Gutes Leben - kulturell-kreative Webzeitschrift

25.08.2008 um 16:49 Uhr

China kontrolliert und zensiert das Internet

China kontrolliert  
und zensiert das Internet

"China kontrolliert und zensiert das Internet so weitreichend wie kein anderes Land",
sagt Vincent Brossel, Asien-Experte von REPORTER OHNE GRENZEN.

  210 Mio Menschen nutzen in China das Internet -  damit besitzt das Reich der Mitte
die größte Online-Bevölkerung der Welt.


Die meisten Surfer in China finden im Web aber nur vom Regime ausgewählte Inhalte.
Hierzu sperren Zensur-Behörden nicht nur Web-Seiten; sie entscheiden auch darüber,
welche Meldungen in chinesischen Online-Medien erscheinen dürfen.
Nach Angaben von Amnesty International sind zurzeit in China mindestens fünfzig
Menschen inhaftiert, die kritische Texte im Web verbreitet haben.


Die Inhalte im chinesischen Netz hat das Regime fest im Griff.  "Per E-Mail oder
Instant Messanger erhalten chinesische Nachrichtenportale fast täglich Anweisungen,
über welche Themen sie schreiben dürfen oder müssen – und welche Quellen sie
dabei verwenden sollen." – so Vincent Bossel ( Reporter ohne Grenzen).

Wenn wir uns umschauen - im beginnenden Dritten Jahrtausend  –
wo wir als Menschheit heute stehen - und dabei die drei mächtigsten Staaten der Welt
anschauen, China, Bush-Amerika  und Russland - wie es um Demokratie bestellt ist :
dann sieht’s sonderlich gut noch nicht aus …..

01.08.2008 um 16:30 Uhr

Ehemaliger CIA-Chef: "Wie das Weiße Haus die Welt belügt"

Wie das Weiße Haus die Welt belügt: Der Insider-Bericht des ehemaligen CIA-Chefs von Europa
Ehemaliger  CIA - Chef schreibt Buch:
"Wie das Weiße Haus die Welt belügt"


Der ehemalige CIA-Europa-Chef Tyler Drumheller
hat inzwischen bestätigt, dass die Regierung unter
George W. Bush den
Irak - Krieg in dem Wissen begann,
dass Saddam Hussein keine Massenvernichtungs-
waffen hatte.


Er belegt, dass der einzige Kronzeuge, den die Bush-Regierung
 öffentlich für die Behauptung, der Irak besitze solche Waffen,
 ins Feld führte –
bereits sehr früh von Fachleuten als "Schwindler" eingeschätzt
 worden ist.

Darüber hinaus gab es eine hochrangige regimekritische
Quelle aus dem Umfeld von Hussein, die bestätigte, dass
der Irak keine Massenvernichtungswaffen besaß.
Wir erinnern uns:
dies war der vorgebliche Hauptgrund für den  –
von der UNO als völkerrechtswidrig bezeichneten –
Krieg gewesen :
Die Bedrohung durch die Massenvernichtungswaffen
des Herrn Saddam Hussein.

Dass George Bush –  nichts desto trotz  –
weiter Präsident bleiben darf, zeigt –  wie weit
die Demokratie im beginnenden 3. Jahrtausend bisher
entwickelt ist !

Der ehemalige CIA-Chef hat darüber jetzt ein Buch
geschrieben :
  "Wie das Weiße Haus die Welt belügt"
     -  von Tyler Drumheller (Diederichs)

22.04.2008 um 17:09 Uhr

Nur 60 Prozent Deutsche haben Vertrauen in Demokratie - O Tempora, O Mores !

Nur 60 Prozent Deutsche 
 haben Vertrauen in Demokratie - O Tempora, O Mores !

Nur 60 Prozent der Deutschen haben nach einer Umfrage Vertrauen in das demokratische System der Bundesrepublik. Im Osten gilt das nicht einmal mehr für die Hälfte der Befragten (44 Prozent), im Westen immerhin noch für knapp zwei Drittel (64 Prozent).

Das ergab eine Erhebung für die "Leipziger Volkszeitung". Noch geringer ist das Vertrauen in die soziale Marktwirtschaft.  Knapp jeder Zweite (48 Prozent) baut darauf.  Das gilt in etwa auch im Westen (51 Prozent). Im Osten glaubt nur jeder Dritte (33 Prozent) an das Funktionieren der sozial ausgewogenen Marktwirtschaft.

Auffällig ist, dass jüngere Menschen von 18 bis 29 Jahren in Ost wie West wesentlich mehr Vertrauen in die Demokratie und die soziale Marktwirtschaft haben als ältere.

