Konzertbesuch "Mighty Dwights"
Stimmung: total fett
Musik: Mighty Dwights
Auf eine Einladung vom Fachmagazin MusicMania hin konnte ich am letzten Sonntag an einem Konzert der Mighty Dwights teilnehmen. Als Rolf, Peggy und ich gegen 19:30 die Sporthalle an der Schäferkoppel betraten, spielte gerade noch die 3. Herren - ich glaube, es war Handball. Na ja, jedenfalls haben wir bei den Müttern, die immer Kuchen während des Spiels verkaufen erstmal 6 Hülsen gekauft und weggezischt. Danach ging's auch wieder. Nach dem Spiel - es muss so gegen 20:00 Uhr gewesen sein, hat uns eine Spielerin der B-Jugend gefragt, warum wir denn "diese lustigen Kutten" anhätten. Mensch Mädel, wohl noch nie was von den "Mighty Dwights" gehört, was? Offensichtlich nicht, denn sie und der Rest der Bagage kicherten uns total doof aus. Peggy holte eine Rundy Feiglinge und Sandkuchen. Der Hallenwart Herr Gielfeld gab dann endlich grünes Licht, nachdem die letzten Minderjährigen die Halle verlassen hatten. Unter Stroboskop- und Flutlicht und einem Höllensound betraten die Dwights dann endlich die Bildfläche. Der erste Song war ein echter Burner, eine temporeiche Variante von "Running Oyster" mit sehr viel Drive. Das war total geil. Jimmy "Nox" Becker gab Vollgas und zuckte orgiastisch über die Bühne. Danach gleich der nächste Up-Tempo Kracher, "Black Motor, Red Mother". Der neue Gitarrist Josie fügte sich gut in diese Glamnummer ein. Ein breites Soundspektrum breitete sich aus, eine typische Psychedelicarea fügte sich an.
Die Dwights legten mit "Pepperkoken v 1.0" und der gefühlvollen 3/4-Takt Ballade "From I.C.E. with love..." nach, die ersten BHs flugen. Peggy und Rolf kamen einer Einladung von Sven "X" Gunsche nach und stagedivten, dass die Sohle glühte. Das Publikum kochte vor Begeisterung und forderte "Like a Dog without a Bonejob (Grrrreeeen!)". Mit amtlichem Druck kamen die Dwights der Forderung nach und dimmelten drauf los - geil! Gielfeld musste bald los, deshalb hieß es Hose zu und ab nach Hause. Peggy und Rolf waren schon vorzeitig auf dem Mattenwagen verlustig gegangen, deshalb zog ich es vor mit dem Taxler nach Hause zu fahren. Rock'n'Roll!
