Was bedeutet Hämatogene Oxidationstherapie (Photobiologische Eigenbluttherapie, "Blutwäsche", UV-Eigenblutbehandlung, HOT)?

14.08.2008 um 14:33 Uhr

Ein hochwirksames biologisches Heilverfahren

Die Hämatogene Oxidationstherapie wurde ab 1950 vom Schweizer Arzt Dr. Wehrli entwickelt und kam einige Jahre später in der Bundesrepublik Deutschland zum Einsatz.
Ich persönlich wende diese Methode seit 1980 an und dürfte somit zu den praktizierenden Ärzten mit einer der längsten HOT-Erfahrung gehören. Und zwar benutze ich die Originalmethode nach Wehrli, die ich bei Kollegen erlernt habe, die noch bei Dr. Wehrli "in die Schule gegangen sind". Ich möchte dieses Verfahren bei der Therapie (Behandlung) zahlreicher, sonst schwer zu beeinflussender, Erkrankungen nicht mehr missen und behandle damit auch meine eigene Familie und lasse mich von meiner Praxisassistentin selbst behandeln.

Bei der HOT handelt es sich um eine spezielle Eigenbluttherapie, wobei dem Patienten 60-80 ml Venenblut entnommen, mit Natriumzitrat ungerinnbar gemacht, in einem entsprechenden Gerät mit Sauerstoff aufgeschäumt, mit Ultraviolettlicht bestrahlt und anschließend intravenös zurückgegeben wird. Im weiteren Sinne kann man die Hämatogene Oxidationstherapie auch der Sauerstofftherapie (Sauerstoffbehandlung) zuordnen.


Je nach Art und Schwere der Erkrankung sind zunächst 6 bis 10 Behandlungen im Rahmen einer Serie erforderlich (1-2 HOT/Woche) und anschließend eine einmalige Hämatogene Oxidationstherapie alle 4 bis 8 Wochen.

Ein starres Therapieschema ist nicht zu empfehlen; Zahl der Einzelbehandlungen zu Beginn, Abstände der einzelnen Auffrischungsbehandlungen und Gesamtdauer der Therapie sollten vom erfahrenen HOT-Therapeuten immer individuell zusammen mit dem Patienten festgelegt werden und sind abhängig vom vorliegenden Krankheitsbild. Bei einer fortgeschrittenen chronischen Erkrankung, wie z. B. bei einer Schaufensterkrankheit, sollte in der Regel eine Dauerbehandlung durchgeführt werden, wobei die Abstände der einmaligen Wiederholungsbehandlung später häufig auf 3 bis 4 Monate ausgedehnt werden können.

Durch die Ultraviolettbestrahlung des Eigenblutes kommt es zu zahlreichen positiven Effekten, so unter anderem zur Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes, zur Herabsetzung der Blutgerinnbarkeit und zur Steigerung der körpereigenen Abwehr.
Außerdem wird, wie auch bei der Oxyvenierungstherapie, die Bildung körpereigener so genannter Radikalefänger gefördert und somit unserem Alterungsprozess und der Entstehung der bekannten Wohlstandskrankheiten (wie z. B. Herzinfarkt, Raucherbein, Schaufensterkrankheit oder Schlaganfall) bis hin zum Krebs vorgebeugt.


Die am meisten Erfolg versprechenden Anwendungsgebiete sind:

Arterielle Durchblutungsstörung Auge:
Gefäßverschluss der Netzhaut, Grüner Star (Glaukom), trockene Makuladegeneration, vaskuläre Optikusatrophie, diabetische Retinopathie, Zustand nach frischer Zentralarterienthrombose (Zentralarterienverschluss) und Zentralvenenthrombose (Zentralvenenverschluss)

Arterielle Durchblutungsstörung Bein:
Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), intermittierendes Hinken, Raucherbein, Schaufensterkrankheit, Wadenschmerzen und Beinschmerzen beim Gehen

Arterielle Durchblutungsstörung Gehirn: Hirndurchblutungsstörungen mit Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Schwindel, Verwirrtheit; Zustand nach Schlaganfall mit Verringerung der Gefahr eines erneuten Schlaganfalles

Arterielle Durchblutungsstörung Herz:
Angina pectoris, Herzenge, Herzkranzgefäßverengung, Koronare Herzkrankheit, Zustand nach Herzinfarkt mit Verringerung der Gefahr eines neuen Herzinfarktes

Durchblutungsstörung Innenohr:
Hörsturz, Morbus Menière, Ohrgeräusche, Tinnitus

Biologische Krebs-Begleit-Behandlung:
Biologische Krebs-Vorbeugung, Krebstherapie und Krebs-Nachbehandlung