Die Umfrage lässt auch Skepsis vieler Menschen zu gesellschaftlichen Institutionen erkennen.
So bekamen die Kirchen nur von 53 Prozent das Vertrauen ausgesprochen, die Gewerkschaften von 41 Prozent. Am Ende der Skala finden sich die Bundesregierung, auf die nur 38 Prozent setzen, und die Parteien im Bundestag, zu denen nur 22 Prozent Vertrauen haben.
Das Leipziger Institut für Marktforschung hatte für die Zeitung repräsentativ ausgewählte Erwachsene aus ganz Deutschland interviewt, etwa je die Hälfte aus Ost und West. Die Ergebnisse wurden entsprechend dem Bevölkerungsanteil gewichtet.  - - -

Wundern wir uns wirklich ?  Zeigt sich doch immer wieder, dass wir von wirklicher Demokratie von unten und sozialer Gerechtigkeit noch weit entfernt sind. Im TV wird über die 68er-Zeit diskutiert, die sich einmal wieder jährt. Wie zu jeder Zeit gab es auch da Einseitigkeiten und Verblendungen – aber in dieser Zeit wagten Viele noch zu träumen - von einer Gesellschaft und Welt, die nicht von der Gier nach Gewinn und Profit dominiert wird.

19.04.2008 um 17:16 Uhr

Fast jeder Fünfte arbeitet im Niedriglohnsektor - »Soziale Gerechtigkeit« im Keller !

Fast jeder Fünfte arbeitet im Niedriglohnsektor - 
                »Soziale Gerechtigkeit« im Keller !    


Der aktuelle Forschungsbericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt es an: mehr als jeder sechste Vollzeit-Beschäftigte arbeitet in Deutschland für einen Niedriglohn; also für einen Lohn der unterhalb von 66 Prozent des Durchschnitts-Einkommens liegt.

Insgesamt nimmt die absolute Zahl der Geringverdiener ab.  Da jedoch die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten insgesamt rückläufig ist, steigt der Anteil der Niedriglöhner an den Gesamtbeschäftigten jedoch weiterhin an.
Den Niedriglohnsektor fördern - das ist eines der Rezepte, die zur Bekämpfung der Jobkrise diskutiert werden. Aber: immer mehr der gering Entlohnten bleiben dauerhaft in diesem Sektor kleben. International ist Deutschland mittlerweile Schlusslicht, was die Aufstiegswahrscheinlichkeit der Geringverdiener angeht.
Längerfristige Betrachtungen für Westdeutschland zeigen, dass immer mehr Menschen im Niedriglohnbereich festsitzen.
  Bleibt zu hoffen  -   dass das THEMA SOZIALE GERECHTIGKEIT
    mehr Gesprächsthema wird in Deutschland !

Der IAB-Kurzbericht als PDF: 
http://doku.iab.de/kurzber/2005/kb0305.pdf
Mehr Infos:  http://www.boeckler-boxen.de/1977.htm, http://www.boecklerboxen.de/3044.htm
Ein WSI-Gutachtens für das NRW-Ministerium für Wirtschaft und Arbeit spricht sich für eine Flankierung dieser Entwicklung auch durch einen gesetzlichen Mindestlohn aus: http://www.iab.de/de/389/section.aspx/Publikation/k050302507
  gefunden :   Weblog  » W e g e w e i s e r «  - - >  http://wegeweiser.twoday.net/   

26.03.2008 um 16:27 Uhr

Zahlreiche neue Tierarten in der Antarktis entdeckt - Infobox

Qualle der Gattung Chrysaora    Erfolgreiche Expedition:
Zahlreiche neue Tierarten in der Antarktis entdeckt

Wissenschaftler haben auf einer Forschungsreise durch das Rossmehr Tausende Meeresorganismen gesammelt und dabei zahlreiche neue Arten entdeckt.
Besonders gestaunt haben sie über Quallen mit meterlangen Tentakeln.

Bei einer Expedition von Meeresbiologen in der Antarktis sind zahlreiche bislang unbekannte Tierarten entdeckt worden.
Dabei staunten die Wissenschaftler über ungewöhnlich große Arten  –
wie Quallen mit einer Tentakellänge von vier Metern, riesige Seesterne oder gewaltige Meeresschnecken.


Während der 50-tägigen Expedition des neuseeländischen Forschungsschiffs «Tangaroa» wurden rund 30.000 Organismen gesammelt, wie der Meeresbiologe Don Robertson mitteilte. Die Fahrt ging über 3200 Kilometer durch das Rossmeer.  Die Reise war Teil des Programms zum Internationalen Polarjahr.  Jetzt beginnt die Untersuchung der Ergebnisse und die eingehende Beschreibung der neuen Arten.

08.03.2008 um 16:47 Uhr

Im Haushalt helfende Männer haben laut Studie besseren Sex - »Infobox«

Im Haushalt helfende Männer
    haben laut Studie besseren Sex     

Im Haushalt helfende Männer haben einer US-Studie zufolge ein besseres Sexualleben.
Es gebe einen direkten Zusammenhang zwischen dem Anteil an der Hausarbeit und beispielsweise der Häufigkeit von Sex, sagte der Co-Autor der Studie, Scott Coltrane, der Nachrichtenagentur AFP.
"Allgemein gesagt: Je mehr die Männer Hausarbeiten übernehmen, desto glücklicher sind die Frauen." Dies schlage sich dann auch beim Sex nieder, betonte der Soziologe von der Riverside-Universität in Kalifornien.

