HeadSpeakerBox

30.09.2006 um 19:14 Uhr

...

von: sjAlfur   Kategorie: séNET

NEEEEEEIIIIIIN!!!!! 

28.09.2006 um 20:14 Uhr

alte schulden...

von: sjAlfur   Kategorie: sjálfur - selbst

Vor einer Miiii-jonen Ewigkeiten habe ich mal eine Umfrage gestartet. Und da gibts eigentlich noch ein Bild einzulösen. Aber da die Umfrage mittlerweile wieder fast auf Gleichstand ist, habe ich mich jetzt mal für eine Kombination aus Ohr und Nacken entschieden, die lange Zeit weit vorne lagen. Oder so... vor allem kann ich jetzt aber endlich mal die Umfrage aus der Seitenleiste nehmen... (es sei denn, mir fällt noch was neues ein...) Da:

 

sjÁlfur 

28.09.2006 um 14:17 Uhr

simple silent humble human being

von: sjAlfur   Kategorie: sjálfur - selbst

ich bin der normalste mensch, den es auf der welt gibt.


sjÁlfur

26.09.2006 um 19:58 Uhr

Der Ups war da.

von: sjAlfur   Kategorie: sjÁlltag

Der Ups war heute da. Er hat meinen defekten Akku mit zurück zu Apple genommen. Der gute Ups. Aber um den Ups heute an die Tür zu kriegen, musste ich gestern erst mit Frau Ups telefonieren. Frau Ups ist eine lustige Person. Ich rufe bei der mir genannten kostenlose Service-Hotline an, damit die Apfelleute ihren Rückrufakku bekommen. Es ertönt zweimal das Freizeichen, dann knackt es in der Leitung und man hört für ein paar Sekunden digitales Rauschen.

Yippieh! denke ich und freue mich auf das, was da kommt: eine Computerstimme. Die sagte sinngemäß:

Hallo. Ich bin die Ups. Wenn Sie anhand Ihrer Ups-Nummer eine Sendung verfolgen wollen, drücken sie bitte die Eins, wenn sie eine Paketabholung vereinbaren wollen, drücken sie bitte die Zw...

PIEP! Ich drücke Taste 2. Kurze Stille. Dann:

Wenn Sie anhand Ihrer Ups-Nummer eine Sendung aufgeben wollen, drücken Sie die Eins, wenn Sie einen Abholtermin für eine Rücksendung vereinbaren wollen, d...

PIEP! Ich drücke erneut Taste 2, und jetzt wird es spannend:

Guten Tag, hier ist wieder die Ups, bitte teilen Sie mir Ihre Telefonnummer angefangen mit der Vorwahl mit.

STILLE. Ich warte. Passiert da jetzt nochwas?

Entschuldigen Sie bitte, ich konnte Sie leider nicht verstehen.

Ich hab ja auch gar nichts gesagt... muss ich am Ende dieser Computerfrau...

Bitte teilen Sie mir Ihre Telefonnummer angefangen mit der Vorwahl mit.

Okay, versuchen wir's... 089/5.... usw. diktiere ich dem Stück Silizium am anderen Ende der Leitung.

Danke. Bitte bestätigen Sie Ihre Telefonnummer.

OH NEIN...

Sie nannten mir die Nummer 089/54... Ist das richtig?

Ja... murmel ich zerknirscht und denke zu spät daran, dass eine Computerstimme Ungeduld eh nicht hört.

Entschuldigen Sie, ich konnte Sie leider nicht verstehen. Bitte bestätigen Sie Ihre Telefonnummer. Sie nannten mir die Nummer 089/546.... Ist das richtig?

Ich will schon laut und deutlich "Ja" sagen, aber es geht noch weiter.

Wenn diese Nummer richtig ist, sagen Sie bitte deutlich Ja.

Ach nee...

Ansonsten antworten Sie bitte mit Nein.

JA! Jajajajajajaaaa... JAAAA!!!

PAUSE.

Ups, habe ich die jetzt kaputt gemacht?

Danke, Ihre Nummer wurde verifiziert. Schade, ich konnte Ihre Telefonnummer leider nicht in unserer Kartei ausfindig machen. Bitte haben Sie einen Augenblick Geduld, ich verbinde Sie mit einem Service-Mitarbeiter.

