always on the road

Gästebuch:

Dr. Gubrutz (Gast) schreibt am 19.07.2005 um 23:27 Uhr:
Mein Lieber,

wie leid es mir ist, dass ich erst nun meine Antwort retournieren kann!
Wollte ich Deinen Blog genauestens studieren und mir Gedanken für meine weitere Kontribution machen.
Leider ist mein mentaler Zustand etwas malade so dass ich es hiernun nicht wage Dein elektronisches Kunstwerk mit meinem verquerem Ausfluß um 23.16 MEZ herabzusetzen.

Etwas überrascht war ich von der Implementierung eines offensichtlich kommerziellen Verweis auf einen elektronischen Laden der Rasterbrillen an Mann und Frau bringen will.
Nachdem ich mich mit der ethnologisch substanziellen Herleitung beschäftigt habe, kommen Fragen auf.

Wie diese:

Schon Naturvölker griffen auf diesen physikalischen "Lochblenden-Effekt" zurück. So schnitzten Eskimos aus Tierknochen, genauso wie Philippinen aus Muscheln, Brillen mit einem jeweils einzigen Sehschlitz, um sich besser in ihrer Umgebung zurechtzufinden.

Mir war durchaus bewußt, dass Eskimos, auch wenn ich anmerken muss, dass dieser Terminus in der heutigen Zeit nicht einwandfrei ist und ich zur Vermeidung zweistelliger Millionen-Klagen zum Begriff Inuit raten würde, Tierknochen geschnitzt haben. Wie aber eine Deportierung, ähnlich wie in Afrika durch Spanier und andere Kolonialmächte, von Einwohnern der Philippinen nach Nord Kanada erfolgt ist, macht mir Kopfzerbrechen. Es wäre natürlich auch möglich, dass lediglich Abbildungen von ebendiesen Südostasiaten in die Jagdgebiete der Inuit gelangt sind. Und dabei spreche ich noch nicht einmal von der völlig rätselhaften kultischen Bedeutung aus Muscheln Nachbildungen eines anderen Erdenvolkes zu schnitzen.

Mit feuchter Erregung Deiner Antwort
verbleibt


Dr. Gubrutz