Nach 10 Monaten in Uganda
hab ich nun Besuch bekommen von Mama und Papa. Und wir haben eine ganze Menge
zusammen unternommen.
Am 9. Juli (Freitag) hab ich
die beiden abends vom Flughafen in Entebbe abgeholt, wir sind mit einem Taxi
nach Kampala reingefahren und waren zusammen im äthiopischen Restaurant essen,
dabei hatten wir uns natürlich eine ganze Menge zu erzählen.
Am nächsten Tag ging es mit
dem Bus nach Fort Portal, mit knapp sechs Stunden schon ein längerer Trip.
Endlich angekommen haben die beiden ihr Hotelzimmer im Ruwenzori Travellers Inn
bezogen, bevor wir abends bei Pier waren um das Spiel um den dritten Platz
Deutschland vs. Uruguay zu gucken.
Sonntags sind wir dann mit
Bodas raus zu den Crater Lakes gefahren. Vom Lake Nkuruba aus haben wir eine
kleine Wanderung zu einem Aussichtspunkt gemacht, von dem aus man mehrere
Kraterseen sehen konnte, außerdem waren wir noch im Lake Nkuruba schwimmen.
Zurück in Fort Portal waren wir dann dank der trockenen Straßen von oben bis
unten eingestaubt und rot, außerdem hatte Mama Bekanntschaft mit der teilweise
etwas radikalen Fahrweise der Bodas gemacht… Nachdem wir zusammen auf dem Markt
eingekauft haben, haben wir dann abends lecker bei uns gekocht und zum Essen
aus Deutschland mitgebrachten Wein getrunken :) Danach wollten wir das Finale
der Fußball-WM gucken – haben aber in kaum einer Bar noch einen Platz bekommen,
weil es überall brechend voll war! Letztendlich hatten wir zwar nicht den
idealen Blickwinkel, aber immerhin noch einen Sitzplatz. Da ich todmüde war,
wollte ich mir die Verlängerung nicht mehr anschauen und bin mit dem Boda nach
Hause. Mit Schlafen gehen war dann aber erst mal auch nichts. Per Sms und Anruf
habe ich von anderen Freiwilligen erfahren, dass in Kampala während des
WM-Finalspiels Bomben hochgegangen sind! Da einige von den anderen mich in
Kampala vermutet hatten, waren sie ein wenig besorgt… vor allem deshalb weil
eine der Bomben in Kabalagala in eben dem äthiopischen Restaurant hochgegangen
ist, in dem wir noch zwei Tage zuvor gegessen hatten und in de vermutlich alle
von uns DED-Leuten schon mal waren, da es nicht weit vom Landesbüro und dem
Guesthouse entfernt ist. So wird so etwas plötzlich ziemlich greifbar… Gott sei
Dank ist niemandem von uns etwas passiert, aber es gab in diesem Restaurant und
in einem Rugbyclub über 80 Tote, Menschen die sich dort versammelt hatten um
das Endspiel zu sehen… Die somalische Terrorgruppe al Shabaab hat sich danach
zu den Attentaten bekannt, vielleicht habt ihr davon auch in den Nachrichten
erfahren.
Für uns ging es dann am
Montag mit einem Ausflug in den Semliki Nationalpark auf der anderen Seite der
Ruwenzoris weiter. Wir sind mit dem Matatu hingefahren, um die Ausläufer der
Ruwenzoris herum und schließlich auf der anderen Seite, wo man schon ins Kongobecken
gucken kann, herunter. Im Nationalpark haben wir eine kleine Tour durch den
Regenwald und zu den heißen Quellen gemacht, das ganze bei schwüler Hitze, der
Nationalpark liegt nämlich ein gutes Stück tiefer als Fort Portal auf der
anderen Seite der Berge, dort herrscht ein ganz anderes Klima. Nachdem wir
etwas an der Straße gewartet hatten, ist dann ein Auto vorbeigekommen, das uns
mit zurück nach Fort Portal genommen hat.