Ich starre fassungslos auf das Telefon...


sjÁlfur

25.09.2006 um 13:35 Uhr

ó fridur

von: sjAlfur   Kategorie: sjAUDIO

 

und wenn ich irgendwann hungern muss, aus der gosse regenwasser trinke, mit gebrochenen beinen auf regennassem asphalt liege, weil ich die miete nicht mehr zahlen kann... es gibt dinge, die sind es wert...


sjÁlfur

25.09.2006 um 11:50 Uhr

back in the days

von: sjAlfur   Kategorie: sjAUDIO

 

Ha! Da schreibe ich oft genug über Musik, was es so an mp3s im Netz gibt, über die Musik, die ich selber mache... aber, hatte ich bereits erwähnt, dass AiHua - mit der ich übrigens auch noch an einem... "Nebenprojekt" arbeite - vor einigen Jahren (2002) zusammen mit einem Freund eine CD gemacht hat? Nein? Wie konnte ich das vergessen... Jedenfalls habe ich vorhin mal wieder über die Inutilis-Seiten geschaut und festgestellt, dass es die Lieder mittlerweile komplett als mp3-Download gibt. So für umsonst und so. Ist jetzt eher in der reinen Elektronik-Ecke unterzubringen und war - soweit ich weiß - ursprünglich der Versuch, tanzbare Musik zu machen. Jo. Da ich Musik nicht beschrieben kann, lasse ich das mal und verweise auf die Downloadmöglichkeit .


sjÁlfur

25.09.2006 um 11:03 Uhr

Trotzkopf?

von: sjAlfur   Kategorie: sjálfur - selbst

Ahja... mal wieder bin ich von der umwerfenden Genauigkeit von Online-Tests überwältigt... hmm.. "Der Schreiber" bin ich übrigens selber, habe vergessen meinen Namen einzugeben.

Der Schreiber ist eher bescheiden und zurückhaltend.
Es reicht ihm, wenn er nicht im Mittelpunkt steht.

Der Schreiber ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ.
Es fällt ihm nicht leicht, sich anzupassen.

Der Schreiber ist ein Individualist.
Er ist eher introvertiert mit relativ wenig Kontakt zu anderen Menschen.
Trotzdem kann er sehr spontan werden,
manchmal wirkt er etwas sprunghaft.

Der Schreiber ist eher nachdenklich und vorsichtig.
Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit gehören deshalb zu seinen Stärken.

Er ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
Im Großen und Ganzen wirkt er gelassen bis uninteressiert,
wenn er aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht er
seine Umwelt durch sein überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.

Der Schreiber ist überdurchschnittlich intelligent.
Nüchtern und zweckmäßig bewältigt er seine Aufgaben.

Der Schreiber ist flexibel, anpassungsfähig und sehr agil.
Ab und zu wirkt sein dynamisches Auftreten etwas überstürzt und haltlos.

Er arbeitet sehr genau und zeichnet sich durch rationales, analytisches Denken aus.

Er ist dickköpfig und neigt schon mal zu trotzigen Reaktionen.


Gefunden bei Mio . Test .


sjÁlfur

24.09.2006 um 11:20 Uhr

á lífi - kominn heim

von: sjAlfur   Kategorie: sjAUDIO

Sigur Rós Videos sind immer sehenswert! Behauptung. Widerlegbar? Nicht für mich. Und deshalb hier das neueste Video zu "Sæglópur" als YouTube-Version. Ich bekomme es ja bald auf DVD in Form der "Sæglópur"-EP... für alle anderen... Verloren auf See:

 

 

sjÁlfur

21.09.2006 um 00:00 Uhr

Viva la revolución!

von: sjAlfur   Kategorie: 2046


speed kills but beauty lives forever

Wir waren noch nicht sehr alt, als wir in einer der wenigen Straßen, die man in unserer Stadt als "Gasse" bezeichnen konnte, auf dem Borstein saßen und Alkohol atmeten. Wir waren high und irgendwo in unseren eigenen Welten, weit weg von der ausgebleichten minimal-Schrift über uns. Die Sowjets warteten hinter der nächsten Ecke, bewaffnet mit der Taschenausgabe der UN-Menschenrechte (powered by amnesty international) zogen wir los. Ich rollte auf meinem Fahrrad langsam neben ihm her. Er hasste Fahrräder... aus gutem Grund. Manchmal kann man nicht mehr an Zufälle glauben. Ich atmete Kälte und klare Luft zwischen den Häusern wie Ruinen, dort wo der alte Schulhof lag. Er zog seinen Intifada-Schal höher ins Gesicht und versuchte mit meinem gedankenlos schnell rollenden Fahrrad schritt zu halten.