Der Psychologe Joshua Coleman erklärte zu der veröffentlichten Studie, eine rege Beteiligung des Mannes an den Haushaltspflichten lasse klar die eheliche Zufriedenheit steigen. "Die Frauen sagen uns, sie fühlten sich sexuell mehr von ihren Männern angezogen, wenn diese sich an der Hausarbeit beteiligen."

Coleman warnte aber zugleich, dass der Zusammenhang bei der Beschäftigung mit dem Nachwuchs nicht bestehe. Im Gegenteil: "Viele Paare erhöhen der Studie zufolge die Zeit, die sie mit ihren Kindern verbringen - indem sie die romantischen Momente reduzieren oder ganz streichen."
Das Zauberwort lautet hier wohl, wie so oft  :   Sowohl als auch !

14.02.2008 um 15:26 Uhr

Intersexuelle setzt sich mit Zivilklage gegen Chirurg durch

  Intersexuelle setzt sich mit Zivilklage gegen Chirurg durch  

In einem deutschlandweit beispiellosen Fall hat sich eine Krankenpflegerin nach jahrelangem unfreiwilligen Leben als Mann mit einer Klage gegen ihren früheren Chirurgen durchgesetzt.
Das Landgericht Köln bezeichnete einen operativen Eingriff bei der Klägerin vor mehr als 30 Jahren als rechtswidrig  -   und gab damit der Klage der 48-Jährigen auf Schmerzensgeld grundsätzlich statt.
  Vor der damaligen Entfernung ihrer Eierstöcke und der Gebärmutter sei die Klägerin
"nicht zutreffend aufgeklärt" worden, urteilte das Gericht.

Die Klägerin war durch die Operation 1977 biologisch zu einem Mann gemacht worden.
Nach ihrer Geburt war sie als Junge angesehen worden, nachdem ihre äußeren Geschlechtsorgane nicht eindeutig einem Geschlecht zuzuordnen waren.  Während einer Blinddarmoperation bei der damals 17-Jährigen wurde entdeckt, dass sie Eierstöcke und eine Gebärmutter hatte. Die inneren Geschlechtorgane wurden der Klägerin ein Jahr später bei der umstrittenen Operation in einer Kölner Klinik entfernt.
Der Vorsitzende Richter betonte bei der Urteilsverkündung, bei dem chirurgischen Eingriff seien "eindeutig nur weibliche Geschlechtsorgane" gefunden worden.  Dabei habe die Klägerin vor der Operation davon ausgehen müssen, dass sie "gemischtgeschlechtlich" sei.  Angesichts des gegenteiligen Befunds während der Operation
habe es an der Einwilligung der Klägerin zu dem Eingriff gefehlt.

Die Krankenpflegerin aus Düsseldorf zeigte sich "positiv überrascht" von dem Richterspruch. Sie müsse ihren Erfolg in erster Instanz nun "erst einmal geistig verarbeiten". Das Gericht stellte fest, dass seiner Mandantin "schweres Unrecht" geschehen sei, betonte ihr Anwalt.

23.01.2008 um 17:49 Uhr

Zunehmend Kuschelpartys in deutschen Großstädten »Infobox«

Zunehmend Kuschelpartys in deutschen Großstädten   

Kuschelpartys und Kuschelseminare - eine zwischenmenschlich innovative Neuerscheinung - verbreiten sich zunehmend; bisher zunächst in den Großstädten.
Die Netzeitung schreibt: "Schmusepartys gegen den Alltagsstress" – und berichtet weiter: "Kuschelseminare sind der jüngste Trend in den Großstädten.  Immer mehr stressgeplagte Büroarbeiter gönnen sich ... Streicheleinheiten bei sanfter Musik und romantischer Beleuchtung.
Mit ausgestreckten Armen und geschlossenen Augen bewegen sich 21 Männer und Frauen Schritt für Schritt zur Zimmermitte.  Während ihre Hände vorsichtig fremde Körper ertasten, gleiten unbekannte Finger über ihre Rücken, streifen ihre Gesäße. Dazwischen steht »Kuscheltrainerin« Rosi Doebner und gibt Anweisungen: »Seid achtsam und respektvoll mit euch und den anderen.«"

Achtsamkeit im Umgang ist bei den Abenden wesentlich; es geht um Kuscheln, nicht um Sex – "Nur Kuschelenergie soll fließen", sagt Rosi Döbner.
Die Diplom-Biologin bezeichnet Streicheleinheiten als »Tankstelle für Körper, Geist und Seele« - etwas, was bei vielen Menschen heute zu kurz kommt. Insbesondere natürlich bei Singles.
"Zu unser ersten Party in Berlin kamen gleich 55 Teilnehmer", erzählt sie. In einer Zeitung hatte die Diplom-Biologin von »Cuddlepartys« in New York gelesen. Dort kuschelten Amerikaner bereits 2004. Ein Jahr später schwappte der Trend nach Deutschland.