Dienstag (13.07.) war dann
eher Schonprogramm angesagt, Mama hatte sich nämlich blöderweise im Flugzeug
eine Erkältung eingefangen und war etwas angeschlagen. Während meine Eltern ein
bisschen in Fort Portal rumgelaufen sind, hab ich Wäsche gewaschen, später
haben wir uns am Pool vom Mountains of the Moon Hotel getroffen und mit David
einen Cappuccino getrunken. Nachmittags sind wir dann zu TBG und nachdem Mama
und Papa meinen Arbeitsplatz gesehen hatten, waren wir abends noch zusammen
Pizza essen.
Am Mittwoch ging es dann
wieder auf die Piste, nämlich mit dem Bus nach Kampala. Als wir dort angekommen
waren, haben wir den Nachmittag im DED-Guesthouse verbracht, abends sind wir
mit dem Boda quer durch die Stadt zum Ndere Centre, wo wir die Aufführung der
Ndere Gruppe mit traditioneller ugandischer Musik, Tanz und Gesang angeschaut
haben.
Ab Donnerstag hatten wir
dann einen Mietwagen mit dem Fahrer Ismail, der sich noch als überaus hilfreich
und kundig erweisen sollte. Nachdem wir im Supermarkt noch ein wenig Proviant
eingekauft hatten (wobei unser Auto und das Gepäck wegen der Bombenattentate
durchsucht wurden, bevor wir auf den Parkplatz durften), sind wir dann in
Richtung Norden gefahren, zum Murchison Falls Nationalpark. Nach einem kurzen
Stop in Masindi haben wir die asphaltierte Straße verlassen und sind auf
unbefestigten Dirtroads weitergefahren. Dort hatte das Auto dann auch gleich
einen Platten, so dass ein Reifen gewechselt werden musste. Dann ging es aber
bald rein in den Nationalpark. Zunächst sind wir durch den Budongo Forest
gefahren, wo wir schon Paviane, Warzenschweine und Hornschnäbel gesehen haben,
später dann auch verschiedene Bockarten und Büffel. Bevor wir zu unserer
Unterkunft gefahren sind, ging es noch zu den Murchison Falls, den für den
Nationalpark namengebenden Nilwasserfällen. Beeindruckend, gewaltige Wassermengen
die durch eine enge Schlucht in die Tiefe stürzen. Gegen Abend haben wir im Red
Chilli Camp eine Hütte mit Extramatratze auf dem Boden bezogen (das Camp war
komplett ausgebucht) und gegessen.
Am nächsten Morgen sollte es
dann losgehen mit der Safari. Dazu haben wir um sieben Uhr mit einer kleinen
Fähre den Nil überquert, wir waren nämlich auf der Südseite, die meisten Tiere
aber gibt es im Norden. Kaum waren wir drüben, ist ein Pavian in unser Auto
gesprungen und hat uns das Frühstück, nämlich einen Bund Bananen geklaut! Das
war aber beim Anblick allerlei Tiere bald vergessen. Nach Kaffernbüffeln,
Uganda Cobs, Oribis, Wasserböcken, Kuhantilopen, Warzenschweinen und diversen
Vogelarten haben wir bald die ersten Rothschild-Giraffen gesichtet. Meine neuen
Lieblingstiere, stehen mit langen Hälsen in der Landschaft rum und sehen so
unpraktisch und komisch aus, dass man meinen könnte, sie haben die Evolution
nur versehentlich überstanden. Kurz darauf kam dann ein echtes Highlight: Wir
haben nämlich einen Leoparden gesehen, der entspannt auf einem Baum saß und die
Umgebung beobachtet hat! Dann sogar noch einen zweiten, den allerdings nur
kurz. Nach einer kurzen Pause am Nildelta (der Nil fließt dort in den
Albert-See) dafür dann tatsächlich zwei Löwen! Ein verletztes Männchen und ein
Weibchen mit frisch erlegter Beute, irgendeinem Bock. Und ein paar Elefanten.
Mittags sind wir mit der Fähre zurück auf die andere Seite. Später haben wir
noch einen Bootstrip auf den Nil stromaufwärts zu den Murchison Falls gemacht,
wobei wir Nilpferde, Elefanten, Büffel, Nilkrokodile (unter anderem ein Baby
und ein riesiges uraltes, so dicht am Boot, dass ich Angst hatte, es würde
raufklettern und uns alle auffressen ^^), eine Python, Eisvögel, Seeadler,
Reiher und Störche gesehen haben.