and when i ride with you tonight
we will move at the speed of light

Ich bremste das Rad ein und hörte die Panzer gegen den Wind. Die schweren Ketten auf den Straßen unserer Kindheit, die grauen Stahlkörper wälzten sich in wildem Trieb durch die Ruinen, kalt, geschundener Beton und rote, fünfzackige Sterne überall dort, wo die Wunden der Gebäude bluteten. Mit Industrial im Kopf und brennenden Menschen vor Augen teilten sich unsere Sichtweisen über Baader-Meinhoff und den Weg des wahren Widerstands. Signalrot, die Ampel sprang um und aus dem nicht selten ignorierten Wahrzeichen grüßte Ernesto die schattenhaften Rebellen im Dschungel der Ruinen zwischen Moskau und Havanna. Wir wussten, wir waren auf dem richtigen Weg, denn der richtige Weg wear der, den wir gingen auf dem Weg zum Ziel.

with all i've asked and all i've prayed
the last rose of summer will stay

Das Ziel ist noch immer viel zu weit entfernt. Die Kriegsgefährten sind versprengt, gefangen von der Erkenntnis des Erwachsenwerdens, verbittert von der Unwirksamkeit der Drogen, desillusioniert und gleichzeitig auf eigenben Wegen unterwegs. RAF steht eben doch für die Royal Air Force, und Che haben sie mit offenen Augen begraben. Er sieht die Wahrheit, nichts als die Wahrheit. Wir wollen es nicht glauben, wollten es nie glauben, und doch ist es fast aussichtslos zu übersehen. Schlag die Zeitungen auf, hör die Menschen reden, zünde Verlagshäuser an und versenke das Opium des Volkes.

forever young
forever blind
the last rose of summer is gone...

Was wir waren ist was wir sind ist was wir sein werden ist was wir waren... seit jeher und für immer. Und losgelöst von aller Symbolik aber behaftet mit all seinen Idealen prangt der Rote Stern weiter auf unserer Brust. Denn der Krieger erwacht, er wurde über Nacht zum Krieger gemacht...


sjÁlfur

17.09.2006 um 11:00 Uhr

my reflection dirty mirror

von: sjAlfur   Kategorie: sjAE

Ich bin heiser. 'Heiser' ist ein eher komisches Wort... ich bin trotzdem heiser. Doof jetzt. Wollte eigentlich dieses Wochenende die letzten Gesangsaufnahmen machen, aber... naja, immerhin hat sich das heiser sein gelohnt. Aber der Reihe nach:

Wir - also unser SAE-Kurs - befinden uns gerade in den Abschlussproduktionen. Soll heißen, sechs Stunden Recording Session, sechs Stunden Mixdown und vier Stunden Mastering, in denen man ein Lied fachgerecht produzieren soll. Zwei Freunde von mir - nennen wir sie R und U - aus meinem Kurs hatten am Freitag eine Doppelsession. Das heißt dann zwei Lieder an einem Tag, also 14 Stunden Recording am Stück (zwei Stunden mittags können in dem Fall mitgenutzt werden). Ich habe dafür Gitarren und Bass eingespielt.

Das musikalische Programm war... höchst divers... Einerseits haben wir zu dem Zweck "Zero" von dem Smashing Pumpkins gecovert, andererseits einen Schlager geschrieben, der... ähm... durchaus überzeugend ist. Leider, sollte man fast sagen, denn er ist so gut gelungen (ich darf das sagen, von mir stammt songwritingtechnisch nur der Bass), dass er tierisch nervt. Und an dem Lied sechs Stunden am Stück zu arbeiten... ja... mit M (das ist jetzt noch wieder ein anderer), der auch Schlagzeug gespielt hat, habe ich noch folgendes Cover dafür gebastelt:

 

 

Ich denke, wir sollten das professionell machen...

Es begab sich aber dummerweise, dass wir mittags Pizza bestellten. Das ist an sich nicht schlimm, und ich bin es auch schon gewohnt, dass alle immer die Augen verdrehen, wenn ich Thunfischpizza will, dass mir die Pizza aber gehörig den Magen verdrehte, damit hatte ich nicht gerechnet. Denn trotz der wenigen Stunden Schlaf an den (durchaus arbeitsreichen) Tagen zuvor und dem viel zu frühen Aufstehen war mein nicht immer sehr stabiler Kreislauf ganz gut beisammen. Bis zu dieser Pizza.

