always on the road

22.09.2005 um 20:22 Uhr

Flatulenzia Propan

Perry war sich sicher - der Vertrag war wasserdicht. Es fehlte nur noch die Unterschrift, aber das war reine Formsache. Nach stundenlangen, zähen Verhandlungen - die Perry nur durch regelmäßiges nachpegeln seines mittel Bier und Jubi herbeigeführten Glimmerzustandes überstanden hat - war es jetzt endlich soweit. Er hatte die Bande weichgekocht. Die zwei Herren waren nicht einfach zu beeindrucken gewesen, da hat es schon einiger Anekdoten aus seiner langjährigen Tätigkeit als Fleischbeschicker bei der CMA bedarft. Die Dame hingegen (Dame - pah, sie war blutjung und roch nach Oilyly bzw. Hubba-Bubba-Parfüm, da hilft auch der Abschluß aus Göttingen nix) hat er schnell auf seine Seite ziehen können. Offensichtlich wirkt sein leicht zerlotterter Zustand am Ende einer Arbeitswoche wunder.

Perry hatte sich nochmals verdrückt, als absehbar war, dass alles im Lot ist. Nun wankte er beschwingt zurück aus der Teeküche und checkte nochmals seinen Scheitel. "Euch habe ich im Sack! Yeah!" munterte Perry sich auf und begab sich zurück zu den drei Möchtegernmanagern. Sie standen draußen auf der Dachterasse und rauchten eine Anstandszigarette. Peryy trat hinaus und ging auf die Gruppe zu. Er war noch ca. 4 Meter von ihnen entfernt, als sich ein unglaublich starker Druck auf dem Enddarm bemerkbar machte. Rächten sich jetzt die zwei Kannen Kaffee (schwarz) und die 4-5 Mettbrötchen, die er während des Monstermeetings verdrückt hat? Egal - Perry vertraute voll auf seine Instikte und lies ca. 3 Meter vor der versammelten Truppe einen "Kriecher" fahren, einen lautlose Darmwind, der es jedoch in sich hatte. Perry ging ruhig weiter und hoffte, dass sich der extrem fiese und verfaulte Geruch schnell verflüchtigen würde - jetzt nur keinen Fehler machen.

Unglücklicherweise verspürte Perry in genau diesem Moment einen leichten aber stetigen Rückenwind - der unerhörte Darmwind breitete sich von hinten wie eine fahle Wolke um ihn aus und hatte ihm fest im Griff. Die drei blickten erwartungsvoll zu Perry, die Braut lächelte geheimnisvoll. Perry ging wie in Trance weiter - immer noch stank es zum Himmel und aus seiner Hose diffundierte weiter die böse Überraschung. Als Perry bei den drei ankam, verzog keiner eine Miene, doch die heimelige Stimmung von vorhin war vorbei. Die nächsten Minuten vergingen wie in Zeitlupe und der Gestank verflog nur sehr sehr langsam. Das Atmen fiel schwer. Gerade als Perry das Wort ergreifen wollte drehte sich das Mädel zu ihm hin und erbrach sich über seine Anzugshose.

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