hätte
nichts gegen einen schwulen Kanzler einzuwenden.

Rund 79 Prozent sehen Homosexualität nicht als
Hindernis für den Einzug ins Kanzleramt;
nur 18 Prozent Deutsche hätten damit ein Problem
–  so eine "Emnid"-Umfrage.

Es geschieht also doch menschheitsgeschichtliche
Entwicklung – als ich als Jugendlicher meiner Mutter
von einem Kommunikations-Zentrum erzählte,
das u. a. von einem Schwulen geleitet wurde, musste
ich mir noch anhören : "Ich habe nichts gegen solche
Leute -  aber zu tun haben möchte ich mit ihnen
auch nicht."

   Ein Anlass zur Hoffnung :
       Deutschland ist weniger verbiestert  Fröhlich
 

04.09.2007 um 16:05 Uhr

Die Welt ist friedlicher geworden! - >Positive Nachrichten<

Die Welt ist friedlicher geworden!       
Warum interessiert es uns nicht, das die Welt friedlicher geworden ist ?
Seit zwei Jahren bereits gibt es diese gute Nachricht, doch wahrgenommen wird sie kaum.
Warum nicht ?
Nach einem Bericht des Human Security Centre (Institution der Friedensforschung) im kanadischen Vancouver aus dem Jahre 2005 ist die Zahl der Kriege und der Völkermorde dramatisch um bis zu 80% gesunken.
Die Zahl der direkten Kriegstoten von 300.000 bis 400.000 pro Jahr ist seit den 70igern
auf unter 20.000 gesunken.

Das ist doch eine Sensation !

Aber diese gute Nachricht hat sich leider noch nicht herumgesprochen.
Die Medien berichten stattdessen lieber über Terror und Krieg.  Andrew Mack, Direktor des Human
Security Centre kritisierte bei der Vorstellung des Berichts, dass Journalisten ausbrechenden Kriegen
wesentlich mehr Aufmerksamkeit schenken, als den Konflikten, die zu Ende gehen.

Auch Wissenschaftler beschäftigen sich mehr mit den Ursachen der Kriege als mit den
Ursachen des Friedens. Deshalb hat die Bevölkerung das Gefühl, die Gewalt nimmt zu -
doch in Wirklichkeit nimmt sie ab und die Welt wird friedlicher.

Weitere Informationen zu diesem Thema im GEO Magazin August 2007, ab Seite 28 "Friedenspolitik,
Siege über den Krieg".

01.09.2007 um 16:48 Uhr

Heer von Freiwilligen baut New Orleans wieder auf - >Nachrichten, die Mut machen<

   Heer von Freiwilligen baut New Orleans wieder auf

Kaum eine Katastrophe hat weltweit so für Aufsehen gesorgt wie "Katrina".
Der Hurrikan sammelte sich am 29.08.05 über dem Atlantischen Ozean und fegte dann über die Stadt
hinweg.   Obwohl New Orleans nur von Ausläufern des Hurrikans getroffen wurde, brachen die Wände
zweier Kanäle, worauf das Wasser des Lake Pontchartrain die Stadt fast vollständig überschwemmte.
Die offizielle Bilanz ist verheerend: 1.836 Menschen verloren ihr Leben, 770.000 wurden obdachlos, 350.000 Häuser wurden zerstört.
Von der US-Regierung kam nur schleppende Hilfe.      

Es gibt aber auch eine andere Seite dieser Bilanz –
die Seite der Menschlichkeit, Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe. Ebenso unvorbereitet
wie "Katrina" traf die Bewohner die Hilfsbereitschaft ihrer Mitbürger im ganzen Land.
Millionen waren betroffen und spendeten, doch beispiellos war die Zahl derer, die sich aufmachten, um
selbst mit Hand anzulegen.

Mehr als 500.000 (!) Bürger der USA machten sich inzwischen auf den Weg,
um beim
Wiederaufbau von Privathäusern mitzuhelfen. Sie reisen auf eigene Kosten an, oft quer
durch das Land, schlafen in 10-Mann-Zelten, werden von der Heilsarmee verköstigt und
arbeiten bis zu 10 Stunden am Tag bei 40 Grad Celsius und 90 Prozent Luftfeuchtigkeit.