Nachdem ich mir den Thunfisch nochmal durch den Kopf gehen ließ und dann schnell wieder in den Aufnahmeraum musste um die Gitarren einzuspielen, beobachtete ich doch ein leichtes Zittern meiner Hände, das glücklicherweise aufhörte, wenn ich sie zum Gitarrespielen anspannte.

Irgendwann aber kam der Schlagergesang an die Reihe, ich konnte mich im Regieraum also  schön im Sessel zurücklehnen und die grandiose Show unseres Kurs-Südtirolers mitverfolgen, der - auch wenn er Schlager wohl ebenso schlimm findet wie wir - das richtige Feeling irgendwo zwischen Hansi Hinterseer und den Flippers förmlich im Blut hat.

Danach war ich wieder bestens drauf, etwas zugedrogt von zuviel Schlager vielleicht, aber damit konnte man ja vorher rechnen... Danach waren Bass- und Gitarrenaufnahmen zu "Zero" dran. Dieses Lied höre ich seit etwa zehn Jahren mindestens alle zwei Wochen, wenn ich viel Auto fahre auch öfter, und die ersten fünf Jahre, die "Mellon Collie and the Infinite Sadness" in meinem Besitz war auch gerne öfter am Tag. Das Einspielen war eigentlich fast Routine. Allerdings den vollen Sound des SAE-Equipments auf den Ohren zu haben, das hatte ich bei dem Lied auch noch nie. Die letzten zwei Stunden von 20 bis 22 Uhr war dann der "Zero"-Gesang gefragt. Ich hatte das Lied vorher eigentlich nie wirklich gesungen, außer natürlich mal im Auto (sowieso der definitiv beste Platz um zu singen, egal ob auf eigene Stücke Gesang auszuarbeiten oder mit anderen mitzugröhlen...). Aber mir wurde oft gesagt, ich solle doch vielleicht nicht ganz so singen wie Billy Corgan, und daher dachte ich, versuch ich das doch mal.

Von dem Ergebnis bin ich selbst fast begeistert, ich habe versucht nicht so ztu singen wie Billy Corgan und... ich glaube, das ist ganz gut geworden. Die Gesangsart kommt mir mal definitiv entgegen. Wir haben dann noch einige zusätzliche "Shoutings" eingebaut, und ich habe aus stechenden Lungen und brennender Kehle irgendwann nur die letzten Takes ins dreieinhalbtausend Euro teure Neumann TLM 170 gebrüllt.... wusste gar nicht, wieviel Spannkraft so ein Körper hat, wenn man sich ein paar Silben volles Rohr aus den Rippen leiert.

Am Samstag dann war ich erstmal fertig. Mein Magen hatte zwar die Thunfischpizza weitestgehend vergessen und auch mein Kreislauf kam langsam mit dem Schlafmangel klar, aber als ich mit meinen Eltern telefonierte merkte ich doch, dass meine Stimme maximal zum Drittel da war. Ich dachte, gut, dann halt Kommunikation via Mails... doch trotz intensiver Neutrogena-Behandlung waren meine Fingerkuppen unfähig zu tippen. Man muss dazu sagen, dass das nicht am GitarreEINspielen lag, sondern an der Tatsache, dass ich vom Schlager auf "Zero" einen Halbton runterstimmen musste, und damit sich die Gitarren und der Bass nicht während der "Zero"-Aufnahme immer wieder verstimmten, habe ich sie eigentlich immer und ununterbrochen gespielt. Außer beim Pizza essen und beim Kotzen. Versteht sich.

Heute bin ich wieder fit, nur noch etwas heiser, ich habe die PostMix-PreMaster-Version von Zero gehört und bin doch sehr zufrieden mit meinem Gesang und dem Sound des ganzen Lieds... und außerdem bereit für die nächste Thunfisch-Pizza.