Meist dauert eine Kuschelparty drei Stunden. Die Teilnehmer sind großenteils Singles im Alter zwischen 30 und 50 Jahren. Zweck der Partys ist allerdings nicht, einen Partner zu finden, stellt Rosi Doebner klar.
Die Teilnehmerin Eva S. beispielsweise schätzt einfach die gegengeschlechtliche Nähe:  Mit zwei Männern gleichzeitig zu kuscheln, sei eine tolle Erfahrung gewesen.  Ihr Kuschelpartner Kai B. ist ebenfalls begeistert:
»Es ist, wie wenn Du nicht merkst, dass Du tierisch Durst hat, und erst beim ersten Schluck fällt Dir auf, was
Dir so lange gefehlt hat.«

 
Eine Information zu Kuschelpartys - - >  http://de.wikipedia.org/wiki/Kuschelparty
Das Kuschelparty Portal für Deutschland - - >  http://www.kuschelparty.com/

06.10.2007 um 14:53 Uhr

Didymus Hasenkopf - Einführung der Flexzeit im eigenen Unternehmen

»FlexZeit - Das Arbeitszeitmodell aus Erfahrung«  -  der Unternehmer Didymus Hasenkopf
geht neue Wege und zeigt damit - dass es in der Arbeitswelt auch ganz anders zugehen kann.
Er sagt auf seiner Website:  "Beinahe täglich werde ich von vielen Seiten über mein flexibles Arbeitszeitmodell befragt.  Das große öffentliche Interesse und die persönliche Überzeugung, mit diesem Konzept volkswirtschaftliche, soziale und betriebswirtschaftliche Vorteile zu erreichen, waren für mich Veranlassung, meine Idee der flexiblen Jahresarbeitszeit wissenschaftlich zu untersuchen und interessierten für die praktische Umsetzung an die Hand zu geben."
In der Beschreibung seines FlexZeit - Modells heißt es:
 
Einführung der »Flexzeit« im eigenen Unternehmen

Konjunkturschwankungen waren der Anlaß, neue Wege zu gehen.
Wenn das Produzierte nicht verkauft werden kann, muß man Arbeiter entlassen. Das nennt die Wirtschaftswissenschaft dann Rationalisierungsarbeitslosigkeit und findet es ziemlich normal.
Als im Jahr 1981 durch Erweiterung der Produktionshallen und Rationalisierung die Kapazität erhöht wurde,
und kurzfristig ein verminderter Auftragseingang zu verzeichnen war, drohten der Belegschaft Entlassungen.
Die Mitarbeiter schlugen vor, zur Überbrückung des Auftragstiefs unbezahlten Urlaub zu nehmen.

Der Gegenvorschlag von D. Hasenkopf war, diesen Urlaub zu vergüten
und die Zeit später durch Überstunden wieder einzuarbeiten.
Dies war die Geburtsstunde der »Flexiblen Jahresarbeitszeit«.
Heute managen die Mitarbeiter das Stundenpensum in Eigenregie.  Die gearbeiteten Stunden werden auf einem Stundenkonto festgeschrieben.  Die Stunden auf dem Konto können dann
nach Belieben verwendet werden.
Die Urlaubsplanung wird selbstverständlich auch von den Mitarbeitern übernommen.
Die Ergebnisse sprechen für sich.
Gestiegene Umsätze, Mitarbeiterzahlen und nicht zuletzt gesteigerte Mitarbeiterzufriedenheit
geben der Flexzeit recht.
Der Link zur Flexzeit-Website - - > 
http://www.hasenkopf-flexzeit.de/.

25.07.2007 um 11:44 Uhr

Babies vorm Fernseher - >Info-Box<

Babies vorm Fernseher

In den USA sitzen 90 Prozent ( ! ) aller Kinder unter zwei Jahren ( ! ) regelmäßig
bis zu zwei Stunden vor dem Fernseher.
So eine Studie der Wissenschaftler Dimitri Christakis, Frederick Zimmermann und Andrew Meltzoff
im Fachblatt Archives of Pediatrics and Adolescent Medicine.

Nur 32 Prozent der befragten Eltern sehen gemeinsam mit ihren Kindern fern,
40 Prozent aller Kinder unter drei Monaten ( ! ) sitzen bereits regelmäßig vor der Glotze.

Knapp 30 Prozent der Eltern gaben an, sie würden ihre Kinder vor den Fernseher setzen,
weil sie annahmen, die Sendungen seien pädagogisch wertvoll.
21 Prozent gaben immerhin zu, den Fernseher zu benutzen, um die Kinder ruhig zu halten.

Die an der Studie beteiligten Forscher raten dazu, Kinder unter zwei Jahren
überhaupt nicht fernsehen zu lassen.  Quelle :  SZ
Wenn 40 Prozent der Kinder unter drei Monaten schon vor der Glotze sitzt –
wen wundert’s, wenn sie dann später George Bush wählen – meint Narrbert. Fröhlich

21.07.2007 um 14:53 Uhr

Verordnetes Lächeln macht krank - >Info-Box<

Verordnetes Lächeln macht krank

Berufsbedingtes Dauerlächeln kann krank machen –
fanden Forscher der Universität Frankfurt heraus.