Eine ungeheure Energie der Mitmenschlichkeit macht sich breit in New Orleans.
Es geht voran.  Doch die Armee der Freiwilligen kommt nicht nur, um Häuser zu
reparieren. So ganz nebenbei reparieren sie auch die Herzen ihrer Bewohner…  Quelle: gnt

29.06.2007 um 16:28 Uhr

Weibliche Genitalverstümmelung ab jetzt geächtet - >Nachrichten, die Mut machen<

Erfolg für Rüdiger Nehberg’s NGO >Target<
Weibliche Genitalverstümmelung ab jetzt geächtet    

Die Weltgesundheitsorganisation WHO gibt an, dass heute 130 bis 150 Millionen Mädchen
und Frauen leben, die Genitalverstümmelung erlitten haben.
Jedes Jahr kommen etwa zwei Millionen dazu, pro Tag sind das 6000 Mädchen.
Beim Eingriff verbluten fünf bis zehn Prozent, weitere 20 Prozent sterben an den Spätfolgen.
Fast alle haben ihr Leben lang mit den psychischen und physischen Folgen zu kämpfen.

Weibliche Genitalverstümmelung wird zwar meist mit dem Islam begründet – jedoch gibt es
keine einzige Koranstelle, in der diese Praxis gutgeheißen wird.
Die Menschenrechtsorganisation Target – im Jahr 2000 von Rüdiger Nehberg gegründet –
hat sich dem Kampf gegen diesen lebenswidrigen Brauch verschrieben.
Nach einigen kleineren Erfolgen kam der große Durchbruch Ende 2006 :
in Target’s >Gelehrten-Konferenz von Kairo< - setzten sich internationale Islam-Gelehrte, Mediziner
und Wissenschaftler über zwei Tage mit dem Thema auseinander –

Das Ergebnis : Prof. Dr. Muhammad Shama - Vertrauter des Großmufti – verkündete die Ächtung der Genitalverstümmelung.  Dies hat den Wert einer Fatwa – eines verbindlichen islamischen Rechtsgutachtens.

Ein wunderbarer Erfolg, der das Gegenteil zu resignierenden Meinungen – ein Engagement bewirke sowieso wenig – einmal wieder beweist.
     Damit ist die weibliche Genitalverstümmelung im Islam geächtet !
      
Und es gilt nun, diese Neuigkeit unter die Leute zu bringen.  Dazu plant Target jede Menge Aktionen.
Website der Menschenrechtsorganisation Target - - >
http://www.target-human-rights.com/

01.05.2007 um 14:33 Uhr

Für die Liebeslust im Alter - >Nachrichten, die Mut machen<

Für die Liebeslust im Alter – Ein kleines Dorf in Italien

Ebenfalls in jüngerer Vergangenheit, wieder ein kleines Dorf -
Der Bürgermeister des norditalienischen Dorfes Varallo ( 7500 EW ) sorgte dafür, dass seine älteren Mitbewohner sich auch weiterhin an ihrer Liebeslust zu erfreuen vermögen.

Für nur den halben Preis können sie das Potenzmittel Viagra kaufen – Spenden der Gemeindemitglieder machten es möglich.

   "Das Wohlbefinden der Bürger zu garantieren, bedeutet auch, ihnen ein glückliches Sexleben zu ermöglichen", begründete Bürgermeister Gianluca Buonanno seine Initiative.
Das kleine Dorf kann uns ein Leitbild sein im Umgang mit dem Alter.

27.04.2007 um 11:50 Uhr

Ein Zentrum der Toleranz - >Nachrichten, die Mut machen<

   Ein ganzes Dorf feiert Jubiläum einer Schwulenpension.     

Es ist noch nicht so lange her -
ein ganzes Dorf feierte in Niederbayern den Geburtstag einer Schwulenpension.

Die kleine Pension "Die Mühle", in die jedes Wochenende Schwule und Lesben aus ganz Oberbayern strömen und in die Übernachtungsgäste aus der ganzen Welt kommen, feierte ihr 30jähriges bestehen -

und der Schöllnacher Gemeinderat kam, die Schwarzen, die Roten und die Freien Wähler;
der Bürgermeister gab sich die Ehre - und alle feierten mit.


In Kalifornien heisst's noch : ein Governör, der tut sich schwör ...
Das kleine bayerische Dorf hingegen ist ein Zentrum von Toleranz und Miteinander.
Das kommt uns doch bekannt vor, von Gallien her ... ein kleines Dorf, *smile*
Der Link zur >Mühle< - - > 
http://www.gay-muehle.de/index.htm