Mahlzeit!


sjÁlfur

10.09.2006 um 12:25 Uhr

Sadeness Widescreen (Warning: no valid output decive found!)

von: sjAlfur   Kategorie: 2046

Erinnerungen sind eine schwierige Sache für mich. Schon immer gewesen. Einerseits brauche ich meine Erinnerungen und nutze sie auch nicht selten, andererseits bin ich fast immer froh, dass es Erinnerungen sind und nicht die Gegenwart. Das liegt nicht daran, dass die Erinnerungen an sich schlecht wären, meistens bleibt mir zuerst das Gute in Erinnerung, aber wenn ich daran zurück denke, wie ich damals war und wie ich heute bin... nee, dann lieber heute.

Dann kommt aber noch hinzu, dass ich mich nur sehr extrem auszugsweise erinnere. Meine frühesten Erinnerungen habe ich nicht aus einer Zeit als ich drei oder vier war, die ersten, die ich ziemlich sicher als Erinnerungen einordnen kann sind aus meiner Grundschulzeit. Und auch da sind es nur immer sehr spezielle Auszüge aus meinem Leben, die ich dafür dann umso detailierter im Kopf habe. Manchmal frage ich mich, ob mein Bewusstsein eine Art Filter im Kopf hat...

Zudem kommt, dass ich mich gerade aus meiner Grundschukzeit an viele Dinge nur erinnere, weil sie den Moment betrafen, an dem mein... Bewusstsein aussetzte. Ich kannmich an eine Handvoll völlig unwichtiger Momente erinenrn, die sich nur dadurch auszahlten, dass mein Kreislauf einbrach und mein Kopf in Watte versank. Alles danach wirkt wie aus einer schlechten Kinderbucherzählung, und ich weiß nicht, ob ich mir die Dinge, die dann in den Erinnerungen auftauchen, schon damals nur eingebildet habe.

Man stelle sich meinen Kopf als eine Art defekte Festplatte vor. Eigentlich arbeitet sie ganz gut (behaupte ich mal... Bescheidenheit ist eh scheiße), aber manchmal hat sie schwere Ausnahmefehler. Und um noch weiter zu gehen, ich glaube, es sind einige Boot-Sektoren nachträglich geändert worden. Irgendwie sind die Sektorgrenzen nciht da, wo sie sein sollten. Das führt zu gelegentlichen Wahrnehmungsverschiebungen. Oder zumindest zu dem Gefühl, dass es so wäre...

Ich frage mich jetzt, ob ich nicht mal ein Backup machen kann, einfach mal die Erinnerungen rausbrennen und in mein Archiv 2046 versetzen. Und dann defragmentieren. Das ist wichtig. Scandisk wäre auch cool, wird aber vemrutlich unterwegs abschmieren. Vermutlich mag meine Grafikkarte meinen Chipsatz nicht. Im PC jetzt.

Mein Bruder hat auch eine defekte Festplatte, seit Jahren schon. Im PC jetzt, ne?

Zurück zu HD REC C:sjalfurmemory... Ich habe da eine Theorie, was Denkkapazitäten angeht. Ich glaube, mein Kopf macht das ganz geschickt. Wie ein Sampler: Nur über RAM. Hin und wieder resettet sich mein System, damit der Arbeitsspeicher frei wird und größere Denkaufgaben erledigen kann (z.B. die Frage: "Was soll es heute zu essen geben..." - "doh..."). Dummerweise werden dabei alle in dem Moment nicht gespeicherten Presets gelöscht. Und die können wichtig sein.

So muss es sein. Also sollte ich eine Sicherungskopie machen, bevor sich mein System mal wieder runterfährt. Also die HeadSpeakerBox an den backupfähigen Massenspeicher (2046 TB!) angeschlossen und Datentransfer angeleiert. god i'm tired... outside my view... farewell and goodnight... the aeroplane flies high...

Warning! Invalid Header found! File corrupted!


Chowlfur




PS: Das ist natürlich nur eine Kategorienbeschreibung, keine Bedienungsanleitung für bewusstseinserweiternde Drogen, intellektuellen Cybersex, intrauterinäre Terroranschläge oder was sonst noch von Interesse sein könnten...
An dieser Stelle einen herzlichen Gruß an den BND. Glückwunsch zum umfangreichen Datenarsenal, das euch nun offensteht. Das muss für euch sein wie im Kinderland von IKEA. Ganz viele bnunte Belle am Ende der Plastikrutsche, aber den goldenen Ball unter all dem Plastikscheiß, den findet ihr durch Reizüberflutung nicht. Willkommen auf der Seite eines Plastikballs und viel Glück beim Beschützen der Menschheit vor sich selbst...