Am nächsten Tag, Samstag,
sind wir dann wieder aus dem Nationalpark rausgefahren. Haben dabei aber noch
mal den Nil überquert und sind noch ein wenig durch den Nordteil gefahren,
wobei wir noch ein paar Tiere gesehen und die weite Savannenlandschaft bewundert
haben. Nachdem wir den Park verlassen hatten, sind wir an ehemaligen
Flüchtlingscamps vorbeigefahren, die für Flüchtlinge des Bürgerkriegs im Norden
errichtet wurden. In Norduganda ist es schließlich noch nicht allzu lange
friedlich. Landschaftlich unterscheidet es sich auch ziemlich vom Süden, es ist
wesentlich flacher und weniger fruchtbar. Nachdem wir noch einmal den Nil mit
ein paar Stromschnellen überquert hatten, sind wir dann zurück nach Kampala, wo
wir abends angekommen und diesmal beim Libanesen essen gegangen sind.
Am Sonntag (18.07.) ging es
dann aber gleich mit dem Auto weiter, diesmal gen Osten. Bis nach Mbale haben
wir dabei noch Anja, eine andere weltwärts-Freiwillige, mitgenommen. Nach Mbale
wurde die Landschaft dann immer schöner, dort bilden Berge die Grenze zu Kenia.
In diese Berge sind wir dann schließlich auch hochgefahren, mit tollen
Ausblicken in die weiten Ebenen Ugandas. Mittags sind wir an den Sipi Falls
angekommen, wo wir eine Coffeetour machen wollten, da in dieser Region um den
Mount Elgon herum viel Kaffee der Sorte Arabica angebaut wird. Dafür ging es zu
Fuß querfeldein über die Berge, an Matooke-Stauden, Mais und allerlei
Kaffeebäumchen vorbei zu einem alten Coffee Farmer, der uns Kaffeepflanzen und
-setzlinge gezeigt und den Wachstums- und Verarbeitungsprozess erklärt hat. Wir
durften auch jeder ein kleines Kaffeepflänzchen pflanzen und nach uns benennen.
Zurück am Ausgangspunkt unserer Tour, einer Lodge, haben wir noch beim Rösten
und Stampfen des Kaffees zugeschaut, den wir dann frisch aufgebrüht trinken
konnten. Nachdem wir gegen Abend unsere Unterkunft bezogen hatten, sind wir
noch mit einem Guide zu den Hauptwasserfällen der Sipi Falls gekraxelt. Dabei
ging es auf einem teilweise ziemlich schmalen und steilen Pfad durch
Bananenplantagen, Maisanpflanzungen, an allerlei anderen Pflanzen und
wasserschleppenden Kindern vorbei zu den Fällen, die schon recht beeindruckend
waren. Auf dem Rückweg haben wir dann noch einen wunderschönen Sonnenuntergang
bei spektakulärem Ausblick erlebt.
Am Montagmorgen ging es dann
zurück in Richtung Kampala. Dabei haben wir aber noch einen Stop in Mbale
gemacht, wo wir auf dem ziemlich großen Markt waren und einen in Jinja. Da sind
wir erst ein bisschen in der Stadt rumgelaufen, haben nach Crafts geguckt und
waren in einem Café und sind dann zur Nilquelle gefahren, dem Punkt wo der Nil
aus dem Victoriasee austritt und außerdem noch einen geringen Teil seines
Wassers aus einer unterirdischen Quelle bezieht. Am frühen Abend sind wir in
Kampala richtig schön ins Verkehrschaos der Rush Hour reingekommen, sind aber
letztendlich am Guesthouse angekommen und haben uns von Ismail, unserem Fahrer
für fünf Tage, verabschiedet. Im Guesthouse war dann noch Kochen angesagt,
wobei ich letztendlich die halbe Belegschaft mit Süßkartoffeln und Gemüse
versorgt hab, da noch ein paar andere Freiwillige mit Zutaten und dem Wunsch
mitzuessen angekommen sind ^^
Dienstag haben wir erst mal
ein bisschen im Guesthouse entspannt, mittags sind wir dann in die Innenstadt von
Kampala gefahren, sind dort ein bisschen rumgelaufen, waren im Café und sind am
Parlament vorbei zum Craft Village hinter dem Nationaltheater, wo wir ein paar
Crafts gekauft haben. Sind dann noch ein bisschen im Einkaufszentrum gewesen
und haben Indisch zu Abend gegessen, bevor wir zum Nationaltheater sind, wo es
gute Livemusik einer gemischten afrikanischen Truppe gab.