Chronische Darmentzündungen:
Colitis ulcerosa, Morbus Crohn

Entzündungen, Geschwüre, Infektionskrankheiten und Vereiterungen, die auf Antibiotika oder Operationen nicht oder nicht ausreichend ansprechen:
z. B. Abszess, Akne, Bauchfellvereiterung, Blasenentzündung, Furunkel, Karbunkel, Knochenentzündung, Lungenentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung, Nierenentzündung

Gefäßkrankheiten:
Arterienentzündung, Arteriitis, Arteriosklerose, Arterienverengung, Arterienverkalkung, Arterienverschluss, Gefäßverkalkung, Gefäßverschluss, Migräne, Raynaud-Syndrom, Sudeck-Syndrom, Thrombose, Winiwarter-Buerger-Krankheit

Krankheitsvorbeugung (Prävention, Präventivmedizin)

Leberkrankheiten

Virusinfektionen:
z. B. Gürtelrose, Hepatitis, Herpes zoster, Herzmuskelentzündung, Leberentzündung

Vitalisierung und Revitalisierung (Anti-Aging)

Wundheilungsstörungen


Ich möchte Sie nicht mit weiteren HOT-Erklärungen langweilen - ausführliche diesbezügliche Informationen stehen Ihnen ja im Internet zur Verfügung - zum Abschluss zusammenfassend nur soviel: Bei der "Arterienverkalkung " ( Arteriosklerose) kann die Photobiologische Eigenbluttherapie als eine kausale und nicht nur symptomatische Behandlung angesehen werden, die in der Lage ist, diese Erkrankung zum Stillstand zu bringen (so genannte Defekt-Heilung) oder zumindest deren Voranschreiten zu verlangsamen.

Besonders geeignet ist die Hämatogene Oxidationstherapie natürlich auch zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, also der Volkskrankheit "Nummer Eins".

Außerdem besteht Grund zu der Annahme, dass die Hämatogene Oxidationstherapie nur auf krankhaft veränderte Gewebe einwirkt, während gesunde Organe des Patienten durch sie nicht beeinflusst werden. Die Photobiologische Eigenbluttherapie entspricht somit in vieler Hinsicht einem Behandlungsideal.

Kortison, so genannte nichtsteroidale Antirheumatika (z. B. Diclofenac, ASS und viele andere Schmerzmittel) und Vitamin A, E, C und Beta-Karotin, besonders in hohen Dosen, können zu einer Wirkungsabschwächung der Hämatogenen Oxidationstherapie führen und sollten vor einer HOT, falls vertretbar, abgesetzt oder reduziert werden; bei gleichzeitiger Einnahme der genannten Präparate ist auch eine höhere Anzahl von HOT-Behandlungen anzuraten.

Auch beim Vorliegen einer Zuckerkrankheit muss die Hämatogene Oxidationstherapie intensiver, das heißt häufiger und in kürzeren Abständen, angewendet werden.

Sie werden mich sicherlich auch nach Risiken und Nebenwirkungen der HOT fragen; ich kann Ihnen versichern, dass ich in den vergangenen 25 Jahren in meiner HOT-Praxis noch keinen ernsten Zwischenfall erlebt habe. Die Risiken der Photobiologischen Eigenblutbehandlung sind als so niedrig oder hoch einzustufen wie die jeder anderen i.v.-Spritze oder Infusion auch; absolut risikolose Therapien gibt es natürlich nicht.

Zu Beginn der Behandlung kann es bei einigen Patienten zu kurzfristigen Hautrötungen oder einem allgemeinen Müdigkeits- und Schlappheitsgefühl kommen, wobei diese Nebenwirkungen dann später in der Regel wieder abklingen.

Sie werden mich des Weiteren wahrscheinlich auch fragen, warum die Hämatogene Oxidationstherapie, wenn sie denn wirklich so wirksam ist, wie von mir beschrieben, nicht allgemein empfohlen, sondern als so genannte Außenseitermethode abqualifiziert wird.

Die Beantwortung dieser berechtigten Frage ist ganz einfach: Vom großen gesundheitlichen Nutzen für den Patienten einmal abgesehen, profitieren von der HOT finanziell schlicht und ergreifend im Wesentlichen nur die anwendenden Ärzte; Arzneimittelhersteller, pharmazeutischer Großhandel und Apotheken aber nur am Rande. Und deshalb haben die "Big Player" des  Gesundheitsmarktes natürlich kein Interesse an der Verbreitung dieser Methode, denn für sie gibt es hier nichts zu verdienen. Sie gehen also leer aus und schweigen die Hämatogene Oxidationstherapie deshalb "tot" oder reden sie "schlecht".   