09.09.2006 um 15:30 Uhr

Chow

von: sjAlfur   Kategorie: 2046

Wir befinden uns im Mittelpunkt! Habt ihr das schon bemerkt? Wenn 2046 der Ort der Erinnerungen ist, und 1966 der Ort der Vergangenheit, dann sind wir jetzt 2006 auf halber Strecke zwischen Zukunft und Erinnerung.Das dürfte ziemlich genau die Gegenwart sein. 2046, in vierzig Jahren, werde ich... alt... sein. Wenn dann erst die Erinnerungen kommen, ist das ganz okay. Denke ich.

Chowlfur

05.09.2006 um 12:12 Uhr

Rhetorik-Kutsche

von: sjAlfur   Kategorie: séNET

Interessant, worauf man kommt, wenn man Aktionen will, die... etwas aussagen sollen. Was? Darauf kommt es nicht an. Es zählt nicht Inhalt, sondern Existenz der Aussage, und das klingt negativer als es ist. Besser überhaupt eine Aussage als keine Aussage, besser eine Meinung als keine Meinung, besser eine Frage als eine Antwort.

Warum? Weil Fagen vielmehr aussagen als Antworten, zumindest in vielen Fällen. So auch - meiner Meinung nach -  bei "dropping knowledge ". Viele schlaue Männer und Frauen setzen sich an den größten runden Tisch, den es jemals gab, und beantworten Fragen. Mich persönlich interessieren dabei die Antworten kaum, die Fragen in großen Teilen schon, denn sie beantworten sich meist selber, oder geben genau den Sichtbereich wieder, der angestrebt ist. Auf Fragen wie "Do you trust your government?" oder "Would there be war, if the world were run by women?" will man keine Antworten. Mit "knowledge" hat das sowieso nur wenig zu tun. Aber man will Fragen und Bilder. So wie dieses:

 

 

 

Eine entscheidende Frage wäre auch: "Braucht man wirklich die Antworten vom runden Tisch?"

 
sjÁlfur

03.09.2006 um 12:23 Uhr

systir mín

von: sjAlfur   Kategorie: sjálfur - selbst

Ich greife aus aktuelle Anlass mal einen alten Eintrag wieder auf, nämlich den vom Mysterium der Bücher (einige werden sich vielleicht erinnern). Meine Schwester war dankenswerterweise auf der Suche nach einer Klärung für dieses Mysterium und hat - auch ohne Fox Mulder - einige interessante und verblüffende Dinge herausgefunden. Ich gebe den Text einfach mal wieder:

Die Erklärung für dieses Mysterium ist mehr oder weniger logisch. Als die Regale neu waren, standen weniger Bücher darin als jetzt. Dieses trat doch nur wenig in Erscheinung, da die Zwischenräume mit allerlei Dekoartikeln, wie niedlichen Vögelchen und hübschen Holzstiefmütterchen, oder aber auch mit nett in Frontalansicht drappierten Büchern, gefüllt wurden. Diese mussten mit der Zeit den neuen Büchern weichen.
Wenn du jetzt aber meinst, dass trotzdem ein gewisser Teil der neuen Bücher nicht bedacht wurde, so sag ich: ja, das stimmt wohl. Jetzt kommt nämlich der weniger logische Teil meiner Erklärung. Ich denke, und da zitier ich unseren Vater, "Schwund ist überall." und warum sollte das nicht auch auf Bücher zutreffen? 

Genau. So muss es sein. Glasklar analysiert. Sie hat halt den Blick für sowas... aber die Zeugenaussage mit dem "Schwund", die muss ich mir noch genauer ansehen. Was meint er, wenn er sagt "Schwund ist überall"? Das klingt mir noch nicht nach endgültigster Aufklärung. Ich bleibe dran...

Achja. Im Originalbeitrag schrieb ich: "Ich frage mich, was meine Mutter sagt, wenn ich sie beim nächsten Anruf mit der Begrüßung "Wie dreht ihr das eigentlich mit dem Steigungsverhalten in Sachen Bücher und Regal?" überfalle... hehe... obwohl, vermutlich wird sie sich noch nichtmal wirklich wundern...hrmpf!"

Und richtig, sie hat sich natürlich nicht gewundert. Jedenfalls nicht mehr als sonst...


sjÁlfur