Vor allem Stewardessen, Verkäufer und Mitarbeiter von Call-Centern sind von dieser Krankheit gefährdet,
denn von ihnen wird das Vortäuschen von Freundlichkeit explizit verlangt.
"Wann immer man seine Gefühle unterdrückt, wirkt sich das negativ auf die Gesundheit aus",
meint der Emotionsforscher Prof. Dieter Zapf.

Die Wissenschaftler setzten Testpersonen in ein Call-Center und ließen sie von einer Kundin beschimpfen.  Einige durften zurückschimpfen, den anderen wurde angeordnet, freundlich zu bleiben.
Wer sich wehren durfte, hatte nur für kurze Zeit erhöhtes Herzklopfen.
Bei den Dauerfreundlichen dagegen raste das Herz noch lange nach dem dauerfreundlichen Gespräch.  Fazit : Nett sein wider Willen ist Stress.

Quellen :  Osho Times, Apotheken Rundschau, Rheinische Post online

29.06.2007 um 17:28 Uhr

Wikipedia für Fundamentalisten - >Interessantes aller Art<

Wikipedia für Fundamentalisten

In den USA haben sich fundamentalistische Christen entschlossen,
der Wikipedia Konkurrenz zu machen.
Gleich zwei solcher Internet-Lexika sind aus dem Boden gesprossen : Conservapedia und Creation-Wiki.
Sie sind der Versuch - religiöse Vorstellungen über den Ursprung der Menschheit und der biologischen Arten -
von anno dazumal wieder neu in der Welt zu etablieren.

So findet man in diesen Lexika auch völlig ernst gemeinte Sätze wie :
"Wie alle modernen Tiere stammen Kängurus aus dem mittleren Osten und sind die Abkömmlinge der zwei Angehörigen der modernen Känguru-Baramin – die vor der Sintflut auf der Arche Noah aufgenommen wurden."
Gemäß den Ideen des >>Kreationismus<< erklärt man bei Conservapedia und Creation-Wiki die Welt wieder
der Bibel nach >>buchstabengetreu<<.
Es wird geglaubt, Gott schuf den Menschen getrennt von den Tieren vor weniger als 10 000 Jahren.
Daran glauben circa 45 Prozent der US-Amerikaner.

Behauptungen in diesen Lexika sind etwa auch : "Abtreibung verursacht Brustkrebs"; oder Homosexualität könne als Auslöser für psychische Krankheiten wie Bulimie und Drogenmissbrauch verantwortlich gemacht werden.
Ein Versuch – die Zeit im Sinne eines religiösen Fundamentalismus zurück zu drehen.

24.06.2007 um 14:47 Uhr

Die Frage nach UFO’s und außerirdischem Leben - >Info-Box<

Die Frage nach UFO’s und außerirdischem Leben

Sind wir allein im All - oder gibt es auch anderswo im Universum Leben?
Ganz besonders beschäftigte die Welt diese Frage im Frühsommer 1947.
Der Beginn der großen Faszination an diesem Thema hatte seinen sechzigsten Jahrestag.

Am 24. Juni 1947 überflog der Geschäftsmann und Hobbypilot Kenneth Arnold den US-Bundesstaat Washington. Nach der Landung berichtete er Unglaubliches: Neun in der Sonne glitzernde, sichelförmige Objekte seien in etwa 20 Kilometern Entfernung an ihm vorbei gerast.
Der Zufall hatte an diesem Tag auch einen Reporter der Nachrichtenagentur United Press International (UPI) zu dem Platz geführt.  "Er hat den Begriff der "fliegenden Untertassen" geprägt",
sagt Amateurastronom Werner Walter, Gründer des Centralen Erforschungsnetzes außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP) und des UFO-Telefons Mannheim. Kurz darauf vermeldeten Medien landauf,
landab die Sichtung der unbekannten Flugobjekte. Ein Mythos war geboren.

Ein neues Hoch erreichte der Glaube an Außerirdische Anfang Juli 1947, als ein Schafzüchter
bei Roswell im US-Staat New Mexico ein merkwürdiges Fluggerät entdeckte.
Zwar entpuppte sich das vermeintliche "UFO" als Wetterballon, für die "UFO-Faszination" gab es in den
nächsten Jahrzehnten aber kein Halten mehr.

