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02.03.2006 um 09:53 Uhr

7 Hoshis, 12 Pfund Chesterburger und das virtuelle Meppen

von: sjAlfur

Bevor ich mich jetzt Hals über Kopf in den Tag stürze, der voraussichtlich tendenziell sehr lang wird, und vermutlich erst morgen gegen Mittag endet (indem ich wieder zur SAE fahre...), werfe ich noch einen kurzen Blick im Halbmorgen zurück...

Das Rad der Zeit stoppt diesmal kurz nach meinem Abitur im Frühsommer 2001. Ich war im Urlaub mit ein paar Freunden auf Fehmarn, nicht gerade der beste Ort für einen Urlaub, aber darauf kam es ausnahmsweise mal nicht an. Ein paar Sachen davon sind mir in guter Erinnerung geblieben, Momentaufnahmen (was nicht heißen soll, dass alles andere schlecht war, im Gegenteil...).

Da wäre einmal das Einkaufenfahren. Ich hatte den Ford Galaxy meiner Mutter für die Fahrt mit, da gehen sieben Leute rein, dementsprechend auch viel Gepäck. Alle drei (oder zwei? oder vier???) Vormittage mussten wir einkaufen fahren, und das sieht im Sommer dort so aus, dass man vom Parkplatz runter fährt, ein Stück in den Ort rein und dort (die Supermärkte sind geschickterweise alle an einer großen Kreuzung auf der anderen Seite des Orts) stellt man sich dann in eine mehrere Kilometer lange Schlange, die mit Schritttempo richtung Supermärkte kriecht. Das Wetter war warm, die Fenster waren auf, und währen ringsum gedrängelt und gehupt wurde, verbreiteten die Galaxyboxen fleißig Goa, Jungle und Buena Vista Social Club im Wechsel. Man kann ohne Übertreibung sagen: Wir waren ultimativst gechillt...

In dem für sechs Leute gedachten Appartement, das wir (unangemeldeterweise) zu siebt bezogen hatten, gab es ein "Wohnzimmer", mit vier Schlafgelegenheiten (also fünf Personen...) und ein Nebenzimmer, das aussah wie ein missratener Flur, mit einem sperrigen Schrank und in den Ecken zwei Eizelbetten. Ich hatte das Glück (vielleicht auch die Dreistigkeit oder das aggressive Funkeln in den Augen...ha!) eines der Einzelbetten zu erkämpf... zugeteilt zu bekommen. Nachdem wir irgendwann nachts dann dochmal im Bett waren, konnte man fast den Wecker danach stellen, bis aus der Küche seltsame Geräusche zu vernehmen waren... ich stand dann auf, vermied bewusst den Blick auf die Uhr (Zeit zum Ausruhen war eh noch am nächsten Tag auf der Fahrt zum Einkaufen...), und ging in die Küche, wo mindestens zwei meiner Mitreisenden (die mit der größten Kapazität, will ich mal behaupten...) ihre eigene Fast-Food-Kette eröffneten. Weiß jemand was Chesterburger sind? Nein? Okay, ihr wollt es nicht zwangsweise wissen. Außerdem ist das ein Geheimrezept, behaupte ich mal. Einerseits weil es nicht unbedingt nachahmenswert ist, was da so auf den... ähm... "Burgern" landete, und zweitens...

...zweitens muss ich jetzt los.


Achja... bevor ich das vergesse... Ich rufe dazu auf, dass jeder, der das hier liest, einen Moment inne hält und To01 die Daumen drückt. Der kann es momentan gebrauchen, denke ich. Los!

Ansonsten bis zum Wochenende... hoffe ich...

sjÁlfur

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenNappo schreibt am 02.03.2006 um 11:07 Uhr:Ich werd nie diese Nacht auf dem Steg vergessen! (Ok, das kann man jetzt wirklich falsch verstehen..) Aber das ist wirklich eine Erinnerung an meine Jugend.. die ist so.. so... typisch und doch außergewöhnlich. Also es war echt..toll.
  2. zitierenNappo schreibt am 02.03.2006 um 11:07 Uhr:Erdbeerig, um genau zu sein.
  3. zitierenAiHua schreibt am 03.03.2006 um 01:05 Uhr:Und obewohl man es falsch verstehen. Die Nacht war einfach unglaublich, da stimme ich Dir voll und ganz zu!

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