Ich persönlich halte die Hämatogene Oxidationstherapie für eines der "elegantesten" biologischen Heilverfahren, denn die beiden Hauptindikationen sind die Durchblutungsstörungen und der Immundefekt. Die Hämatogene Oxidationstherapie beeinflusst somit besonders günstig die beiden Killerkrankheiten Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen und zwar im Rahmen einer Vorbeugung (Prävention) als auch Behandlung (Therapie).    

Kosten: 70 € pro HOT einschließlich Beratungen, Untersuchungen und Materialkosten, also z. B. 420 € für eine Serie mit 6 Einzelbehandlungen.

Davon abweichende Sondervereinbarungen sind möglich; Einzelheiten auf Nachfrage.

Ich bitte um Verständnis dafür, dass mein Honorar jeweils am Behandlungstag nach erbrachter Leistung als Barzahlung gegen Quittung fällig wird.

Zwecks weiterer allgemeiner Informationen zur HOT stehe ich Ihnen unverbindlich und kostenfrei zusätzlich per E-Mail zur Verfügung, die ich zumindest einmal pro Woche zu beantworten pflege.
Zögern Sie also nicht, mit mir bei weiteren Fragen Kontakt aufzunehmen.

Ich bitte allerdings um Verständnis dafür, dass qualifizierte individuelle Beratungen in der Regel nur aufgrund eines intensiven Arzt-Patienten-Gespräches, einer eigenen Untersuchung und der Berücksichtigung bereits vorliegender Befundberichte möglich sind.

Beratungstermine, geeignet auch als Einholung einer ärztlichen Zweitmeinung, und/oder Behandlungstermine in meiner Praxis können Sie jederzeit mit mir telefonisch oder per E-Mail vereinbaren.

Zum Abschluss mein inniger Ratschlag: Wählen Sie die Originalmethode nach Wehrli! Es wird so  manches als Hämatogene Oxidationstherapie "verkauft", wo aber überhaupt kein HOT "drin" ist, denn die Bezeichnung ist nicht geschützt. Es kann Ihnen deshalb passieren, dass Sie möglicherweise wegen eines mangelnden Heilerfolges bitter enttäuscht sind und sich sagen: "Was hat uns der Hinrichsen da in seinem Weblog bloß für einen Bären aufgebunden."

Fahren Sie um des Originals willen deshalb lieber ein paar Kilometer weiter!

Allerdings: Es wäre natürlich vermessen zu behaupten, die echte Hämatogene Oxidationstherapie führte nun bei jedem Patienten immer zu einem 100prozentigen Erfolg; das kann selbstverständlich auch das Original nicht!

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit grüßt Sie aus Schwanewede (Niedersachsen) bei Bremen

Dr. Gerhard Hinrichsen Arzt-Praxis  für Biologische Medizin, Naturheilkunde und Naturheilverfahren
Schillerstraße 23
28790 Schwanewede
Telefon: (0 42 09) 22 81

Karte mit Anfahrtsbeschreibung zu meiner Praxis einschließlich Routenplaner: http://web2.cylex.de/anfahrt/dr--med--gerhard-hinrichsen-3733793-anfahrt.html


Paxishomepages:

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www.praxishomepages.de/dr-hinrichsen

E-Mail: dr.med.hinrichsen@arztmail.de

Besuchen Sie auch meine Weblogs unter:

www.blogigo.de/oxyvenierungstherapie

www.blogigo.de/anti_aging

www.blogigo.de/durchblutungsstoerung_behandlung

www.blogigo.de/raucherbein_behandlung

www.blogigo.de/makuladegeneration_behandlung

Weitere HOT praktizierende Ärzte:

Herr Michael Broicher, 35708 Haiger, http://www.broicher.de/

Linkliste von Webseiten mit verwandten Themen:

http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Therapien/Ultraviolettbestrahlung/

http://www.hansis.net/Gesundheit/Medizin/

http://www.massage.l-seifert.de/ 

http://www.internet-verzeichnis.de/Medizin%20&%20Gesundheit/Naturheilkunde/index.html

http://www.123-spider.de/cgi-bin/verzeichnis.pl?action=cat&name=Gesundheit.pip.Therapien

http://www.koerper-geist-seele.org/

http://www.suchtower.de/78-1-alternativmedizin.php

http://www.directory.dialcontent.de/index.php?c=112

http://www.linkboy.de/index/gesundheit/gesundheitstipps

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