Heute ist diese Faszination etwas abgeflaut.  Astronomen setzen die wissenschaftliche Suche
nach anderen Horten des Lebens im All indes unvermindert fort.
So wollen Forschungseinrichtungen aus 17 Ländern im nächsten Jahrzehnt gemeinsam ein gewaltiges Radioteleskop aus Tausenden Einzelantennen errichten.  Das "Square Kilometer Array" (SKA) soll einen
tiefen Blick ins Universum ermöglichen und zahlreichen Forschungsfragen dienen. 
"Sollte es irgendwo in der Milchstraße außerirdische Intelligenz geben, von deren Planeten Radarsignale abgestrahlt werden, könnte das SKA sie entdecken", betont Norbert Junkes vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn.
Die US-Weltraumbehörde NASA hat mit dem "Terrestrial Planet Finder" (TPF) eines der bislang ehrgeizigsten Weltraumprojekte zur Suche nach erdähnlichen Planeten vor.  Die Europäische Raumfahrtagentur ESA
arbeitet mit dem System "Darwin" an einem ähnlichen Projekt.
Das SETI-Projekt ("Search for Extraterrestrial Intelligence", Suche nach außerirdischer Intelligenz) sucht
nicht nach Planeten, sondern gezielt nach Signalen Außerirdischer.
Auch in Deutschland gibt es das Mannheimer Ufo-Telefon, bei dem Bürger von Zeit zu Zeit anklingeln.

Außerirdisches Leben, auch intelligentes Außerirdisches Leben, wird es wahrscheinlich geben
– zu unwahrscheinlich ist es, dass wir diese unendlichen Welten allein bewohnen.
Ob an all diesen UFO-Berichten und Entführungs-Schilderungen etwas daran ist – wer kann
das sagen ? Vielleicht erfahren wir es noch, zu Lebzeiten – oder die nächste Generation ??

Einen gibt es sicher, der mehr weiß – meint Narrbert.  Und das ist Fox Mulder  Fröhlich

Nach intelligentem Leben im Universum befragt, antwortete der britische Physiker Stephen Hawking
vor einigen Jahren :  "Gibt es denn intelligentes Leben auf der Erde ?"

14.06.2007 um 13:22 Uhr

Haben Tiere ein Bewusstsein ? - >Interessantes aller Art<

Haben Tiere ein Bewusstsein ?

Auch wenn es nach wie vor Zweifler gibt, bewegt die Frage, ob Tiere ein Bewusstsein haben, eine zunehmende Zahl von Wissenschaftlern.
Sie können sich den Forschungsergebnissen nicht verschließen, wonach besonders die Primaten dem Menschen sehr ähnlich sind.


Die Schimpansendame Warhoe ging in die Wissenschaftsgeschichte ein –
als sie im Sprachforschungszentrum von Atlanta auf ihr Spiegelbild zeigte und mit Hilfe der Taubstummensprache, die man ihr beibrachte :  "Das bin ich" sagte.  Die Forscher sehen darin den Beweis für ein (Selbst-)Bewusstsein bei Tieren.
Auch andere Tests mit Affen ergaben sensationelle Erfolge.
Die Tiere waren in der Lage, sich durch eine eigens entwickelte Tastensprache auf dem Niveau eines zweijährigen Kindes verständlich zu machen.  Sie waren imstande, eigene Gefühle zu äußern – und sogar den Gemütszustand anderer Lebewesen zu beschreiben – zum Beispiel  :  "Pferd traurig".

Es stellte sich heraus, dass im Zoo gehaltene Affen verschiedene Dialekte verwenden –
die sich nicht nur in der Art zeigen, wie sie sich begrüßen, sondern auch darin, wie sie ihren Nachwuchs aufziehen und mit anderen Gruppenmitgliedern umgehen.
Dabei sprechen die Forscher inzwischen nicht von artspezifischem Verhalten, sondern denken laut darüber nach, die Affenarten in bestimmte Kulturen einzuordnen.  Primaten sind höchst erfindungsreich darin, verschiedenste Werkzeuge zu benutzen – und sie sind in der Lage, Entscheidungen zu fällen.

Aufgrund der Forschungsergebnisse über das Verhalten von Affen sowie anderer zahlreicher Untersuchungen herrscht bei vielen Biologen heute der Konsens, dass Tiere ein Bewusstsein haben – auch wenn es nicht so ausgeprägt wie beim Menschen ist.

14.06.2007 um 12:20 Uhr

Die Milch im Tee – Interessantes für Teetrinker

Die Milch im Tee - nicht nur eine Frage des Geschmacks

Für unsere englischen Nachbarn ein absolutes Muss.  Bei uns eher selten –
die Milch im (Schwarz-)Tee.
Nicht nur eine Frage des Geschmacks - denn laut einer Studie des Berliner Charite` beraubt die Milch den Tee seiner gesunden Wirkung auf unsere Blutgefäße.

Die Forscher waren selbst überrascht, wie stark sich das Zugeben von Milch auf den Tee auswirkt.
Die positive gefäßerweiternde Wirkung von Tee verschwindet durch die Milch fast vollständig. Die Inhaltstoffe der Milch - die diese Wirkung verursachen – sind laut Forschern Kaseine und Eiweiße. Beide verbinden sich mit dem im Tee enthaltenen Catechin und hindern dieses somit an seiner gesunden Wirkung.