Am Mittwoch (21.07.) haben
Mama, Papa und ich uns dann vorübergehend getrennt. Die beiden sind nach
Entebbe (und am nächsten Tag zum Lake Bunyonyi) gefahren, ich hab erst noch ein
bisschen im Guesthouse rumgegammelt und bin dann zu den „Graceland Gardens“
gefahren, wo die nächsten zwei Tage unser Abschlussseminar stattfinden sollte.
Ein recht neues Hotel und teilweise geradezu luxuriös – in dem Zimmer, das ich
mir mit Ulli geteilt hab, hatte ich ein verdammt breites Bett mit mehreren
Kissen und einer richtigen Daunendecke! :D
Das Seminar war alles in
allem ganz gut. Es war schön, noch einmal alle anderen Freiwilligen
wiederzusehen, diesmal waren nämlich alle 21 von uns zusammen auf dem Seminar.
Wir haben unser Jahr hier in Uganda reflektiert und evaluiert, uns mit der
bevorstehenden Rückkehr nach Deutschland beschäftigt, in Gruppen Präsentationen
zu Themen wie Globalisierung und Entwicklungszusammenarbeit gemacht und eine
Fragerunde mit Vertretern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in Uganda
gehabt. Es gab mal wieder fünf Mahlzeiten am Tag, bei denen uns ein
dauerhungriges Kätzchen (von Lucas und mir „Hannelore“ getauft) um die Beine gestrichen
ist und wir haben ständig Sirenen von vorbeifahrenden Polizeiwagen gehört – das
Hotel lag nämlich an der Straße die zum Tagungsort des Gipfels der
Afrikanischen Union geführt hat, der dieses Jahr mit starkem
Sicherheitsaufgebot hier in Uganda stattgefunden hat. Am letzten Abend gab es
noch einen Sundowner bei einem Hotel mit tollem Blick auf die Stadt und den
Victoriasee.
Am Samstag (24.07.) hat für
mich dann um vier Uhr morgens der Wecker geklingelt, während der Muezzin in der
nahen Moschee schon zum Gebet gerufen hat, hab ich mich fertig gemacht und bin
mit Solveigh in die Stadt, von wo aus wir den ersten Bus nach Kabale genommen
haben. Bei der gut achtstündigen Busfahrt hab ich größtenteils gedöst, in
Kabale hab ich noch ein bisschen was besorgt und bin dann an den Lake Bunyonyi
gefahren, wo ich Mama und Papa wiedergetroffen hab.
Die nächsten zwei Tage am
Lake (Sonntag und Montag) waren dann relativ entspannt und teilweise ein
bisschen kalt, der See liegt nämlich recht hoch. Da waren teilweise schon zwei
Jacken übereinander und Wollsocken angesagt… hab schon fast wieder vergessen,
was es heißt zu frieren! Wobei das tägliche Schwimmen gehen trotzdem sein
musste ;) Am Sonntag sind wir mit dem Einbaumkanu durch die Gegend gefahren,
wobei wir froh waren, wenn wir es hinbekommen haben, mal einigermaßen geradeaus
vorwärts zu kommen, es ist nämlich echt gar nicht so einfach, einen Einbaum zu
lenken! Am Montag sind wir erst zum kleinen Markt am Seeufer gegangen, wo die
Waren teilweise übers Wasser per Boot angeliefert und abtransportiert werden,
dann sind wir – begleitet von ein paar neugierigen Kindern – den Berg
hochgeklettert und haben von oben den Blick auf den Lake mit all den kleinen
Inselchen und die ihn umgebenden terrassierten Hügel genossen. Abends haben wir
(wie auch schon die beiden Tage vorher) noch einmal Crayfish gegessen, kleine
Krebschen aus dem See.