Wer seinen Tee gern mit Milch trinkt, kann das aber auch weiterhin tun – denn schädlich ist die Milch im Tee auf keinen Fall.

13.06.2007 um 16:33 Uhr

Schädel stützt Out-of-Africa-Theorie - >Interessantes ...<

Frühe menschliche Entwicklung :
Schädel stützt Out - of - Africa - Theorie

Ein etwa 36 000 Jahre alter Schädel aus Afrika liefert einen weiteren starken Beleg für die Theorie, dass die Vorfahren des modernen Menschen aus Afrika stammen.  Die Form des Fossils zeigt "überraschend große " Ähnlichkeiten mit etwa gleich alten Schädeln aus Europa - teilte die Max-Planck-Gesellschaft mit.

Der afrikanische Schädel wurde zwar bereits vor 50 Jahren entdeckt - bisher war es aber unmöglich, sein Alter zu bestimmen. Die neuen Resultate sind im Journal "Science" veröffentlicht.

Bislang stützt sich die so genannte >>Out-of-Africa-Theorie<<  -  derzufolge die Vorfahren des modernen Menschen vor rund 40 000 Jahren von Afrika aus die Welt besiedelte - vor allem auf genetische Untersuchungen heute lebender Menschen.
Der nun im Detail untersuchte afrikanische Schädel ist nach Einschätzung der Max-Planck- Gesellschaft der erste fossile Beweis für diese These.

Nach Vergleichen mit vielen anderen, etwa gleich alten fossilen Schädeln – ergab sich überraschend, dass sich das vor einem halben Jahrhundert entdeckte Fossil von afrikanischen Schädeln unterschied und stattdessen eher Funden aus Europa gleicht.

Evolutionsforscher rätseln seit langer Zeit darüber, wie der moderne Mensch die Welt besiedelte. Eine Reihe genetischer Untersuchungen weist darauf hin, dass er sich im südlichen Afrika entwickelte und vor etwa 65 000 bis 25 000 Jahren aufbrach.
Weitere Experten schließen nicht aus, dass auch andere, nicht-afrikanische Gruppen wie zum Beispiel der Neandertaler einen Beitrag zum Erbgut des modernen Menschen lieferten.
Bisher ließen sich diese beiden Thesen nicht durch paläontologische Funde testen - heißt es bei der Max-Planck- Gesellschaft.  Dazu hätten die passenden Fossilien aus dem Süden Afrikas gefehlt.  Das habe sich durch den betreffenden Schädel geändert.

13.06.2007 um 14:41 Uhr

Fundamentalistisches "Schöpfungsmuseum" in den USA unter Protest eröffnet - >Interessantes aller Art<

Fundamentalistisches "Schöpfungsmuseum" in den USA unter Protest eröffnet

Bibel-Fundamentalisten haben ein Museum in den USA eröffnet, das die biblische Schöpfungsgeschichte nach ihren Worten wissenschaftlich darstellt.  Tausende Forscher hatten die betreffende Einrichtung in Petersburg bei Cincinnati mit ihren Unterschriften zu verhindern versucht.

Das so genannte "Creation Museum" zeigt auf mehr als 5000 Quadratmetern, wie die Erde der Bibel zufolge in sechs Tagen geschaffen wurde.  Es behauptet sogar, dass Adam und Eva bis zum verhängnisvollen Biss in den Apfel mit - hier friedlich Pflanzen fressenden - Tyrannosaurus-Rex-Dinosauriern Seite an Seite im Garten Eden lebten.
Dabei handelte es sich beim Tyrannosaurus Rex nach Erkenntnis von Paläontologen um einen gefährlichen Fleischfresser. Er war außerdem bereits 65 Millionen Jahre vor "Adam und Eva" durch klimatische Veränderungen vermutlich nach einem Meteoriteneinschlag von der Erde verschwunden und kommt in der Bibel gar nicht vor.

Auch die Ergebnisse von Charles Darwin und anderen Evolutionsforschern zur Entstehung der Arten verschweigen die Gründer des Museums, eine Gruppe von Evangelisten unter dem Namen "Answers in Genesis" (AiG).  Die AiG-Kreationisten versuchen, nicht nur die Evolution, sondern die gesamte Wissenschaft auf den Kopf zu stellen.

Es zeigt sich wieder einmal, dass menschliche Bewusstseinsentwicklung in unserer Welt nicht geradlinig verläuft – die verschiedenen Bewusstseins-Stufen existieren parallel zueinander.
Während sich schon ein >umfassenderes Bewusstsein< verbreitet –
dass etwa biblische Geschichten bildhaft-symbolisch zu verstehen sind; dass vieles sich auch nicht "historisch" ereignet hat und dass die biblische Überlieferung ja auch nur eine neben anderen religiösen Traditionen ist –
- existieren und verbreiten sich gleichzeitig auch noch >fundamentalistische Sichtweisen< –
die alles in der Bibel wortwörtlich und historisch nehmen – und die andere Religionen als geringerwertig betrachten.