Am Dienstag sollte es zurück
nach Fort Portal gehen. Morgens sind wir mit dem Taxi vom Lake nach Kabale und
von da aus (nach einem kleinen Konflikt mit Leuten von einem Busunternehmen,
die uns ein bisschen verarscht haben, was die Abfahrtszeit des Busses anging… )
mit dem Matatu nach Mbarara. Da sind wir ins nächste Matatu umgestiegen, das
uns nach Kasese gebracht hat. Wobei der Teil der Strecke wieder besonders schön
war, durch Hügel mit Teeplantagen, über Berge und durch den Queen Elizabeth
Nationalpark. In Kasese sind wir ein letztes Mal umgestiegen und haben kurz vor
Fort Portal die Sonne hinter den Ruwenzoris untergehen sehen. Ich hatte dann
noch das Vergnügen, in einem vollgestopften Matatu Durchfall zu bekommen,
darauf möchte ich jetzt aber mal nicht weiter eingehen ;)
Am Mittwoch (28.07.) hat es
in Fort Portal vormittags erst mal ziemlich geregnet, nachmittags ist es aber
trocken gewesen, so dass wir mit dem Boda zum Lake Kyaninga fahren konnten, dem
wunderschönen Craterlake mit der Lodge im Aufbau.
Am Donnerstag stand
schließlich ein letzter größerer Ausflug auf dem Programm. Gute 35 km südlich
von Fort Portal haben wir in den Bigodi Wetlands, einer recht sumpfigen Gegend,
eine kleine Wanderung im üppigen Grün unternommen, dabei verschiedene Vögel und
Affen sowie Tabak-, Kaffee- und Kakaopflanzen gesehen. Nachmittags haben wir
dann ein Schimpansentracking im Kibale Nationalpark gemacht. Ganze dreieinhalb
Stunden und geschätzte 10 km sind wir durch den Regenwald gerannt, bergauf und
bergab, ohne Schimpansen zu Gesicht zu bekommen. Irgendwann hat dabei eine
Herde Waldelefanten unseren Weg gekreuzt und wir mussten warten, bis sie
verschwunden waren, da sie teilweise recht gefährlich sein können. Letztlich
haben wir dann aber doch noch Schimpansen aufgetrieben, wenn sie auch weit oben
in den Bäumen waren. Abends sind wir zurück nach Fort Portal und noch einmal
schön zusammen Essen gegangen.
Am Freitagmorgen habe ich
Mama und Papa dann zum Bus gebracht, mit dem sie nach Kampala und von da aus
nach Entebbe zum Flughafen gefahren sind. Alles in allem hatte ich echt eine
gute Zeit mit den beiden und bin froh, dass sie mich hier in Uganda besucht
haben. Ich befürchte ohnehin schon, dass ich den meisten Leuten nicht wirklich
begreiflich machen kann, was ich hier erlebt habe oder wie es hier ist. So
können zumindest meine Eltern ein bisschen besser nachvollziehen, was ich so
erzähle. Wobei ihre Version des Urlaubs hier wohl noch ein bisschen anders
klingen wird als meine, schließlich waren für sie viel mehr neue Erfahrungen
und Eindrücke damit verbunden.
Durch das viele Rumgereise
in Uganda (sorry, dass hier keine Karte dabei ist ^^) ist mir auch mal wieder
bewusst geworden, was für ein wahnsinnig schönes Land das größtenteils doch
ist. Im Alltag vergisst man das ein bisschen. Eben deshalb hab ich auch noch
mal ein paar Fotos hochgeladen, unter www.mydrive.ch.
Einloggen könnt ihr euch mit dem Benutzernamen „Gast@HannahKBanana“ und dem Passwort
„uganda“.
Nun muss ich mich wohl nach
drei ausgefüllten Wochen on the road wieder auf den Alltag einstellen…
allerdings nicht mehr für lange, mir bleiben inzwischen nur noch sechs Wochen
hier! Und vermutlich wird diese Zeit auch noch schnell vergehen.
Ich werde
mich aber auf jeden Fall noch mal melden :)