13.06.2007 um 14:11 Uhr

Gingen schon Affenvorfahren auf Bäumen aufrecht ?

Studie :  Gingen schon Affenvorfahren auf Bäumen aufrecht ?

Der aufrechte Gang könnte sich einer Studie zufolge schon bei auf Bäumen lebenden Affenvorfahren entwickelt haben.
Die Tiere hätten so möglicherweise die Früchte am Ende dünner Zweige besser erreichen können - schreiben britische Wissenschaftler im US-Fachjournal "Science".
Bisherigen Theorien nach hatten erst die Vorfahren der Menschen den typischen Gang auf zwei Beinen entwickelt, nachdem sie aus den Wäldern in die Savanne gezogen waren.  Die Forscher kamen zu ihrer neuen Sichtweise aufgrund einjähriger Beobachtungen von Orang Utans auf der Insel Sumatra. Die Affen verbringen ihr ganzes Leben auf Bäumen.

Ihrer neu entwickelten Theorie zufolge waren die gemeinsamen Vorfahren bereits in den Baumwipfeln auf zwei Beinen unterwegs  -  da sie so besser an weiter außen an sehr dünnen Zweigen hängende Früchte gelangen konnten.
Auf das Schwinden der Wälder hätten die Vorfahren des Menschen mit dem "Umzug" auf den Boden reagiert -
wo sie den aufrechten Gang weiter entwickelten und perfektionierten, so die Hypothese.
Die Vorfahren von Schimpanse und Gorilla hätten dagegen den Vierfüßler-Gang auf den Handknöcheln entwickelt, um in den ausgedünnten Wäldern rasch von einem Baum zum nächsten gelangen zu können.
Ihr Fazit :  "Wenn wir richtig liegen, kann man nicht mehr auf den zweibeinigen Gang zurückgreifen, um zu entscheiden, ob es sich um den Vorfahren eines Menschen oder eines Menschenaffen handelt".

12.06.2007 um 13:42 Uhr

Immer weniger Deutsche bleiben beim ersten Partner

Immer weniger Deutsche bleiben beim ersten Partner

Mit 16 Jahren die große Liebe finden und das restliche Leben zusammen verbringen - solche Teenagerträume erfüllen sich in Deutschland zunehmend seltener.
Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der «Apotheken Umschau» zeigt, dass die überwiegende Mehrheit der Deutschen nicht beim ersten Partner bleibt : 58,7 Prozent der Befragten ab 16 Jahren gaben an, in ihrem Leben bereits mindestens zwei längere Beziehungen gehabt zu haben.

Die 30- bis 59-Jährigen hatten der Umfrage zufolge bisher durchschnittlich drei Partnerschaften. Fast jeder Vierte (24,6 %) dieser Altersgruppe gab an, er habe sich vier Mal oder häufiger für längere Zeit gebunden.
Etwa jeder Fünfte (21,1 Prozent) hatte dagegen bisher nur einer Beziehung.


Damit sei offenbar ein Umbruch im Partnerschaftsverhalten zu registrieren :
Die über 60-Jährigen hatten in ihrem Leben durchschnittlich nur zwei Beziehungen, 40 Prozent sogar nur eine dauerhafte Beziehung.

Bei der Erhebung der GfK Marktforschung Nürnberg wurden 1 990 Personen ab 16 Jahren befragt.

11.06.2007 um 14:25 Uhr

Nackt auf dem Fahrrad - kreative Proteste - >Info-Box<

Naked Bike ride
Nackt auf dem Fahrrad - kreative Proteste

Rund vier Millionen Autos quälen sich Tag für Tag durch Mexiko City - was Radfahrer zu einem kreativen Protest bewog.  Auch hier in Europa trauten sich die Radler was.

Tausende Menschen sind in aller Welt unlängst nackt durch Großstädte geradelt –
um für mehr Sicherheit im Verkehr und das Fahrrad als umweltfreundliches Transportmittel zu werben.
  Berichtet wurde von Nackt-Kolonnen in Mexiko City, Manchster, dem südenglischen Seebad Brighton, York, Southhampton, Amsterdam, Vancouver und Paris.

Die Radfahrer hätten ihre Kleidung abgelegt, so wie sich Autofahrer von ihren Fahrzeugen befreien sollten, um bei der Fortbewegung behutsamer mit der Erde umzugehen - sagte Duncan Blinkhorn, einer der Organisatoren des Events in England.  Die Radtour in Brighton über elf Kilometer führte durch die Stadt und die angrenzende Schwesterstadt Hove.
In Paris wollten die Nackt-Radler darauf aufmerksam machen, dass es in der französischen Hauptstadt kaum Radwege gibt und dadurch im Verkehr ständig Gefahren lauern.
In Mexiko City wiesen die Demonstranten darauf hin, dass sich täglich mehr als vier Millionen Autos durch die Metropole quälen - davon viele Trucks und Lkw.  Für Radfahrer sei die Gefahr, in diesem Verkehrschaos unter die Räder zu geraten und verletzt zu werden, beinahe Alltag, hieß es.